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Costanti Fisico-Chimiche dei Composti organici e Metallo-Organici von G. Vouch. Verlag Ulrico Hoepli. Milano 1951. 1. Aufl. 1520 S. Lire 3500

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Literatur
Teilchengewichtsbestmmung organischer Verbindungen rntt Hilfe
der Dialysenmethode. Ein Beitrag z u r Frage der Solvatation
gelaster organiacher Substanzen, von H. Spandau. Nr. 6 3 der
Monographien zu ,,Angew. Chemie" und ,,Chem.-1ng.-Technik", Verlag Chemie G.m.b.H., Weinheim/Bergstr. 1951. 86 S.,
14 Abb., kart. DM 12.20.
Den Inhalt dieser Monographie bildet die Untersuchung der
Frage, inwieweit die Teilchenrnasse gelester organischer SubatanZen durch Yessung der Geschwindigkeit der freien Diffusion oder
der Cialyse bestimmt werden kann.
Zunachst wird gezeigt, da5 der zwischen der wahren Teilchenmasse M und dem Koeffizienten D der freien Diffusion bestehende
Zusammenhang in gleicher Weise auch fur den Dialysekoeffizienten ?. gilt, sofern man diesen mit geniigend weitporigen Yembranen
mifit, was schneller und genauer moglich ist als eine Bestimmung
von D. Darauf folgen die neuen, vom Verf. erhaltenen 1-Werte
fur Losungen organischer Subatanzen in Wasser (70 Stoffe),
Athanol (30 Stoffe) und Dioxan. Line ausfuhrliche Diskussion
des gesamten alten und neuen Zahlenmaterials fiihrt im Gegensatz zu einigen friiheren Ergebnissen anderer Autoren zu dem
SchluB, da5 bei gleichbleibendem Losungsmittel und festgehaltener Temperatur das Produkt BUE h und l / M zumindest innerhalb gewisser Stoffgruppen praktisch konstant ist. Die Abweichungen von dieser Regel fiihren den Verf. zu vielfachen neuen AUEsagen iiber Solvatation und Assoziation; z. B. daO in wa5riger
Lbsung Nitro-Gruppen organischer Molekeln gar nicht, HydroxylGruppen mit 1-2 und Carbonyl-Gruppen mit 2-3 Wassermoleksln hydratisiert sind.
Neben den reichhaltigen Tabellen wird vielen in der Praxis
tatigen Lesern auch die sorgfitltige Beschreibung der MeBverfahren
und ihrer mogliohen Fehlerquellen willkommen sein. Ein Literaturverzeichnie zitiert rund 70 Arbeiten iiber Diffusion und Dialyse
sowie zur Solvatation und Assodation.
Ein Vergleich der zahlreichen neuen experimentellen Daten und
der daraus gezogenen Schliisse auf die Abhhgigkeit der Diffusionskoeffizienten von der Teilchenmasse mit den Ergebnissen
der modernen Vorstellung iiber den Platzwechselmechanismus der
Diffusion i n Fliissigkeiten wiirde sicherlich von Interesee win.
E. U. Franck
[NB 6191
Umstnre lm Weltbild der Physlk, von E. Zimma. Hanser-Verlag,
Miinchen. 1949. 9. vermehrte Auflage. 262 S., 70 Abb., Lw.
DM 9.80.
Wghrend die angeleitchsische Literatur seit vielen J a h n e h n t e n
eine groBe Zahl von Werken hervorgebracht hat, in denen Tatsachen und Erkenntnisse der exakten Natunvissenschaften in
allgemein verstlndlicher und dabei sachlich zuverlassiger Weise
mitgeteilt werden, sind i n Deutschland nur ganz wenige gleichwertige Werke entstanden. Dae in 9. vermehrter Auflage erschienene Buch von E. Zimmer kann zweifellos ah die beste allgemein
verstLndliche Schrift Uber neuere Fragen der Physik angesehen
werden, insbesondere iiber den Bau der Elektronenhiille der
Atome, Uber Quantenmechanik und Materiewellen, iiber kiinstliche Urnwandlung der Atomkerne. I n der neuen Auflage bind
die Fcrtschntte der Kernphysik samt ihren technischen Anwendungen in gebiihrender 'Weise berficksichtigt. Daa Buch kann
einem groom Interessentenkreis wLrmstens empfohlen werden.
R. Fleischmann [NB 6301
Wassemtotmomben, von W. L. Laurence. Verlag W. Metzner,
Frankfurt/M. 1951. 175 S., 1 Abb. DM 7.- gebd.
Das vorliegende Buch ist eine tibersetzung des Werkes ,,The
Hell Bomb". Sein Autor, William L. Laurence, ist der naturwissenschaftliche Schriftleiter der New York Times und versteht
BE seit iiber 20 Jahren, moderne Erkenntnisse in sachlicher, doch
allgemsin verstandlicher Form danulegen, wofiir er bereits zweima1 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde.
Aufbau und Wirkung der einfachen sowie der ,,armierten"
wasserstoffbombe (Kobalt-Hiille) behandelt der erste Teil(l24 S.),
wahrend i m zweiten Teil Fragen der Atomenergie-Kontrolle behandelt werden. Die Schrift ist fur Laien gedacht; BE werden
keinerlei Kenntnisse der Yaterie vorausgesetzt, sondern einfache
Vergleiche zur Erleuterung verwandt. Bestiirzend sind die Folgerungen des Autors, besonders im zweiten Teil: er hilt eine wirksame internationale Kontrolle der Atomenergie und eine Einigung
zwischen dem arnerikanischen und dem russischen Kontrollvorschlag f u r unmoglich und iiberdies bei der heutigen Lage fur iiber-
Angew. Chem. / 65. Jahrg. 1953 / N r . 9
holt. EE wire letztlich SIBO
nur eine Material- und Zeitfrage, bis
400 1000-kg-Deuterium-Bombenzur Verfiigung stehen, die nach
Prof. Szilard geniigend Radioaktivitat entwickeln konnen, urn
alles Leben auf der Erde auszulOschen. Aber vielleicht schafft
man 8s sogar mit einer armierten Superbombe. Die moralische
Rechtfertigung fur den Bau der H-Bombe in USA: ihre Anwendung zu verhindern, scheint nach den Erfahrungen in Europa nicht
vollig plausibel.
