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Chemische Zerlegung einiger von dem Bergcomm. Jasche an dem Unterharze aufgefundenen Kiesel-Mangane

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V.
C f r s m i f c h e Zet-legunng
einiggcr yon dem Bergconim. J afc h c an Jem Unterh r e e aufgefundenen Kiefel illangnrte,
-
van
D n M B n i l , l’h.Dr., zuWuunorf.
[ Eine Fortfetznng der Analyfeii, von denen meine
Lefer im vorjahrigen Septemberliijck diefer Annalen ( B.
60 S. 114) zwei gefunden baben, voin BergcoriiniiITiiir
J a f c h e , (der am Bijchenberge nilweit ldbingerode
wohnt) auf dem Harze cntdechter Manganliultiger Mineralien.
Das Folgende, welches ich alr Einleitung
zum belTern VerhndniKe B U S Hrn. Jakhe’s kiehzen minernlogifihen Scfiriften vermzJXten I nfinLtY, E. I ,
Sondershnden 1817 ausziehe Iciiliett fich an das an, w a s
dort von der Gegeiid um Elbingerode gehgt worden ili.
ueber dem weit verbrcitcten Uebcrgaiigs. Kalkliririe
dcs Unterharzes, der die Bauiirannstiljtile und die Eielsliiihle entlrilt, und auF welchcin dar E;fenfi-inlager
C ~ C S Bficlienberges rulit,
lind aobrr ondrrn L:ebt.rgn1ngs-Gebirgsarten auch niehrere Arten dcs KiefeZ.
/;.hie fers aufgelagert , atit h’riuL$ie7 dcr -jospisnrtige,
der nieirt dunkelroth, zuweilcn ziegelroth ilk, hiri and \\is-
,
,
1
191
3
der a a c h g e n e i n e r und fiellenweire ein fehr qrcarzreicher
( Kiefelfchiefcrfels ), tvelcfier letrtere hier
iind da in reinen derben Qunrzfels Gbergeht. In diefew
Uebergangs Kiefelfchiefer hatie Hr. BC. Jalche vor cinigen Jahren die rnerkwiirdige Eiitdeckiing cines Lngrts
von Rotlrrnangnnerz gemacht *) , einer fchonen bia
jetzt in Deutfcliland noch nicht gefundenen Gefieiriarr, deren Vorkoninien hier am fo interenanter ifi, jc feeltiler
inan in dern Uebergangs Kiefelfchiefer fremde Laser findet. An einer Klippe welche unweit dea BUchenbarg e r fieht (am nodlichen Abhange des Schebenhobes in
das Thnl des Zillicherbachs, w o der Kiefelfchiefer, v i e
fact alle Gebirgsarten der Harzes, wenighens am Ausgehenden, fiidlich, gegcn den Eerg zu, einfiillt), fand Hr.
Jalche zu Tage ausgehend ein iiber I Lachter mrichtigeo
Lager von Rothmnnganerz. Der Gang ili hier ungernein
zerkluftet , und die Klauftungsfliichen find init eifenfchwarzrm milden Grau Mangnnerz (Manganglanz) vom
ganz zarten bis zur Dicke von mchrsrcn Linien iiberzo-
Kiefefcclciefer
-
,
-
-
gen. Hr. BC. Jdchc glaubt aus feinen Beobachtungen
fchliefsen zu diirfen, dafs dils ttothiiiungancrz vollktmimen in-KieCelfchiefer iihergclie, fo weit es aucli in h i ncm reinen Zuhande von didern verrchieden fey, und
untarfcheidet darnach 5 verfchiedene Arlen diefes Roihmanganerzes: I) / h d d & e s , wid 2) bbttriges, in kkinen Triiiimerii und grob eingefprengt it1 dichtcm and
I
3
19'
,
kiefeJartigern als Seltenheit vorkornniend auf frirclicrn
Bruche i e n e s von fehr fchGn diinkul-rorenrother , dicfe.q
yon fleirchrother in r6thlich weirs iibcr~elirnderf'arbe, jenes yon Seidcnglenz uncl Eiifche: odrr Sternfjr-
-
-
mis- firahligerti Gcfiige , d i e / h nieifi nur rchiilimernd,
oft unvollkonimen, gzrr*6linlicli ( h e r vollkommen bliittrig
von dreifaclietti Uitterdurchgunge, 6eiJe jetloch nach dcrli
Urtheil einer fachkundigen Eiecenf. in der Leipz. Litt. Zeit.
