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Corn and Corn Improvement von G. F. Sprague. Academic Press Inc. New York 1955. 1. Aufl. XIV 699 S. viele Abb. geb. $11

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Diathyl-ather verhalt sich ahnlich. Die Ather-Bindung wurde gespalten und man erhielt Acetaldehyd, Athanol, Wasserstoffperoxyd und Fssigester ( R = Methyl, R = Athyl). !3-Benzyl-glucosid
( R = Phenyl, R = Glucopyranosyl) wurde an der Glykosid-Bindung unter Bildung von Benzaldehyd und Glucose gespalten. Daneben entstand die von Zervas 1931 heschriebene 1-Benzoyl-Pglucose. F u r mehrere Alkyl-glucoside, fur Lactose, Cellobiose und
P-Methyl-cellobiosid wurden rnit dem Peroxyd-Radikal-Mechanismus ubereinstimmende qualitative u n d quantitative Ergebnisse
mitgeteilt. (131. Meeting Amer. chem. SOC.1957, 6 D, 17). -Hn.
( R d 714)
Die Honstitutiun des Rakteen-Alkaloids Pilocerein klarten C.
Djerassi, S. Ii. Figdor, J . M . Bobbitt und P. X. Morkley auf. I m
Gegensat.2 zu den hisher hekannCH, 0
'\/\A
ten Kaktus-Alkaloiden, die ein pll N,CH,
Phenylathylamin- oder ein Te/\/\/
trahydro-isochinolin-Geriist beHo
L,CH(CH,),
sitzen, enthalt Pilocerein ( I ) zwei
0
durch eine Ather-Briicke verI CH2CH(CH,),
kniipfte Tetrahydro-isochinolinI
1
Kerne. Die Aufklarung der Kon"'J'N.c
H
stitution gelang durch AtherSpaltung des I-Methyl- und
CH,O
I
-Athylathers und Identifizierung
der Spaltprodukte. Der Isohutyl-Rest bildet in der AlkaloidChemie ein Novum. (.J. Amer. chem. SOC. 79, 2203 [1957]). Ma.
( R d 702)
1
j
)\A)
Thiophenyi-pyridylamin-Derivate hahen nach Untersuchungen
von A . u . Schlichtegroll eine quantitativ starkere A n t i h i s t a m i n W i r k u n g als Phenothiazin-Derivate. Unter
mehr als 65 Verbindungen dieser Klasse zcigte /~
/ \/\,
Dimethylamino -isopropyl - thiophenyl- pyridyl- 1 1
amin-hydrochlorid (I, Handelsname Andantol, \,N
'N
'' ' "
:I
W.Z. des Chemiewerk Homburg A.G.) beziiglich der Antihistamin- und allergischen Wirkung
sowie der Vertraglichkeit die giinstigsten Eigenschaften. (Arzneimittelforschung 7, 237 [1957]).
-Wi.
( R d 672)
1
I
yHz
CH-CH,
I
N(CHddHCI
3Ienschliches -{-Globulin gegen Infektionen rnit Pseudomonas
aeruginosa. Nach der Salztherapie bei schweren Verbrennungen
tritt haufig eine Infektion rnit den uormalerweise nicht pathogenen
Pseudonionas auf, die in 60 der Falle todlich ausgeht. S. M . ROsenthal, E . C. Milliean und J . Rust hahen irn Tierversuch gefunden, dafi ein Faktor der y-Globulin-Fraktion des menschlichen
Plasmas vollstandig gegen diese Infektionen schdtzt. Um Mause
fur Infektionen mit Pseudomonas ernpfanglich zu machen, injizierte man Cortison vor der Impfung rnit einer Suspension der
Mikroorganismen. Innerhalb 10 Tagen starhen d a m 80 -100 yo.
Injizierte man den Mausen aber 3 h nach der Bcinipfung menschliches -(-Globulin, SO waren die Tiere gegen Infektion gcschiitzt.
Um Properdin, das gegen Pseudomonas und andere :ram-negative
Bakterien wirksam ist, kann es sich hei diesem Faktor nicht handeln, da Properdin in einer anderen Fraktion der Plasma-Proteine
gefunden wird. (Proc. Soc. exp. Biol. Med. 94, 214 [1957]). -Wi.
( R d 709)
Literatur
Anorganische Chemie in Frage und Antwort, von E . Thilo. Verlag
Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1956. 6. AuA., 133 S., 3 Abb.,
geh. DM 3.--.
