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Chemische Untersuchungsmethoden fr Weinbereiter und Smosthersteller. Von K. Hennig. Heft 43 von Grundlagen u. Fortschritte im Garten- u. Weinbau herausg. von C. F. Rudloff. E. Ulmer Stuttgart 1939. Pr. kart. RM

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Neue Biieher
Zeugen- und Sachverstandigenpflicht erwachsenden wirtschaftlichen
Nachteile bieten und namentlfch nicht fiir eine angemessene Vergiitung der Miihewaltnng der Sachverstandigen geniigen und damit
auf die Dauer die Interessen der Rechtspflege zu gefahrden drohen,
ist schon von dem beratenden AusschuB gelegentlich des Gesetzentwurfs im Jahre 1914 zum Ausdruck gebracht worden.
Durch die AuBerkraftsetzung des 5 4 der GebOZS., der die
Entschadigungsanspriiche des Sachverstandigen nach dem fiir die
aufgetragene Leistung iiblichen Preis anerkannte, ist den Gerichten
vielfach die Aloglichkeit genommen, Sachverstandigen von anerkannter Bedeutung und hervorragender Sachkunde eine wirklich
angemessene Leistungsvergutung zu gewahren. Diesem Mange1 ist
durch Anerkennung besonderer Taxvorschriften im Sinne des 5 16
der GebOZS. nur teilweise abgeholfen. Unter den geltenden Taxvorschtiften sind z. B. (S. 107) die Gebiihrentarife des Materialpriifungsamtes und der Priifstelle f u r statische Berechnungen aufgefiihrt, es
fehlt aber das Allg. deutsche Gebiihrenverzeichnis fiir Chemiker, das
in seinen Teilen 11-VI erstmals in Thiiringen und seit 1933 auch
in Wiirttemberg als Taxvorschrift anerkannt ist.
Jedem Sachverstandigen, dem die Anfstellung von Kostenberechnungen fiir die Gerichte obliegt, kann es nur eindringlich
empfohlen werden. sich an Hand des Meyemchen &mmentars iiber
die geltenden Bestimmungen und ihre Auslegung zu unterrichten.
P . W. Sieber. [BB. 75.1
Gewinnung der hoheren Fettssuren d u r c h Oxydation der
Rohlenwasserstoffe. Von F. W i t t k a. Modetne fettchemische
Tecbnologie, Heft 2. 44 Abb. J . A. Barth, Leipzig 1940. Pr.
geh. RM. 13.80.
Vorliegendes Buch ist in der Sammlung ,,Moderne fettchernische
Technologie" des Verlages Johann Ambrosius Barth als zw?ites
Heft erschienen. Fur das erste, das das Verderben der Seife behandelt. hatte sich der gleiche Verfasser als Aufgabe gestellt, .,die
bis heute bekanntgewordenen Angaben zu. sammeln, zu sichten
und sie auf Grund eigener praktischer Erfahrungen zu ordnen".
Der Refeient mochte diese Aufgabenstellung auch f i i r das vorliegende
Heft gelten lassen. wobei zn beriicksichtigen ist, da13 sich der Verfasser bisher praktisch wohl nicht viel n i t der technischen Herstellung von synthetischen Fettsauren beschaftigt hat. Damit
beruht die Bedeutung des vorliegenden Buches in erster Linie auf
der reichhaltigen Angabe des in- und auslandischen Schrifttums,
die ihm einen entsprechenden Platz in der Fachliteratur sichern
wird; auch als Einfiihrung in das Gebiet der Herstellung synthetischer Fettsauren und z u Orientierung iiber die vielfiiltigen dainit
im engeren oder weiteren Zusammenhang stehenden Fragen. Dagegen darf und soll es wohl auch nicht als Standardwerk angesehen
werden, in dem man sich in Einzelfragen R a t holen kann; d a m
ist es nicht ftei von Ungenauigkeiten und unrichtigen SchluBfolgerungen, auch ist haufig auf ifberholtes zu viel Wert gelegt.
In der Einleitung werden allgemein die chemischen Moglichkeiten der Herstellung von spnthetischen Fettsauren besprochen.
