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Chemische Gesellschaft Erlangen.

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[anpewanille
Zeitxochrill far
Chemie
Neue Hiicher
Hinweis nuf die durch den EinfluB der Staats- uiid wittschaftspolitischen Vorglnge so besonders brennend gewordeneii Tagesf ragen.
Die Mehrzahl der in den genannten Gruppen vereinigten Betriebe
sicd , nach Art ihrer Werkserzeugnisse, von jelier iiuf den ausllndischen, insbesondere auf den iiberseeischen Markt, nachweislich
iingewiesen. Das An- und Abschwellen der Ausfuhrziffern fiihrt namliafte Sttirungen in den Betrieben herbei und beeinfluat, ganz abgeseheii
von den Schwierigkeiten im Geld- und Devisenverkehr, die Jahresergebnisse in ganz auQerordentlicher Weise. - An Hand des Geschaftsberichtes wurde die Betatigung des Verbandes und seiner Organe
ertirtert, und zwar betreffs der Regelung des Aus- und Einfuhrwcsens,
des Preispriifungswesens bei der Neubearbeitung des Zolltarifs, des
Veredelungsverkehrs, des Verkelirs mit den iilt- und iieubesetzten
(iebieten, sowie der Ausfuhr aus diesen, bei den Verhandlungen niit
den Abnehinerkreisen betreffend Zablungs- und Lieferbedingungen,
und mit den Rohstoffindustrien, dem Normenwesen, der Entwicklung
Jer fiichlichen Technilt und der Fachwissenschaft des Apparatebaues.
I )er stellvertretende Reichsbevollmiichtigte Dr. A 1 in s von der AuBenh;!ndelsstelle fiir Eisen- und Stahlerzeugnisse hielt einen Vortrag
,,uber den Verkehr mit den besetzten Gebieten'. sowie niit Belgien
und Prankreich, und iiber unsere gesainten Auf.lenhandelsbeziehungen.
I )er Vorstand der Metallberatungsstelle des Metallwirtschaftsbundes,
Herr WeiBe, sprach iiber die ,,Vermehrte dnwendung des dluminiutiis" an Stelle des gegen Devisenabgabe iius dem Auslande zu
iieziehenden Kupfers; ferner trugen vor: der Vorsitzende, Herr L u d w i g M e y e r , ii ber das ,Druckschriften-, Zeitungs- und Bildungs-
wesen, sowie iiber Fachwissenschaft und Fachtechnik des dpparateh u e s " ; der Geschlftsfiihrer, Herr K a m l a h , I<erlin, uber Wiederarrfbau und Reparafionsleistungen" : Herr Oberingenieur For s t m a n n,
Ilerlin, ,,uber die Organisation der Induatrie". Die anwesenden
Verbmdsinitglieder und Glste waren, trotz des merklichen Anscliwellens der Verbandslasten, einig im Ausdruck des Verlangens auf
ungeschmalerte Fortsetzung der Verbandsarbeiten in bisheriger Richlung, und gaben dem Vertrauen zur bestehenden Leitung und Verwaltnng
i t i uneingeschriinkter Weise Ausdruck. Es wurde, u m vereinzelt aufgetretenen irrigen Auffassungen zu begegnen, linter allgemeiner
Zustimmnng betont, daB die deni Verbande obliegenden Au'gaben
voii keineni der anderweitig bestehenden Verbiinde wah t*gcnommeti
wertlcv k8nnten.
Chemische Gesellschaft Erlangen.
Sitznng vom 5. (5. 1943.
Vorlrng : M. B u s c h : ,,Weitere Untersuchungen in der Hydrazonwihe.''
1)er Vortr. hat im Anschluf.3 an friiliere Arbeiten mit den Herren
Ilellniut M i i l l e r und Eugen S c h w a r z (vergl. diese Ztscltr. 22, 204)
leststellen ktinnen, daS das verschiedene Verhalten der T e t r a z o n e
iiits Hydrazonen, Azoverbindungen mit der Natur der letztereii in
Zusammenhang steht. Tetrazon aus monoacylierten Azoktirpern
;; "\' : N * CO C liefern bei der durch Alkaii bewirkten Urnlagerung
tiebeneinander Hydrazinohydrazone (a) und Formazylderivate (b)
R CH :N * N * H'
I
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R" HN * N * COR"
-
-
1I * C : N * NHK'
:I)
-
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b)
lt'' HN N * CO * R"'
II * C * N : N H'
li
HU
N-N< <;OR,,,
-
-
1st in dem Hydrazinohydrazon R"' durch OC,H,, . NH, oder N H R
vertreten, so erfolgt spontan unter Austritt von Alkohol, Ammoniak
oder Amin Ringkondensation zu Triazolderivaten (1. c.)
h t s t a m m t dagegen das Tetrazon einen Diacylazoderivat, so resnllicren bei der Umlagerung nur Hydrazinohydrazone, tlie sich ither zii
'I'etrazi n e n kondensieren, z. H.