fiir Arten zu wenig verrchietlen, und den filungnnjpdi
W e r n e r ' r ausmachcnd j
3) dichtes, kchiin robr o t h , derb eingefprengt oder tlas kiclelartige in fchmalerL
Lagern durclifetzend, fo hart d d s es Glas ritrt, vallig
matt, diclit und feirirpli~trigirri Bruche, iind vom f p e
-
-
cif. Gcwicht 3,857;
4) /zornarLiges, lchijn r6hlich- braun , grob eingefprengt itn dicliteii und k i e k i a ~
tigen, matt und eben, ins vollkoinrnen mufrliclige iibergehend im Bruche, finrk an den Kariten durchfcheinend,
vom fpecif. Gewicht 5,500, Hausmann's dichten RotliJ e i n tildend; und 5 ) kiefeelartiges von mmnigfaIiigen
fanften E'arbeo (gelblich- , rbthlich grHulich , weifs -,
grh-, braun- utid briunlicli roth etc.) oft flockig und
wolkig nach urid naclt hrhurilicli nnd ~ ~ r i o l i canldufend,
h
matt oder wenig rchimniernd, dicht uncl eben oder fplittcrig airf dem Bruchc, fo hart dars es Glar rittt, und
vom fpecif. Gcwicht 5,254 bis 3,666. Diefees kiefelartige findet iirh von allen bri writem am tiiiufigfien und nur
durb, und die iibrigen Abnrten koninien grofsentheils blos
i n demfelben wie in der Gaiignrt vor, daher Hr. EC. Jnfche deridelben fppitertiin dcn Nanien Jdnngnn- Jaspis
gegeben lial. Es hat ruwvcilcii hiirnig atgefondcrte Stiicke
,
-
-,
-
c
194
1
nufgefunden, wo fie ganz euf iihnlictir Wtih wie in Si.
birien und Wirnieland einzubrechen lchienen.
G i 16 e r t .
-
I. ArtnLyfen einiger 3 0 t h &~cbnganerze.
D i e yon mir unterl'uchten merkwiirdigeu Foflile
erliielt iclt durch die Gute deu urn die Miiierologie
VerJietiien 13crgcominin'air J a Tch e auf denf IIGchenhergo hei Elbingerode. Sic find Verbindungen der Kkfelerde (Kiefelfaura) mit Mangnnoxydul in relip abweicheriden Verhiltnillen; n u r zufillig fcheint ihaen Eifenoxydul, cine Spur 'rhotierd e und Kalkerde bcigemeogt zu Ikyn, nuch enthaltell niehrere derfelben einen geringen Antheil Kohlenlj'urc.
Urn Wiederholungen zu vermeideti, merdc icli
ZlcerJt die V c r h h r u n g s n r t fchi!dern,
welcher icli
mich zur E r f o r k l ~ ~ i tder
~ g Hefiaudtheile tlicl'cr Mineral hedicnt Iiahe8 und dnmt k t i r ~die Hoitptmerkmale derl'elben nach Hrn. BC: J n f c h e, uiid die Beltandtlieile eiries jeden, wie ich fie gefunden habe,
angehen.
