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Darstellung und Zerlegung einiger therischen Oele.

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53
Koble
Wasserstoff
Saucmtoff
I.
11.
81,4'7
11,33
7,20
81.70
11s
6,94
-100,oo 100,oo.
Icb baltc c9 fflr wabrseheiolicb, dafs diescs H a n isomeriscb sey mit dem krystallioischcn Elcmiharze, und clefs
der Unterscbied in der Znsammcosetzuog davorr tcrrlihrc,
dds m dem hryatallinischeu Eupliorbiuloharzc noch cine
gcringc Menge eines fremdartigcn Korpcrs culbaltcn scy,
die sicb nicbt ftiglicL d u d mchrmaligcs UmkrystaUisiren
abscbeideu lrifst.
I a Darstelhg und Zerlegmg ehgeer akrischen Oele; oon H. Blanchet.
I m Dand XXlX dieaer A m a h , S. 133, baben- wir 0110zugsweisc die riel amfilssendc Untersochung der Hcrren
B l a o c h e t nod S e l l Qber die Zuaamensetu~ogStherischer Oele mitgetheilt; das Folgeade ist der wesentlichc
Iuhalt einer von dem ersteren dieser Cbemiker unternomincnee und in den Annalen dcr Pharmacie, Bd. VII S. 154,
bekannt gemachten Fortsetzung dieser vcrdienstlichcn Arbeit.
R o s d l . Von einem bei +260 C. gcstehenden
Rosenbl, das im zcrtheiltco Zustandc sehr a n g e n h roch
m d iibcrhaopt rue Eigenscbaftcn dea achtcn persisden
besafs, nurden 0,508 mit Kupferoxyd v e r b m t and datliirch 1,380 Kdenslinrc aud 0,585 Wasscr erhalten.
Die Resultate dieser Analysc, z ~ c n g e a t c mit
~ t ds
uen der friihcrea von S o u 8 E a r'c und G 0 b c 1, sind
hiernitch :
I
64
Blrnehet.
KoblenstofC
Wasaerstoll
Sauerstoff
Sticbtoff
75~1
12,13
12,76
loo,o0
Srosrurt.
Gtibel.
82,05
13,12
3,95
0,s
69,66
16,06
14,28
lo0,oo
lo0,oo.
Darcb Weingeiat lief.. sicb dieses Oel zerlegen in etwa
gleicbe Theile Stearopten und Elsopten, welches letztere,
wie bei anderen Sthcrischen Oelen, aus seiwr LOsung
in Alkobol nicht dumb Wasser geBll1 ward, und zufolge der unten stebenden Analyse dea Stearoptens etwa
W Proccot Sauerstoff enthalten mufste. .
Rosdhtcaroplen, dargestellt durch .Vermischuog jcnee RosenOls mit drei Tbeilen Weiogeist von 33O B.,
AunOsung des krystallinisch abgeschiedeoen Stearoptens
in Aethcr, Fiilluug desselben mit Weingeist, nod feniere
Befreiiing vom noch anbhgenden Elgopten durcb fortgesetztes Waschen, war villlig weirs, rocb weoig nacl
Rosenill, zcigte sich bei +25O C. butterartig hrystalliniscb, rchmolz bei +35O C.,gestand wicder bei + 3 4 O C.,
siedete bei 280° bis 300° C., rocb dano, oboe eine Veriindcnmg erlittcn zu babeq nie ein kochendes fettea Oel,
und scbmolt wicder bei 36O; ea brannte bei sehr boher
Temperatur mit heller, nicht rubender Flamme wie 01bildendes Gas, war achwer in Alkohol und leieht iu
Aetber 1Sslich.
0,335 desselben, mit Kupferoryd verbranot, gabcn
1,005 KohlensSure w d 0,438 Wasser. Darnach ist se'iue
Zuaammepsetzung:
Bcobrehtct. Bcnchoet Atomc.
Koblemtoff
Wasaerstoff
s5,M
14,46
loo,OO
85,w
14,m
lo0,o0
1
a
flbercinetimmmd mit S a us s u r c , der in 01,639 fand:
55
86,743 Kohlenstoff und l4,889 Wasserstoff, so wie rnit
der Zusammensetzmg des Olbildenden Gases und d a
Paraffins (Annal. Bd. XXIV S. 180).
