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Chemistry of Carbon Compounds. A modern comprehensive treatise von E. H. Rodd. Vol. II. Part A Alicyclic Compounds. Elsevier Publishing Company Amsterdam Houston London New York. 1. Aufl. 1953. XXII 487 S. DM 54.Ц gebd. 4

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Cheinlstry of ('arbon Cuir~pu~i~lds.
A m d w u cnwprehenriac trarrtise,
von E. If. Rodd. Vol. 11. Part A : Alicyclic Compounds. E:lscvier Publishing Company, Amsterdam, Houston, London, New
York. 1. Aufl. 1953. XX11, 487 S. DM 54.--, gebd. & 4.4.
Auch der neue, alicyclische Rand dcs englischen ,,Richter-Ansckiilz" halt das hohe Niveau der beiden aliphatischcn Teilbandc').
Die systematisehc Brschrcibung dcr alicgclischen Verbindungon
vom Cyclopropan bis zum Adamautan stamrnt aus dcr Feder von
R. A. Raphael und bildet den Hauptteil dcs Werkcs. AnschlieUend behandelt R. F . Huicter auf 40 S. die Carotinoide und R. C .
R. Rncon auf knapp 50 6. die offenkettigen iind cyclischen Polymeren von Mono- und Di-olefinen, darunter v o r allem den natiirlichen und synthatischon Kautsehok. Tcrpenoide und Steroidc
folgen erst in cinem zweitcn Teilband.
Die Literatur ist bis 1951, zuni Teil sogar bis Anfang 1953 beriicksichtigt.
Beim Lesen. stellt man iniincr wirder mit Erstaunen fest., welch
stiirmische Entwicklung gcradc die Chemie der Alicyclen in den
lctzten 20 Jahren, a180 etwa seit Erschcinen des entsprechendeu
Bandes des dautschcn ,,Richter-Anschiik", gcnommen hat. Fur
jcden, der auf diesem Gebict arbeitet oder Ichrt, ist daher der vorliegendc Band schleclithin unentbehrlich.
criegee [ N R 7701
Admrptinn and Chromatography (Technique of Organic Chemistry,
Voi. V) von IZ. G . Cassidy, Interscience Publishers New York
und London 1951. 1. Aufl., XV, 360 S., gebd. 0 7.-.
ner rorlicgende funftc Band in der von A. Weissberger herausgegebenen Reihe iiber organisch-chemisehe Arbeitsmethoden umfafit Adsorption und Chromatographie im weitosten Sinne. Nach
einer srhr ailgcniein und schematisch gehaltenen fllbersicht ubcr
die zu grunde licgenden Erscheinungcn werden die Methoden zii
ihrcr quantitatiren Untersuchung geschildert. Dann folgen zwei
Abschnitte, die die Vcrteilung dcr gelbsten Stoffc im Zusammenhang mit tlcn Eigenschaftrn der koiikurrierendcn Phasen und rnit
ihrer chcmisehen Natur bchandeln. Der fiinfte Abschnitt ist don
L~sungsmittelnund fcsten Adsorptionsmitteln gewidmet. Nach
einrr kurzrn Systematik der Trennverfahren und ihrer grundslitzlichen Ausfuhrung folgt dann im siebenten Abschnitt die Beachreibung dcr portionsweise durchgefuhrten Adsorption an festen
Stoffen, bcsonders der Entfarbung von Losungen, rnit einer ausfiihrlichen Tabelle der Adsorptionsmittel. Im folgendcn Absch,nitt
wird die Chromatographie nach Tswett und die Zerschaumungsanalyse behandelt, hierauf folgcn Ionen-Austausch-Methodcn
(mit einer wertvollen Zusammenstellung von organischen Austauschharzcn). Schliefilich wird die Vcrtcilungschromatographie
in Saulcn und auf Papier in allen ihren Abwandlungcn dargelegt.
Den Schlufi bilden Anwendungsbeispiele fur die wichtigsten praktiaehcn Verfahren.
