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Chemische Bemerkungen und Versuche.

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VU.
Chsmvcclre Bcmerkuqpn und
Yer&?ta
Ton
DOBYRBINER,
Profenor der Chcmie su Jeua,
A u BrieFrn
Gilbert.
fma
d m 8. Joai 1818.
I. Phoymnare uad Vermmrhwtgsn filer die Chloriue.
In meiaem Grundrih der Chcmiu babe ich S. 250.
angczeigt
, do(;
V erbinduugen der Phoagen/cirrre,
-
(welch ic h Anthrax C l i b r i n t r s zu nenuen vorfchlagen mochte) mit Baleo cntfiebeo, wean man
gleiche ltiichiom~trifoheAntheile der Bgdro- Chlorislhure upd dcr, tohlenlhuren Sdzcr irgead eincr
Bare mit cinander rerrnifaht, und das GemiTch fo
bnge ciner hoben Temperatur sasfetzt, bir aua dem
Hydrogen der Hydro- ChlorioEure und &em
Theil Oxygen der Kolilenliiure, kein Wallbr mebr
gebildet wird,
ErR vot einiger Zeit entdeckte ioh, dnh,
auf diere Art plioegealburer Kalk gebildct w i d
bei der Eereitvng der kohlenl'auerlichen Ammonia,
durch Bchrndlung der Sn1rniak.u mit tohlenraurem
Kalk in hohcr Temperatur, Uer Salmiak crfor-
L 3,9 f
dert na'rniich, urn ~oliRindigzerkbt 2u mrdea,
s VerlltailXe von kohlenburcrn Kofke, und des
Refaltut der WechTelwirkuog der Elcrnerite diel'er
Zul'ammenfetaungen ilt dann: VerldtniIi Waller,
a Verhaltnifs LohleriPuerliohe ArnMoiiio und
b VerhlltniiIe phosgenhrer Ralk, wic folgeudes
Schema aeigt.
,
49.5 Salmiak
r
r6,S
+
.. + ..
33
a x 48,a knhtcnr4ur.r ~
a X 07,s
Ammonia Sal&mro
Kalk
+
~
7
+
z w
ms7
Kcrhlciiliii e Kohlrnhuro
-...............................
Kohimfiucrlicha Atemouir.
Der Ur&nd, dafs diefe aua I VerhZlLniCa
a3,a Kohfeooxyd , und 1 Verhiilttiifs 3 ~ C k l o r i n s
?ufammcngel'etzte Siure in jedern Yalle 1 VerhPIL.
pine von einer S u 6 littigt, d. h. eine Menge, ia
wclcher a VerhEllnifle = II y 7,s Oxygen cntbalr
maclrt es immer wahrfcatinlichcr, cr.
ten find,
/ I m s dafs dieb Siiure keine einlbohe, hndern wie
l'chon Berzelius meinte, eine U0ppell;iure in, ulld
ewsilens, dafs die Chlorine f'elblt eine zufarnmen.
gefetate (oxydirte) S u b h a in. Icli glaube, iu
Folge eines Schluflar uach Andogie, dab die &la9
=
-
,
l
k
i
5~
J
fanre ia Riickficlil ihrer chernirchen Conliitution
am meillen der Oxalraure ( d e r Verhinduog ron
1 VerhiltniG Kohlenfanre mit 1 Verhaltoib KohIenoryd) ahnlich, und ebeo To wie diefe aus II verfchiedeocn O r y d c n einsr SubRrats zufummengefelzt
in. DCOD
erfienr giebt die Salzriure durch Behandlung mit einem H y p e r o r y d , 2. B mit HrauoReiu,
eine mioder faure Sublianz (die Chlorine), clls lie
fdbR ilf, gerede fo wie die OxnlGure, welche bekonntlich yon dem BraunRcin i n der fchmach ociden
Kohleofiure aufgelolt wird; und zweiteno haben
die dorous hcrvorgehendco Refultate die Chlorine
und die KohlcnTaure, Jas m i t einander gemein, dali
lie beide lnfirdrmig find, und vom Wafler n u r
Schmach angezogen wcrden. Nur in ihrem Verhalten gegen A k a l i c o u. 1 w. unterfcheiden und entfernen fie fich wieder von einander doch iR diefeu
vielleicht nur durcfi eioen uns noch nnbekanntcn
UrnRand bcdingt, uad w i r Iernen vielleicht noch
cinea Kiirper oder Beclingungen kennen, unter welc h a a a u c h die Kohlenriure id Oxalriure und eirr6
hyperoxydirte Rohlenfiure Iich vcrwondelt. Sollte aj fich noch beilatigett, d a 6 die Solzfciurc ausHydrogen und Oxygen zufsmmeDgefetzt in *>, fo
,
,
*) leh hrbo did- fraher
aua Jam Grmnde verrnuth.1, wril
die Cuprros rufammcngefatrt aua 60 Kopfer und 31 Cl~lorine, and drr Kupferosyd-Hydra1 beliehcnd nun Go Bopfsr,
r5 O I y & aond 17 WaOir, gleichs iiqoirrlenlc Zahlen hrben, und mir GI drher Eheinan m u h e , a h wenn 15 oxy-
gen
a 7 W'JTSr den Werth hitten
TOU
3a Chlorine, und
I
331
1
wiirde man g c d a findeo, dofi ihre nPchnen Be.
