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Darstellung von Hormonprparaten (auer den Sexualhormonen) von Dr. phil. habil. Erich Vincke 2. Aufl. Verlag S

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lohwermetalle crls Wirkungsguppen von Fermenten, von Prof. Warburg,
195 S., Verlag Dr. Werner Saenger, Berlin 1946;20.- RM.
Wer die Fermentforschung von ihren Anfangen her verfolgt, wird die letzten dreiDig Jahre als besonders erfolgreichen Abschnitt erkennen. In diese
Epoche fallen die Entdeckungen, daD Fermente EiweiBkBrper sind und da13
chemisch definierte Wirkungsgruppen Triiger der Aktivitlt sind. Zu den ersten
Enzymen, bei denen die chemische Natur der Wirkungsgruppe nnd ihre Funktion erkannt wurde gehort das ,,sauerstoffiibertragende Ferment der Atmung",
dessen Chemie durch die Arbeiten Ollo Warburgs und seiner Mitarbeiter AufklBrung fand. Die Geschichte dieser Entdeckung ist der wesentliche Inhalt
des neuen Buches iiber ,,Schwermetalle als Wirkungsgruppen von Fermenten".
Nach einleitenden Kapiteln iiber Davys Modellversuch zur aeroben Oxydation von Alkohol an feinverteiltem Platin und iiber die Wirkung von Narkotika auf vitale chemisehe Reaktionen, kommt die Wirkung der Blausaure auf
chemische Vorgange in Zellen zur Sprache. Bei dieser Gelegenheit werden wir
rnit dem wichtigsten Prinzip vertraut gemacht, daB Blausaure oder ein anderer
Komplexbildner fur Schwermetalle einen chemischen Lebensvorgang immer
dann reversibel hemmen, wenn sie sich dissoziierend mit dcr metallischen Wirkmgegruppe desjenigen Fermentes verbinden, das den Lebensvorgang bewirkt. Die Eisenkatalysen an Oberflichen und in Losungen, wie die Zellatmung duroh Blaushre hemmbar, werden besprochen und ihre Bedeutung fur
Warburgs Theorie aufgezeigt. Die entscheidenden Beobachtungen, welche
schlielllich die Aufklarung der Wirkungsgruppen brachten, waren die Kohlenoxydhemmung der Atmung und die Wirkung des Lichts auf Kohlenoxyd-EisenVerbindungen. EE nehmen daher die Kapitel iibei: Wirkung des Kohlenoxyds
auf chemisehe Vorgange in Zellen, photochemische Zerfallskonstante, photochemische Ausbeute, Absorptionsspektrum und chemisehe Konstitution des
,,sauerstoffiibertragenden Ferments" einen breiten Raum ein. Daran anRchliellend werden behandelt : Kupfer, als Wirkungsgruppe der Phenoloxydase,
das wasserstoffentwickelnde Eisen der Buttersaurebakterien, das Schwermetall der Hefe-Zymohexase und schlieolich, im Zusammenhang mit der
photochemischen Reduktion des Chinons in grunen Zellen und Granula, das
Schwermetall der Chloroplasten. Das letzte Kapitel des Buches h a t mit
Schwermetallen nichts zu tun; es handelt iiber den Quantenbedarf der Kohlensaureassimilstion.
Wenn auch der grollte Teil der aufgezahlten Tatsachen aus friiheren Publikationen bekannt war, so ist es doch sehr zu begriioen, dall Warburg den wesentlichen Inhalt seiner vielen Arbeiten iiber das Atmungsproblem, sofern die
dann entwickelten Vorstellungen auch heute noch Giiltigkeit haben, in einem
hat. Dazwischen eingestreut findet man such manehes
Bnch zusammengefaat
N ~ wie~z. B.~ die ,Diskussion "her den Feinbau des Atmungsferment-Hamins
und die K~~~~~iiber das Assimilationsproblem~ Beim Lesen des Buches steht
man unter dem Eindruck der glinzenden Experimente warburgs und der uberzeugungsgraft einer darauf adgebauten
Beweisfiihrung, Durch die Vieualt
der dmin behandelten problemegibt das Buch nicht nur
dem Fermentgebiet Tatigen, sondern allen chemisch, physikalisch oder physiologisch interessierten Lesern Aufklsrung und Anregung.
