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Chymia. Annual Studies in the History of Chemistry. Volume I. Tenney L. Davis Editor-in-Chief. philadelphia 1948 University Press. XIV u. 190 Seiten mit 20 Bildnissen und Faksmiles. 3

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vorliegenden Buches grmacht hat, ist infolgedeswn sicher nicht fehl am Platze,
und jcder, der rnit Arzneimitteln zu tun hat, sei er Arzt, Apotheker oder
Arzneimittelhersteller, wird das Erscheinen der zweiten Auflage warmstens
begrtlben. Bei der Durchsicht crhlilt man einen rccht vollstiindigen cberblick
iiber die im letztcn J a h n e h n t erachienenen Prliparate. Ncben jctzt fast schon
klassisch anmutenden Yittrln wie Evipan, Avertin, den Sulfonamidrn und
Vigantol findet man modernste Prlparate wie Penicillin, LHusc- und KrBtzemittel auf DDT-Basis, Flcckfieber- und Grippe-Impfstoffe. Die Eintcilung
erfolgt auf Grund der Krankheitsindikationen in 26 verschiedene Kapitel. In
allen Fallen findet man neben Hinweisen auf die chcmische Zusammcnsetzung
sowie die phyeikalischen und chemiechcn Eigenschaften besondere ausftlhrliche Angaben iibrr die pharmakologische Wirkung, die Indikationen, die Dosierung sowie die fabrikmlDigen Packungen. Sachregiater und Herstcllcrverzeichnis schlieBen das iiber 400 Seiten fassende Buch ab. Re; einsr Neuauflagc
lcicht zu bcseiticendc Schilnheitsfehler, die dem Referenten bei dcr Durchsicht
auffielen, die aber den Wert des Buches keinesfalle herabmindern, sind z. B.
einige veraltete Formulierungen wie die Doppelbindungen der Sulfo-Gruppe,
der fiinfwertige Stickstcff im Aneurin und die Ringforxneln der Betaine, sowie
Fehler in den Formeln von AsoorbinsHure, Vitamin D,, Ephetonal und Isalon.
H . Bdhme.
[XB 361
Chymla, Annual Studies in the History of Chemistry. Volume I. Tenney Z.
Dauis, Editor-in-chief. Philadelphia 1948, University Press. X I V u.
190 .Soit.cn mit 20 Bildnissen und Faksimilrs.. 3.50 $.
Die chemiegesohichtliche ,,Edgar Fahs Smith Yemorial Collection" der
Univereitat Philadelphia h a t zum Andenken an ihrcn Stifter. ein Jahrbueh bogriindet, dessen crster Band soeben crschienen ist. Wie die Sekretirin des
Hcrausgeber-Kollcgiums, Eva V .Armstrong, mittcilt, hatte Amerikas grilBtcr
Chemiehistoriker, Ch. A. Browne, d i m s Jahrbuch angeregt, aber sein Erscheinen nicht mehr crlebt. Seine letzte fertige Arbeit iiber F r . A c c u m l ) steht am
Anfang des Bandes. Sie deutct den volkverbindendcn Gedanken des Unternehmens an, dessen Beitrige kiinftig in der Muttersprache der Mitarbeiter
(Engl., Franz., Deutsch, Span., Portug., Ital.) erschcinen werden. Brame
hat cine ,,History of the American Chemical Society" unvollendet hintrrlassen, die auf seinen Wunsch M. E l h a Weeks vollendet; sie wird im Sept.
1951 zum Dinmantenen Jubiliium drr Gesellschaft erscheinen. C. A. Brownersegensreichcs Wirken hat Cl. K. Deischer gewtlrdigt mit
einem Vcrzeichnis der verllffentlichten und unverilffentlichten Arbeiten. H.S.Klieksteinriihmt , , T h o m a s T h o m s o n " a l s , , P i o n i e r d e r C h e m i e g e s c h i c h t e " . Seine ,,History of Chemistry" ist frei von der ,,Lobrcdnerkrankheit", sie war lange die cinzige ihrer Art in engliacher Spraehe und ist trotz
dee Fehlens eines Regiatcrs noch heute brauchbar. - P . Lemuy und R. E .