h n d t h e i l e WoEertioffoxyd (Wan'er) und WaUerItofGure find, uod dafi das erlio die Moglichkeit
drs Seyns unJ das Befiehen Jer letzten hedingt.
Eine harte Krankheit, die iuich fafi8 W o c h c n
lahg von oller chemifchen ThStigkeit entferot hielt,
hinderte mich bis jetzt L, o rn p a d i u s's Verfuch
iiber diefen Gcgenfiand prufeod x u wiederholen.
Doch werde ich in den crlteu 'l'agen Gelegenheit
nthrnen, vorerlt durch ein Experiment anzufragen,
oh nichl diu lb fehr feuerbehndige Perraae (eine
Verbinduog von 25 Eifen rnit 39 Chlorine) Iich zu
einem entfclieidenden V e r h c h eigcne. W u r d e die/k beiBehaodluog mit metallifchem Eifen undKohle im Weifsgliihfeuer die aildung yon vie1 oxydirten und hydrogenirten Kohlengas veraolan'en, und
hierrnit gleiclizeitig felhft aufhoren su f'yn, d. h.
total verfchwinden und in Eifen zuriickkehren, Io
wSre jene Vermuthung auf eiue Art beltitigt, gegen welche Rch ficlier nichle einwenden Iiefse. MOge H e r r Prof. Lampadius das hier Gefagte nicht ZP
den verichtlichen AiigriEen feiner Erfahratigen;C
womit derfelbe, wie es lchciot, meine in diefen
Anoalen uber feinen Saltfiurc-Zerlegungs -Verfuch
gemachten Bemerkuogen bezeichnet, ziihlen roodern glauben,dafs ich mich mthr a h irgend jemand
,
,,
,
endlich, weil ich mir torfielle, drfs w mch r i m Verbiadun6 Ton gleichen Raumtheilcn , odcr z Ccrichtatheil Hyd r o p nnti IS Gewiabtcthuilm Oxygen gebeo mS9i. D.
t 392 3
freat, wann ein deutflltcr Chemiker, cr fey wer er
pvolle, cine neut wichtiga Wahrheit entdeckt. Nur
mnfa en erloubt C u p , auf leicht rnoglichen Irrlhum
weclilkIkitig sufrncrkfam su macherl, damit
wir nicht dcm Auslande Stoff zu Krilelci bieteo,
die man dort gegeo u1i8 fo gem ubt und rogar herbeiziehk, dadurch, dafa man Inhalt und einzeloe
Worte unl'erer lchriftlichen hlittheilungen verfalfcht u. C w. Leute, die eiri To unwurdiyer Ver.
frrhren Illjeu, kijlmn UIJL freilich nur YerEchtlich
feya, ober lie erreichen doch ihran Zweck, d. b. fie
befiimmen die, deuen fie predigen auf anl'ero Arbeiten gar uicht LU arhten.
nna
,
a Nicht
g?g&d16
X8fhgSUdO
uad rnikhmih V8rlafhr i b a
oxalfiUr8 mad Srhwerel-SlicLRoff.