Das Buch, das jetzt in rascher Folge in der 6. Auflage erschienen
ist, kann wirklich immer wieder empfohlen werdenl). Es ist ganz
ansgezeichnet dazu geeignet, an die Stelle der haufig sehr schlechten Rcpetitorien zu treten, nach denen vielfach der Medizinstudent seine chemischen Kenntnisse zu erganzen versncht. Wie ein
Repetit,orium in Form von Fragen und Antworten verfaOt bietet
das Biichlein den Stoff der Experimentalvorlesung iiber anorganische Chemie g u t zusammengefaflt in einwandfreien Formulierungen. Es ist durchaus geeignet, den interessierten Studenten zum
Nachdenken anzuregen; und derjenige, der zuld Examen ,,paw
ken" mochte, wird sich wenigstens nicht mit einem falsch dargestelltern Wissensstoff helasten - er wird vielmehr faat gegen
seinen Willen wirklich gezwungen werden, etwas von der Chemie
zu verstehen.
M . Becke-Goehrin,g [NB 3141
Xurzes Lehrbuch der physikalischen Chemie, von H . Ulich t und
W . Jost. Verlag von Dr. Dietrich Steinkopff, Darmstadt 1956.
9. Aufl., XVI, 357 S., 103 Abh., geb. DM 18.-.
Unter den auf dem deutschen Markt befindlichen kurzen Lehrbiichern der physikalischen Chemie ist das vorliegende wohl dasjenigc, das man wegen der harmonischen Auswahl seines Inhalts
a m ehesten den Studierenden empfehlen mochtc, wenn es aueh i m
Stoffumfang, wie schon der erste Autor es wollte, sich eher an
,,Nebenfachler" wendet als an Chemiker. Seine Vorziige gehen
schon aus der Tatsaehe hervor, daO die vorliegende 9. Auflage nun
schon die dritte seit Kriegsende ist2). An dem bewahrten Plan und
Grundton des Werkchens ist nichts geandert worden, dagegen
haben Thermodynamik, Kinetik und Elektrochemie einige Erganzungen crfahren, die den Gebrauchswert weiterhin sichern
werden. Die Ausstattung ist so gut wie hisher, nur ware der aufgeklebte Sohonheitsfehler Seite 5 besser vermieden worden.
G.-M. Schwa6
[NB 3031
The Principles of Chemical Equilibrium. With applications in
Chemistry a n d Chemical Engineering, von K . G. Denbigh.
University Press, Cambridge 1955. 1. Aufl., 492 S., 47 Ahb., geb.
f, 0.42.0.
Dies ist ein fur Chemikrr und Chemie-Ingenieure geschriehenes
Lehrbuch der Thermodgnamik. Es besteht aus drei Teilen: I m ereten Teil (108 S.) werden die notwendigen Grundbegriffe eingefiihrt, und die beiden Hauptsatze ahgeleitet. Der zweite Teil
(223 S.) enthalt die Anwendungen auf chemische Gleichgewichte
und Phasengleichgewichte aller Art (mit Ausnahme der Therl)
l)
Vgl. diese Ztschr. 66 63 [1954].
Vgl. auch diese Ztscbr. 60, 342 [1948].
Angew. Chem. 69. Jahrg. 1957
I
N r . 16
modynamik der Grenzflachen) und im speziellen auf ideale und
nicht,ideale Losungen. Der dritte Teil (127 S.) stellt eine kurzc
Einfiihrung in die thermodynamische Statist& dar rnit einem abschliefienden Kapitel iiber die Beziehungen zwischen chemisehem
Gleichgewicht und chemischer Kinotik. Am Ende jeden Kapitele
findet man eine Reihe von Reobenaufgahen ahgestufter Schwierigkeit, deren Losungen rnit zusatzlichen Erlauterungen in einem
Anhang gegehen werden.
Unter den zahlreichcn in den lctzten Jahren in englischer Sprache erschienenen Lehrhuchern der chemischen Thermodynamik
scheint dieses dem Referenten eine gewisse Sonders tellung einzunehrnen insofern, als der Verf. es verstanden h a t , Strenge und
Griindlichkeit der Darstellung rnit Verstandlichkeit und Ubersichtlichkeit zu vereinen. Erstere kommt bereits bei der Einfiihund der
rung der Variablen (insbes. der Temperatur nach I?OWL)
thermodynarnischen Grundbegriffe (intensive und extensive GroO m , isotherme und adiabatische Prozesse, isolierte, geschlossene
und offenc Systeme usw.) zum Ausdruck, letztere wird dadurch
unterstiitzt, dafi zum Verstandnis der irreversiblen Prozesse und
der Bedeutung der Entropie stets auch molekularstatistische uberlegungen herangezogen werden, etwa i n der Form, daO man alle
natiirlichen Prozesse als Mischnngsvorgange in erweitertem Sinne
auffassen kann.