Ocspcr schildern rnit viclen Quellnachweisen das Leben und Wcrk dcs ,,ungewbhnlich grilndlichen Porschers" Du l o ng, wie Berzelius scinen Freund charakterisiert hat. Sein Name Rolltr nicht nur rnit der AtomwHrme und dem Chlor.
stickstoff verbunden werden, Dubng h a t auch die untcrphosphorige SIiure
entdeckt und die Familieniihnlichkeit von Stiokatoff und Phosphor erkannt. Dem Einberufer des beriihrnten Karlsruher Chernikerkongresses h a t Clara de
Milt cine fleiDige Studic gewidmet, dabei jedoch den Namen Wdtzicn durcbwega falsch geschrieben. Fur dcutsche Leser sind die mannigfachen Einzelheiten durch die Festschrift Alfred Stocks zu erghzen'). Wie Lothr Meyer
h a t anch M e n d c l e j e / / auf diescm KongrcD cinen ziindenden Funken empfangen. Uber dic weitcren Einfliinse, die ihn zum Pcrioden-System der Elementc
fflhrten, gibt H. M.Zeiwster auf Grund russischcr Quellenschriften Auskunft.
- M.Daumns stellt rnit soiner Charakteriatik der , , S c h u l e d e r f r a n z d s i s c h e n C h e m i k e r um 1840" (franz. geschr.) Laurent und Gerhardl auf den
gebiihrenden Platz. Sie habcn in dem lcidcnschaftlichcn Kampf um das dualistischc Systrm und die Substitutionstheorie trotz Dumas' Widerstand grundlegend neurn Gedanken der Ordnung rum Siege vrrho1fcn.-S.
M.Edelslein
beweist mit Hilfe eines bisher nicht bekannten Briefes, den Priestley 1783 an
Banks schrieb, in kritischer Durcharbeit aller Quellen, daB Watt sichcr im
April 1783. wahrscbeinlieh abrr schon vor 1780 als erstcr die Zusammensetzung
des Wassers BUS Sauerstoff und Wasserstoff vertreten hat. - T.Z. Davis stellt
in dcn Mittelpunkt aeincr Arbeit iibrr das , , K a l i u m c h l o r a t i n d e r F e u e r werkerei" die erste gedrucktc Bekanntgabe der Buntfeuergemischc durch
den Hauptmann im preuBischcn Kriegsministerium Dr. Moritz Meyer und
zeigt, da9 dessen Buch ,,Die Feuerwerkerci in ihrer Anwendung auf Kunst,
Wissenschaft und Gewerbe" (1833) scinen Wert noch nicht verlorrn hat. In seiner , , c h e m i s c h e n u n d p h a r m a z e u t i s c h e n F r i i h g e s c h i c h t e d e s
Kalomels" weist U . Urdah nach, daB Quecksilber(1)-chlorid Rchon vor 1608
in Parisrr Kreinen bereitet und Hrztlich vcrwnndet wurde; auch dic Londoner
Pharmakopoe von 1618 enthiilt mereurius dulcis. Urdang beschreibt die
wechsclndcn Darstellungsvcrfahren und die rugrundelirgenden Theoricn. In einer a l h Wesentliche umfaavenden Kurzgeschichtr der Brgriffr ,, S u b s t a n z " und . , E l e m e n t "nrl%utert J. R. Partington ihren Werdegang vom
klansischen Altertum bis auf unscre Tage, -,,Die s c h o t t i s c h e A l c h e m i e "
stand ,,im 17 t e n J a h r h u n d e r t "nach J . Read inihrer dritten Periodc, in der
sie besondcrs in den vornehmen Familicn gepflegt wurde. Ihr soharfainnigster
Vertreter war Williani Uauidson, der nach seiner Berufung auf den neu geg r b d e t e n Pariser Lehrstuhl fur Chemie den Schritt von der Alchemic zur
Chemic getan hat. - F. Sh. Taylor verilffentlicht und erlhutert ein e n g l i aches A l c h e m i s t e n g e d i c h t der Bodleian Library, in dem Morien seinen
Sohn Merline iiber den Stein der Weisen belehrt. Unsere soarlichen Kenntnisse der litcrarisch arbeitenden AkhemiRten werdrn durch den neurn Text
zwar niclit vermehrt, abcr er macht un8 mil einer betrlchtlichrn Zahl unbekannter Ausdriickc bckannt, die nur z. T. entratselt werden konnten.