R C :N-NH * R'
R . C=N-NI{'
I
I
_3
I
H,GO*C * N-NH-CO
H,C&O& * N-NH *CO,C*H,
Forniazylbildung findet auch nicht in Spuren statt, zweifellos
weil in tliesem Falle 2 Azyle an ein und dasselbe N-Atom treten
rniiBten, wozu bekanntlich stets geringe Neigung besteht. Gegeniiber sekundiiren asymetrischen Hydrazinen erwies sich Azodicarbonslureester als ausgezeichnetes Dehydrierungsmittel ; so entsteli t
iiiis Benzylphenylhydrazin j e nach den Bedingnngen Dibenzyldiphenyltetrazon oder das ciuaterniire Hydrazin:
zerfiillt sehr leicht - beiin Schmelzen grtifierer Mengen sogar esplosionsartig -- linter Zuriicklassung von Benzanilid.
In weiteier Verfolgung der frulieren Studien iiber die stereoisomeren H y d r a z o n e d e r P h e n a c y l a n i i n e (vgl. diese %tschr.21,54::)
konnte neuerdiiigs genieinscliaftlich mit W. T i s c h b e i n festgestellt
weiden , dafS beide Hydrazonformen mit iiromatischen Aldehyden zit
reagieren vermiigen, wobei die hSher schmelzenden Isomeren (a-l'ornt)
ringftirmige Kondensationsprodukte, Triozinderiviite, die niedriu srhniclzenden (b Form) Additionsprodukte liefern. Damit ist end&ltig der
Heweis erbracht, dall den a-Formen die Syn-, und den Isomeren tlie
Anti-Konfigurative zukomnien ninB.
2) U b e r P h e n a c y l h y d r a z i n . Daq bisher noch nicht bekannle
Hydrazin C,,H,. C O . CH,. N H NH, 1113t sich unter Eiihnltung bestiiiiniter Iiedingungen aus I'henacylbromid und Hydrazinhydrat gewinnen.
Wie zu erwarten stand, zeichnet sich die neue Hydrazinbase infdge
der in ihr vorhandenen Hyttrazin- und Carbonyl-Gruppe durch hohe
Reaktionsfiihigkeil allerdinge, im Zns;imnienhang damit aucli diirc.11
ziemliche Enipfindlichkeit iius. Die Best., die bereits iiucl~in eiriigeii
kernsubstituierten Uerivaten vorliegt, fiillt direkt kristallinist-lt i i i i ,
erleidet in Ltisung aber schnell tiefgreifende Zersetzung, doch Insse t i
sich, ihrer Konstitution entsprechend, Kond.ensationsprodiikte snwoiil
mit Aldeliyden wie mit Hydrazinen erhalten. Uber diese Irntersurliungeii
wirddemnachst niit deli Herren T i s c l i b e i n und IJlirs 1 herichtet werdeii.
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Chemie fiir Jedermann. \'on Prof. I<. W u n d e r l i c h . Verlag 'I'lieod.
Grundzalil M 2 (get). M $80)
Thomas, Leipzig.
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solclicn Jliicalirrii gvgviiiilwr tlrii riditigcii Staiitlliunkt z i i liiitlttii. 1 1 . 1 1
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sicliwt. tlnl.; ~r tlic! -\iisfiiIiruiip,vii ( 1 ~ sVerfiiswrs Itlsr i i 1 1 i 1 : I I I I I ~ ~ ~ I I I ~
gehitidi~iiuii(1 b ~ l i rv i d ikilwi gi:lcrnt 1i;iIie. Eiiiigc .\ittiit'rltriiigc,ii, t l i i b
i!r :\II t l P i i 1;:iiiil gcsc.liridiwi l i s t , wertli: irli clciri \'c!rt'iiss(!r ]#rivali i i i
ni i t teilen.