Noch ifi es rnir nicht gelungsn, die oralfaure
Ammonin zo zerlegen io C y a o o p n und Weaer,
su derea Bildung fie, wie ich friiher io Schweigg e f s Journal angczeigt hrbc, und wie nachfiehendea Schema darthut, rlle Bedioguagea cnthdt.
c
313 1
Dar raucheuds Vitriolohl, wefchcr drr Zufam.
rnentreten dsr nehen cioander liegenden Elcmente
des W a l k s in den organifchen Subhnaen To
fchnel versnlrfst, raubt ilir die Ammonia and labt
die Oxolraure ill Kohlcnoxyd- und KohlenGureGas zerfallcn entmeichen uod die CaIcrae, welcha
ein To ltarkes Uelireben, ficli init WeITcr zu verbinden, iiufserl, oerwandelt Iich auf K o h n ihreeKryItallwaflers in fnlofauren Kelk, uod taufcht nachher mit ihr die Beltatidtheile; daa Feaer zerfetzt Ee
pnrtiell in Ammonia, Kohltuoxyd und kohlenEuerliche Ammonia. N u r wenn ich fio in ihrem
nit I Verhgltnifs osuffaurem Kupferoxyd chemifch
vrrbundencm Zuftand erhitztc, gab fie WaDTer und
Cyaqogen, gepaart mit KohlenGure-Gas, welchu
hier durch Verbindung der Oxalfure der KnpferfaIzes mit dem Oxygen dcs Kupfororgdr gebildet
wird.
Ich habe eahlreiche Verfuchc in der Abficht
angefitllt, die U x a @ m a118KahlenGure- Gas und
Kohleaoryd- Gas,aur KohlenGure- Gasand,Hydrogen- Gar PU bifdco , beide lctzte in VarhiiltnifIe gemil'cht, qnter welchcn 1 Verbaltnib KohlenoxydG ~ and
S 1 VerhEltnifs WaKer hatte entftehen, und
a VerhHltnib Kohlcuriare iibrig bleiben miinen.
Aber es gab mir noch keiner diefer Verfuche ein
crwbuf'chter Refultat, obgleich ich die gcnannten
Gmgernirche aaf rerfchiedcoe W-eil'e bahandelte, lie
fiahtca und duakeln RPurPea nadottte, mit rein-,
[ 324
j
kohlenfiaerlichen and kohlenfaaren Alkalien i n
Beriihraog brrchte U. C v.
Eben To wenig iR es mir bib jetzt gelangea, e L
ne Verbindung von 1 Verhlltnil's = 13,5 Arot mit
i VerhZltnili = 15 Schwefel aas fchwefelfaurer Ammonia, welche dido Verbindung zur Grundlnge
hat *), dadurch zu erhaltea, da6 ich diefes Salz
einer hohen Temperatur audetzte, d i e t s mochte
fur h h gebhehcn, oder in feiaem mit fchwefelfaurer Thonerde terbandenem ZuRande, i n welchem
die Elemente dcEe1ben weaiger leicht bcweglich
oder trennbar find. Bei rolchen Arbeiten crfiihrt
man erR, wie mangelhaft in eihigen Zwdgen der
fynthetikhen Chemie noch udere KenntnXe find,
and \vie viol noch zu than iibrig ill, menn wir hierin iiur hslb To weit, wie in der andytifchen Chcmio
kommen wolleo.
3. Zor Andyfr drr MinerrlwrDr.
Ich hrbe gefunden, dab die irn Wager leicht
oafl&dichen XupfeerJczte fich vortreftlich eignen,
um die Menge des Schwefel- HaJer$oJgafca in ire n d einem Schwefelwder ohne pnematifchc Ope.
*) Dcnn as il?
3 Hydropa
stiaog/
437.5
..,.
.
I
Schscfrl-
15 Schwefcl
StiCLAofl
a+s4wfWdi
* *
}
mw,ger.
DR.
c
325
1
ralion zu beltimmen. Sic werden nicht, wie die
Uleifnlze von fchwefelrauren u n d falzlauren Verbindungen, welkhu fich irnmcr in folchen Wafrern
fitideu, niedergelbhlagen foiidern n u r von Schwefel- WalTerfioff zu Schwefel-Kupfer, und von kohl o ~ f a u r e nAlkalien zu kohlenlburem Kupferoxyd,
welches durch Zufatz von SdlzGure odcr Solpeterl i u r e leicht wieder von dem SchweEl-Kupfer gem
l r e n n t werden knnn. Uas Schwefel- Kupf'er NCIches unter dickn Umltinderi, nimlich durcli doppelte Wahlverwandtfchaft nus Schwefel- WnIrerROEund Kupferoxyd gebilrlct wird, beReht nus
30 Kupfer und 15 Schwefel, und 45 Grun dell'elben
entfprechen daher 16 Gr. odcr 40 rheinl. UuodecimaI-Kubikzollen Schwefel- Wan'erfkoffgas.
