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Chemie in Natur und Kultur. Volkst2mliche Vortrge von Prof. Dr. R. Meyer. 220 Seiten mit 12 Abbildungen. Friedr. Vieweg & Sohn A.-G

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Neue Biicher
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brei t'er .stnt iidisoh'er Grundlage umd die Rela tivita tsthieonie. Die
D a r s t e h n g ist stets elegant und klar. h c h leichte Zwischenrechnungen wepden v d l s t k d i g ausgdiibrt. Es wird siah kaum
ein anderes Werk finden lassen, das i n so lmeicht verstandlicher
Art in das G.esamtgebiet der theoretisch,en Physik einfuhrt.
Aus diesem Grunde ist das Werk auch dem Nichtphysiker zu
empfehl'en.
Tingwaldt. [BB. 3511.
Die Chemie im taglichen Lehen. Gem~einverrstanidlicheVortrage.
Von L a s s a r - C o h n. ll., neubearbeitete Auilage von Dr.
M. M e c h 1 i n g , Studi'enrat in Bautzen, mit 22 Abbiltdungen.
T'erlag VoB, Leipzig 1925.
Geb. M 6,75
Das L a s s a r - C o h n sche B,uoh hat in den dreifiig Jahren
seines Erscheinens eine auijerordentkh groBe Verhreitung gefunden, un'd ,das mit vollem Recht; d'enn es i,st 'dem Verfasser
gelungen, die ch'emischen Grundlagen un,d Zusammenhange im
taglic.hen Leben in einer hervorragend klaren Weise zu schildern. Weite Kr,eise unser.es Volk,es hiaben durch diese zwolf
Vortrage ein Gefiihl fur ,die Bedeutlung unserer Wi,ss,enschaft
und ihrer Anwendung bekommen, )die - zum Scha'den unserer
ganzen Volkswirtschaft - gerade d,en makigebenden Stellen
oft fehlt.
Nach dem Tode des Verfassers mui3t.e 'das Bueh neu bearbeitet werden, dsenn es ldegt nun einmal in der Natur des
Mensch,en, dai3 e r sich von dem was sich einmal als gut h,ewahrt hat, schwer trennt unld 'sich scheut Ne'ues a n die Stell,e
zu &Zen. Der B e a r b e i t e r eollte dann aber volle Arbeit tun.
Die Piietat g e g e n t i k r dem Alten dlarf nioht so weit getnieben
werden, daB er Ausdruck,s- und Darstellungsweisen, die von
Wissernmhd und Tecrhnik lkgst uberhollt sin& istehlm 1ai3t. Ich
mocht,e an dieser Stelle nur einige grunidsiitzliche Fragen
streif,en, auf 'die Aafza'hlung vlie1,er Einzelheiten aber venichten.
Da ist erstens ldie Nomenklatur, 'die nach meiner Meinung
modernisi,ert wer'den miidte. Gera,de in einem popularen Werk
sollte nicht ,,Kohl,ensaure'' gesagt werden, wo ,,Kohlendioxyd"
gemeint hst, nicht ,,schweflige Saur,e" statt ,,Schwefel~dioxyd",
nicht ,,Niatron" un,d ,,K,al.i'' statt ,,Natrium" un'd ,,Kalium", und
daB die Chemiker ,,Kochsalz" als salzsaures Natron" auf,fIassen
konnten, klingt 'doch schon m.ehr antadiluvianisch.
Soldann b,edarf dler T,ext sehr vieler einzelner Ahschnitte
einer griinsdlichen t'iberarbeitung. Ich mochte hier nur auf die
Abscihn,itte Garungsgewerbe, Farbstoffe, Farberei, Z,eugdru,ck
hinweisen, (die hesonders der Erneuerlung bediirfen. Aber auch
an viel.en anderen Stell.en sin'd Korrekturen driugend notw,enidig.
