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Chromatography. A Review of Principles and Applications von E. u. M. Lederer. Elsevier Publishing Company Amsterdam 1953. 1. Aufl. XVIII 460 S. 88 Abb. gebd. DM 38

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Chemistry of Carbon Compounds. A modern comprehensive
treatise, von E. H. Road. Bd. I1 Part B: Alicyclic Compounds.
Elsevier Publishing Company, Amsterdam, 1953. 1. Aufl. XV,
602 S., gebd. DM 63.-.
Der vierte Teilband des schon mehrfach besprochenen Werkes')
und gleichzeitig zweite Teilband seines alicyclischen Teils enthalt
8 Kapitel: Acyclische und rnonocyclische Terpene, bicyrlischc
Terpene, Sesquiterpene, Diterpene, Triterpene, Sterine und Gallensauren, Sexualhormone und Hormone der Nebenniere, Herzgiftglycoside, Krotengifte und Saponine. Die ervten fiinf Kapitel
sind von I). H . R . Barlon, die letzten drei von C. W. und Eileeti
Shoppee geschricben. Die Autoren sind bekanntlich selber an der
Entwicklung der von ihnen behandelten Gebiete entscheidend bcteiligt gewesen; daher ist es ihnen meistcrlich gelungen, auf beschranktem Rauni das jeweils Wichtige knapp und iibersichtlich
darrustellen. Die Literatur ist meist bis 1953 beriicksichtigt, so
dall man beispielvweise die Totalsynthesen des Cholesterins oder
des Cortisons ebenso findet, wie etwa die neuste Entwicklung iiber
Konstitution und Konfiguration des interessanten Sesquiterpens
Caryophyllen. Uberhaupt ist den Fragen der Konfiguration und
Komtellation der behandelten Naturprodukte (auch in der Fox.
mulierung) cin breiter Raum gewidmet, was um so mehr zu begriillen ist, als man sonst in der Literatur wenig Zusammenfassendes dariiber findet. Der Freude iiber das Erscheinen des neuen,
so vorziiglich geratenen Bandes mischt sich nur das leise Bedauern
bei, daO die Weiterentwicklung des urspriinglich deutschen Werkes jetzt ganz a n das Auslarid abgegeben zu sein acheint.
Cn'egee
[NB 8501
Chromatography. A Review of Principles a n d Applications, von
E. u. M. Lederer. Elsevier Publishing Company, Amsterdam,
1953. 1. Aufl. XVIII, 460 S., 88 Abb., gebd. DM 38.-.
Das Buch von E. und &I. Lederer versucht noch einmal, in
einem einzigen Band von 460
alle Arten von Chromatographie
fur den praktischen Gebrauch im Laboratorium zusammenzufassen. Die Dreiteilung in Adsorptions-, Austausch- und Verteilungsverfahren ist trotz theoretischer Bedenken durchgefiihrt
worden und durchzieht auch die einzelnen Absclinitte des speziellen
Teils, der nach Arbeitsgebieten aus der organischen und anorganischen Chemie geordnet ist. Diese Anordnung bewahrt sich sehr,
d a sie in kiirzester Zeit erkennen laat, ob auf einem Spezialgebiet
bereits analytische oder praparative Erfahrungen vorliegen. Freilich ist die Anfiihrung aller Arbeiten langst nicht mehr moglich;
a n ihre Stelle muB eiiie Auswahl solcher treten, die entweder ein
neues Gebiet erschliellen oder auf einem mehrfach untersuchten
Feld die Erfahrungen der Zeit zusammenfassend verwenden.
Dieses Ziel ist weitgehend erreicht worden. Etwas zu kurz gekommen sind die klassischen Arbeiten und die normalen Falle,
die mehr oder weniger jeder Chromatographie zugrundeliegcn.
Das Buch setzt also eine gewisse Vertrautheit mit deiii Stoff
voraus oder macht die Benutrung einfiihrender Werke notwendig.