Dann werden die geschichtliche Entwicklung des Verf ahrens, seine
wirtschaftlichen Grundlagen und die notwendigen Rohstoffe erortert, wobei entsprechend seiner Bedeutung fiir die Fettsauresynthese das Pischer-Tro?lsch-Verfahrender Herstellung von Kohlenwasserstoffen eingehend geschildert wird. Es folgt eine etwas mehr
theoretisch und hypothetisch gehaltene Diskussion iiber die Vorgange bei der Oxydation von Kohlenwasserstoffen. Den groaten
Raum nirnrnt die Besprechung der technischen Arbeitsmethoden
ein, wobei haufig - nanientlich bei der Aufarbeitungsstufe - an
Hand von Beispielen und Zeichnungen, die den entsprechenden
Patentschriften entnominen sind. die einzelnen Verfahrensvarianten
erlautert werden. Daran schlieWen sich Kapitel iiber die zahlreichen
Verwertungsmoglichkeiten der Oxydationsprodukte uud iiber die
grontechnischen Anlagen niit einer Reihe guter Abhildungen. Der
den textlichen Teil beschlieljende ifberblick iiber
Wdegang
des technischen Verfahrens sollte allerdkgs nicht. von der Besprechung der geschichtlichen Entwicklung des allgemeinen Verfahrens getremt werden. Den SchluB bildet ein ausfiihrliches
Verzeichnis der deutschen und auslandischen Patentschriften; eine
entsprechende Zusamrnenstellung der iibrigen Literatur ware erwiinscht.
Die Ausstattung des Buches ist gut. Fiir weitere Auflagen
ware eine Uberarbeituug einzelner Abschnitte zu ernpfehlen.
Wietzel. [BB. 109.1
Mitteilungen a u s d e m Kaiser Wilhelm- Institut fiir Eisenforschung zu Diisseldorf. Herausg. v. F. K o r b e r . Abhandl.
366-390. XXI. Bd., Verlag Stahleisen m. b. H.. Dusseldorf 1939.
Pr. geb. R.M. 70.80, auch einzeln zu beziehen.
Das Verzeichnis der Veroffentlichwgen des Diisseldorfer
Kaiser Wilhelm-Institutes weist f i i r das vergangene Jahr neben
den 25 Abhandlungen in den ,,Mitteilungen" noch die gleiche Zahl
von in onderen Zeitschriften erschienenen Arbeiten auf. Die Untersuchungen erstrecken sic4 auf alle Fragen der theoretischen und
praktischen Eisenforschung und geben wiederum ein auaerordentlich
ausdrucksvolles Bild von der Vielseitigkeit des Institutes. die dem
Hersteller und Verarbeiter von Stahl und Eisen unrnittelbat zugute
kommt. Kein Interessent an irgendwelchen Problemen der Eisenforschung kann heute auf die ,,Mitteilungen" verzichten. Eine
eingehende Wiirdigung des Inhaltes der Arbeiten verbietet leider
der hier zur Verfiigung stehende Raum, und so mochte der Referent
als Beispiel fur Adage und Durchfiihrung willkiirlich eine dern
Chemiker naherstehesde Arbeit herausgreifen, ohne daB damit
eslbstverstandlich etwa eine Wertminderung der iibrigen Veroffentlichungen angedeutet sein soll.
Obgleich von der entschwefelnden Wirkung der Soda auf
Eisenschmelzen technisch bereits in starkem Ma& Gebrauch gemacht wird, waren die Grundlagen iiber die Leistungsf*gkeit
der
Alkalien noch durchaus ungeklart. W. Oeleen und W. Middel haben
in einer umfassenden Untersuchung unter Auswertung von Hunderten von Analysen u. a. dargelegt, daB die oft geanoerte Vermutung, die Soda allein ohne Zusatz von Kieselsanre sei nut ein
schwaches Entschwefelungsmittel, irrig ist. Das bei der Umsetzung
entstehende Natriumsulfid ist bei 1300-1400° neben der Eisenschmelze durchaus bestandig, so daP sich die Zugabe eines Losungsmittels (wie Natriumsilicat) eriibrigt. Weiterhin wurde der
EinfluD von Zusatzen, Temperatur und Reaktionsweg erkundet
u-id die Ergebnisse physikalisch-cheniisch ausgewertet.
Weibke. [BB. 88.1
Die Gefahren d e t ' l u f t u n d ihre Bekampfung. 3. Aufl. mit
57 Abb., 287 Seiten. Von F. W i r t h u. 0. M u n t s c h . Hermann
Reinshagen Verl., Berlin 1940. Preis geb. RM. 5.50.
Das bekannte, nun in 3. Auflage erschienene Buch hat einen
Chemiker und einen Arzt als Verfasser. Der Aufbau ist der gleiche
geblieben, der Umfang ist jedoch wesentlich etweitert.
