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Chemische Textilfasern Filme und Folien. Unter Mitarbeit zahlreicher Fachleute herausgeg. von R. Pummerer. Ferdinand Enke-Verlag Stuttgart. 1953. 1464 S. 404 Abb. 99 Tab. gebd. DM 194

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1':~ wurden Verbindungen dargestellt niit R-Hthyl-, n-Propyl-,
n-Butyl- und Benzyl-. Die Ausbeuten an den einzelnen Derivaten
sind sehr unterschiedlich (14-90 %). Man nimmt ahnlich wie bei
der Mannich-Reaktion primare Bildung eines Alkyl-thiomethanols
an, das seinerseits mit aktiven Methylen-Gruppen unter Wasserabspaltung reagiert:
cn3--c-.=c-cH,-sR
1
CH,-SR
1
Die Konstitution der Reaktionsprodukte wurde durch DesulIurierung rnit Raney-Nickel oder durch Kondensation der entspr.
Mannich-Base mit dem Thiol unter Abspaltung von Amin gesichert. Die neuen Verbindungen sind kristallin-, farb- und meist
geruchlos. (J. Cheni. Soe. [London] 1954, 1124). -V.
( R d 218)
Oxido-Verbindungen der Diopclopentadien-Relhe (Ferroceu) mlt
hohen molaren Schmelzpnnkts-EriedrigungenXUr Mikro-Molekulargewiohtsbeetlmmungen empfiehlt J. Pirch. Infolge des eigenartigen Molekelbaues haben Verbindungen der Dicyclopentadien-Reihe
die kleinsten bislang heobachteten Schmelzentropien, so daO sie
besonders hohe molare Schmelzpunktserniedrigungen erwarten
laesen. In Betracht kommen vor allem die Epoxyd-Verbindungen
aus a- und Dihydro-a-dicyclopentadien, die nach eiuer neuen Methode des Verf. (Mh. Chem. 85, 154 [1954]) mittels PeressigsaurcEisessig in hoher Ausbeute leicht darstellbar sind. Sie zeigen eine
auffallende Reaktionstragheit, sind chemisch nahezu indifferent
und in ihrem Losungsvermbgen init den Ketonen vergleichbar.
Dihydro-cr-dicyclopentadienoxyd, Fp 100 OC, Ee (Molardepressioii)
56,9; a-Dicyclopentadieudioxyd, Fp 189 OC, Ec 53.4; 2,5-Methylen-bicyclo-(0,3,4)-nonandien-7,8-epoxyd~(3,~)
,Fp 80,5 'C, Ee
66,9; 2,5-Methylen-bicyclo-(0,3,4)-nonen-3,4-epoxyd,
Fp 119 OC,
E e 48,9. Ein besonders wertvolles LOsungsmittel ist das bereits
beschriebene tricyclische Keton Tetrahydro-a-dicyclopentgdienon(3),Ee 52,5, das leicht daratellbnr iat. (Mh.Chemie 85, 162[1954]).
-Ma.
(R,d 104)
Einen neuen Polyiither, Poly-8,8-bis(chlormethyl)-oxabuteo,synihetisierten A. C. Farthing und R. J . Reynolds durch Polymerisation von 3,3-bis(Chlormethyl)-oxacyclobutaurnit stark elektrophilen Katalysatoren wie BF, in Ather oder Benzol beim Siedepunkt, wobei niedermolekulare Produkte ausfielen. I n Fluordiohlormethan ( K p
8,9 O C ) oder Methylchlorid ( K p -24 OC)
erhielten sie hbhermolekulare Polymere (Schmelzviscositat a b
1000 poises). Strenger AusschluB von Wasser verhinderte die
Polymerisation. Der Polyather, Fp 180 O C , lBDt sich zu Filmen
und Fasern verarbeiten. Er ist bei Raumtemperatur in allen organ. Lasungsmitteln unloslich und wird auch bei 100 OC in (ohlorierten) Paraffineu, Amineu uud Estern nur dispergiert. Die UnIoslichkeit folgt aus der hohen Kristallinitat und den starken
Zwischenkettenkraften, deren Ursache in der polaren Natur der
Chlormethyl-Gruppen liegt. Interessant ist die Loslichkeit der
niederen Homologen hei -20 OC, wie die Bildung der Hochpolymeren in diesem Temperaturbereioh zeigt. (J. Polymer Sci. 12,
503-507 [1954]). -Sr.
(Rd 134)
+
p-TulylsulConyl-methylnitrossmfd zur Dlazomethan-Darstellung
ist besser geeignet ale die bbher gebr8uchlichen Nitroso-Verbindungen. Es ist eine gelbe Verbindung ( F p 62 O C ) , die, bei Raumtemperatur in hrauiien Flaschen aufbewahrt, praktisch nnbe7
H,C-<-
3
,,'-SOJU
'
N
O
greiizt haltbar ist uiid auch auf die Haut.keine Reizwirkung ausiiht wie z. I?. Nitroso-methyl-harnstoff. Nach Th. J. de Boer und
H. J . Buclier (Univ. Groningen) geht die Darstellung vom pToluolsulfochlorid aus, das durch Unisetzung rnit Methylamin in
alkalischer Losung bei 70-90 OC zunachst i n das p-Tolylsulfonylinethylaniid iiberfiihrt wird. Dessen Isolierung iat nicht erforderlich, man nitrosiert sofort die essigsaure LOsung des Methylamids
[nit Nabriuinnitrit bei I O O C . Die Ausbeute betragt 90%. Zur
Diazomethan-Gewinnung lLDt inan die atherische Lasung des Methylnitrosrmids in wiiBrig-alkoholische Kalilauge eintropfen und
destilliert daR Uiazomethan-haltige ither-Alkohol-Gemisch ab.