Das Buch behandelt. ausfiihrlich die theorctischen Grundlagen
aller dieacr Vcrfahren und ihre mathcmtrtische Behandlung. Dabei ist dic angelsachsische Literatur sehr eingehend, andcre etwas
knapp beriicksicht,igt. worden. Die Systematik wird etwas zu
weit getrieben; seltene Ausnahmen erscheinen oft gleichberechtigt
mit normalcn Fallen. Der Autor lehnt es ab, zwischen Adsorption,
Ionenaustausch und Verteilung scliarf zu untcrscheiden, weil sieh
diese Erscheinringen oft im gleichen Versuch hberlagern; or erschwcrt abor dadurch das Verstandnis im Einzelfall, der fast immer
weit.gchend auf eine dirscr Erscheinungen zuruckgefiihrt werden
kann. Drr gewaltigc EinfluD gcringer Zusatze anderer Losungsmittel bri chromatographischcn Trennungen a n Celite (S. 37) I . B.
ist ganz unrerstiindlich, wcnn man dicse auf physikalische Adsorption zuriickfuhren will; er entspricht aber der ErwarZung,
wenn man r o n der Vorstellung ausgeht, dafi hier iiberwiegend ein
Verteilungsrorgang ablauft, bei dern die Kieselsilure nur der Trhger der einen fliissigcn Phase ist.. Das L&isungsverm~\gen der
Waschfliissigkciten fur die gclosten Substanzen wird zu sehr, ihr
Vrrlialten gegenuber dem Adsorbens zu wenig betont. fllbertriehen ilargestellt ist die Gefahr von VerLnderungen der adsorbierten
Sebstrnz. Dic Isomerisierungen der Carotinoido sind fast durchwcg aln spontanc Glcichgewichtseinstellungen erkannt worden,
die durch die Chromatographie lediglich siehtbar werden. Die
incisten anderen Umwandlungen, die zitiert werdcn (S. 257).
gchen nicht auf die Adsorption als solcho, sondern auf katalytische
Einfliissr des zufiillig henntzten Adsorptionsmittels zuriick.
Wegen dieser Miingel schcint mir das Buch nicht sehr geeignet
zu scin, um cine crstc Einfuhrung in die Anwendung der behandclten Arbeitsincbhodcn zu gebcu. Es setzt schon cine gewisse
Vwtrauthcit oder das Studium ciementarer Einfiihrungen voraus.
Wer jedoch auf diesem Gebiet bcreits zu Hause ist, dcr wird
daraus vielc Anreyngen und n e w Erkenntnissc gewinnen.
G . Hesse
[NR 7651
1). Vcl.
- diese Ztschr. 65, 331 [i9531.
tlber iithcriwhe ~ I P ,Rloehstoffe IIKW., Rericht von Organa V V R
Sckimmel, Millitz bci Leipzig. 236 S.
Die vorliegende Ausgabe 1952/53 der Schi?~trnelschenBerichte
8011 den Zeitabschnitt ,,l. Januar 1951 bis 31. Dezember 1951"
behandeln. In Wirklichkeit werden darin aber auch etliche, aus
dem Jahre 1950 stammendc und in der vorhergehenden Ausgabe
ubergangene Arbeiten besprochen. Hier und da werden auch erst
im Jahre 1952 vcroffentlichte Arboitcn erwahnt. Leider sind dafur auch diosmal sehr wichtige Veroffentlichungen aus dem Berichtsjahre 1951 und dem J a h r 1950 unbesprochen geblieben, wie
z. B. die wichtige Zusammenfassung uber Veilchenriechetoffe aus
dem VIII. Band der ,,Fortsehritte der Chemie organischer Naturstoffe" oder ,,Die neuere Entwicklung der Veilchenriechatoffe" in
Chem. a. Ind., 63, 131-137 [1950].
Die Gliederung des StOffCS ist die gleiche geblieben wie im letzten Bericht. Die Besprechungen von Vortriigen und Zusammenfassungen sind diesmal besser ausgefallen. Neu sind die Angaben
uber itherische ole &us der russischen (UdSSR VIII Ausgabe
1946), schwedischen (1946 Ed. XI) und dilnischen (1948 Ed. IX)
Pharmacopoe.
Die diesjghrigen interessantcn Originalbcitrage. stammen von
Willy Doll und E'riedrich Gietz. Sie sind betitelt: ,,uber die
Cyclisierung des optischen Linalols" bzw. ,,Ist das Duften der
Riechstoffe dureh infrarote Strahlen bedingt ?". Die vorliegende
Ausgabe enthalt, trotz der obigen Mangel, eine grolle Fiille von
Auskiinften in gedrangter, leicht verstandlicher Form zusammenM a z Stoll-Gent [NB 7721
gestellt.