Und schliefilich miichte ich vorschl'agen, d.aB auch in einem
popularen Werk 'die Darstellung sich nicht in Popularitatshascherei verliert. So Liest man z.B. bei lder Spiritusfabrilcation
(S. 116): ,,Wenn auch Kartoffeln so gar niohts an sich hahen,
das an G'eistiges erinnert" . .
und auf S&e 156:
,,Das Farben ganzer Stoffe konn,te am eintauhsten so erfolgen,
daB man die betreffen'den Farb,en mit Leimwasser anriihrt unid
die Stoffe mGt dies,er Mischung b~estre~icht". . .
Auf Seit.e 54 Sbei d.er Beschreibung de.s Kreislaufs $desSticks'toffs
in. der N,atur:
,.Wir sehen hier, konnte man fast sagen, cine Seel'enwanderung d.es Stickstoff's \'or uns" . . .
Seite 301:
,,Die chemisch,e Untersuchung von Alk,aloi,den zeigt, ldai3, wie
zu erwiarten ist, idi,e Atomhaufen, aus ,denen sie bestehen, sehr
karnp1,iziert sind.''
Hier, wie an vilelen anmderen Stellen empfind'et man es nu
sehr, daB e,s Vortrage simd, .d%eman liest. Nun fallt es bei einer
vom Iehendigen Wort getragenen Rmede nich,t auf, wenn der
Redner gelegentlioh aus der Konstruktion fallt, einen sehr
langen Satz vorbringt, oder einen iiberschwanglichen Ausdruck
gebraucht; und ein guter Witz, oder eine sarkastische Bmemerkung sind gelegentlich wohl angebracht. Auch konnte man dem
urspriinglichen Vortragenden mamahes nachsehen, m s den ,Vortragen noch als EEerschden anhaftete. Aber der Bearbeiter
mnB riicksichtslos damit aufraumen. Das ist wahae Pietat
gegen den Verfasser und ,yein in den G,runidziigen gules unld
Rassow. [BB. 315.1
ver~dienstvol~les
Werk.
Chemie in Natur und Kultur. Volkstiimliche Vortrage v m Prof.
Dr. R. M e y e r . 220 Seiten mit 12 AbbiLdungen. Friedr.
Vieweg Ri Sohn, A,-G., Bmunsahweig 1925. Brmch. M 10,-
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Zeitschrift fur
angewandbe Chemie
Es ist ein gewisses Wagnis, d,en mhheichen und zum g r o b
Teil brauchbaren volkstumlichm Daistellungen der Chemie
und ihrer Anwendungen ein neuw Glied anzufugen. A d e r seits kann man es wohl verstehen, dai3 es ein'en Veteranen
d'er chemischen Forschung wi'e Rich. M 8 y e r lockt, sein reiches
Wissen und Konnen weiterren Kreisen unseres Vollree zuglingig
nu machen. Nachdem e r so manchies Jahnehnt fur 'di3e hemnwachsenlde Chtemik,ergenenation gewirht hat, wenidet der Vexfasser Sich mit den vor1,iegeniden Vortriigen an ein Publikum,
bei dem man geringe oder g a r kein'e chemi,schen und auch keine
bedeutenxlen nlaturwiesensahaitliohen K,enntnkw voraumtzen
darf. Das ist imm'er ein Wagnis gawesen, seit Li'ebig seine
,,chemii'schen Briefe". scrhrieb, und doch mui3 e s immer wider
uinternommen werdeln, um d e r Allgemainheit die chemi,suhm
Kenntnilme 'einzuflofien, daren jedermann zum Verstindnis der
Vorgange im .eigen'en Korper, 2n ,der Natur, (in lder Inidwtrie und
in de r W.eltwirtschaft bedarf.
Wenn man nun vor einem rnangelhaft vorgebildet,en Publikum reine und angewandte Cbemie v o r t r a g t dann hat man
nicht nur d,en Vorteil des lehendigen Wortes, s o d e r n auch das
Experiment, das wesentlich zum Verstandnis beiiragt. Demgegenuber wirkt d'er geleseue Vortrag wi,e eine Photographie
im Vergleich zum Ulgerna1d.e. Ich bekenne aber gem, dai3 mir
die Wiedergabe dessen, was Rich. M e y e r i n ,,den Braunschweigischen Kursen fur Voll<sbildung" gesprochen und
demoastriert hat, den Eindruck macht, dai3 de r V e r f a w r die
grundlegenden chemischen Erfahrungen und ihre Auswirkungan in Leben und Industrie mit wirklich.en Erfolge vorgetragen hat. So werden auch v i d e L e e r van dern Buche
einen dauernden Gewinn habtyn.