DaO trotz des padagogischen Geschicks des Verf. dic Lektiire
einc intensive Mitarbeit des Lesers erfordert, vcrsteht sich von
selhst, denn die Thermodynarnik ist, wie der Verf. i n i Vorwort b p tont, ein Gegenstand, den man nicht einmal, sondern immer wieder studieren muB. Das vorliegende Buch ist zweifellos fur eine
grdndliche Einfiihrung in dieses Studium hestens qecignet und
wird den Lescr bald zu selbstandigen Anwendungen der Thermodynamik auf chemisehe Probleme befahigen.
0. Kortiim
[NB 3171
Corn and Corn Improvement, von G. F . Sprague. Academic Press
Inc., New York 1955. 1. Aufl., XIV, 699 S., v i d e Abh., geb.
$ 11.50.
I n einer Reihe von Monographien, die auf Anregung der Amerikanischen Landwirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft herausgegeben werden, erschien als Band V diese vorwiegend hotanischziichterisch orientierte Mais-Monographic. Die Uherfiille dcs Stoffes ist auf 1 6 Kapitel verteilt, die von jeweils besonders kompetenten Fachgelehrten zu den drei Hauptthemen Maisziiehtung, Maisanhau und Maisverarheitung beigesteuert wurden.
A m Anfang steht eine interessante Einfiihrung in die Geschichte
des Maisanhaues und in die Theorien der botanischen Abstammung
und Entwicklung dieser fur die Kolonisierung Nordamerikas so
bedeutungsvollen Getreideart. Es folgen ausgedehnte Kapitel iiher
die Morphologie der Bliiten bzw. Bliitenstande sowie iiher die
spezielle Genetik des Maises, die zu einer Darstellung der Grnndziige der verschiedenen Ziichtungsmethoden uberleiten.
549
I m Absdinitt Maisanbau wcrden MineralstofEversorgung, klimatische Einfliisse und landwirtschaftliche Anbautechnik mit vielen
ausschluBreichen Einzelhciten behandelt. Der Produktion von
Pnfffmais nnd Zuckermais sind besondere Kapitel gewidmet,
ebenso den wichtigsten Krankheiten nnd Insektenschadlingen.
Der cberblick iiber die iudustrielle Verarbeitung des Maises ist
demgegeniiber recht knapp gehalten, bringt aber die zur Orientierung des Landwirtschaftswissenschaftlers wichtigen Stichworte.
Ein Kapitel ubcr den Nahrwert von Mais abhangig von seiner
chemisehen Zusammensetzung und Angaben iiber den Maisanbau
in aufieranierikanischen Gebieten runden das Bild ab.
Erfreulich ist die Erganzung der einzclnen Kapitel durch umfangreiche Literatnrverzeichnisse, die das tiefere Eindringen in
die Materie erleichtern, sowie die guto Ansstattung mit Abbildungcn und Tabellen.
A . Menger
[NB 3021
Fiscliiudustrielles Tusohenboch, von F . Liicke. Praxis und Wissenschaft der Fischverarbeitung. Verlag Dr. Serger W Hempel,
Braunsehweig 1954. 4. Aufl., X X , 804 S., viele Abb., geb. DM
35.20.
Dieses bewahrte Taschenbuch liegt nunmehr in 4. Anflage vor,
nachdem das Manuskript bcreits 1944 abgesehlossen war, aber infolge der Zerstorung des Verlagsbetriebes uicht mehr herausgcbracht werden konnt?. Die in der Naehkriegszeit eingetretcnen
Verbuderungeu der fischwirtschaftlichen Verhiiltnisse und das
Anschwellen der Fachliteratur machten eine vollige Neubearbeitung notig, wobei dip bisherige Gliederung des Stofies im wesentlichen beibehalten wurde. Fur die Bearbeitung einiger Sonderthemen hat der Verf. berufene Spezialisten als Mitarbeiter gewonnen.