Oel des CopaiubaLFms wurde aus einem gelben,
fast wie Oel dtinnfltissigen, gana durchsichtigen Copaivbalsam durch Destillatioo mit Wasser erhalten (wobei
32 Ma1 so vie1 Wasser .ah Oel uberging), dann tectificirt und mit Chlarcaldum entwassert. Es war vollkornmen farblos, dtionfliissig, von aroiuatisch siifsem Geruch,
ohne Wirkung auf Lackmuspapier, besafs bei 2ao C.
das speciiische Gewicht 0,8786, siedete bei 245O (Zion
schluolz mit Leichtigkeit darin), h t e sich bei 2 5 O in 30
Tlieilen Alkohol von 33O B., in '45 absolutem Alkokol,
in absolutem Aether in jedem Verhaltnifs, aber kaum in
0,5 Th. gewOhnlicheo Aethers I ) , liefs Kalium unver8udert, lbste Jod oboe Verpuffuug, zersetzte sich mit Salyetersaure von 1,33 spec. Gew. erst in der Hitzc, uoter
Bilduog eines harzahnlichcn Kbrpers, rerpuffte aber ohne
Anwenduog von Warme mit salpetriger Salpeterslure augenblicklich , ftrrbte sich mit Sclrwefelsiiure ruth, verbaod
sich im Sonnenlichte mit Chlorgas uoter heftiger Erhitzung
zu eineol das Iunere der Flascbe bekleidendeo krystallinischeo, vom Cblorkohleostoff verschiedenen Karper, wobei zuvor das Game erst gelb, dann b h u und euletzt
griin gewordeu war.
0,560 dieses Oels, mit Kiipferoxyd verbranot, gaben
1,777 Kohlenslure und 0,588 Waaser; bei einem zweiten Versuche gaben 0,482 eben so 1,543 KohlensPure
uud 0,510 Wasser. Daroach ist die Zusammensetzung:
Vcrruche.
Rcchaong. Atomc.
Kohlenstoff
87,74
88,51
88,46
6
Wasserstoff
11,66
11,75
11,54
8
iibereinstimmend mit dem in der friiberen Arbeit fiir das
1) Diefa licfcrt cin Mittel
oder W a r r e r cntlraltc.
LO
erkconcn, ob oin Acthcr Wctysirt
66
Terpentbin- und Citronen01 erhaltenen Resultat (Siehc
Annal. Bd. XXiX S. 133.)
Salzsaures Copaz'vyi Destillirt man Coyaivbalsam
for sich, wozu eine sehr hohe Hitze erforderlich ist, so
erhslt man zu etwa gleichen Thcilen als Ruckstand ein
weifses, durchsichtiges, braunschwanes H a n , nnd als
Destillat ein Oel. In diescs Oel wurde, nachdem es
recti6cirt und mit Chlorcalcium entwlssert worden, wo
es dann gelbgriin war, empyreumatisch roch, bei 250° C
siedete, aber sonst alle Eigenschaften des vorherigen Oels
besafs, trocknes salzsaures Gas geleitet. Die Masse erwiirmte sich dabci, ward chocoladenbrann und verwandelte sich vollkommen in salzsaures Copaivyl. Durch starkes Ausdriicken zwischen Fliefspapier vom ungeszttigten
Oel befreit, gab es mit Alkohol eine nicht sauer reagirende Liisu'ng (wornach, wie der Verfasser schliefst, das
Oel nur cine einzige Verbindung mit der Salzsiiure eingeht). Urn es ganz rein zu erhalten wurde es in Aetber
gelast und die Losung mit Alkobol von 33O B. vermisclit;
es fallt dadurch griifstentheils in Krystallcn nieder, die
zur Befreiung von anhfngcndem Oel nur der Waschung
mit Alkokol bediirfen.
.Rein, sieht das salzsaure Copaivyl mie chlorsaures
Hali aus, ist geruchlos, in Wasscr und kaltem Alkohol gar
nicht, in warmen Alkohol wenig Iiislich, erstarrt bei + 5 4 O ,
kocht bei 1 8 6 O , ist uicht sublimirbar, wird, in Weingeist
gelast , durch salpetersaures Silberoxyd und Quecksilbero g d u l zerlegt, erleidct von Salpeterstiure hur erst in der
W h n e eine Einwirkung, unter Entwicklung von Slickgas, wird von rauchender SchwefelsYurc in der KPltc
nicht verhdert, in der M'iirme aber erst gelbst, und dann
zum Tbeil seiner Salzssure bcraiibt, krystallisirt jcdoch
beiu Erkalten heraus, gicbt bei Erhitzung mit gepiilvertem Schwefelblei ein Oliges, s o h stark nach Knoblauch
riecheudes Product, welches man mittelst Durcbleitung von
Schwefelwasserstoffgas durch CopaivUl nicbt Lckommt.
