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Colorimeter nach Prof. C. H. White

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Sauerstof f -Flasche.
V o n L. W. WINUER.
(Eingeg. l0./6. 1012)
Bei der Beetimmung dea in Weseer geltisten
Saueretoffs mittele der jodometriechen Methode
zeigt sich der ubelstand, daD, wenn dqr Stiipsel der
das Untersuohungsweaser enthelteqdem Flaache
nicht mit Weeeer bedeckt ist, und die Fleatimmung
nicht bald ausgefiihrt wird, in der Flaache eine Luftblase entateht, wodurch die Genauigkeit dea Verfahrena unvorteilhaft beeinfluDt wird. Dime Luftblaae kommt dadurch zustande, daU das zwiechen
dem Glesetijpsel und dem Flaschenhals befindliche
\ V m r verdampft, und durch Cspillanvirkung eine
neue Menge Weaaer hierher gelangt, wobei an Stelle
des verdampften Wasselrt Luft eindringt. Man kann
also das Eindringen von Luft verhiiten, wenn man
daa Verdampfen des \Vassrra verhindert. Beim Arheiten im 1,aboratorium geniigt ea vollarif. die
Flwclie mit einem mit Wwaer gefiillten Becherglaa
zu bedecken. Urn aber von der Entnelimungsstelle
eine einwandfreie Wnaserprol~eins Laboratorium befordern zu konnen, diirfte Rich die a m nehnstehender Abbildung eraichtliche etwa 250 ccm feaaende
Sauenrtoffflaache empfelilt~~.
welche sicli besonders
bei tirr Bestimniung der
,,Sauen,toffzelirung", bewiihren konnto. Nachdem d i m
Flesche mit dem Untersuchungswasser regelrecht gefiillt, und der Stiipsel eingesetzt
wurtlc. w i d die ausetwa0,5mm
dickeni. linrtem Messingblech
gebogmc Stopselklammer(siehe
Zeirlinung) aufgasetzt, dann
der arid Aluminium (oder durclis i c h t i p n ('ellriloid) verfertigte
kleine k c l i e r aucli mit Untersucliuiigswaaser gefiillt und auf
die umgckehrt gehaltene Flasohe ! aufgeschraubt (Hezugsquelle der F l ~ c l i e :Vereinigte
Fabriken fiir LaboratoriumsW a r f . Berlin).
\Vird eine solc:lie Sauerstofffltwclie mit luftgeaattigtem
dwt. \Ymaer ncfiillt und in angegebener Weise versclilosrcii, so bildetsich auch nacli
tagelangem Stehen, wenn.die Temporetrir wenigstena
annahernd konstant ist. keine I,uftl)lese. Auch h i m
Enviirmen tritt keine Luft aus. da hierbei daa Waaser unter erhohten Druck kommt. Beim Abkiihlen
dagegon, wobei das Volumrn das Wassen, sicli verringert, tritt aua dem Warser, wenn der Stijpsel der
Flasche reclit gut schlieUt. selbstveratiindlich Luft
aus. Um also bei der Untersuchung natiirlicher
W-r
moglichst genau nrbeiten zu konnen, empfiehlt ca sich, die zur Sauenrtoffbeatimmung dienenden Reagenzien gleich nach Fiillen der Flaache mit
Unternuchungswasser einzufiihren und die Flasche
mit dem &her zu verschlieUen. Selbst wenn eich
die Temperatur der Fliiaeigkeit in der Flaache wiihrend der uberfiihrung ins Laboratorium bedeutend
geiindert hat, entateht hierdurch dennoch kein
merklicher Versuchsfehler. Bei stiirkerer Abkiihlung
bildet sioh allauoh in d i w m Falle in der
h h e eine Qesbltum, die aber scruerstofffmi bt
und lediglioh apB Stiobtoff (ev. auoh Methan) besteht. Hendelt e~ eioh um die Beetimmung der
,.Seuerstoffmhrung", eo wird die mit Untersuohungewaaaer beechickte und mit dem Beeher veraohloesene
Flesche wiihmnd dea h ~ p o r t s evon Temperatureohwankungsn - beeondere vor Abkuhlung moglichst geechiitzt; ea empfiehlt sich aleo. beim
Verpacken die Flaache mit einem schlechten Wiirmeleiter (Stroh, Wette, Filz usw.) zu umgeben. Am
genaueaten arbeitet man, wenn man den Zeitpunkt
der Untersuchung 80 wahlt, daU die Lufttemperatur eine hohere ist ale die dea zu untersuchendeii
Wassers.