Praxis dor Mikrophotogophle, von H . H . Heunert. Springer-Verlap, Berlin-Gottingen-Heidelberg 1953. 1. Aufl., VI, 94 S.,
109 Abb. Gebd. DM 15.60.
Der Sinn und Zweck des Buches geht aus den Vorworten des
Vcrfassers und von Prof. E. Horstrnann hervor. ES ist ein Hilfsbuch f u r den Forscher und seinen wissenschaftlichen Assistenten,
natiirlich auch fur technische Assistenten(innen). Der Autor w i c
auch der Referent kennen als wissenschaftliche Photographen und
als Lciter mikrophotographischer Kutse die Schwierigkeiten und
immer wiederkehrenden Fehler, welche gute Bildergebnisse vereiteln. Das Buch gibt an Hand von 109 Abb., zumeist aus dem
medizinisch-biologischen Anwendungssektor, seltener aus Yetallographie, Papier-, Holz- und Gesteinskunde, Vergleichsbilder iiber
die Anwendung des Mikroskopes mit dem optimalen Wirkungsgrade. Auch die sog. ,,makro"-photographische Aufnahme wird
in einem Kapitcl geschildert. Der Verf. grenzt den sog. MakroBereich von den Vergroflerungen 1 : 1 bis 30 : 1 a b und bezeichnet
alles, was dariiber ist, als Mikro. Das Bueh, welches betont die
P r a x i s der Mikro-Photographie behandelt, macht sich mitunter
frei von theoretischen Grunderklarungen, woriiber man verschiedener Meinung sein kann. Bei zuviel Thcorie wird oft daa Handwcrkliche vernachlijssigt, umgekehrt hleibt ein Mikroskopiker
ohne theoretische Grundvorstellungen und genaue Kenntnis der
Wirkungsweise der Optik und gewisser Feinmechanik nur Handwerker seines Faches und ncigt s t a t t zur systematischen Arbeit
zum Probieren. Das Bueh vereinigt beides.
I m iibrigen beweist das gut zusammengestellte Buoh, daR dio
Moglichkeiten fur die Anwendung der wissenschaftliohen und technischen Mikroskopie und Mikro-Photographic (wozu auch MikroFilm als modernstes Hilfsmittel ganz selbstverstirndlich gehort)
in der Praxis von wiss. und techn. Labors (auch Versuchsanstalten) zu kaum 10 % des Maglichen ausgenutzt werden!
Das liegt zweifellos an der dilatorischen Ausbildung und an der
mangelnden Erkenntnis der Akademiker a n den Hochschulen,
daR Mikro-Photographie g u t g e l e h r t werden muR. Dann setzen
die Erfahrungen nach den praktischen Anleitungen ein. Gewisse
Fehler miissen erst einmal gemacht werden, dcnn sie sind auch ein
Erfahrungs-Bestandteil. Alles zusammen erzieht dann den wirklieh praktiseh tatigen Mikroskopiker und wiss. Photographen. Das
empfehlenswerte Buch zeigt aber Wege, wie man die grobsten
Fehler und Irrwege von vornherein ausschaltet. Reurnuth [ N B 7691
Die Wiedergabe von Gebrauchsnarnen Handelsnarnen Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift birechtigt nicht z ; der Annahrne,
dap solche Narnen ohne weiteres von jederrnann benutzt werden diirfen.
Vielrnehr handelt es sich haufig urn gesetzlich geschikte eingetragenc
Warenzeichen, auch wenn sie nicht eigens rnit ,,( W . Z . ) . ' gekennzeichne!
sind
Redaktlon: (17a) Heideiberg, Ziegelhtluser Landstr. 35; Ruf 8975/76
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-
Verantwortiich fiir den wissenschaftl. lnhait: Dip].-Chem. F.Eoschke, (17a) Heidelberg. filrden Anzeigenteil: W.Thie1 Verlag Chemie, GmbH.
(Geschaftsfiihrer Eduard Kreuzhage), Welnheim/Bergstr.; D d k : Druckerei Winter, Heideibirg.
64
Angew. Chenz. 1 GG. Jahry. 1954 1 N r . 2
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