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Chemistry at the Centenary (1931) Meeting of the British Association for the Advancement of Science. Mit Figuren und Tabellen. 272 Seiten 15 22 cm. Verlag W. Heffer & Sons Ltd. Cambridge 1932. Preis geb. 7 s

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Angewandlc Cliemir
1931. Nr. 361
45. Jahrg.
Neue Rucher
11. E 111 d e ; Farbstoffe von E. R i s t e n p a r t und Legierunzen
von E. II. S r h u 1 t z verfaBt worden.
Diese Ubersicht laDt erkennen, da8 die Zahl der fur alle
Cheniilrer bedeulungsvollen Abschnitte in deiii vorliegenden
Band ganz besonders groD ist. Wiihrend in der ersten Aufiage
diese Artikel noch vielfach uuter dem Eindruck der Kriegs- und
Inflationszeit verfaBt a a r e n , erkennt man jetzt uberall die
Ruckkehr zu normalen Verhaltnissen und die groBen technischen
Fortschritte, die in den letzten zehn Jahren gemacht worden sind.
D;Lfur, dat3 die Einzelverfasser uiid der Herausgeber in
miihevoller Arbeit uns dos ernioglicht haben, sprechen a i r
ihnen d e n besten Dank aus. Ein guter Teil dieses Daiikes gebiihrt auch der Verlagsbuchhandlung fur die tadellose AusRassozu. [RR. 113.1
stattung.
Jahreabericht iiber die Leistungen d er chemisehen Technologie
fur das J a h r 1931. 77. Jahrgang. 1. Abteilung: Unorganischer Teil, bearbeitet von Prof. Dr. B. R a s s o w und Dr.
A. L o e s c h e. Verlag Johann Ambrosius Barth, Leipzig
1932. Preis brosch. RM. 46,--, geb. R M . 49,-.
Das vorliegende Werk brauchte eigentlich keiner weiteren
Empfehlung, da es sich durch die Tatsache, daB 77 J a h r e e
darstellungen in die Welt gegangen sind, von selbst empfiehlt.
Vielleicht darf, abgesehen von den1 selbstverstandlich auBerordentlich zu lobeuden Inhalt, der Heferent sich einige Benierkungen gestnlteii.
Ini weseiitlichen is1 der Jahresbericht aus der niehr oder
minder eingehenden Zitierung der Deutschen Reichspatente zusaniniengesetzt. Die wissenschaftlichen Veroffentlichungen sind
in den allernieisten Fallen, soweit sie iiberhaupt gebracht sind.
sehr kurz behaiidelt. Die Ileutschen Reichspatente geben heute
wohl nicht mehr einen volligen Uberblirk uber den Stand der
betreffenden Gebiete, weil durch die Verschiedenheit der Palentgesetze in den verschiedenen Landern, dann aber auch aus rein
okonoiiiischen Grundeu \-iele ini Auslaiid genomniene Patenle
iu Deutschland nicht zur Patentierung fuhren. Ein Gesamtbild
wiirde mnii niir dann errielen konnen, wenn auch die wichtigsten nuslandischen Patente, soweit sie in Deutschland nicht ausgelegt worden sind, Zuni mindesten in ihren Patentanspriichen
mitgeteilt werden wviirden. Deni Referenten scheint nuch die Einteilung in unorganischer Teil uiid organischer Teil nicht inehr
deli heutigen Verhaltnissen zu entsprecben. I n dem unorgaiiischen Teil findet man Kapitel wie Teer, Paraffin, Yontanwarhs, Pech, Asphalt, Erdol, Erdgas. Acetyleii, Cyanide, Cganiimide. Sprengstoffe auf organischer Basis und verschiedenes
nichr. I n der heutigen Zeit, a o die Unterschiede zwischen
unorganischer Chemie und organischer C'hemie sich immer mehr
und inehr verwischen, wiirde ein anderes Einleiluiigsprinzip am
Plat7.e win. Vielleichl ware es auch nioglich, innerhalb der
einfiihrenden Abschnilte die Patente und sonstigeii Darstellungen nach gewissen Gesichtspunkteii zu ordnen, um eine
klare Obersicht zu erhalten. - Diese wenigen Benierkungen
sollen jedoch nicht eine Kritik an den1 mit auflerordentlichem
FleiD uiid vieler IJmsicht verfafiten dahresbericht bilden.
Bcrl. [RR.133.1
Chcinistry at the Centenary (1931) Meeting of the British Association for the Advancement of Science. Mit Figuren und
Tabellen. '272 Seiten, 15 X 22 cm. Verlag W. Heffer & Sons.
Ltd., Canibritlge 1932. Preis geb. 7 s. 6 d.
Die Vortrage der Abteilung Cheinie, die vor de r British
Afisociation ini September 1931 in London gehalten worden sind,
liegeii nunmehr in Burhforni vor. A u s AnlaB d e r gleichzeitig
&ittfindentlen Hundertjahrfeier von F a r a d a y s Entdeckung
t i e s Elektromagnetismus is1 das erste Hauptthema n u s dem Gebiete der Elelitrolyte gew5ihlt worden. Einen lebendigen Eindruck wird jeder Leser ron der Personlichkeit und dem Werk
dieses grofien Naturforschers bekonimen, wenn er die eiiileitende Ansprache liest, die Sir H. H a r t l e y , der Tagungsprisident der Abteilung Chemie, gehalten hat.
Dcr gedriingte Oberblick uber die Ftille ron Vorlrlgeiil),
die sich z. T. durch Kurze auszeichuen, mag wohl rnancheni
(.'heiiiiker AufschluB uber diese neuen Stndien cheniischer
Forschungseiririch!ungeii geberi; dein Teilnehmer an tler Tagung,
zii der nuch einp Reihe vo:i Deutscheii Eeladen war. wird dns
-.
