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Dalla Bella's Versuche ber das Gesetz der magnetischen Anziehung und Abstossung.

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83
Beststigt sich die Nothwendigkeit ihrer Mitwirkuns,
so bvurde man daraus aof einen tlieilweisen Uebergang
des Schwefels in unterschwe$’(qe, schwe&e,
und such
Schwgelsiiure schliefsen kiinnen , welclie letztere Herr
Gin e 1i n in dein von ihm analj-sirten U/tramar;n reichIicher als den Schwefel gefiinden hat; und dann wiirde
.sich auch das nothwendige Daseyn des Wussers erklsren lassen.
Dafs ein solches Ultramarin in den Calciniriifen
der Soda oft zufiillig erzcugt wird, ist aucli von mir bemerkt worden.
VIII. Dullrz Bells's Tl’ersuclie iibcr clns Gesett drr rrrtzgnetischen Anziehung und A b stofsung.
D e r Redacteur des Bulletin des sciences mathemafip i e s , physiques et chimipes (Hr. S a i g e y ) bringt in:
Juniheft 18’25 (S. 369.) Versuchc iiber die magnetische
Graft in Erinneriing, welche schon im Jalire 1581 durch
J. A. D a l l a B e l l a in Lissabon angestellt und irn Miin
li82 der dortigen hcadeinie mitgetheilt, auch in den Memoiren derselben, T. I. p. 85- 199.’ die aber erst 1599
erschienen, priblicirt sind; so dal‘s sie also 3 Jahre vor
C o u l o i n b’s intercssanten Beobachtungen, init denen sie
gleiches Resultat auf verschiedenem W e g e geben , angestellt waren, wodiirch, wie auch Hr. S a i g e y mit Kecht
bemerkt, dein anerkannten Verdienste C o u 10111b’s UUI
diesen Theil der Physik kein Abbruch geschicht.
Ein Kaiser von China hatte dem Kiinige Jahann V.
einen sehr krzftigen Magneten 38 Pfund 7 $ Unze (Par.
Gewicht) schwer zurn Geschenk geinacht. I)as spec. Gel\ icht desselben war 4,055, und seine husdehniiug be-
F2
84
trug in der Richtung der PoIe 84 2011, in den andern
beiden Richtungen 4; Zoll. Die Gestalt war keioesweges sehr regelmiifsig; doch mar er an den Polen fur eine
Armatur eingerichtet , vermittelst deren er eiii Gewicht
von 202 Pfund zu tragen im Stande war. Sein Aequator hatte ungleiche Entfernung von den IWenden, nknlich 4” 7”’ voin Sudende und 2” 3”’vom Nordende. (Die
Benennang bezieht sich auf die Himmelsgegeud, wohin
dkr Magnet frei ’schwebend zeigt.)
Dcr Magnet wurde so aufgestellt, dafs seine Aclise
vertical stand. Dariiber schwebte ein anderer kleinerer
Magnet in der Kichtung der Achse, an dem einen Ende
des Balkens einer empfindiichen W a a g e befestigt, die bei
4 Pfund Belastung und 4 Gran Uebergewicht noch einen
Ausschlag gab. Die Waage hing von der Decke des
Zimmers an einem Flaschenzug mit 4 Rolleii herab, durch
welchen die Entfernung des daran hangenden Korpers vom
Magnete regulirt werden konnte. Gleich durch die ersten Versuche (am 2‘2. M h 1751) iiberzeugte sich D a l l a
Bells, dafs die Wirkung weder im umgekehrten Verhaltnirs der Entfernungen stehe, wie inan zu jener Zeit
noch im uingekehrt cubischeii, wie Ne IV t o n annahm,
geglaubt hatte.
Um zu einein richtigeren Resultate zu gelangen, midste
erst der Mittelpunkt der magnetischen Krafte ausgemittelt
werden. Eine im Schwerpunkt anfgehangte magnetisirte
Nadel wurde nmd um das eine Polende hernmgefiihrt,
und aus der Neigung, welche sie a11 jader Stelle zeigte,
die Lage jenes Mittelpuiikts bestimmt. (Doch liefs sich
bei einem kleinen spharischen Magneten von 1”5”’ Durchmesser diese Methode nicht mehr inwenden. )
E s wurde nun an der Waage ein parallelepipedischer
natiirlicher Magnet, 2;” lang und 1;” breit und dick, so
aufgehiingt, dafs der Sudpol desselben dem Pr’ortlpol des
darunter aufgestellien grofsen Magneten zugehehrt war.
Es ergab sich, dak die Anziehung irn umgekehrten Ver-
85
Mltnils der Entfernungaquadrate wart tvenn maii (lie jedesm;lligc Eotferiiiing der IJolenclcn bcider Mrrgnetc UIII
12 Lioien vemebrt. 1)iefs Gesetz bcs1:itigte sicb selhr
gut, so laiige (lie Entfemun iiberhrapt niclrt griifser wurdc,
als 2.1 Linien.
ES fo(t lrieniis: 1) dafs die Suinmc
&r Eiitfernangen tler Polo von ihrcn l'olcndcii in beiclt!n fifaguetcn 12'" war. '2) IJds bei ciner grijfseren
Entfcriiung als 2.1'" P c Wirkiing des rwciten I'oles das
quadratisclie Verhliltnifs stiirte.
Ein Vemtich, wo beicle MiratielC tiiJlgckchrt wtirdcn,
zcigte , dafs die Suinnie der ):ntfenltlng.tr dcs Sticlpols
v o ~ nSiidende aiii groCsen D1agiicte.n uncl tlcs fiordpols
vom Nordeiide tles lileiiicn Magicten iiur 11 Linicir be.
trug. Aber auclr lrier wich tlias Vcrlrfiltriifs dcr Krahabnnbnie voin uingckchrt tliiadratischcii tlcr Eiitfcrnuirg rrb,
sobald die Entfcrnuiig grijCser wiirtl als PI"'.