Die von H e r r n M u r r a y gcgebcne ollgeineint
Formel c u r Unterruchung derMincralwEITer ilt z u m
'rheil noch fehr mangelhaft, berotidera in Abficht
auf Entdeckung und vollkommene Scheidung d e r
Bittererde, welclie nach meiner Erfahruog n u r
nach gefchehener Trennung der K d k e r d c , am
ficherfien und total durch cine Auflofung von Thanerde i n Kalilauge a h thonfaure Magnefia, gefchicden werden kana. KohlenIhure und SchwefeIGure
fallen durch Vermifchung des WalI'ers mit aufgelijlter faldaurar Baria niedergel'chlngen u n d ihre
Menge aus dem Gewicht dcs Niederfchlagr berechnet werden. Diefes VerSahrcn ill recht gut i n d e m
Fall, wenn das W a l l e r nur kohlenfiuerliches Alkali, z. 5. Natron, enthat. Ill aber das Alkali
,
,
,
,
Ancal. d. Phyfi4.
D.59, St.:?. J . r81K
St.;..
Y
[
326 J
gonz (mil
II VerhSltnill'en ) m i t Kohlenaure geC.ito
tigt, was doch iinrner der Fall i n , fo mird do die
Baria fich nur m i t 1 Verh3ltnil's Kohlenrdure verbinden kann, n u r die Hilfte d e r Kohlenriure niedergerchlogeo, und die aodere HSlfte bleibt frei i m
WolTer aufgeloR und unberechnet.
Ich benutze diefen UmRand feit langer Zeit,
urn zu e r f d i r e n ob IrSufIiches IrohlenGuerIiclies
Koli oder Ammoniak mehr nls 1 VerhiiltniG Kohlenfiure enthiilt.
Ich bringe es namlich in feeinem
trockeneo ZnRaade mit einer koncentrirten AufliL
rung von neutralcr fdzfaurer Boria unter eirier niit
QucckGILer gefillten Glasrohre in Beriihrung und
gebe acht, ob KohleoTiure- Gas fich entwickelt. Gefchieht diefes, fo war mehr a h 1 Verhdtuifa, (I. h.
melir als die Baria aufaehmeri kann, vorhandeii.
Sehr l t i c h l kann ich auf diefe Art das Plus derrelhell befiimrnen indcin ich vorlier clas kohlenGuerliche Kali wige und dns frei gemordene Koli1enl;iuLaKe icb donii zu der gebildeten
re-Gas mere.
kohlenraucen lhriil Salzfiure auftreten, urn die gefillte Kohlenfiure audxutreibeii und i n e r e diefe
wieder To finde ich zugleich auch den Gehalt dca
Kali.
Ich mende diefes Verfalireo fogar an, u m in
meinen Vorlefungen zu beweifen, doli die Menge
der Kohlenfiuru in den vollkomtnen kohlenfauren
Alkalien eenau doppelt To grors iR, a h in den kohl e n ~ u e r l i c h e n , u n d dos Refuttat dicl'es Verfurhs
l h 6 t a i r tiichts zu wiiofclien ubrig, j a der Verruch
,
,
,
,
,
c
317
3
i R Togar glznzend, weil rein Erfolg iiherrafcht, iridem man glaubt, Ratt eines Saltes eine SGure wirksn zu rehen.
Mogen Sie und die Lefer Ihrer Annalen mir
verzeihen, d a b icli Sie diesmal nur mit mifslungen e n Verl'uchen und einzelnen kleiner: Erfahruogen
unterhalten habe.
den
10.
Juni 1818.
- - Ich habe eben eioe Reitie von V e r h c h e n
iiber die chemifclien VerhaltnilTc drs C/Lroms vollendet. Sie haben mir wichtige Rel'ultate' und die
Ueberzeugung gegeben', dnfs V a u q u e 1i n tich bei
der Unterfuchung diefes firbeliden Metalle nicht To
getiufcht hat, wio B r a n d e n b u r g , ein Cherniker
i n Ruhland verkiiodigt, uiid dal's vielmehr Herr
Brandenburg in I r r t h u m gerathen ilt. Hieruber ein
ander Ma1 mehr *).
* ) Einigs l'erruche, wclche Herr Prof. Diibereiner tu Bekinmung der cheinirclten VerhPltniKe des n e n e n Hcriuann'hbeo
Netallr nngellrllc hat, und in dicfeem Briefa mir d t l h r i l t ,
v d p a r e ich fur drr folgende Heft. Cilb.
Y a
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