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Colloid Science (2). Principles Methods and Applications

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loidpartikel und ihre selbstorganisierten
Aggregate, die hnliche Abmessungen
wie die Wellenlngen des sichtbaren
Lichts haben, wichtige Komponenten
fr optische Anwendungen. Es ist deshalb nicht berraschend, dass Synthesen
neuer Kolloidpartikel zurzeit intensiv
erforscht werden.
Gew6hnlich werden die Kolloidwissenschaften getrennt in Einsteiger- und
Fortgeschrittenenkursen gelehrt, weshalb Neulingen im Bereich der Nanowissenschaften oft wichtige Kenntnisse
der Kolloidwissenschaften fehlen. Angesichts der imposanten Entwicklung in
den Nanowissenschaften ist eine Monographie, die sowohl die Grundlagen
wie auch neue, aktuelle Erkenntnisse
vermittelt, sehr willkommen. Vorliegendes Buch basiert auf einem Semesterferienkurs in Kolloidwissenschaften
an der Universitt Bristol, die seit Jahrzehnten als ein wichtiges Zentrum
dieser Disziplin gilt. Die Verfasser der
14 Kapitel sind Mitglieder des dortigen
Fachbereichs Kolloide und international
anerkannte Experten.
Nach einer Zusammenfassung der
Geschichte der Kolloidforschung in
Bristol folgt in Kapitel 1 eine kurze
Einfhrung in die Kolloidchemie, wobei
die Terminologie, Herstellungsverfahren und die Stabilitt von Kolloiden erlutert werden. Eine besondere Herausforderung ist die Erzeugung von
stabilen Kolloiden in komplexen wssrigen Medien wie biologischen Systemen. Ein Schlssel zur Stabilitt wssriger kolloidaler L6sungen ist die
Oberflchenladung, und dementsprechend werden die Themen Ladung kolloidaler Dispersionen und ladungsabhngige Kolloidstabilitt in den Kapiteln 2 und 3 ausfhrlich er6rtert. Die
Kapitel 4 und 5 bieten einen umfassenden Cberblick ber oberflchenaktive
Stoffe und Mikroemulsionen, die sicher
die am hufigsten anzutreffenden Kolloide im Alltag sind. Hierbei wird auch
die Selbstorganisation oberflchenaktiver Stoffe als eine ntzliche Methode
zur Herstellung nanostrukturierter Materialien detailliert behandelt.
In Kapitel 6 wird ber Polymere und
Polymerl6sungen berichtet. Die Adsorption von Polymeren an Grenzflchen und ihr gnstiger oder ungnstiger
Einfluss auf die Kolloidstabilitt wird in
Kapitel 7 und 8 eingehend beschrieben.
Im 9. Kapitel steht die Benetzung von
Oberflchen im Mittelpunkt, ein fr
technische Anwendungen und in der
Nanomedizin ußerst wichtiges Thema.
Außerdem wird auf Emulsionen eingegangen, die anstatt mit oberflchenaktiven Stoffen mit kolloidalen Partikeln
stabilisiert werden. Dieses Thema ist
allerdings kaum erforscht.
Kapitel 10 widmet sich einer speziellen Form der kolloidalen Dispersion,
dem Aerosol, das in Vorlesungen ber
Kolloidwissenschaften gew6hnlich nicht
behandelt wird. Es werden nicht nur
faszinierende Verfahren zur Erzeugung
kolloidaler Partikel erlutert, sondern
auch neue Techniken zur Analyse der
Partikelgr6ße und der Gr6ßenverteilung. In Kapitel 11 werden die Grundlagen der Rheologie und ihre Bedeutung fr kolloidale Systeme vorgestellt.
Es folgt in den Kapiteln 12 und 14 eine
Beschreibung der beiden wichtigsten
Techniken zur Charakterisierung von
Gr6ße und Form kolloidaler Partikel,
der Lichtstreuung und der Elektronenmikroskopie. Das Kapitel 13 beschftigt
sich mit optischen Pinzetten, einer
neuen Entwicklung in den Kolloidwissenschaften. Mithilfe dieser neuen
Technik k6nnen Kolloidpartikel beliebig bewegt und angeordnet werden.
Colloid Science versteht sich als eine
Einfhrung in die grundlegenden Konzepte der Kolloidwissenschaften fr
fortgeschrittene Studierende sowie fr
aktive Forscher und Ingenieure der
Chemie, Physik und verwandter Disziplinen. Die Ausfhrungen kommen mit
einem Minimum an Mathematik aus,
was der eine oder andere Leser sicher
begrßen wird. Die Kapitel sind mit
Querverweisen versehen und sorgfltig
aufeinander abgestimmt, sodass sich
trotz der vielen Autoren ein zusammenhngendes Werk ergibt. Das Buch
ist allen zu empfehlen, die sich mit der
Herstellung und Verwendung von Kolloiden in den Nanowissenschaften und
der Nanotechnologie beschftigen.
2 2006 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
Angew. Chem. 2006, 118, 2560
Colloid Science
Principles, MethACHTUNGREods and Applications. Herausgegeben von Terence
Cosgrove. Blackwell,
Oxford 2005.
304 S., Broschur,
35.00 £.—ISBN
1-40-12673-6
Kolloide sind praktisch berall anzutreffen, und um nur einige Beispiele
aufzuzhlen seien Wolken, Eiscreme,
Tinten und Zellen genannt. Schon die
Alchemisten beschftigten sich mit
Kolloiden, man denke etwa an das bereits im Mittelalter bekannte Trinkgold
(„Aurum potabile“). Erste wissenschaftliche Untersuchungen von Kolloiden begannen Ende des 19. Jahrhunderts, und an den grundlegenden Erkenntnissen, die Anfang des 20. Jahrhunderts erlangt wurden, hat sich ber
die Jahre hinweg kaum etwas gendert.
Wegen des interdisziplinren Charakters der Kolloidwissenschaften an der
Schnittstelle von Chemie, Physik, Biologie und Ingenieurwissenschaften
hatten Neuerungen in einem dieser
Fachgebiete oft unmittelbare Auswirkungen auf die Kolloidwissenschaften.
Aktuelle Beispiele sind die Forschungen
ber Nanopartikel und kolloidale Kristalle, die mit der Entdeckung des Gr6ßenquantisierungseffektes zu Beginn
der 90er Jahre einsetzten. Hierbei wurde
gefunden, dass anorganische Kolloidpartikel von der Gr6ße des Bohrschen
Radius eines Exzitons (1 bis 10 nm) ein
gr6ßenabhngiges elektronisches Verhalten zeigen. Aus hnlichen Grnden
sind anorganische und organische Kol-
2560
Dayang Wang
Max-Planck-Institut f,r Kolloid- und
Grenzfl0chenforschung
Potsdam
DOI: 10.1002/ange.200585362
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colloid, application, method, principles, science
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