5i
0,738 ealzsaurcn CopaivOls mil Kalk gcbnnnt, in
Snlpctcrszure gelast, und dic Lilsung mit salyctcrsaurern
Silbcroxyd gefdllt, gaben 0,989 Cblorsilber, entsprecbend
33,O-L Proccot Chlor.
0,416, iiiit Kupfcroxjd verbranot, gaben 0,873 Kohlcushrc und 0,327 Wasscr. Hicrnach ist die Zusammcnsclzung:
Berecbner
Kohlenstoff
Wasserstoff
Chlor
57,95
8,73
33,O 1
57,96
~,M
33,55
home.
5
9
1
Gbereinstimmend mit dcr dcs salzsauren Citronyls, von
dcm es sich nur durcli seioen Siedpunkt, in dcr Sublimirbarkcit und in dem Verhalteo zur Scliwcfelshrc untcrscbeidct (vergl. A n d . Ild. XXlX S. 1.12), mit dcm cs
also isomer ist.
Cajeputiil. Das zur Aoalysc angcwandtc Oel war
von einer dem Verfasscr bekanntcn Person BUS Osliodieri
mitgebracht. Es war schr flilssig, bellgriln, vollkolnmcn
durcbsichtig, lebbaft aromatisch kampberartig riccliend, erwarmend schmeckend, von 0,9274 spec. Gcw. bei 2 5 O C.
uud bei 175O C. sicdend. Fiir sicb destillirt ward cs
bci etwa 120° gclb, wrbrend das Destillat ganz farbloa
war. Das zuerst Uebergegangcne batte bci 2 5 O C. das
spec. Gewicht 0,9196 und siedete bei 173O C., daa zuletzt Uebergegangene bei 179". Der .RUckstand von der
Uestillation bestaod aus eincr gcringcn Meoge eincs Harzes, das im Platintiegel mit Hinterlassang eiues kaum
inerkbarcn schwanen Flecks vcrbrannte, und namentlich
lieiue Spur voo Kupfer enthiclt.
In deni rectificirten Oele vcrwandeltc sicl Kalium
in Kali, ohiie Br3unung des Oels. Jod laste sich obuc
Verpuffuog darin auf *). Salpetersgure wirkte iu dcr
1 ) Durch dicrc Eigenschaft und dureh den Siedpunkt, der bci un3cl1teni Cajcputdl bci 1690 lie@, kfrt rich nrch dciu Vcrfurcr
58
Kslte nicht darauf, aber Schmcfclshrc firbtc es in dcr
KSlte gelb.
I. 0,536 reclificirt. Oelgab. 1,510 Kohlens. u. 0,559 Wasser
11. 0,6225
1,758
- 0,638
Darnach hat es die Zusammcnsetzung:
-
- 1.
-
11.
-
Bcreclmet.
Atomc.
Kohlenstoff
77,90
78,ll
78,12
10
Wassentoff
11,57
18
11,38
11,JY
Saucrstoff
10,53
10,38
1
10,51
und w8re als Vcrbiodung von 1 At. Dadyl lnit 1 Atom
Wasscr ala: C, H, +H, 0 zu betrachten.
Ceylonvches Zhmiol. Die Dcstillation der Riude
von Laurus Ciuuamomum mittelst Kochsalzliisung (zur
Erleichtcrung dcs Ucbcrgangs dcs Oels) gab dem Verfasser zwei Oelc, eins Icichter, eins schwerer als Wasser. Beide Oelc kouioicn im Handel. gelniscbt vor. In
Jiesem Zustande hat es eine goldgelbe Farbc, einen eigenthUmlichcn aukerordentlich lebliaften feiiieu Geruch,
siedet bei 220° und hat bei 25" C. das spec. Gewicht
1,008. Durch Dcstillation fiir sich crhiclt es der Verfasser nur schvrzcher an Farbe und Geruch. Mit Aetzbaryt bebandelt verbaod sich der grBfste Thek desselben
zu eiaer in Wasser aufliislichen Masse, wshrend ein andercr sich lcicht verhante. Uurch Filtration, Eiutrocknung und Behandlung lnit Schwcfclszure gab das erhaltcne Salz wieder Oel, nicht abcr BedzoSdure. Mit Kalk
wurde eine in Wasser fast ganz unlihdiche Verbindung
erhaltcn. Das Zimlntbl scheint also wie das Nelkeniil
ilus einem sauren und einem nicht sauren'oel zu bostehen I ) .
0,543 rectificirten Ocls gaben 1,596 Koblensiiure und
0,375 Wasser, oder in 1 0 Theilcn: Kohlenstoff 81,44,
Wasserstoff 7,68 uod Saucrstolf l0,sS.
das bchis Ocl' vom verfilscLten odcr nacbgekiinstclten unter-
rcheidca.