Man vermiDt ein wenig die genaue Wiedergabe einiger g u t durchqearbeiteter und allgemein durchfiihrbarer Arbeitsvorschriften,
die zur Einarbeitung geeignet sind. Uberhaupt ist es eher ein
Fuhrer durch die cliromatographische Literatur, die rnit etwa
2150 Zitaten sehr eingehend angefiihrt wird, als ein selbstandiges
Praktikum der Methode. Dies liegt a n der erdriickenden Fiille des
Stoffes, der langst den Rahmen einer Einfiihrung gesprengt h a t
und heute nur noch in einem mehrbandigen Handbuch bewaltigt
werden konnte. Ich halte es trotzdem zur Zeit fur das beste
Laboratoriumsbuch fiir diejenigen Chemiker, Pharmazeuten,
Biologen und Mediziner, die chroniatographische Methoden verG. Hesse [NB 8671
wenden wollen.
s.
Standard Methods of Clinical Chemistry, von M . Reiner. Academic
Press Inc., Publishers New York. Bd. 1. 1953. 1. Aufl. XII,
142 S., mehrere Abb., gebd. 8 4.50.
Aus dem Bediirfnis, i m klinisch-chemischen Laboratorium besonders der kleineren Krankenhiuser standardisierte Methoden
anzuwenden, urn die Ergebnisse jederzeit rnit den Ergebnissen
anderer Untersucher vergleichen zu kiinnen, h a t der Verlag die
Herausgabe dieser in Fortsetzungen erscheinenden Reihe kleiner
Bandchen, die der bekannten Reihe ,,Organic Syntheses" Lhnelt,
geplant. Dieser erste Band enthalt die i m klinisch-chemischen
Labor gebrauchlichsten und grundlegenden Methoden, wie die Bestimmung der Mineralien, Bilirubin, Glucose, Rest-N., ThymolTriibungstest u. a. in. Jede der Methoden ist von einem damit beBonders vertrauten Bearbeitcr vorgeschlagen und als Routinemethode ausgearbeitet worden ; diese Vorschrift wurde dann von
~*) Vgi. diese Ztschr. 65, 331 [19531; 66, 64 [1954].
einem oder mehreren Priifern auf Genauigkeit und Handlichkeit
gepriift. So kann man sicher sein, daO die in dem Bandchen zusammengestellten Vorschriften auch wirkiich ,,gehen". Der Referent ist allerdings mit der Auswahl der Methoden-durchaus nicht.
in jedem Fall einverstanden. Fur ein groDes Labor mit hohen
Untersuchungszahlen ist z. B. die Amylase-Bestimmung zu umstandlicli, ganz abgesehen davon, dab man mit dieser Methode
auch nicht sehr verlallliche und von Labor zu Labor reproduzierbare Werte erhalten wird. Auch fur die Bilirubin-Bestimmung
ist niaht unbedingt die beste Methode gewahlt worden. Hier
zeigen sich die Grenzen eines solchen Versuches, irgendwelche
Standard-Methoden als verbindliche Vorschriften einzufiihren.
Jeder Kenner eines Sachgebietes wird seine eigenen Erfahrungen
haben uud nur ungern nach einer ,,vorgeschriebenen", von ihm
nicht als g u t befundenen Methode, arbeiten. Andererseits zwingt
die Tatsache, daD in vielen Kliniklaboratorien nicht Fachleute mit
klinisch chemischen Bestimmungen betraut werden, d a m ,,Standardmethoden" zu empfehlen, damit die a n verschiedenen Stellen
erhaltenen Ergebnisse wenigstens grob vergleichbar werden. Gerade fur uns in Deutschland, wo die klinische Cheniie bei weitem
nioht das Niveau h a t wie in den USA, wo sogar an grollen Kliniken
die Laboratorien nur nebenamtlich von Arzten ,,betreut" werden,
waren solche Standard-Methoden sehr zu begriillen. Das besprochene Bandchen, das i m Ganzen gcsehen sehr gelungen ist, kann
durchaus in dieser Hinsicht als Anregung dienen.
Die Widmung, die die Herausgeberin i m Vorwort eingeflochten
hat, ist so reizend, daO sie zum Schlull dieser Besprechung hier
frei iibersetzt angefiigt sei:
,,Das Buch wurde fur die zahllosen chemischen und technischen
Assistentinnen geschrieben, die zwar einen wesentlichen Teil der
arztlichen Arbeit tragen, selten aber an deren Ruhm und Glanz
teilhaben".
