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Chemiker-Kalender 1926. Von Walter Roth. 47. Jahrg. drei Bnde. Berlin 1926. Verlag Jul. Springer. Geb

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Neue BUcher
in der vorliegenden zw,eiten Auflage eine solche VolMandigkait
erreicht, daf3 mjan m4eistens nioht i m Stich gelassen wird. Einzelne Lucken sind fdadurch v'emnlaBt, daf3 ,die betreffenden Gelehrten die &re Persm b.etreffenden Fragebogen nicht ausg e f W haben. D.er Zuwachs gegeniiber dier emten Awsgaibe
betragt fast 1400 Seiten. Die Zahl d8eraufgefuhrten Gsehhrten
ist von 6000 auf uber 12000 angewachsen. Weitgehenid sinsd
auch die dmeutschen Gelehrten im Auslansde beruck,sichtigt worh und sogar a,uslihd.ische Gelehrte, sowei,t iihre Arbeiten in
d1eut&er Sprache abgefaSt s h d . Se:hr weitgehende in einem
Veweichnis zwammengestellte Abkiinungen der Z,eits&riHientitel erhub'en die umfassende W i d e r g a b e d.er veroff'entlichten
Abhandlungen. Eingeleitet ist das Wlerk wiederun duroh einen
von Dr. A. E l s t e r verfaBten, sehr wertvollen Aufsatz iiber
das Sehriftw.erMht, in welcbem diesmial nicht nur das
deutsche, sondern auch ,das internationale und im besonderen
das 6st'erreichlsche und schwaizerisch,e Urheber- und Verlagsreaht zur Damtdlung kommt. Diesem Aufsatz rei,ht sliclh ehe
6bersicht iiber die deutschen wBsenschaftl:ich,en Verl'eger, 60dann eke solche iiber die wiseenshaftlichen Zteits&ri&n an,
die ibr,eweits wieder nach Fachgebieten geondaet sinid. Der,
SchluB des W,erkes bil'det 'ein8eTot,enschau und ein naoh F a d gebietm geordnetes Namenregister. Aliles in allem ist das geleistet, was .die ewte Ausgable wegen d'er zu uberwindenden
Aniangsschwierigkeiten nicht l,eist,en konnte. Es ist erfreulicb,
dab die En,ergie und Um,sioht d,er Herausgeber sich nicht hat
entmutigen lassen. So ist etwas ge,schaff,en, was kraft deis
Gtabotenen Iden Aaspruch erheben diarf, als zuverlassiger utnd
kaum Persagend'er Auskunfbgeber st.ets aeinen Platz zu behaupten, sofern Sorge idafur getmgen wiad, dai3 d,er erreiahte
bohheStanid bei jeder Nienaufliage weiber v,erbessert wird. Geschmuckt ist das Werk mit dem Bildnis von G e o r g D ,e h i 0.
J . Houben. [BB. 139.1
[nnwwandte
Zeitschrift fur
Cbemie
beson,dsers int,eressiert sein umd g e m zustimmen, sofern Erfahrungen aus dler Betriebspraxis ihre Berechtigung erweisen.
W. Biltz. [BB. 21.1
Handbuch der praktischen und wissensehaftlichen Pharmazie.
Von Gteh. Regiterungsrat Prof. Dr. H e r m a n n T h o m s ,
Direktor des Pharmazeutisohen Instituts in Berlin Wien
un.d Benlin 1925 und 1926. Verlag von Urban & Sahwarzenberg.
Lfg. 10-12 je M lo,-; Lfg. 13 u. 14 je M 9,Mit den obigen Li.eferungen sind d e r 111. und IV. Band 6es
Werkes albgesch'lmsen. Der wegen seines Umfanges in zwei
H'albband,e zerlegte 111. Band mit iden Li,eferungen 4, 6, 9, 10
und 13 b,ehandelt im ersten Halbband,e die Cihemie d e r menschlichsen Nahrungs- und G e n u h i t t e l , beginnend mit einer
k u n e n Erniihrungslehw von M. R u b n re r. Daran schlieiden
siuh A,bhanldl.ungen iiber Waseer, Mineralquellm und kiinvtlicbe Min,epalwaeser, darauf die Kohlehydrat,e und hauptsahlich aus Kolhkhydraten bestehende iYahrungsmitt,el, unter
d'encen sich a m h dm Bier sbefindet, dlessen Niihrwert gewib
nicht bestritten w.enden soll, seine Haupt:anw,endung aber doeh
wohl anderen B~estand~kilenmit and,erer W'irkung vepdankt.