Mehrere Verfuche mit Srhwefelfiure, S;llpeterfiure utid Salzfdure fiatten midi iiberzeugt, dar9
fich rnittelfi ittrer keitie vollkotnmeiie Zerfelzunpo
meincr FoIfile ci~linltetiIsre, denn fie firiffen dicl'c
irn Ganzen uur weiiig o n , und zwilr nach. VerhEltnirs der ihnen entgcgeri wirkeiiden chernircheti Mar!'e der Kicfelcrde. Indefs fulirten mich doch die
c
195
3
Verruche mit denfelhea nuf die genauere Kenntnifs
des Gegenltandes, und ich rchlug d e n folgetiden
W e g zur v o l l t i a d i g e n A a a l y f e ein.
A. 50 G r a u des i m Agatmorl'er iufserR foin
zcrriebenori Follils, wurdeii miL deal 4 - fachen Gewicht kohlenfaureii Natroris t h i g e Sturrden lang im
Silherliegel qegliiht. Was ficll alsdnnn irn 'riegel
hefarid, war rabenl'cliwarz und nicht Refloren. N a r h dein ich ea in W a n b r aufgeweicht und fillrirt hatt e , fetzte icli zu dern D u i ~ l i g e l a u f e n i . nu b e r l k h u I L
ge SafzKure hinzu, und Rellte d u r c h Einerigen der
Flulligkeit, Auslaugen utid iiacherigcm Glulien, d i e
Kiefilrrde dar. Aur, der ahfiltrirteti Ijlzl'iluren AuFliiliing filnderte 11i tizugcfetztes koli Irn Lau res Nut rot1
ein f l o c k i p s Sedimeut o h , welchcs k a u m wagbar
wor uiid iich bei Hehnndlurig rnit Knli -AulliilLtIg
als Thonerde urid Mnilgnizoxyd bewics.
R. Uer vori d e r lalzlhuren Nairori -Auflofung
befreite fchwurze RuckIkrid in1 Filtro w a r fehr fein
zertheilt, urid lolie lich (his n t i f eitie p i - i n g e ()u3ntitat A-iefelerde, die auch wohl mit c t n a s EYenltyperoxyd rermetigt. w a r ) gonz in ei.lii1ztt.r g e x ~ k k e r t e r Snlpeterfiurc aiif. A U Hdiel'er fulpeterfaure11 Auflijl'ung trerititr i d 1 h iero iif d urch Arntnon iski, nrrch H a t t c h c t , dns wenige E @ n , und naclldem zu Folge diefer xlelI10ile, die Fliilligkeit v e r r
diinnt, utld riacli Jem .;\lJktZyn des Eirenoxydn
durcli Hitze wiedcr airi,rttcIirAl w t ~ i d r nw a v , durcll
ko'ilenfitures A m m o n i a k das J h l ~ , q n i r o ~ y dtlud
d
2Yl
c
196 I
die etwanigc Kczlkerde *). Uicfes Pkicipitat iibergok icli l'odarin wieder mit Schmefelfiurc, I'chiecI
Yon der Aulliifung den dabei gebildeten Gyps ab,
und berecliiiete ihn nach J o h n ouf reinenh-alk, nacli
dein Verh4tnille von 50 : 21?. I)er erlial~eiieG y p
hotte zuneilen einen Stich in das ~lii~lic1ibliitrotlte.
(1 Uic oiif dicIe Art erhultene fchwefellhuru
Rlangan -AufIofuung habe icb wiederum rnit koli!enfilurem Amnionink zcrfelzt, und aus dcni Gewiclit
dcs nietlcrgcl'chloyenen und gehGrig getrockneten
ko1ilenl;uren Jlortgans, deixi von John und Diiher e i n e r anpeSeheuen VeIhiltnille ( 5 6 : 35) zu
Folge, das Jlangnnoxydul, welclies es eritliielt, herechnet. - In d e r zur uckb leihcrldeit r1m gk ei I,
ous welcfier da.u Mangan mittellt kohlenl'crurcn Ainmonioks gcfchirdcn worden mor , zeigte 1EluultofYWon'erltoM'clures Koli noch e i t i r Spur. illnngnn.