Das Biichlein gebiirt zu denen, die, ohne die theoretisclie (:heinie
beiseilezuliissen, doch gerade die eminente praktisrhe Bedeutung der
Chemie in den Vordergrund stellen: und das ist es, WiiS wir brarirhr.n,
damit imnier weitere Kreise unseres Volkes sich bewufit werden, wie
notwendig f i r jedermann die Kenntnis dieser grnndlegenden Wissensrhaft ist.
Rassow. [UH. 247.)
Der Bakteriophage und seine Redeutung fiir die Immunitiit. Voii
F. d'HB r e l l e . Nach einem erweiterten uud verbesserteii Text des
Autors iibersetzt von I)r.R.Pfreimbl.er,Dr. W . S e l l und L.1'islor i u s . XIV, 214 Seiten und 1 Tafel. Ihunschweig, Fr. Vieweg Sr
Sohn, A,-G., 1922.
Grundzahl M 7,50
Die vorliegende deutsche Ausgabe der d ' H 6 r e l l e s c h e n Monugraphie gibt eine bis auf die neueste Zeit ergiinzte zusammenfassende
Darstellung der ausgedehnten experimentellen Arbeiten des Autors
iiber das von ihm entdeckte, beschriebene und nach ihm beniinnle,
biologisch auBerordentlich bedeutungsvolle Phlnoiiien. d ' H 6 r e 1I e
konnte bekanntlich nachweisen, dafi das besonders bei gewissen infektitiscn 1)arn:krankheiten des Menschen iind der Tiere, vor ;tileiti
bei der sogenannten 13azillenriihr gegen Eude der Erkrankung %ti beob:ic:htende uberraschend schnelle Zugrundegehen der Infektionserreger im Organismus iiuf der Gegenwart eines im l~eagenzglasversiicli
nachweisbaren selektiv bakterizid wirkenden Stoffes beruht. I ):I dieses
spezifisch auf eine bestiinmte Bakterienart eingestellte lytische Agens
im Gegensatz zii den antibakteriell wirkenden Immunktirpern die
Fjiliigkeit besitzt, sich in den Kulturen der entsprechenden pathogenen
Mikroorganismen zu verrnehren, schlo5 d ' H e r e l l e , da5 es sich u i i i
ein belebtes ultravisibles ,,bakteriophages" Virus handeln miisse, das
als obligater Bakterienparasi t in die Mikrobenzelle eindringt untl
dieselbe inittels einer Diastase zur Aufliisung bringt. Ob diese
d ' Hkrellesckie Interpretation, deren Ilegriindung i n dern vorliegendcii
Werk iinsfiihrlich dagelegt ist, zutrifft, oder ob, wie andere Autoreti
nnnehmen, z. B. autolytische Fermente die ausltisende Ursaclie der
Bakteriolyse darstellen, ist noch nic-ht entschieden. Wenn daher die
vorliegende Darstellung des Problems auch noch keineswegs als eii:
abgeschlossenes Ganzes betrechtet werden darf, so ist es doch zweifel10s auf das lebhafteste zu begriiSen, daB die bisherigen, in den verschiedensten in- und ausllndischen Zeitschriften zerstreuten Untersiirhungsergebnisse eine klare und Itritische, dem heutigen Stande dcr
Forschung entsprechende Zusammenfassung von berufenster Seile
gefunden haben.
Sclilofiberger. [BB. 235. I
Moderne Gerbmethoden, e n t h a 1t e n d v e r s c h i e d e n e V e r f a Ii r e n
z ur Hers t e l l u n g n e u a r t i g e r L e d e r s o r t e n . Von Ing. .loser .J e t t m a r . Mit 19 Abbildungen. Zweite vtillig umgearbeitete und ergiinzte
Auflane. Wien uiid Leiozia. A. Hartleben's Verlaa. 268 Seiten.
Grandzahl M 6
Vnrlieaendes Werk ist. wie der Titel besaet. kein eieentliclies
Lehrhuch %er (ierberei, sonderii enthiilt die 13e&heihung %net- Anza hl von Gerbni e t I i oden . Ob die angegehencn Verfahren im 1 iier lira ii chIiare Piotliiktc- liel'erii wrrden, is1 iiiwh fiir dcit F:ichmaiiii oliw s r l l ~ t
-
wiihrend a-Benzoylphenylhydr:Izin den Azoester iitldiert ; diis hirrbei
entsteliende Tetrazonderivat
I
Neue Biicher.
.
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