Ober einige Einzelh,eitsen bin ich allerdings anderer Meinung wie 'der Verfasser, doch die hrauch,en hier nicht aufgeziihlt w e rdm . Dagegen mochte ich de r Verlagsbuchhandlung vorschlagen, den Preis weaentlich zu reduzieren, damit
auch sie ein8en volben Erfsolg ,in ihre Scheuern bring$.
Rassom. [BB. 3051.
Ober die Bekampfung ron Getreidekrankheiten durch chemisehe Mittel. Von Dir. Prof. Dr. A. Kim g e s . V d a g CheBrosch. M 1,mie G. m. h. H., Leipzig und Berlin 1925.
In allen Kreisen unlserer Bevolkerung - nicht nur bei dim
Chemikern und Landwirten! - mui3 die Erkenntuis Platz
pe ife n, welahe enorm,en Mlengen von Nahrungs:smitteln uns
jahrebn, jahraus durch Pilz- und andere Pflanzenkrankheiten
verloren gehen. Es ist daher sehr zu begriifien, dad d)er Verfasser 'seinen auf der Hauptve,rsarnmlung des Vereins dentscher
Chemiker im vergangenen Jahre gehalteneu eindrucksvollen
Vortrag durch die vorliegende Sonderausgabe leicht zuganglich
und verbreitbar gemacht hat.
Rassow. [BB. 316.1
Einfliisse auf Beton. Von Prof. Dr.-Ing. A. K 1.ei n 1 o g e 1,
Privatdoeent an de r TIech~iis&enHochs&u,le Darmstadt. Die
chtemits,chien, m~eah~anisohen
uncd sonsligen Einfliisse von Inrft,
WLssern, Saurtm, Lau,g.eg (Ilen, Dampf.en, Erden, Lagergiitern u'. idgl. auf Zement, Mortel, Beton und Eismbeton, sowie die Matinahmen mr V,erringerung und Verhiitung dieser
Elinfliisse. Ein Auskunftsbuoh fur die Praxis mit 124 Text.abbilidungen und leiner farbigen Tafel. Unter Mitarbeit vm
Dr. F. K a n d e s h a g e n , Stuttgart, Prd. O t t o G r a f ,
Stuttgart. Vollstandig neulbearbeitete und bedeu'tend erweitertie Auflage. V'erlag von W i h d m Ernst & Sohn. k r Preis: geheftet M 19,50; gebund,en M 21,60
kin 1925.
Die n)eue Aiuflage dheses be km nte n Werk,ea hat gegeniiber
der ersten Auiflage sehr gewomen. Wenn .es auch wiinsahenswert erscheint, mQ1icihst k u n und iibersichtlich geschrielbme
Bucher zu haben, 'so ,erwies sich doch der Telegrammstil der
ersten Auflage als unzureichend. Das fur 'die neue A u f l a p
von den vemhi,eden.en tinteressi,erten Stel1,en zur Verfiigung
gestellte Material is2 jetzt zu knlappen Abhandlungen verapheitet, d'ie eine gute Obemicht iib'er die alphabetisah angeordneten Qebiete gestattet. Die recht vollstandigen Angaben
der in- und auslandi,&en bit'emtur sowie die genaue Angahe
d e r Herstellerfirmen lerhohen d,en Wert des Buches.
In der jetzigen Form .entqrichZ dae Werk wohl ,allen Anforderungen, die 8ie versch'iedenen Kreise jder Wissensclhaft
und Praxis stellen konaen. Es kann 'daher nach je4er Hinsicht
nur Amchaffung nur bestens empfohlen werden.
Endell. [BB. 377.1
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