Uicfe fowohl als diejenipe, \velclie ich a i i y der Kat r o n - Auflol'utig (lithe A) erliaheu lialte, liabe ich
mit berechuet.
R. Den Bo,4lenfaure-(:el:nlt fnn6 icli daJul.ch,
dal's ich 90 Grdu des fein zerriebenen Foflils in ail1
tnrirles 30 &an Salpeterlhrc ( v o i n fpecif. Gem
wicht 1,17) eiithdtendes Uhrglas I'cliiitteie, tit,d
den Gewichts- V erlu11 gcuau anmcrkte.
r
I.
3
'97
Blittrigu R01h
- ManSanerz.
Von rc'chiin rofenrother F'arbe, mehr oder weniger deutlichem blattrigem Bruch. Ea kommt in
feinkornigen abgefonderten Stucken vor. Uos l'ulvcr iR blofsrothlich.
Es enthdt in 100 Gewiclitatheiten :
Mmganoxydul 70,s The&
KieCelerJe
22,s
Kohlenhare
7
I00
2.
Rorhu K c f e l - Mangsncrr.
1
Von rorenrother Forbe, feinem dichtem Korne, matt, und fpecif. Gewicht 3,857 noch Jakhe.
BlariroLhliches Pulver. Es enthielt in iooTheilen:
Manganoxy dud
/ri,aS The&
Kiefelerde
5437
Kalkarda
1,15
Thoiicrda cine Spur
5,G
Verluli
100
-
9. JIangan Jaspis. ')
-
Voo griiulich- rothlich und blaulich weifsen
und mehrern E'arben, gcfleckt und geltreift, dicht.
AuE dem Bruch be: eiiiigen von fchwachem fei* ) Hrn.
B. C. Jafchc'r
d i d t e 8 RotL-Yangausrz.
) IIm. B. C. J n f c l i c ' r ki+lartigrs
C.
Eotlr-iW~ngcmerz, d.
fenartigem Glanze. Lcicht zerfprengbar. Springt
in fchnrfkantige Bruchliiicke. Von grorser Hiirte.
Spen!.G;ewicht nach Jafche 3,300. Rothlich- weirsgraues Pulver. Beltandtheile i D 100 Theilen:
Mnngaaorydul
26,34 Theils
Hictlerde
71,
Eikerr
ox) d
1*5
Tlruucrde mit Manganoxyd cine Spur
Vrrloft
1,61
100
4.
Ctiiulich
- Ltrnn
Mangrnerr.
In das Griine fpipirlend, rpringt in nnbeltirnmteckige nicht fonderlich l'charfkantige Hrochfiiicke.
Hl~ulich-r,othlich-grauweil'sesPulver. Gehult in
hundert Theilen :
1)Iauganoxydul 5g,28 Thcile
Ki efclerd e
Kohleuriiure
35,~f)
7,25
99975
5. Hornartises hfsngrrrers.
Rothlich- braun, matt, auch wohl in Seifeng h n z uhergehcnd.
Von mufchligem Bruche.
Scharfkaatige Bruchliiicke. Zum Theil Rark durchIcheinead, fonR in den Kanten durchfcheinend.
Specif. Gewicht 3,500.
Rolhlich weifses i n das
BriiurJliche fpielende Pulver.
Gehalt i n 100
Theilen :
-
E
'99 1
~ingrnOX>dUl
57,Go TLeile
Kielelerdo
40
z
Kalkerda
Eifenoxyd uird cine Spur KoLlenGore
Vetlufi
0,liO
100
Uic braune Farbe diefea FoIIils riihrt wohl
niclit von dein Reringen Eifengehnlt fonderti vielm e h r von dem Oxydalionsgrade cles Mangans felbfi
her, welcher Gch hier 81s drittes Berzelius'fches
Illanganoxyd, Oxydumrnangnnofum, befinden muC3
I n Nr. 4 kann nur ein Minimum des funlten Bcrze.
li ue'l'c h e n Ma nga n ox y du fuperoxydum M-mgnnicum
oathalten I'eyn,um die demE'olliLeigene griiulichblaue
F i r b u n g hcrvorzubrigen j dies k h e i n t ouch d e r bei
d e r Analyfe erlittene Verlult zu beweilbn, Nr. P
und5 Gnd beidesFollile, welche DurcliTclieinfieit hnhen, und beidc entliollen Kalkel.de i n ihrer Mi.