Das Buch mit seiner Fdlle an wissensebaftliohen und technischen
Einzelheiten iilt nicht nur ein ausgezeichneter Ratgeber fur den
auf diesem Spezialgebiet wirkenden Praktiker, Wiseenschaftler
und Kaufmann, sontlern bietet auch jedeni Chemilrer viele wertvolle Hinweise u n d Anregungen, vielleicht schon deshalb, weil es
ihm einen Einblick in eine abseits liegende uud aufstrebende Industrie gibt. Wichtig ist es fur den Futtermittel- und Olchemiker
sowie besonders den in der Lebensmittelindustrie und -uutersnchnug tatigen Lebensmittelchemiker und -ingenieur. Unentbehrlich-wird es fur die amtliehen Lebensmittel-Untersuchungsanstalten des In- und Auslands sein, die sich in steigendem MaBe rnit dem
Fiseh und seiner Verarbeitung beschaftigen. Aus dem reichen Inhalt kann hier nur auf die erniihrungswissenschaftlichen und biochemisehen Darstellungen i m 2. sowie die eingehenden Angabcn
uber die praktische Fabrikation, Verwendung chemischer Kouservierungsniittel nebst Farbstofleu und die Ausfuhrungen iiber Chemie nnd Technik der Abfallverwertung im 3. Hauptteil verwiesen
werden. I m 1. Hauptteil schlieBen sich lebensmittel-, wirtschaftsund arbeitsrechtliche Bestimmungen, Statistiken sowie ein Stichwortverzeichnis an. Das Buch ist mit groBer Sachkenntnis dcs
Verf. und seiner Mitarbeiter geschrieben und verdient wegen seiner
systematischen und erschbpfenden Darstellung weiteste Verbreitunp.
0. Wille
[NB 3001
Vom Wasser. Ein Jahrbuch fiir Wasserchemie und Wasserreinigunqstechnik, herausgegcben von der Fachgruppe Wasserchemie in der Gesellschalt Deutscher Chemiker. X X I I I Bd.
1956. Verlag Chemie, GmbH., Weinheim/Bergstr. 1957. 292 S.,
84 Abb., 65 Tab., geb. DM 27.40.
I m Vergleich zu den beidcn vorhergehenden Jahrbuchern') h a t
sich das Schwergewicht der Fachbeitrage von den biologischen
Fragen mehr zur W a s s e r a n a l y s e fiir jeden Zweek verlagert.
Von den 277 Textseit,en beschaftigen sich nur noeh 81 Seiten
(29 96) niit der Biologie, insbes. auf dem landwirtschaftlichen und
fischereilichen Sektor; dagegcn behandeln schon 128 Seiten (46 yo)
die weitere Entwicklung der Untersuchullgsverfahren und der
Beurteiluugsgrundsatze. Der Rest von 68 Seiten (25 yo) erstreekt
sich auf Darlegungen iiber Bebandlung und Aufbereitung von
Wasser und Abwasser.
Auch schon bei der Behandlung der ersterwahnten Gruppe niit
Beitragen iiber die ,,Filtrierbarkeit des Emscher-Wassers" (Bischojsberger), uber ,,Schlainmbelebung" rnit der bisher in der HefeIndustrie znr Beliiftung Y O U Garbottichen schon bewahrten
,,Feinstbeluftung nach Vogrlbusch" [Miiller-Neuhaus), iibcr
,,Salzgehaltschwankungeii in der Werra und ihre fischereilichen
Auswirkungen" (Schmitz),uber die ,,Wirknng der landwirtschaftlichen Abwasserverwertung a u f die Lebeusgemeinschaft der boden1)
Vgl. diese Ztschr. 6 7 , 432 [I9551
bewohnenden Protisten" ( H a r t m n n ) , uber ,,Verwendung der
Membranfilterniethode fur die Uberprufung der Wirkungsweise
biologischer Abwasserreinigungsanlagen" ( Beling, Thon und Loos,)
tritt die neuart.ige Wasseruntersuehungsmethodik schon hervor,
u m in den eigentlichen Berichten uber die Wasseranalytik selbst
sich voll auszuwirken. Erwahnenswert sind hier die ,,Untersuchungen von Wasser auf Fluorionen" (Kaesz), uber den neuen
bakteriologischen Schnelltest ,,bacto-strip-Verfahren naoh Forg"
(Schilling), iiber ,,papierchromatographische nnd elektrophoretische Untersuchungen von Phosphatcn" ( F r a n k ) , iiber ,,Jodometrische ,,Dead-stop-Chlor-Bestimmung" und die Chlorcolorimetrie (Holluta nnd Meissner) nnd schlieDlich iiber die fiir die Hochleistungsdampfkraftwerke zweifellos bedeutsam werdenden ,,Me&
verfahren der Flammenphotometrie zur Spnrensuche" (Krause).