1) Siehe Annalen, Bd. XXXl S. 526.
59
Das Oel von Cassia cinnnmomea ist, nach des Vcrfassers Vemothung, nur durch das VerhUltniCs dcr bcidcn darin entlialtenen Oele vom eigentlichen Zimmt61
verschieden.
Wacholderbeeriil bereitete der Verfasser durch Destillation dcr Wacholdcrbceren mit Salzwasser. 8 Pfuiid
unreifc, noch griine Beeren gaben ihln 2 Uuzeu Ocl;
dieselbe Quantitiit reifer vorjghriger Beeren iiur 4 Unze.
Die Rectification dcs Ocls aus dcn unreifen Beeren gab
zmei Oele, ein leiclit und ein schwer iibergehendes, vom
Verfasser mit No. 1 und No. 2 hezcichnet.
No. 1 ist farblos, fliissig wic Terpenthinfil, riecht wie
die Beeren, abcr ncbeobci wie Tannennadeln. Zur Reinigung ward es mit Salzwasser gewaschen, wobci cs einen lirys~allinisclicn Kbrper, dirscheinlich ein Hydrat,
absetzte. Das mittelst dcr Pipette abgenommcne Oel ward
mehrmals iibcr Aetzkalk destillirt uud zulelzt lait gescbmolzenem Chlorcalcium behandclt. Es oxydirt sich schr leicht,
weshalb es mbglichst schnell analysirt wurde. Kleiiie
Quanlillten auf Papier gestrichen , werden in wenigcu
Augenblickeu klebrig und in cine hanige Substanz verwandelt. Im reinsten Zustande riecht es schwach, hat
bei 2 5 O C. das spec. 'Gewicht 0,8392, siedet bci 155O C.,
last sich wenig in Alkohol von 33O B., gicbt mit gleicben Theilen absoluten Alkohols cine Blare Lbsung, die
sich aber 'auf grOEseren Zusatz desselben Alkobols triibt,
desto stlrker, je mehr zugesetzt wird; es lbst sich zwar
in gewbhnlichem Aether, aber nur in absolutela in jedem
Verhkiltnifs.
No. 2, ebenfalls mit Salzwasser gewaschen, mehrmals iiber Aetzkalk rectificirt, war doch nicht farblos zu
erhalten. Es oxydirte sich leicht an der Luft, besat bei
25' C. das spec. Gewicht 0,8784, siedetc bei 205O C.,
lilste sich gleiclifalls wenig in Alkohol von 33O B.,wolil
aber in 8 Th. absoluteu Alkohols und in jedem VerhSlt-
GCI
nifs in absohtcm Aethcr, vcrpiiftre mit Jod nicht und
wurde auch nicht von Kalium zcrsctzt.
0,349 von No. 1, rnit Kupfcroxyd verbrannt, gabcn
1,116 Kohlcdurc und 0,362 M’asser.
0,551 ron No. 2 gabcn 1,748 KohIeasSurc und 0,575
Wasscr. Daruach ist dic Zusamlncnsetzung von:
R8,4 1
11,52
No. 2.
87,72
11,59
99,93
99,91.
No. 1.
Kohlenstoff
Wasserstoff
Bcidc schcinen demnacli, wic das TerpcnibmG1, gcmtifs der Formel C , , H , , zusainmengcsctzt zu seyn.
Das Ocl aus dcu reifcn Bccrcn liefs sicb nicbt in
zwei versdiicdcm Ocle trcmcn, sondcrn bcsals dieselh
i Eigcmchaftcn wic das Ocl No. 2. Es scheiot demuacb beim Trockncn der Becrcn das Ocl No. 1 zu vcrtlicgen.
Setzt man Aeizkali zu dem rnit Kochsalz dcstilIirten
Wixholderbeer-Wnsscr, so schl5gt sicli cin iu sebr feincu Nadeln krystallisirter KCirpcr nicdcr, wclcher, nach
Z a u b s e r und B u c h u c r , gcnau die Eigenscbftcn dea
Tcrpent~inal-Stearoptens besitzt; diesen Kihpcr bzlt dcr
Vcrfasscr fiir Wacholdcral- Stearoptco odcr dcsscn Hydrat, ond fur cbcn 80 zusammcngesetzt ale das Terpcathinfil - Stearopten. - Tcrpenthiniil - Hydrat erliielt cr
durcb Vermiscbeo dca Oels mit Wasscr und Himleuen
dessclben in gewihliche Tempcratur, wo dann nach einigen Wochen das Hydnt nn den obcrcn W u d c n des
Gcf;ilses krystallisirt war.
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