Angew. Chem. A 1 60. Jahrg. 1948 1 Nr. 5
Der Inhalt dcr ,,Chymia" ist so vielseitig. daO kein Chrmikrr das Buch
hnbefriedigt BUS der Hand legen wird. Mit einftlhlender Liebe sind die Biographien geschrieben. - IIier wurde eine reiche Ernte in einer aohiln ausgestatteten Scheuer gesammelt.
R. Windcrlich.
[NB 451
Blochemle der Spurenelamento von K. Scharrer. Verlag P.Parey, Berlin, 1944.
2. neu bearbritete Auflage, 319 Sciten.
Knapp drei Jahre nach Erscheinen der rrsten Auflage diems Buches erechien bereits die zweitc Auflage kurz vor Beendigung des Krieges. Schon
diese Tatsache wcist auf die Notwendigkcit des genannten Werkes hin, daa
seinerzeit von allen am Gebiete der Spurenelementwirkung interessierten
Wissenschaftlern sehr b e g r u t wurde. Im einzelncn wird einc ausfiihrliche Darstellung d l e r bisher ah irgcndwie wichtig erkannten Spurenelemente in ihrer
Wirkung und Bedeutung fur die Organismen gegeben. Die einzelnen Spurenclemente, bisher 31 an dcr Zahl, werden in alphabetischer Reihenfolge besprochen. In gleieher Reihenfolge cnthklt das Buch eincn ausftlhrlichen Schrifttumsnachwcis iiber allea Wissenswerte von ihncn, der dich seit dem Erschrinen
der crsten Auflage allein von 99 auf 111 Seiten vermchrt hat. Sehon daran
ist zu erkennen, wie intensiv daa ganze Forschungagebiet in der kurzen Zeit
weiter bearbeitet wurde. Den grbllten Raum in der Darstellung nehmen die
far die Pflanzenernahrung als bisher am notwrndigsten erkannten Elemente
Bor, Yangan, Kupfcr und 2ink ein. Aber auch ilber allc anderen findet man
nach dem Stand der Forschung des Erscheinungsjahres des Buches cine abgerundete Darstdlung, die jeden, der Rich rnit dem Gebiet irgendwie zu befassen hat, eingchend iiber alles bisher Bekannte unterrichtet. Wenn auch, wie
der um die Spurenelementforschung sehr verdicnte Verfasser betont, bci
einem so jungen Forschungagebiet vielfach die wissenschaftlich gesicherten
Tatsachen in einem kl#glichen YiBverhliltnis zu drm Aufwand an Arbeit zu
stchen acheinen, die dafiir eingesctzt wdrden ist, so muB man ihm gerade aus
diesem Grunde den grilBtcn Dank wissen, daB er sich der Yiihe unterzogen
hat, daa Wcsentliche in jedem einzelnen Falle hcrauszuarbeiten und namentlich die Uteren, methodisch oft nicht ganz cinwandfreien Arbeiten au8 der
Darstellung kuszuaondern. So darf auch hier gesagt werden, daB dieses Buch
ah Nachschlagewerk filr jeden, der sich rnit phyeiologischen, sgrikulturchcmischen und biochemischen Problcmen zu befassen hat, schlechthin unentbehrlich geworden iat. Es whrc zum SchluO nur srhr zu wilnschen, daB auch
eine dritte Auflage alabald erschrinrn mllge, dir die nruesten Forschungsergebnisse, namentlich aus den vom Kriege und seinen Folgen weniger heriihrtcn
Landern den deutschen Wissenschaftlern nahebringt.
