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Chemische Untersuchung des Sternbergits.

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schung, und namcntlich in dem Vcrhtiltnifs ihrer Bestandtheile, so vie1 Uebereinstimmendes zeigen, so glaubt der
Hofrath S t r o m e y e r hieraus auch folgern zu durfen, d a b
ungeachtet der geringen Menge, in welcher das Kupfer
im Meteoreisen angetroffen wird, dasselbe doch eben so
gut als eiu constanter kind charakteristischer Bestandthcil
des wahren Meteoreisens betrachtet werden muse, als
das in cleinselben enthaltene Nickel und Kobalt. (Giltling.
gelehrten Anzeige, 1833, No. 38, S. 369.)
XVI. Chcrnische Untersuchung ties Sternlergits "1.
vorn Pro$ F. X . M. Z i p p e in Prag.
(huszrlg aus der Monatscldt der Gcsellscliaft des vaterkindischen
Museums in Biihmen, August
1828, S. 151.)
E i n Gramm Sternbergit,
- welclier von aller fremden Masse
frei war, wovon sich der Verfasser durch sorgf3ltige Untersuchung mit der Lupe ubeneugte, wurde, zerrieben,
in einer Retorte mit Kilnigswasser, das frei von Schwefelstiure war, ubergossen. Das Mineral wurde sogleich
beftig angegriffen, und die Flussigkeit erwtirmte sich bedelitend. Nachdem die Ercvarmung nachgelassen, wurde
die Retorte durch eine Weingeistlampe vorsichtig erhitzt
und etwa zwei Drittel der Flussigkeit in eine Vorlage
abgezogen ; diese Operation wurde mehrmals durch Aufgielbeu frischer Quantitsten von Kanigswasser wiederholt,
bis dasselbe nicht mehr auf den weifsen Brei vou Silberchlorid einwirkte, Eisen und Schwefel vollkommen
oxydirt waren. Die ubergegaiigeue Flussigkeit zeigte sich
frei von Schwefelszure.
*)
D;1: minerdogisclie Beschreibung dieses Fossils Ton Hrn. H a id i n g e r wurda bereits in diesen Annden, BJ. XI
483, Knitgrtlxilt.
P.
s.
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Das Silberchlorid, von der darIiber befindlicban gclbhrnuncn Fliissigkeit befreit und sorgfaltig ausgewascbeu,
darauf auf ein Filtrum gebracht, getrocknet und geschmolzen, wog 0,44 Grm.
Die vom Cblorsilber abgegossene Fliissigkeit, vereint .
mit dem Waschwasser, wurde durch reines Ammouiak
gerillt. Das dadurch niedergeschlagene Eisenoxyd , gewaschen, getrocknet und gegliiht, wog 0,52 Grm.
Die Fliissigkeit, aus der das Eisen gefdllt worden,
wurde, vereint mit dem Waschwasser, durch salpetersaurcn Baryt gefdllt, und dadurch an schwefelsaurem Baryt
erhalten: 2,18 Grm.
Darnach enthiilt der Sternbergit in 100 Theilen:
Silber
33,2
Eisen
36,O
Schwefel
30,O
Y9,2
was ziemlich nal;e mit einer Zusaminensetzung von 1 At.
Silbcr, 4 At. Eisen und 6 At. Schwefel Ubereiustimint
Dem gemzb slellt der Verfasser fur den Sternbergit
die Fonnel auf:
Ag S +3Fe S2+FS4.
Derselbe versuchte auch diek Mineral kunstlich zn
bilden, indern cr einmal Silber, Schwefel und Eisen, und
das andere Ma1 natiirliches Schwefelsilber, Scbwefeleisen
und Schwefelkies iu den angegebeneu Verhaltnissen in einem hessischen Ticgel schinolz. Im ersten Fall erhielt derselbe ein Korn ,von 5,5, im zweiten eins von 5,2, spec.
Gewicht. Beide waren ziemlich poriis, in der Farbe und
Harte einander gleich. Farbe und Stricb glichen denen des
Sternbergits, in der Hiirte wichen sie aber bedeutend ab,
denn die Scbnielzproducte besafsen Flufsspatbbtirte. AuLerdem wirkten beide a d den Magnet. Von Krystallform
oder krystallinischer Structur war nichts Bestimmtes wahrzunehmen.
P
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