Icli miichte nur noch bernerken, daU neuerdings auch Sauerstoffflaachen mit schriig abgeachliffenen Stopseln in Mode gekomrnen sind. Solche
Stijpel Rind aber meiner Ansicht nach ganz iiberfliiauig. denn, wird der G l w t i i p ~ e lvor dern Kinsetzen durcli Eintauchen in Wasser benetzt, so gelangt aucli bei Anwendung gewohnlicher Stopsel,
schon liei einiger Yorgfalt, siclier keine Luftblacic in
die Plnaclie.
[A. 134.1
__._
Colorimeter nach Prof. C. H. White.
\Ton
STRGHLEIN
& Co., Diisseldorf.
(Eingeg 20.8i. 1812.1
Weder die tlieoretisclie Einfachheit colorimetrischer Methoden bei Analyeen, noch die gewunsclite Schnelligkeit dcs Verfahrens iet bis heute
ganz von der Praxis verwirklicht worden, was zur
Hauptsache mit daran liegen diirfte, daU cs mit
Schwierigkeiten verkniipft ist, gleiclibleibnde Versuclislijsungen henustellen; ferner aricli der Urnstand, daU cs an Vergleiclisinntrumenten mangelt,
welche eine Einfachtieit dea Verfahrena mit der
Moglichkeit, Beobaclitungen mit grouter Schnelligkeit rind Genauiykeit auszufiihmn, verbinden.
Die in nachstehendom beechriebene Vorrichtung. die infolge langjiihripr Versuche seitens des
Erfinders bis ins kleinste vervollkommnet worden
ist, beaitzt jene gewiinschten weaentlichen Voniige
und eriibrigt den Gebrauch von genau gleichbleibnden Vergleichslosungen in der einfacleten \Veise.
Die Konstruktion des Apparatea ist hiichst einfach, ein H a u p t h t a n d t e i l desselben sind zwei keilformige hohle Glasprismen von genau gleichgrolkm
Dimensionen. die in ihren oberen dicken Enden
zwecks Fiillung mit den zu untersuchenden Lasungen offen sind. Dime beiden Keile (Glesprismeii)
werden in vertikaler Lage durch je einon Ralimen
gehalten, welch letztere mittels Zahn und Trieb
nach oben und unten beweglich sind. Die Prismen
sind dem Beobachter gegeniiber abgeblendet bis
euf je einen engen horizontalen Schlitz in der Mitte
der Ablendungsscheibe, durch welche die beiden
zu vergleichenden Liisungen von der Camera a u s
beobachtet werden konnen. Die Triiger sind der
G n g e der Keile entaprechend graduiert, und der
a n der Camera befindliche Zeiger stimmt mit dem
Nullpunkt der Skela iiberein, sobald die scharfe
Ekke dea Glaaprismaa mit dem Spalt der Blende.
durch welche die Ferbe beobachtet wird, korrc19G.
1564
\Virtechtrftl~h-gewerblicherTell.
spondiert. Der Spalt kann nach Belieben verstellt
werden, wodurch eine Veranderung dessel hen der
Beobachtung gemaB ermoglicht ist.
Die a n der Vorderseite der Camera befindliche
Tiir ist mit Mattglasscheibe versehen, so daB mittels
diffusen Lichtes beobachtet werden kann, und dadurch, daB diese Tiir beweglich angebracht ist, ist
zugleich ein leichtes Herausnehmen der Glasprismen
gewahrleistet. Die ganze Apparatur ist auf einem
Stativ montiett, und zwar derart, daB eine Bewegung dea Apparates in horizontaler Lage ermoglicht ist, wodurch ein Versetzen desselben wahrend
der Beobachtung bzw. Untersuchung vermieden
wird.
Die Ausfiihrung einer Untersuchung ist einfach und bedarf keiner langen Vorbereitung. Man
lose und verdiinnh gleiche Volumina gleicher Mengen des Vergleichs- und Untersuchungsmaterials.
Hierauf fiille man die Keile (Glasprismen) mit
gleichen Mengen der zwei Losungen. Sodann stellt
man den Rahmen, der den Keil mit der unbekannten Lasung t.ragt, auf der Gradeinteilung ein, welche
dem Prozentsatz oder einem Vielfachen der flrbenden Materie der Vergleichslosung entspricht. Den
Keil, der die Vergleichslosung enthalt, bewegt man
dann mittels der saitlichen Schraube so lange, bis
[
Z3eltnchrllt rnr
anl[ewvnndtP Chrmlr
beide Ausschnitte in der Farbe ubereinstimmen.