In der neuen Bearbeitung, die dem heutigen Stand der Dinge
Rechnung tragt und auf knappem Rauln eine reiche Fiille von
Material bringt, ist vor allem dem heute so aktuellen Gebiet des
Luftschutzes (Sammelschutz. Werkluftschutz, Einzelschutz, bauliche und sanitare Ma5nahmen) ein groBerer Raum eingeraumt
worden. Der Chemiker wird hier alles Wesentliche finden, aaljer
chemischen Angaben die sachkundige Besprechung auch organisatorischer, bautecbnischer, toxikologischer und arztlicher k a g e n .
Ein reiches Bildmaterial erganzt die Fiille des im Text Gebotenen.
Das Buch der beiden auf ihren Gebieten fiihrenden Fachleute braucht
FZury. [BB. 66.1
nicht mehr einpfohlen zu werden.
C h e m i e f i r Bauingenieure und Architekten. Von R. Griin.
Mit 58 Textabb. Verl. J. Springer, Berlin 1939. Pr. br. RM. 9.60,
geb. RM. 11,-.
Das Schrifttum iiber Baustoffchemie ist bisher ziernlich schmal.
Vor allem fehlt es noch a n Werken, die dem Bauingenienr und Architekten die Kenntnisse der chemischen Eigenschaften seiner Werkstoffe in geeigneter Form ,vennitteln. Diese Liicke hilft das vorliegende Wetk fiillen. Neben Zement, Beton und Mortel, iiber die
der umfangreichste Teil des Werkes handelt, wird auf die Natursteine, Kunststeine, Ziegel- und Tonwaren, sowie auf organische
Stoffe, die das Bauwesen braucht, und auf die chemische Bodenverfestigung eingegangen. Hinweise iiber die Namensbildung
chemischer Verbindungen und den Aufbau chemischer Formeln
sind vor allem fiir den Selbstunterricht derjenigen, fur die das Buch
nach seinem Titel in erster Linie bestiintut ist, von Wert.
Das Werk bildet eine wertvolle Bereicherung der einschlagigen
Fachliteratur und ist Lehrenden und Lernenden in gleicher Weise
aonell. [BB. 74.1
zu empfehlen.
Chemische Untersuchungsmethoden fur Weinbereiter u n d
Siil3mosthersteller. Von K. H e n n i g . Heft 43 von Grundlagen u. Fortschritte im Garten- u. Weinbau, herausg. von C. F.
R u d l o f f . E. Ulmer, Stuttgart 1939. Pr. kart. XM. 2'60.
Das Buch beginnt mit der Untersuchung der Bestandteile des
Mostes und Weines, wobei nicht nur die Ermittlung des Alkoholund des Extraktgehaltes, der freien und fliichtigen Saure, der Zuckerarten und dgl. besprochen wird, sondern auch z. B. die Bestimnlung
der Aschenalkalitat, der Weinsaure, der schwefligen Saure USW.
I m 2. Teil wird die Priifung der zahlreichen Kellerbehandlungsluittel,
beginnend mit den Hefen, behandelt. Auf die Verfahreu der Blauschonung und der erst in jiingster Zeit eingefiihrten Rotschonung
wird griindlich eingegangen. SchlieBlich wird in der gleichen Weise
die Verbesserung der Moste und Weine erortert. Den Aohang
bildet eine Z&ammenstellung von Tafeln und Tabellen sowie ein
Schrifttums- und Bezugsquellenverzeichnis. Neben den rein chemischen Verfahren wird auch die Sinnen- und mikroskopische Priifung
besprochen. Die einzelnen Methoden sind kurz und deutlich beschrieben. Jeder Abschnitt des ersten Teiles ist in Absatze unterteilt,
welche der Reihe nach die notwendigen Apparate, die Ausfuhrung
der Bestimmung, die Berechnung der Ergebnisse und schlieljlich
deren Beurteilung behandeln, so da13 eine gute Ubersichtlichkeit
erreicht ist. Soweit es notwendig erscheint, nnterstiitzen einfache
und Hare Abbildungen den Text. Das Buch wird mit seiner klaren
Darstellungsweise nicht nur fur den Weinbereiter und SiiBrr osthersteller, sondern infolge seiner Reichhaltigkeit und guten Zusammenstellung auch fur den Lebensmittelchemiker und fur den
lebensmittelchemischen Unterricht von Wert sein.
H . Tlmler. [RB. 2.1
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