Der Aibhandlung ii'ber EiweiBstoffe folgen solche iib,er Hefe-,
Fleiwh- und Eierprapamte, Pilze, Malkereiproduktse, Fette, und
Gemiise. Damit auch das Tier zu seinem Rechte kommt,
werden auch die Furttermittel behandelt. Den Genubmitteln
sinmd din? Abschnitbe Wein, Likone und Limonaden, d k a l d d haltige Gtenufimittel (A~ufguBgetranbe), Gewurze, Essig und
Tabak gewiidmet. Alle ditese Artikel sinid von Fachleuten
erst en Ranges geschrieben und lauf einem erfreulich hahen
Niveau gehralten. Bei den Sclhonung~mitt~elnfur Wein verrniBt,e ich das jetzlt wokl uberragende, das Ferrocyankalium,
dessen Bsesprechung gellade fur dven Apotheker v m grobber
B,edeutung gewesen wape.
Wa,hrenld d e r erslte I l a l b h n d nach seinem Inhalte durchChemiker-Kalender 1926. Von W a 1t e r R o t h. 47. Jsshrg., aus in das Wi'ssens- unld Betatigungsgebiet des Apothekers gedrei B&n&. Berlin 1926. Vjerlag Jul. Springer. Geb. M 16,SO hort, kann man dies von lder gro6en Mtehrzahl der im zweiten
IIalbban,d,e behcanld.elten Gegenstande mnd Aufgaben eigentMit &em heiteren, ein'em nassen Auge lesen wir in der
lich n i d t mehr sagen; denn hier liegt eine kleine Technologite
Vorrede zur diesjithrigen Ausgabe des Ch,emiker-Kdenders, daS
vor, derea Kenntnis gewif3 erwunscht ist, zum Teil aber doch
sein R,eformator, W. R o t h , von seinem, nunmehr in allen
wesentlichen Teilen vollendeten Wterke zurucktritt, und fur
dler Pharmazie recht fern steht, z. B. gleich die ersten Abdie Redaktion des nachsten Jahrganges ein antderer Bearbeiter hsanaungen ,,Boden und Bodenuntersuchung", ,,Diingemittel
a.ueerseh,en ist. Wir begriii3en das, weil es gewif3 kein Erund Ab~raumsalze" usw. In dem Artikel ,,A,bfallstoffe'' van
miidiungmeiohen ist, s o d e r n ein Zeichen dessen, ,daf3 ,mmr L. K of 1e r vermutet man nich,t, dai3 sic6 dnnkenswerterweise
in ihm auch d i e Verwertung bzw. Wiedenaufbereitung von ApoEachgenow gewillt ist, sich nunmehr newen Tat'en zuzuwenden
und wir bedauern es, weil wir, wie miehrfach ausgefuhrt I), 4hek8enabfallstoff*enz. B. Jold, Silber und Gold finldet. Spezifisch
pharmazeutisch s i d d i e Abschnit.t,e ub.er %fen, Ghsprufung,
in Herrn R o t h eine fur diese Aufgabe beson'ders gliickl'ich
veranlagte Natnr erblickten.. In je,dem Faale bewndtern wir
Natur- und Kmsthame, Kliirmittel, Kautsuhuk umd Gluttapercha.
auoh hier wieder ,seinien Idealismus, der sich darin auspra@,
Der IV. Band mit den Lieferungen 7, 11, 12 und 14 bedab er nun, nacMem das miihevollste getan, der Ack:er vom
handelt das Grenzgebi,et zwiscben Ph.armazie und M,edizin
TTnkraut gereinigt und das Feld bestellt ist, die Pflege des
und bietet damit dem Apotheker, nicht mind,er dem Ch'emiker,
wschaenden und reifenden Unternehmcens uneigenniiteig aus
ja #suchdem Wedizinler, in gedrangter und ansprechender Form
d e r Hand gibt.
