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Chemische Untersuchung des Isopyrs.

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Hm. A11 a n geharenden Stucke, kleine Krystalle von
Zinnstein oder Turmalin eingewachskn enthielte. Wegen
dieses Ansehens und auch wegen der vollkommnen Aehnlichkeit einer vor dem Lothrohre geschmolzenen Kugel
mit dem zum Versuche angewandten Bruchstuck, schlage
ich fiir dieses Mineral den Triviahamen Isopyre vor,
yon rcroc gleich und T U ~ Feuer. Die Aehnlichkeit in
den Eigenschaften orstreckt sich auch anf den Magnetismus. Die vor dem Liithrohr zu Kugeln geschmolzenen
Stucke des Minerals sind mngnetisch wie das Mineral
selbst, und sogar in einem hoheren Grade.
Aus der Beschreibung , welche B r e i t h a tip t vom
Tuchylite gegeben hat, scheint diefs Mineral dein Isop-yre sehr ahulich zu seyn. I)a aber das specifische Gewicht des Tachylits geringer ist, nur 2,5 bis 2,54 betrzgt,
so kiinnen sie unmoglich zu derselben Species gehoren.
Er kommt im Basalt und in der Grauwacke zu Saesebiihl
bei Gattingen vor, gleichfalls nur derb.
XIX. Chemische Untersuchung des Isopyrs; clon
Dr. E d w u r d T u r n e r .
(Auszug ans dent Edini. New piriloJoph. Journ. No. 6. p . 265.)
V o r dem Lothrohr schmilzt der Isopyre ohne irgend eine
Gasentwicklung. Mit Phoayhorsalz geschmolzen giebt er
deutliche Anzeigen von Kieselerde. Gepulvert auf einem
Platindraht in die Liithrohrflamme gebracht, fdrbt er dieselbe schiin griin. Skuren mirken schwierig auf ihn; kohlensaure Allinlien aber zersetzen ihn leicht und volls'tgndig. Bis zum Rothgliihen erhitzt, giebt er weder Wasser
aus, noch verliert er etwas von Gewicht.
Nachdem durch vorlaufige Versuche ausgeinittelt worden war, dafs der Isopyre nur Kieselerde, Thonerdc,
Eisenoxyd, Kalk mid ein wenig Kupfcr enthielt, wurde
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&e Analyse folgendema€sen angestellt. 20,625 Grm gepulverten Isopyres wnrden mit 80 Gran kohlens. Pr’akon
grinischt und eine halbc Stunde lang rothgluhend gehalten. Die Masse auf die bekannte Weise mit Salzsawe
behandelt, gab 9,71 Gr. oder 47,09 Proc. Kieselerde.
Aus der Lirsong wurde das Kcpfer durch Schwefelwasserstoffgas ger2llt. Das Schwefelkupfer w urde in KOnigsmasser gelirst, und die Lasung durch Aetzkali gefallt.
Das erhaltene Kupferosyd wog gegliiht 0,110 Gran oder
1,9i Procent.
Nach Absonderung des Kupfers wurde das Eisen
durch Salpeterslure vollstzndig oxydirt, und dann iiebst
der Tlionerde durch Aetzaminoniak gefallt. Die Trennun$ des Eisenoxyds von der Thonerde geschah durch
Aetzkali. Bas erstere wog 4,14 Gr. oder 20,07 Proc,
die letztere 2,87 Gr. oder 13,Yl Procent.
Der Kalk in der alninoniakalischen Liisung wurde
durch oxalsaures Anmoniak gefdlt. Der oxabaure Kalk
durch Gltihen zersetzt gab 3,19 Gran oder 15,43 Proc.
Adtzk a1k
Hieiiach besteht der Isopyre aus:
Kieselerde
47,09
Thonerde
13,91
Eiseiioxyd
20,07
Kalk
15,43
Kupferoxyd
1,94
98,44.
Durch Aufschliefsung mit kohlens. Baryt wurde nach
Alkali gesucht, aber vergebens. Eben so wenig l i e t sich
Salzsaure, Phosphor -,FIu€s oder Borarszure entdecken,
als man das Mineral init kohlensaurein Natron aufschlofs
wid die Lasung mit Salpetersaure sattigte. Aus der Farbe
des Minerals und seiner Wirkung auf die Magnetnadel
schliefst Hr. F. iibrigens, d& sich ein l h e i l des Eisens
als schwarzes Oxyd iin Minerale befinde.
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