K. Schnurlfup.
[NB 421
PllanzenernYbrang und Bodenkunde von K. Schmal/up. Band 1 ,,Landwirtschaftliche Wissenachaft, eine Lehrbuchreihe for Studium und Praxis",
hcrausgcgebcn von Karl Schmalfutl, Halle. 27 Abb., Verlag S. Hirzel.
Leiprig 1947. 274 Seit.cn, 12.- RY.
Der erste Haupttcil des Buches behandelt den Boden und seine Bestandteile, die Entstehung des Rodens, die bodenbildendrn Gesteine und deren Verwitterung, die Biologic, Physik und Chcmie des Bodens (insbesondere die
Bodenkolloide, die Sorption und den Basenaustausch, die Bodenreaktion und
Pufferung); fcrncr die Systnmatik der Bildrn.
Der zweitc Hauptabschnitt bespricht die Ernahrungsphysiologie der
Pflanze, nkmlich die Zusammensetzung der Pflanzensubstanz, die Stoffaufnahme der Pflanze und die Bildung der organischen Substanz, die Nahrstoffe,
das Nhhrstoffverhkltnis und die Ertragsgcsetze. Im dritten Hauptteil werden
die DUngung und die Diingemittel zur Darstellung gebracht, und zwar die
organische Diingung (Wirtaohaftsdiingemittel) und die Xincraldiingung und
ihre Anwendung, worauf die spezielle Diingung dcr landwirtschaftlichen Kulturpflanzen besprochrn wird.
Das vorliegende Ruch ist, was bei einem Lchrbuch sehr begriltlt werden
mutl, leicht verstandlich gesehriebrn. steht abrr trotzdem auf einem hohrn
wissenschaftlichen Siveau und beriicksichtigt durchweg den neuesten Stand
der Forschung. Es ist dem Verf. gelungen, das umfangreiche und wichtige
Stoffgebiet der neuzeitlichcn Pflan.LcnernHhrunRslehre und Bodenkunde auf
vrrhiiltnismHDig geringem Umfang kurz und p r e n a n t darzustellen.
Der Mangel an kurzgefaBten und moderncn Lchrbiichern der Pflanzenrrnahrung und Bodenkunde wirkt sich heutc im Hoehschulunterricht hbchst
unangenehm nus, und bcsonders die Studierendrn lriden auBerordentlieh daruntrr. D ~ Erscheinen
E
des Buches von Karl Sch)nal/up, Ordinarius fur Pflanzenernihrung und .Bodenkunde und Dirrkto; drs Instituts fur Pflanzenernlhrung und Bodenkunde der UnivcrsitHt Halle, selbst ein namhafter Forscher
auf dem genannten Fachgcbiet, befriedigt somit ein dringendes Bediirfnis.
Das Werk eignet sich nicht nur fur Studierende drr Landwirtschaft und des
Gartenbaues, sondern auch filr solche der Agrikulturchemie, Riologie, Biochemie und auch der reinrn Chemir. Selbst der Fachmann wird bei seinem
Studium Anregungen gewinnen und K. Schmul/up fur die Abfassung srines
Ruches unter den schwierigen Vcrhiiltnissen der Nachkriegszeit dankbar sein.
Die iiuBerr Ausstattung dcs Werkes durch den Verlag ist unter Beriicksichtigung der zeitgemsBen Verhhltnisse lobenswert hervorzuheben.
Karl SchnrrerBie@n.
[XB 401
Personalien
~~
Gsbnrtaage: Prof. Dr. R. r e e n 8, Wicsbaden, seniorchef des Laboratoriums Frcsrnius in Wienbadcn, dcr sirh um dir Filrdcrung der analylischcn Chemie in Dcutschland in Faehverhanden und im Schriftum groBe
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