Der Prozentsatz des farbenden Stoffea in der unbeksnnten Losung ist dann angegeben und kann sofort an der Skala des Tragers, der die Vergleicbsh u n g tragt, ohne jede Umrechnung abgelesen
werden.
Die Genauigkeit der vollfiihrten Untersuchung
hiingt nur von der Farbenempfindlichkeit des Auges
ab, das 'edoch durch den Gebrauch des Instrumentes nich brmiidet wird und also seine Empfindlichkeit nicht verliert.
Die Vorteile diesea neuen Apparates ergeben
sich fur den Fachmann von selbst.
Vergleiche konnen leicht in einer halben Minute
ausgefiihrt werden. Jede gefundene Zahl kann genommen und das Durchschnittsreaultat als Norm
festgesetzt werden, ohne daB die Volumina geandert
werden.
Kin wesentlicher Vonug ist noch der, dal3 die
Gradeinteilung wahrend der Vergleichung der Farben fur den Beobachter unsichtbar bleibt, so daB
also eine Beeinflussung von dieser Seite aus nicht
befiirchtet zu werden braucht.
Das ermittelte Resultat kann an verschiedenen
Punkten durch die ganze Liinge des Keiles nachgepriift werden, speziell in solchen Fallen, in denen
die Farbe fur genaueste Vergleichung am ersten
Vergleichspunkte entweder zu diinn oder zu dick
erscheint.
Die Entleerung und Fiillung der Glasprismen
ist leichter als bei Vergleichsrohren, SO daB Bestimmungen sehnell und leicht hintereinander vorgenommen werden konnen.
Im Falle Bestimmungen mit greater Schnelligkeit vorzunehmen beabsichtigt wird, empfiehlt es
sich, mehrere Keile zu verwenden. Wahrend der
Beobachter die Vergleiche macht, kann eine hinzugezogene Hilfe jeweils die Vorbereitungen, d. h. Losung und Fiillung der Keile, fur die nachste Untersuchung treffen.
Die Gebrauchsmoglichkeit jedes Teiles des
Prismas vom shhwachsten bis zum dicksten gibt
dem Apparate seine Befahigung zu einer weiten
Reihe von Beobachtungen und erlaubt bei jeder
Farbennuance die Menge der zu ermittelnden Substanz zu bestimmen. Der Preis des kompletten Apparates betragt 145 M.
[A. 159.1
1
Wirtschaftlich-gewerblicker Tea.
Kurze Nachrichten iiber Handel und
Industrie.
Canada. Die in Toronto rnit einem Kapital
von 3 Mill. Doll. gegriindete Canadian Flax Fibre
(A. beabsichtigt, den in den westlichen Provinzen
geziichteten F 1 a c h s zur Herstellung von Papier
und Leinwand zu verwerten. Wie in den Verein.
Staaten, so dient auch in Canada der Flachsbau
gegenwartig nur der Gewinnuog von Leinsamen,
das Flachsstroh wird fortgeworfen oder verbrannt.
D. [K. 905.1
Neubreunschseig. Nach einer Ankiindigung
von Sir William MacKenzie wird die mit 5 Mill.
Doll. kapitalisierte New Brunswick Shales Co. Ltd.
am 1./7. mit dem Abbau der 0 I s c h i e f e r in Neubraunschweig beginnen. Der Betrieb w i d sich iiber
50 Acres (= 20 ha) erstrecken und 3000 Leute beD. [K. 904.1
schaf tigen.
Vereinigte Staaten. Die Bundesregierung hat
auf Empfehlung des geologischen Vermessungsamtes im Staat. Idaho 214749 Acres ( 1 Acre
=0,404687 ha) p h o s p h a t h a l t i g e n L a n d e s d e r M u t u n g e n t z o g e n . Im ganzen
Bundesgebiet d n d damit 2 611 140 Acres der
Mutung entzogen, wovon auf Idaho 1 167 137,
Wyoming 1 266 668, Utah 107 745, Montana 33 950
und Florida 35 640 entfallen.
Die Gesundheitsbehorde der Stadt Neu-York
hat den V e r k a u f v o n m e t h y l a l k o h o l -
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