Cchuog; dnfs dicfe jedoch zu jener Eigenfchaft baitragen, z u diefer Meinung mird man mohl rchreriich J u r c h irgend ein Beifpiel berechtigt.
,
,
-
II. AnnLvJe Jes G'riin und des Braun- Man.
ganerzes.
-
Griin Nanganert.
)
Die I'chone dunkel grasgriine Farbe dicfcs ForJils veriinderte lich fclion wiihrend des Heibeiis in
*) Die oryktognofiifche Befchreihng dcrclben tndet ficli i u
Jafchck kleiucn ruiricralogircLco Sclirifien S. 10.
D. ?lf.
~ 0 01
das Rijtlilicli-grnue, und war am andero ‘rage
( g k i c h dein l’ulver dcs folgendeu Braun- Mangnuerzes) chocolddenbraun. Es befand Gch To Tparlam
i n dem hlutter@ein, dnh ich nur mit Muhe 74
Gron rein abfondern konnte.
Hiervon wurden
7 Grot1 fein zerriebon und mit einer aogemell’eneo
RIeage SoLzEure uhergdlin; es eritItarid ain gelindes Aufbraufzn und eiite unvollkoinrneue briunlich -rothe: AuflShng, die aber grassrun wurde,
irls ich lie erhitele urid zu einer fleifeu Mane eioeiigte. XIS lie dorouf’rnil Walrer aufgeweicttt wurde, erfcliien fie rogleich wieder ungel‘irbt) triibte
lich da1111 und lids eiiieu weirsen gellertartigen Bodeitfatz fallen) welcher dtii~chFiltriren getrennl, gewalchen ) fammt dem I’apier nark erhitzt utid iioch
[ Folgendei it 111s ihr entlshnt : ,, D i e h fchiine M i i ~ e r a l
l i n t atif fdchem Bruche jedeneit cine rein0 lersgrune (meilt
duirkle utir feltcn liclrte ins 6ChliCllS ficli ziehencle) P a r k ,
die abur dnrch d a ~Atilaufen gruuliclr uud endlich er>nSchwnrz wird , Jaber man jcdcrzcit ruch diefe F a ! L s n auf
drr Obcrfliche Eehi, und Gntlet Ech 31s Seltenhcit, cinge-
-
fccLlo&n *on dem kiclelartigen Rolh Yanganerz, i n breitgcdruckten elliptifchcn Niercn oder iu Trummern von 1ri;chliens
Zoll Stirke. Auf dem frifclien Hruche iTt cs viillig
matt, dicht und eben, und an dar ioliern Obc~fliiclie slatt,
cbcu und meiR mi&Mangan&ant uberzogcn. Ei fpringt
tlicih wurflig , theilr uuheftimmteckig , ifi gewijlinlieh zerkliiltct, vijllig andurchfelrtig, hart und vom fpccil. Gcwicht
3,107.
Ib ill nach d e n Urtbcil iu der obcn erwihntcn
RccetiGon cine ncuantdrckte Gattune; welche die volle Aufmrrktmkeit der Orjktopofien rerdienr.
C.1
[ poi
3
warm gemogen wnrde, und I , I Gran
~
Kipfeeler&
betrug. Oic durchgelaufene FliiDigteit war mollkrhell.
Ein T r o p k n blaufaures Kali erzeugte darin einen
rein weil'sen Nierledchlag. Mit kohl~al'auremAmmo&$ zerretzt, gab fie ein weibes tiachher roihlich merdendes Priicipitat welches gehorig ahgelpiitilt 8,n5 Gran mog alto 5,16Gr. Mnngonoxydut
aozeigte.