Beitrage iiber ,,Grundsltzliches znr Untersuchuug und Beurteilung von Trink- und Brauchwasser" (Kaesz) rnit Hervorhebung
der besonderen Brauehbarkeit der ,,Chlorionen-Ermittlung nach
Gad und Manthey" nnd ,,Grundsatzliches zur Untersuchung und
Beurteiluug von Abwasser, Klaranlagen und Vorfluter (Husmann)
vermitteln dann den Ubergang zu den neneren Verfahren der Wasser- und Abwasseraufbereitung. Fur das Trink- und Brauchwassergebiet sind zu nennen Aufsatze iiber ,,Filterdiisen fur Schnellfilteranlagen" (Brulhart), ,,Chlordioxyd in der Wasseraufbereitung" (Schilling), ,,Aufbereituug von Wasser nnd Abwasser nach
dem Accelerator- nnd Aeroaccelerator-Verfahren" (eingetragenes
Warenzeichen) (Wisfeld), ,,Elektrolytische Abwasserreinigung"
(Liissenz) und schlieBlich fur die Kraftwerkschemie ,,Bemesung
und Schaltung von Vollentsalzungsanlagen" (List).
Wie jedes dcr friiheren Jahrbucher, wird auch das neue Jahrbuch X X I I I nicht nur den Fachkollegen, sondern jedem Interessenten znr Anschaffung warmstens empfohlen.
A. Splzttgerber [ N B 3151
Untersnchungen iiber den anaeroben Abbau von Viskoseschlamm,
von F . Meinek und G. Thomasehk. Scbriftenreihe des Vereins
fur Wasser-, Boden- und Lufthygiene, Berlin-Dahlem 1955.
Nr. 9, herausgeg. von E . Tiegs. G. Fischer, Stuttgart 1956.
1. Aufl., 31 S., 22 Abb., geh. DM 4.40.
I n der vorliegenden Arbeit behandeln die Autoren das Problem,
den in der Kunstseide- und Zellwolle-Industrie (sofern sie nach
dem Viskoseverfahren arbeitet) anfallenden Viskosesehlamm
dnrch anaeroben Abbau rnit Methan-Bakterien abwassertechnisch
aufzubereiten.
Die Verfasser haben in langwierigen und sehr exakten Untersuchungen diesen Viskoseschlamm analysiert und in den unterschiedlichsten Versuchsreihen nachweisen konnen, a ) welche Inhaltsst.offe des Schlammes die Methan-Bakterien an ihrer Abbautatigkeit hindern, b ) wie diese toxisch wirkenden Stoffe zu entfernen sind, nnd c ) durch welehc Moglichkeiten sich cine besondere Forderung dcr Lebenstatiglceit der Bakterienwelt erreiehen
1allt.
Daruber hinaus haben die Vcrfasser in dankenswerter Weise die
allgemeineu Vorgange bei der Schlammfaulung dureh MethanBakterien sehr griindlich untersucht. Sic konnten zu den bisher
bekannten Tatsachen neue Erkenntuisse hinzufiigen.
Die erschienene Arbeit ist besonders dadurch interessant und
lehrreich, daD die Verfasser der chemischen GroBindustrie einen
Weg gewiesen haben, ihrer Schlammprobleme Herr zu werden,
und dem Abwasserfaehmann klar zeigen, daB auch sehr schwierige
und scheinhar unlosbare Probleme bei exaktem Arbeiten nnd richtiger Auswertung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse zu meistern sind.
W . Husniann
[ X B 3071
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d a p solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden durfen.
Vielmehr handelt es sich haufig um gesetzlich geschutzte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht eigens mit ,,(W.Z.)"gekennzeichnet sind.
Redaktion: (17a) Heidelberg. Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 24975
Fernsehreiber 04-61855 Foerst Heidelbg.
@
Verlag Chemie, GmbH. 1957. Printed in Germany.
Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der Obersetzung. - Kein
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Druck: Druckerei Winter, Heidelberg
5 50
dngew. Chem. J 69. Jahrg. 1957
1 N r . 16
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