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Darstellung des Telluraethyls.

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404
46) S u r e
Natron
Wasser
56,2
117,8
700
8740 x 0,833
GIas
55
Temperatur- Erhiihung
fiesultat
=7 O , 4
360
Mittel
(Wird
3(36,2.
f o r t g c s e Lzt.)
X X. DarsLellung t k s YWuraelfyls;
oon F. W 6 h l e r .
D e r Kijnigl. Societzt der Wissenschaften ist unter dem
24. Junius von d e u Prof. W o h 1e r eine Notiz iiber eiue
von ihm dargestellte Verbindung des Aether-Radicals mit
Tellur mitgetheilt worden. Die Existenz dieser Verbindung ist besonders in sofern von interesse, als sich dadurch die mcrkwurdige Analogic zwischen Schwefel und
Tellur arich darin bewzhrt, dafs dieser metallartige Kilrper, gleich dem Schwcfel, als Element in die organiscbe
Zusommensetzung eingehen und darin den Sarierstoff vertreten kann. Der n e w Kikper ist der Aether, der an
der Stelle des Sauerstoffs einc aequivalente Menge Tellur
enthiilt.
Die Bildung des TelIurIthyls geschieht sehr leicht
durch wechselseitige Zersetzung vou schwefclsaurem Aethyloxyd-Baryt mit Tellurnatrium, deren Auflijsungen in
Wasser mit einander destillirt werden. Urn die leichte
Oxydation des' letzteren an der Luft m6glichst zu verhiiten, bringt man es im festen Zustande, so wie es durch
Gluhen von Tellur oder nativem Tellurwismuth mit koh-
lensaurem Natron und Kolile erhaltcn wordcn ist, in
die bereits im Destillationsgefafs enthaltenc und erwiirmte
Barytsalzliisung. Das TcllurHthyl geht , a n h g l i c h uuter
hohem Aufschaumen des Gemisches, mit Wasser ilber.
Es ist ein tief gelbrothes Liquidurn, ungefahr wie
Brom, nur heller; es ist schwerer als Wasscr, worin es
sicli nur unbedeutend aufliht; es besitzt einen sehr starken, hilchst widerwsrtigen, lange haftenden Geruch, der
zugleich an den des Schwefelltbyls und den des Tellurwasserstoffgases erinuert. Dabei scheint es in boliem
Grade giftig zu segn. Sein Siedpunkt ist unter
100”.
Es ist leicht entzuudlich und verbrennt mit einer weifsen,
leuchtenden, blaulich geszulnten, sehr sonderbar aussehenden Flamme, und unter Verbreitung cines dicken meiLen Dampfes von telluriger Saure. An der Luft bedeckt
es sich mit einer anfangs gelblicben, nachher weifs wcrdenden Rinde, und vermandelt sich nach und nach giinzlich in tellurige Siiure. W i r d es dabei vom directen Sonnenlichte getroffen, so fingt es sogleich an zu rauchen
und seine Oxydation geht d a m augenscheinlich rnsclier
vor sich, wiewohl, selbst in rciuem Sauerstolfgas, nicht
so heftig, dafs eine freiwillige Entztiudung eintritt. Von
Salpetersaure wird es lnit grofser Heftigkeit uiid uuter
Entwicklung von Stickoxydgas aufgelilst. Mischt man
zu dieser Auflilsung Chlorwasserstoffsaure, so schcidet
sich ein schweres, farlloses Liquidurn in illartigen Tropfeo aus, desseu Natur nicht untersucht ist.
Nach der Aetherformel berechnet, mufs das TellurSthyl 68,53 Procent Tellur enthalten. Die Analyse gab
68,73. Denn 0,560 Grm. Telluriithyl, in Salpetersiiure
geliist und nach Zusafz von Sa1zs;iure durch langeres Erhitzen vollstsndig zerstiirt , gabcn durch Reduction ’ mit
schwefliger Saure 0,385 metallisches Tellur, im leeren
Raume getrocknet. Es ist also das einfaclie Aethyltelluret =C,H,,Te,
und besteht in 100 Theilen a u :
+
406
Kohleiistolf
Wassersto ff
Tellu r
26,I.l
5,33
tis,53
100,oo.
Das liitcllurctuni wurde 81 Proc. Tellur enllialteii.
XXI.
Zusalz zu rneirrem Aufsalz iiher cine Gesetzrnii>igkeil irn spec$scheri Gewicht ;
von F. A m m e r m i i l l e r ;
I-Ir.Prof. P o g g e n d o r f f hat im 2. Hcft des XXXXIX.
Uaudes seiner Annalen, S. 356, gezeigt, dafs das von mir
ebcn dnsclbst aufgestellte Gesetz iiber das Vcrhdtnifs
der spccifischcn Gewichte bei melirerlei Verbindungen
gleiclrer K ~ r p e rnach niultiplen Verhdtnisscn, nocli auf
cinc andere Wcise ausgedruckt werden kann. Es springt
aber dcr Zusammenhang, in welchem beidc Ausdrucksweisen mit einandcr stehen', nicht sogleich klar in die
Angcn, weshalb ich es fur zweckmYlsig halte, diesen hier
uoch nachzuweisen.
Das speciGsche Gewicht, als das absolute Gewicht
P eiues Kiirpers dividirt durch deu Raum (Y),
den er
CI'
einnimmt, kann bezeichnet werden durcli
P
-.
v
Das
absolute Gewicht eines Kikpers aber kann auch ausgcdruckt werden durch sein Atomgewicht, indcin diefs das
absolute Gewicht eines Atoms angiebt. W e n n also das
Atomgewicht einer Verbindung erster Ordnung =(a+b)
ist, so ist ihr spec. Gewicht
=-a+b,
v
wicht der multiplen Verbindung ( p II
-pa+46.
-yt-
uod das spec. Ge-
+ q 6)
ist d a m
Ihre spec. Gewichte verhalku sicli also zu
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