Seit 1945 iEt diese Bedrohung des Lebens fur uns in den Hintergrund getreten. Dieses Buch zeigt die Gefahren, die standig
wachsen. Darum sei es empfohlen, wenn der Referent sich auch
nicht allon DarsteUungen des Autors an8chlieDen mochte.
F. Boschke
[NB 6591
Crystal structures, von Ralph W. G . Wyckoff.Interscicnce Publishers, Inc., New York, 1951. Vol. 11. 253 S., 74 Abb., S lo.--.
Der vorliegcnde zweite Band des groR angelegten Werks bringt
zunachst die erste Ergiinzung zu den bereits 1948 erechienenen
Kapiteln I-VIII des anorganisohen Teils, sodann die diesen Teil
abschliehnden Kapitel VIII-X und endlich in g a p . XI11 die
Kristallstrukturen der aliphatischen Verbindungen.
I m anorganischen Teil ist znniichst nach Verbindungstypen geordnet worden, z. B. Rn (MX,)p, d. h. der chemisch-molekulare
Aufbau wird als Ordnungsprinzip verwandt. Innerhalb der Gruppen vom gleichen Aufbautyp wird dann nach kristallographischen
Gesichtspunkten unterteilt. Man wird sich i n den Gebrauch des
Werke erst einarbeiten miissen, um schnell und sicher zu finden,
was man braucht. Aber man wird fur die Miihe belohnt, denn die
Angaben des Werks sind ernchopfend und zuverlassig.
Der aliphatische Teil ordnet dee Material in etwas willkiirlich
gewiihlte Stoffgruppen; hierdurch iat es nicht immer ganz leicht,
eine bestimmte Verbindung zu finden. Storend wirkt, daB ein
und dieselbe Kristallart im Tabellenteil eine andere Nummer hat
als i m Figurenteil. Die Abbildungen zeigen sehr anschaulich die
Anordnung der A t o m in den Molekeln; die Anordnung der Bausteine im Kristallgitter wird nur selten gebracht, auf die Wiedergabe der Symmetrieverhaltnisse (Einzeichnen von Symmetriesymbolen) in den Bildern ist ganz verzichtet.
Der praktische Gebrauch des w e r k s wird etwas erschwert, weil
man mehrere Tabellen aufechlagen muO, um die Daten ein und
derselben Verbindung zusammenzusuchen: 2 Tabellen f tir die
Literatur, 1 f u r den Elementarkorper und die Raumgruppe, 1 fur
die Parameter und eine fur die figtirliche Darstellung.
Abgesehen von solchen kleinen technischen Mlngeln ist das
Werk als ganzes aber eine sehr erfreuliche Leistung, die dem Kristallographen, Mineralogen, Chemiker und Physiker bei ihren Arbeiter ein willkommener Helfer sein diirfte.
E. Hertel [NB 6401
Costanti Flstco-Chlmiche del Compost1 organlci e Metallo- Organtci,
von G. Vouch. Verlag Ulrico Hoepli. Milano 1951. 1. Aufl.
1520 S., Lire 3500.- gebd.
Das Buch bringt die hauptsachlichsten Stoffkonatanten von
etwa 12 000 organischen und metallorganischen Verbindungen.
Die,jeweilige Erfassung der gesamtes physikalischen und chemischen Angaben unter dem alphabetisch eingeordneten Stichwort
ist vom Standpunkt des Benutzers aufl sehr zu begriiaen. Unter
Voranstellung der Richtsatze der ,,Genfer Nomenklatur" wurden
anechlieoend alle diesen Richtsirtzen entsprechenden Namen mit
einem Sternchen gekenneeichnet. Hierzu muO aber richtiggestellt
werden, daR man n i e daran gedacht hat, den einfachen Ring C,H,
Benzolofene zu nennen, und fur Benzal- ist heute bereits Benzyliden- zu setzen. Colofene ist mit Abietin nicht identisch.
Leider mu9 in diesem Zusammenhang featgeatellt werden, dali
die Sorgfalt, mit der das Werk ausgefiihrt wurde, der Materie
nicht gerecht wird. Auf die vielen Druckfehler kann nicht nlher
eingegangen werden. Erwiihnt werden mu13 aber, daD sehr vielo
Molekulargewichte vollstandig falsch sind und fast alle Molekulargewichtsangaben des ersten Teiles mit den heutigen Molekulargewichten bereits in der ersten Dezimale differieren. Durch eine
bessere Platzausnutzung und durch eine einmalige Erfassung der
Einheitsgr60en der Stoffkonstanten hatte sich der Seitenumfang
des Werkes um ein bedeutendes reduderen lassen, was fur ein
Taschenbuch immer zu begriiOen ist. Infolge der starken Abweichung der italienischen Rechtschreibung von der deutschen, francosischen und englischen Rechtschreibung ist die Verwendung
des Buches im deutschen Sprachgebiet nicht ohne Einschrlnkung
m6glich.
W. Koglin [NB 660)
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