eine Obersioht iiber normale un'd patho1ogisch.e Physiologie,
Gegenuber der letzten i,st 'die vorliegende Auflape um &en
ubier Hygi,enle und Therapie, sowie eine Auswahl 'd'er wichAbschnitt iiber Mi'kroanalyse (G e i 1m a n n) uad einen solchen tiigstfen klinischen Untersuchungsmethoden. Sind' 'die drei e r s iiber Pa%entwe.s'en (R a r s c h a 11) b e r e i h e r t ; erganzt sind be- genannten Ab,schnitt.e (A, B und D) hauptsachlich belehrenden
sonlders die theoretischen Kapitel ub,er d m Aufbau der Materie
Inhalts, so bietet d e r letzte (C) eine d,em Apothek,er sicher
{ G r i m m) und iiber t.echnische Analyse (R us .b e r g ) . Modiernihoch wi.Ilkommene Zusammlenstellung von UntersuchrungsRim ,sind vom Herawgeber selbst, mindeslens zum Te'il, d'ie gangen, ,die es ihm nach enltsorechender Obung errnoglich'en,
Abs-hnitte iiber Eigenschaften mdier anorganitwhen Stoffe, uber
praktisch auf #diesem Gebiete tatig zu sein uod so idem Arzte
Gasdichten, Mabanalyse, Elektrochemie un8d Tlhermoahemie.
ein wertvoller u'nd geschatzter Mitarbeiter zu w e d e n .
Fur ein alphabetische,s Register und Assistenz bei der ReldakEs erubrigt sich, auf Eminnelheiten meinzugehen; h'ervop
tion zeichnen d i e Hmerren K e 11 e r m a n n unnl R o r i g . DlaS
hexben mochte ich nur, dab unter ,,Therapie" auch d i e ,,Erste
die Grad,e B a u m 15 untd T w a d d l e aus der Mullgrube, in
ai1f.e bei Vergifftungen" eingehlend bseriicksichtigt woaden i'st.
der wir sie das Ietzte Ma1 verschwinden sahen, wied,er .,,auf
Der Erfolp ein,er Vmergiftungsbekampfung hangt in erster
vidseitiges Verlangen" gewif3 nicht schoner aufgetaucht s i n 4
Lini,e - sofern die Ursache der Pergiftung bekannt ist - von
M a n e r n wir mit dem Herausgeber.
der Schnelligkeit ab, mit der ,die noti'gen Gegenmabnlahmmen
Eine recht wesentliche Umqestaltung hat d i e ZiuBere Er- getroffen wenden. Da der Apotheker stets zur Stelle ist, wahscheinungsform dves Chemiker-Kialenders erfahren: Er erscheiint
rend der A n t durah seinen B'erd v i d e Stunden h n g fern
in .drei Bandchen: das .emte enthalt die am iallerwichbigstsen er- von seiner Wohnumg gehalten werden kann, sollte die Ausscheinenden Rechengrijfien un,d Zahlen und ist fur den Tawhen- bildung des Apobhekers in erster Hilfe bei Vergiftungen oblligebrauch im Betriebe bestimmt, a1s wirklicher Kalender. Das
ga'torisch gemiauht w r d e n . Der Vorschlag Ides Unterneich.
zweite ,enth alt d,ie ch em i sc hen und chemtisch-te c h i schen Annet.en, eine entsprechende Anweisung im .deutschen Arzneigaben fiir d,en Tagesgebrauch und das .dritte vonugsweise die btuch aufzunehmw, ist Ieisder ohn,e Folgen geblieben.
..physik~allisch~eChemie". Wer den C,hemiker - Kalentder als
Alhes in aUem reih,en sich die neuen B a d e den friih'er erSchreibtischbwh benutzt, wird an dieser Neueinteilung nicht
schipnenen wiirdig an. Inhalt und Ausstattung verdienen die
gr613te Anerkennung.
Gadamer. [BB. 313, 4, 40 U. 79.1
I) z. ang. Ch. 37, 167 [1924]; 38, 143 [1925].
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