Die Ausbeiite betragt fiir 0,Ol Mol-Ansirtze 80-90 S:,, bei 0,l bis
0,2 Mol-Ansiitzen 70%. (Rec. trav. chim. Paya-Bas 73, 229
[1951]). --FIsl.
( R d 186)
L i tero t uc
Chemisehe Textilfneern, Filme und Folien. Unter Mitarbeit zahlreicher Fachleute, herausgeg. voh R. Putimerer. Ferdinand
Enke-Verlag, Stuttgart. 1953. 1464 S., 404 Abb., 99 Tab.,
gebd. DM 194.--.
Die ersten Liefnrungen dieses jetzt abgeschlossen vorliegeuden
Werkes, d i e sich hauptsachlich mit den chemischen Textilfasern
auf Cellulosebasis befaBten, sind schon besprochen'). Es schlieBt
sich dann als nachstes ein Kapitel iiber synthetische Fasern an,
dessen Hauptgewicht in eiuem Abschnitt von P . Schlack und If.
Kunz iiber Fasern aus Polyamiden liegt, der in hervorragender
ubersichtlichkeit die chemischen Grundlagen, technischen Darstellungsverfahren und die Eigensohaften dieser Fasern behandell.
Sehr zu begruBen ist, daB nicht nur in einer'historischen Einleitung, sondern auch bei den einzelnen Unterabschnitten au[ die so
besonders lehrreiche Geschiohte dieser technischen Entwicklung
eingegangen wird. Weiter werden unter den synthetischen Fasern
die Polyvinylchlorid-Fasern von H. Rein und P . Davidshdfer, die
Polyacrylnitrilfaser von F. Davidshdfcr, Terylen- und Polyurethan-Fasern von H. Rinkc und Fasern aus Polyvinylalkohol von
F. Trefz behandelt.
Der Herstellung der Chemischen Fasern folgen aehr umfaugreiche Kapitel von H. Gensel, E. Kdster und J . Monheim, die dns
Schlichten, F k b e n , Bedrucken, Ausrusten, Waschen und Bleichen
der chemischen Fasern behandeln. Mit Ausnahme der rein mechanischen VorgHnge des Spinnens, Webens und Wirkens verfolgt
das Werk demnach die Chemischen Textilfasern auf dem ganzen
Weg ihrer Verarbeitung. Dem dient auch ein allgemeiner Abschnitt iiber ihre Verwendung als Textilrohstoffe von K. Liltmann. Die jeweils fiir die verschiedenen Arten der Chemiefasern
notwendigen epeziellen Behandlungsmethoden werden berucksichtigt. Ein kurzes instruktives Kapitel von P . A. Koch befaDt
sich rnit den TextilglasfLdeu. Der den Fasern gewidmete Teil des
Werkes wird beschlossen von zwei Abschnitten iiber die chemisohl)
H. Haaa
DIese Ztschr. 65,223 [1953].
Angew. Ckem. J 66. Jahrg. 1954
analytische und mechanisch-technologisohe Priif u n g der chemischen Fasern von I<. Whdeck-Schuke bzw. H. Bdhringer. Beide
Abschuitte bringen eine eingehende und griindliche Darstellung
der Priifmetliodeii.
I m zweiten Teil des Werkes werden die F i l m e und F o l i e n beharidelt, wobei die Darstellung der synthetischen und derjenigen
aul Cellulose-Basis je etwa den gleichen Umfang haben (wiihrend
' bei deli Fasern das Verhilltnis sehr stark zugunsten der CelluloseFasern verschobmi ist).
Vcrgleichsweise kurz wird das Zellglas (Viskosefolie) abgehandelt voii H. Buchner, der auch den Abschnitt iiber die mechanische
Priifung von Yolien beigesteuert hat. Ausfiihrlicher - bedingt
durch ihre Wichtigkeit fur die photographischen Filme - ist die
Daistellling der Nitrocellulose-Filme und -Folien von C . A. Bod e n s / e i i i . IJic Folien aus Celluloseacetat behandelt K . Werner.
Bei den synthelische'ii Folien spielen meistens andere Rohstoffe
als bei den synthetischen Fasern eine Rolle. Ihre Herstellung wird
ausfiihrlich beschrieben in dem Abschnitt iiber Polyathylen und
Po1yiaol)utylen von A. Schwan und insbesondere in dem Abschiiitt ~ b e Styrol
r
und-Polystyrol von H . Ohlinger und E. Roell t .
Die Verarbeitung des Polystyrols ist in Abschnitten von H. Horn
und P . Mdller dargestellt. Es schliellen sioh noch Abschnitte iiber
Filnie und Folien aus Vinylchloridpolymerisaten von H . Fikentscher und ails Fluor-Kunststoffen und Polyvinylaoetat von 0.
Horn und If'. Starck an.
Insgesaiiit bringt das Werk eine Fiille von Material, das sohon
durch seiuen Umfang die Heranziehung zahlreioher Mitarbeiter
notwendig machte. Man kann festetellen, daO es .trotzdem gelang, eiiie einlieitliche Linie zu wahren (wenn man von unvermeidlichen Verschiedenheiten i n der Darstellungsart absieht) und Uherschneidungen und Liicken zu vermeiden. Durehweg festgehalten
ist die gleichmBDige Verteilung des Gewichts der Darslellung auf
die chemischen Grundlagen und die technische Verwirkliohung
der Verfahren. Das Werk wird zweifellos einen groom Kreis von
Interessenten ansprecheu.
1 N r . 16
NB 8401
49 I
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