H j . Slaudinger [NB 8641
Handbuch der Kliltetechnik, Bd. I1 : T h e r m o d y n a m i s c h e
G r u n d l a g e n , von R . P l a n k . Springer-Verlag, Berlin. 1953.
1. Aufl. X I I , 384 S., 169 Abb., gebd. DM 48.-.
Von dem labandigen Handbuch der Killtetechnikl), das R .
Plank, Karlsruhe, herausgibt, ist nach dem 9. Band nunmehr
auch der zweite Baud erschienen. In ihm behandelt der Herausgeber selbst die thermodynamischen Grundlagen der Kaltetechnik.
P l a n k beschraukt sich jedoch hierbei nicht allein auf die unmittelbar fur die Kaltetechnik benotigten Lehren, sondern bringt rnit
Ausnahme der Verbrennungserscheinungen nahezu eine Gesamtdarstellung der technischen Thermodynamik.
Zunachst werden die Gesetze der idealen Gase und die beiden
Hauptsatze der Thermodynamik sowie die Kreisprozesse erortert.
Danach ist ein breiter Eauni dern Verhalten der realen Gase und
DPmpfe gewidmet, das vor allem in Zustandsgleichungen und Zustandsdiagrammen seinen Niederschlag findet. Sattigungsgebiet,
Tripelpunktsgebiet, ferner das Nernstsche Warmetheorem und
die Unerreichbarkeit des absoluten Nullpunktes werden ausfiihrlich behandelt. Die Theorien der Zweistoffgemische sowie der
stronienden Gase und Dampfe beschliellen den Band. Das Buch
ist reich an Literaturangaben und praktisch wertvollen Beziehungen. Hervorgehoben seien die vielerlci Hinwcise und Regeln, die
die Berechnung oder wenigstens Abscliatzung thermodynamischer
Eigenschaften von Kaltemitteln und anderen Stoffen gestatten.
An verschiedenen Stellen sind auch Ergebnisse von eigenen Arbeiten Planks und seiner Schiiler mit eingestreut.
Da der Stoff ebenso klar und leicht verstandlich dargestellt
ist, wie man es bei allen friiheren Veroffentlichungen Planks gewohnt ist, ist der vorliegende Band bereits ein willkommenes Lehrbuch aur Einfiihrung in die Thermodynamik. Die Fiille der in
ihm enthaltenen Einzelangaben macht ihn aber vor allem zu einem
praktisch wertvollen Nachschlagewerk, zu dem viele gerne greifen
werden, die bei ihrer Arbeit auf thermodynamische Fragen stoBen.
H . Hausen [NB 8701
_.__
l)
Vgl. diese Ztschr. G6, 92 [1954].
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht
der Annahrne
d a p solche Namen ohne weiteres Y o n jederrnann benufz! werden durfen:
Vielrnehr handelt es sich haufig urn gesetzlich geschutzte eingetragene W a renzeichen, auch wenn sie nicht eigensrnit ,,(W.Z.)"gekennzeichnet sind.
LA
Redaktlon: (17a) Heldeiberg, Zlegelhlluser Lsndstr. 36; Ruf 6976/78
Alle Rechtevorbehalten, insbesonderedieder ubersetzung.- Kein Teil
dieser Zeitschrift dart in itgendeiner Form - durch Photokopie, Mi-
krofilm oder irgendein anderes Verfahren - ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert werden. -All rights reserved (lncluding those of translations Into foreign languages). No part of this
issue may be reproduced in any form, by photostat, microfilm, o r
any other means, without written permission from the publishers.
Verantwortiich fur den wissenschaftl. lnhalt: Dip].-Chem. F Boschke ( I 7a) Heidelberg. f u r den Anzeigenteil: W . Thiel Verlag Chemie, GmbH.
(Geschlftsfllhter Eduard Kreuzhage), 'Weinhetl)n/Bergstr.; Druci: Druckerei Winter, Heidelbekg.
492
Angew. Cheni. / 66. Jahrg. 1954 1 Nr. 16
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