Uiefes griine FoIIil enthilt alro iii
100 'l'heilen:'
,
-
,
Manganoxydul
73,71 Theilc
1CirfehJe
lfi
Kohlenfaure
7,s
*)
Verldt
',73
"1
100
Genz iibereinItimmende RcTtdtete mit diefeii,
h a 1 mir die AnalyTe eines Minerals aus dcnl'elben
Geburtsortengegebeo, wclches Hi*.UC.Jel'che Brounmangaiierz geiiannt hal. Und da trugeochtct der kleinen Menge der grunen Foals, welrlrer inir zur Analyre nur zu Gebot fiand, die Unterruchung vollkommen gelnng, To glaube ich durch diel'e grolbeuebereinflimmuog, d'es VerhSltnXes der BeRendtheile im
')
Iliefe'cr VerhiltniCI der Kohlcnfiurc i f i als dns i n einigen andern hIaopanfilicolCn eefuntlcns huchfie
nirScnommen.
,
hicr n u ~ n a l o g
D. M.
**) Welcher Vcrlufi iodsh ctwas hiiher gcrechnct wcrden sniirrtc, ~iclleiclrturn &
, d c ~Oxydob, wenn, wie ich rnnehmeu
ilarf, i
n Lohleufauren 3~mgnnoxytluldra broune Oxjd cotiialtcn ift.
D.
li.
griincn und dem foigenden braunen hlanganerz I),
( wclches Gch auch dem des blittrigen Koth-hIangoiicrzes niihert), beraclitigt au feyn zu l'chliersen,
d a b das Grun Mangonerz durcli Aufnahme mehrern SauerRoifs im Muttergelteiri Tcllifi zu BraunMauganerz werden kiinne und wirklich geworden
lby, zumal da beide mebrentlieils ein glcicliev Vorkommen haben **).
Braan
- Mrngnnerz.
Bolgendes ilt Hrn. BC. JaTc h e's Berchreibuug
diefes Minerals. Ee lint eine riithlich- und nelkenbroune ins rothlich- uod fchwirzlich graue !lid1
ziehende Farbe; fiodet liclt derb und eingelprengt; hat einen ebenen und unvollkommencn
-
')
Eiae Uebereinftimrnnng
, die om fo geaaiier erfchcint , 51s
5ch diirch kol,lcnfaurer Natron i n der von d c m kohlellfaitren J l s o g i n g e f c h i e t h e n Flufigheit nacli z i Stirnden noch
eio unwafibarer LSiederfchLg ehfetzte.
*')
D . M.
Ilr. BC. Jafche fagt am ang. Orte S. I I u., nach cilier von
Siofr, T r o nr I n I d o r fr vo~*grnommenenelcmirchen
Uoterfiicbong debGruomanganerzer Irate rr zuBeftincltlieilcn in
zoo Tlreilen U7,68Th. Mangau iiud
Th. SauerliefI; und
fey er alfo d a r Suhoxgd c h Mancan, welclres die BE. John
ut,d Dcrteliuo kiinftlich dargertellt haben." D i e h dhrte
Htn.
aber wohl dahia zu berichrigen feyn, dafr Hr. Trornrusdwr,
der 16 Proccnt Kiefclerde Lei cincr Anal)fe gewifs nicht
wohl n u r verinuthet hoben mag,
iiI,errehen lrabcn wiirde
w[lpa hier
,
els Reftiltat ciner Anrlpfe rngcgcbcn wird.
Gilbert.
[
no3 J
mufchligen Bruch, der lich in das Unebcne von
fcioem Korn verl2uft.
Es fpciogt in unbcltimmtEs iR uneckige, fcliorfkaritige Bruchltucke.
durchlichtig utid vollig matt, hart, Cchwer zerfprengl o r und iiicht fonderlich fchwer.
