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Chemische Untersuchung eines Silberkupferglanzes von Rudelstadt in Schlesien.

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zige Reagens, welches fiir dieses Metallsalz immer seinen
W e r t h behalt, ist das Kaliimeisencyanur , nur niufs man
es nicht in einer stark alkalischen Fliissigkeit anwenden.
X. Chemische Unkrsuchung eines Silberkiipf i r glanzes von Rudelstdt in Schlesien; von
T h . S a n d e r nus Augshurg.
D e r Silberkupferglanz, welcher bisher nur derb am
ScbIaugenberge im Altai vorgekommen war, wurde vor
einiger Zeit vom Prof. G u s t a v ' R o s e bei Rudelstadt in
SchIesien, und zwar krystallisirt gefunden '). Von dem
sibirischeii derben Silberkupferglanz besitzen wir eine
I
I
Analyse, nach welcher er die Zusammensetzung Cu+Ag
hat; von dem krystallisirteii besitzen wir noch keine genaue. Da es indessen, weil er die Krystallform des KuI
pferglanzes (des Einfach-Schwefelkupfers Cu) hat, uiid
wegen des Atomgewichtes des Silbers, von Wichtigkeit ist,
seine Zusammensetzung genau zu kennen , SO habe ich
die Analyse davon unternommen.
Prof. G. R o s e hatte die Gute mich mit dem nathigen Material zu versehen; die Analyse wurde im Laboraforium des Prof. H. R o s e ausgefiibrt, und zwar auf
folgende Art.
Eine gewogene QuantitYt des fein zerriebenen Minerals wurde in einem Kiiibchen mit SalpetersYure iilergossen und gekocbt ; nach vollstandiger Zersetzung wurdc
der ausgeschiedene Schwefel auf einem gewogenen Filtrum abfiltrirt und Qom entstandenen schwefelsauren Silberoxyd durch heifses Wasser vollstsndig befreit ; aus
der Aufl6sung wurde das Silber durch Salzsaure, dann
1) Dicsr Annalen, Bd. XXVlII S. 437.
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die SchwefelsSure durch Chlorbarium gefiillt und dcr
iiberschussige Baryt durch Schwefelsaure entfernt.
Das Kupferoxyd wurde durch Schwefelwasserstoffgas gefallt, und, nach der Ozydation des Schwefelkupfers, durch Konigswasser mittelst Kaliliisung als Kupferoxyd bestimmt.
Aus der riickstzndigen Flussigkeit wurde endlich
durcb Schwefelwasserstoff-Ammoniak etwas Schwefeieisen gefiillt, das in Eisenoxyd verwandelt wurde.
Der erhaltene !j.cliwefel lieb beim Verbrennen einen geriiigen Ruckstand, bestelieud aus etwas Bergart
und Chlorsilber; letzteres wurde durch’s Gluhen mit kohlensaureni Natron reducirt, in Salpeterstiure aufgeliist und
als Chlorsilber bestimmt; es war durch eine hochst geringe Spur von Chlorwasserstoffs~ure in der Salpetersaure entstanden.
Die Bergart wurde von der angemandten Mcnge des
Minerals abgerechnet. Die hnalyse gab:
Schwefel
Silber
Kupfer
Eisen
15,92
52,7 1
30,95
0,a.i
99,82.
Berechnet man die Zusammensetzung nach dcr Forlncl
t
I
C u t A g , s o erhalt man:
Schwefel
Silber
Kupfer
15,s
53,11
31,09
100,oo.
was wit der Aiialysc hinreiclicnd iibercinstimnit.
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