Die hieriiber a. a. 0. mitgctlicilteu l'ersuchsreilreu
sind folgendc:
-
A. n ' o r d p o l d c r g r o f s c n u a d S i i d p o l d c r k l e i n e u
31 a g n c t e n.
E n t l c r n u n g dcr
Polenden.
Beohachtcte Kraft.
I
nevacirnete
k,.dt,
3
6
9
12
1s
2L
36
B. S i i d p o l
E n t f c r n u n q dcr
Polcoden.
3'"
6
9
I
Reobachtctc Kraft.
9.54 Gran
611
-168
12
1s
335
221
21
1-19
68
36
Bereclineta Kraft.
86
Auterdem wurden kleine Eisencylinder von 4 4”’
Durchmesser und verschiedener Hiilie statt des kleinen
Magneten iiber dem groteii angewandt, uiid durch die
Annahme dcs oben angegebenen Gesetzes dcr magnetisehen Wirkungen der Unterschied des aufseren Abstandes und der Mittelpunkte der Wirkungeii (dcr sich in
der Reihe A=12”’ und in der Reilie 13=11’” gezeigt
hatte) aufgesucht. Diese Unterschiede iibersieht man BUS
folgender Tabelle:
C.
LInge der
Cylinder.
95”’
84
72
60
48
36
24
18
12
9
6
Unterschied in
ezicliung auf da:
Nordende.
Unterschied in
eziehung auf das
Siidenda.
10”’
10
10
10
10
10
10
10
11,5
1.2’0
12,o
Eine iihnliche Versuchsreihe mit eisernen Cylindern
von 9 2011 Durchmesser gab folgende Resultate.
La’nge der
Cylinder.
Unterschied in
Bezug auf den
Nordpol.
I
Unterschied in
Berug auf den
Stidpol.
9“
8
8
715
24
18
12
9
9
9
9
9
9
9
6
10
72’
60
48
36
9,5
7
7
63
6’5
63
c -
I ,3
87
Ejne Eisenkugel von 1”Ourchitlesser brnchte in fieziehuug auf den Sudpol dicse Grsrse s i i f 1 2 .
Vl;enn die Cylinder V O ~deinselbeii Durchmesser,
aber an einem Ende konisch zugespitzt waren, so dafh
die Hbhe des Kegels 12”’betrug, so zeigten sich folgc:& Resultate:
8.4’”
72
60
I
48
3G
24
1s
10”’
8,O”’
8,O
8,O
7,50
LO
9,5
9.0
$0
8,O
8,O
7,23
790
6.5
1
8
I”
9
I
9,O“’
132
1
6,O“’
133
Die letztcn beidcn Beobachtungen beziehen sich aiil’
die Kegel allein, welche die oben angegebencu Durchiiiesser der Grundfliichen und der Hiihe von 1 2 ‘hatten.
Bei o war die Spitzc obcn, bei u unten.
Ein Stahlparallelepipeduin 4’”breit uiid ebeii so (lick
zeigte bci verschiedenen Lhiigen folgende IJnterschicde :
L h g e des Parallcpip
84”’
52
60
4S
36
2.4
18
12
9
6
I
Unterschied fiir
K.
I
1.ql’
14”’
14
12
11,5
10,s
10,o
950
970
12,o
12,o
Unterschied fiir
1
12
11
10
9
9
8,5
8
I
4
9
s.
88
Diese Versuche lehren nichts Neues, sind aber theils
fur die Gescliichte der Physik, theils durch die grofsc
Sorgfalt des Beobachters wiclitig, der mit einein hiichst
intensiven Magneten 2464 Beobnchtungen austellte , urn
zu zeigen, dafs natiirlichc Magnete auf einander, auf Eisen
und Stahl m c h dem Gesetze der allgemeinen Gravitation
wirken.
E. F. A.
IX. FZrsuche iiber den Hotationsmagnetismus;
c'on 11t-n. S a i g e y .
(Bulletin dc Sciences etc. Juillet 1828, p . 33. )
D i e Einmirkung ruhender metallischer Platten auf die
schwingende, und rotirender Platten auf die ruhende Mngnelnadel ist bekanntlich von A r a g o entdeckt, von H e r s c h e l B a b b a g e , C h r i s t i e in England, N o b i l i , B a c e 11 i in Italien, 1' r c v o s t und C o 11a d o n in der Schiveiz,
und S e e h e c k und B a u m g s r t n e r in Deutschland beststigt und genauer untersucht worden; doch ist auf empiri
schem Wege noch kein Gesetz iiber diese W?rkungcn ausgemittelt worden. A r a g o hat schon angegeben, d d s die
drei rechtwiiikligeu Coinponenten sic11 bei verschiedenen
Entfernungen der Nadel iiber der drelienden Scheibe nicht
proportioual bleiben, mithin also die jedesmalige Resultante ihre Richtung vergndert, wvodiirch die Untersuchung
und Auffindung des Gesetzes sehr erscliwcrt wird. A r a g o
batte auch cine Einwirliung der Nadel auf unmetallische
Kiirper bemerkt, N o b i 1 i iiiid B a c e 1 t i gebcn diese niclit
zu. Ueber die Wirkung der verschiedcnen Metalle unter sonst gleiclien Uinsthden auf die Xadel stiinincn die
Versuche von H e r s c h e l rind R a b b a g e mit deueii v.on
K Ob i l i und B a c e 1l i wolil in der Reihenfolge, aber iiiclit
in den Zahlenwerthen iiberein , wie folgende Uebersicht
zeigt :
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