Fein zerrieben giebt das Braun Mangonerz ein
Pulver von cbocolaileiibrnuner Fnrbe. Uurch Einlvirkung von Salzhiire dorauf a r k i d e n 100 Graa
eiocn GewichtsverluR von 7,5 Gran.
fir'nchdem ich inicli durch vorliuIigc V erfuche
yon der Anwendbarkcit der Salzl'hre bei diel'er
Arinlyl'e iiberzeugt h o l t e , lolte ich 50 Grcln deu
Brcrun Mangnncrzes iufserR fein zerrieben, in eiciner hiiireichenden hleage koncentrirter SnIzGure
liedend auf.
Erft nnch citier h r k e n Verdichtung
beknm die Pliilligkeit vollkomtncns Klnrheit, trulit e Iich aber durch den Zuhtz von W a l k und L a h
te ein wcirses Pulver ab, welches Iich von Kiefeelerde nicht unterfchied und aacli gehiirigem Auswafchen und Trocknen genau 8 Gran wog.
Die falzloure iiuflofurig war iingcfirbt.
~1~
eill gerinRer'l'heilderfelbenmit Ammouisk ueutralilirt, und daraufmit BlauRoJf-Wrt1~~rffomhure~
Kali verfetzt wuv-de, zeigLe Iich eine fchr weifse rrii-.
bung, die nicht ltatr fend, w e n n a u ch nur cirl'rropfen einer LPlir fcliwachen Eifea- Autlofung zugerelzt
wort itidek daiin ein deutlicher Shch in dasfllaue
ei.l'cllien. Iah fchlug nun mit kohlenliurem A , ~ iiioniak alles Maogan nicder, digerirte den noch
-
-
[
no',
1
feuchten m o h l nusgewoafchenen Niederfclrlag mit
SchweCelTJ'ure, wodurch er Gch bis nu€ citie uicht
\v$gt,are Meoge Gyps auflolte *), u n d t'clilug ihn
noch ein M n l nieder.
Wohlgetrocknet wog n u n
der Niedcrfchlag GoGran, urrd eotliielt dahei-37,50
Gr.on Mnnganoxydu&. I)ierem zu F'olgc befiehen
100 C;ran des Braun-LManganerzes p u s :
Msngauosydul
Xicreelertle
Kohlenriure
Kalkerde einr Spur
Varluli
75 ThciIa
16
7J5
1,s
100
8 . )
) Die Krlkside krnu tIorcL eiogenicngtrn Braunkalk drrein
gekornrnen r e p . Bei Aufliifung der k o b l e o l u r c n BIangani
in Schwerelrjurs fondern 6 t h gemeiniglich Flockeu vnn branuem Maoganosydul a b , welehe erft urch eiigcwrudter Warm a verfcbwindan.
I). M,
**) Hr. Jafchc hat niir noch ein
rnattcs gelbes FolI'il mitgaliieilt , welcbes nacli feiner Angate iu dein rothcn rind grii:,en Kiefelmangnn eingecprclifen vorki;ritmt, in F a r b e Jas
Miltel zwikhcii oclier
und erbfen -6clb Iiiilt, im Bruehc
tliclit u n d ebeu in, it1 dar unvollkommcn tnafchlige Gch zieh r n d uobeliiinmteckige iind zieritlicli fcliarlkan~igeUruchfidcke bildrt , viillig malt uud uodurcliliclitig, in nicht fehr
-
liolicrn GrrJe liar1
wenig fpriide, leicbt zerfprcngbar und
nicht fondrrlich fchwer ift. Icli hsbe von dem Muttergcftein,
niit wclchcrn es rcrwrchfren iCt, tu wenis ahtrennca kiinorn,
urn meine Anz1)re ruf ciue mir geniigeitde Arc zu volleqleo.
Uar unfihlbrre Tulver drll;lbcp ift bellrut&lich.
D. X.
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