.I)
Vgl. die= Ztschr. 16, 5. 87 [19:12].
___
579
.~
verhaltnismaDig nicht leure Buch eine niigenehnie Erinnerung
a n eindruclisrolle Tage in England vermitteln. Die deutschen Teilnehmer werdeii wohl iibereinstimmend die O k r zeugung mitgenommen haben, dat3 man in der British Association
die Hemniungen der Kriegs- und de r ersten Nachkriegszcit
uberaunden hat, FO dat3 2. 13. der Deutache wieder, a i e \-or den!
Krieg, auch Mitglied der Geseflschaft werden kannz), wenn e r
E . Lunge, Erlungen. [BB. 133.3
es wiinscht.
Die KataIyee in der angewandten Chemie. Von T. P. 11 i I d i t c h , D. Sc., F. I. C. Campbell Brown Professor der chemischen Technologie a n de r Universitat Liverpool. Ubersetzt
und mit Erganzungen versehen von Dr. Erich h' a u j o k s ,
Konstanz i. B. X I X urid 355 Seiten. Akademische Verlagsgesellschaft 111. b. H., Leipzig 19E Preis geh. RM. 20,-,
geb. RM. 33,-.
In1 ersteii Teil werden in einer mehr dein Cberblick
dienendcn Form die allgenieinen Grundlagen der Katalyse besprochen. Fur ein eingehenderes Studium dieser Fragen wird
inan - durchaus in1 Siniie des Verfassers - zweckmlflig
modernere und systematischere Darstellungen wlhlen. Der
zweite Teil, der die Katalyse a n de r Oberflache fester nnorganischer Kijrper enthalt, bringt die wichtigsten industriellen
Verfahren: u. a. Amnioniak- und Harnstoffsynthese, Oxydation
von Aininoniak zu Salpetersaure, Schwefelsaureinduslrie. Teil 3
behandelt die Katalyseii an der Oberflache kolloider organischer Verbindungen, wie alkoholische Zuckerglrung, Essigsauredarstelluiig durch biocheinische Oxydation von Alkohol,
Fettspaltung durch Lipase. Der letzte Teil is1 den horiiogenen
Katnlysen i n fliissigen Systenien gewidmet. Die Darstellung is1
auf das Weseiitliche gerichtet, kinetische Fragen sind kurz behandelt, auf rein Technologisches ist nur so weit eingeganaen.
wie es das Verstindnis der Prozesse erfordert. Sehr wertvoll
ist die umfangreiche tnbellarische Zusanimenetellung der behandelten I'rozesw.
Das dein Buch beigegebene Lileraturverzeichnis uinfaDt weit uber 400 Angaben. Die gebotene stoffliche Fiille ist so groB, dalj man gern zu dem Buch greifen wird.
Den zwischen der Herausgabe der englischen (1929) rind
deutschen (1932) Ausgabe liegenden Fortschritten ist in der
deutschen Ubersetzung versucht worden, durch Erganzungen
gerecht zu aerden. Die Obersetzung 1aDt verschiedentlich die
sprachliche Sorgfalt vermissen, die man wohl voraussetzen
diirfte. Fehler wie ,,Spahne" (S. 68,69, 99) und ,,vornahmlich"
(S. 127) sollten unmoglich, die Nomenklatur der anorganischen
Verbindungen einheitlich sein (a. €3. sollten nicht Ferrihydroxyd
und Eisen(II1)-hydroxyd, Eisenoxydul und Eisen(I1)-oxyd nebeneinauder gebraucht werden).
B. Pielsch. [BB. 131.1
Praktikiim der lilinischen chemisehen, mikroskopischen untl
bakteriologiechen Untersuchungsmethoden. Von Sam-Rat Dr.
M. K 1 o p s t o c li und Dr. A. K o w a r s k i , Berlin. Zehnte.
uingearbeitete und vermehrte Auflage. Mit 55 Abbildungen
iiri Text und 23 farbigeri Tafeln. Verlag Urban 8i Schwarzenberg, Berlin 1932. Preis RY. 12,jo.
1930 habe irh ini 43. Jahrgang auf Seile 1102 dieser Zeitschrift das daninls in neunter Auflage erschienene Praktikuni
besprochen. Sach so kurzer Zeit schoii ist cine zchnte AuflaTc
notwendig geworden.
Die bewahrte Anordnung des reichen Inhaltes des Praktikums ist auch in der neunten Auflage beibehalten worden. Die
Methodeli sind iiberall durch kleine Erganzungen dem neuesten
Staride angepaDt, viele Kapitel wesentlich erweitert worden, fio
z. B. das inimer wichtiger werdende Kapitel iiber die Untersuchung des Blutes, bei dein neue physikalische Methoden und
Farbungsverfahren beschrieben sind. Ferner sind die Morphologie der Blutzellen und ihre diagnostische Bestinimung ausfuhrlich behandelt worden. Auch die chemische Blutuntersuchung
ist durch die Aufnahme der Phosphatbestimmung und der
L3 e c h e r when Xantho-Protein-Probe erweitert worden. Methoden zur Untersuchung der Sperniaflussigkeit, der Frauenmilch
mid der ,,Beslininiung des Grundunisatzes" sind gleichfalls neu
eingefugt. Oesoiiders reich erglnzt und Zuni Teil unigearbeite!
sind auch die Kapitel fiber Paratyphus und Dysentheriebazillen.
Auch das Kapitel iiber die serologischen Methoden ist wesentlich erweitert worden. Man kann sngen, dat3 es den Verfassern
gelungen ist, nuch die neue Auflage a ie de r dem letzten Stande
2) Nach einer den1 Referenten auf Anfrage erteilten Auskunft.
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