Wenn Warburg jedoch in seinem Buch den Eindruck erwecken mochte,
dall das autoxydable Eisenferment die Lasung des Problems der Atmung war,
dann entspricht dies nicht den Tatsaclien. In den letzten Jahrzehnten sind
viele hundert Publikationen iiber biologische Oxydationsvorgange erfolgt, die
mit dem autoxydablen Eisenferment nichts zu tun hatten und daher in Warburgs Buch keine Wiirdigung finden. Es besteht aber kein Zweifel, daR dime
Arbeiten fur die Entwicklung unseres Verstandnisses ebenfalls von entscheidender Bedeutung waren. Denn es ist bei einer Theorie iiber die Atmung nicht
nur der Yerbrauch von Sauerstoff zu erklaren, sondern auch die Bildung \'on
Kohlcndioxyd und Wasser. Diese Art der Darstellung ist d a m angetan bei
rinem Leser, der die historische Entwicklung und den heutigen Stand des Prohlems der biologischen Oxydation nicht kennt, Verwirrung anzurichten.
F . LVnen. "B 201
,,Die PharmazeuHsche Zeitung", welche mit dem SchluBheft Nr. 104 des
Jahrganges 137 ihr Erscheinen eingestellt hatte, kommt in VcrIag Springer
Berlin, als Halbmonatssohrift unter der Leitung ihres friiheren Redakteurs
Ernst Urban wieder heraus.
(133)
~l~~
Festeckifi auf E. Ch. Barell, den Pr%identen des Verwaltungsrates
der Fa. Hoffmclnn-Lah c h e & Go. Aktiengesellschaft, Basel, haben die wissenschaftliehen Mitarbeiter der ,,Roche-"Unternehmungen zur Feier der fiinfzigjahrigen T&tigkeit des Jubilars im Hause ,,Roehe'< am 27. 6. 46 erseheinen
Der Eehr eehon ausgestattete, 468 Seiten umfassende Band entha]t
34 wissenschaftliche Arbeiten. Ein Aufsatz von M . Guggenheim,Basel: ,,Die
biologische ~~d~~tung der vitaminet,eroffnetdie ~ ~ i h , , , . der nur einige
genannt sekn :
0.Isbr, W . Huber, A . Ronco u. M . Roller, Basel: Synthese von VitaminA-Methylather
A. W . D. Avison u. E'. Bergel, Welwyn Garden City, Herts., England:
Newer Aspects of the B-Group of Vitamins
M.Kofler, Basel: uber ein pflanzliches Chinon
R.Fromherz, Basel: Eine ungewohnliche Wirkungsumkehr cines Adrenalinderivatp. (N-Ieopropyl-nor-adrenalin, Aleudrin)
254
A . Zieting u. M . Buck, Nutley: Furans; a New Class of Trypanocidal Agents
A. J . Frey u. B. G. Scheibel, Nutley: Developments in Liquid-Liquid Extraction.
(Referate iiber einige Arbeiten demnachst in ,.Rundschau".)
(151)
Dnrstellung yon Hormonpriiparaten (auOer den Sexualhormonen) von Dr.
pliil. habil. E r i c h Vincke, 2. Aufl., Verlag S. Hirzel, Leipzig 1945,10,-RM.
In der 2. Auflage wurde die bewahrte Stoffeinteilung im wesentlichen
beibehalten und nur dae Kapitel Nebennierenrindenhormon auf Grund der
inzwischen erfolgten Fortschritte auf diesem Gebiet vollkommen neu gestaltet.
Biotin und Pernicio6asehutzstoff wurden in den Band ,,Darstellung von Vitaminpraparaten" verwiesen, einr Mallnahme, die fur letzteren Wirkstoff nicht
als gliicklich bezeichnet werden kann. In der Ncuauflage wurde die Literatur
bis Mitte 1943 beriickrichtigt. In dcm Abschnitt Phytohormone ware ein
Hinwcis auf weiter_e Hormone iiber die Auxine hinaus crwiinscht, selbst wcnn
ihre chemische Batur noch unbekannt i. t, auch sollte das in seiner KonEtitution bekannte Wundhormon Erwahnung finden.
Das Buch wird bei Chemikern, Biologen und Medizinern, die sich iiber den
eireichten Stand der Forschung unterriehten und die Mcthoden kennen lernen
wollen, die im einzelnen Fall angewendet wurden, auch in seiner neuen Form
vide Freunde finden. Bcsonders wertvoll 1st die kritisehe Sichtung ddr kaum
noeh zu iibersehenden Patentliteratur, deren Angaben bekanntiich nicht vorsichtig genug bewertct werden konnen. Die zahlieichen Literaturangaben erleichtern den Riickgriff au! die Originalarbeiten. Besonders eingehend ist die
Chemie der einzelnen Hormone behnndelt worden, so dall auf begrenztem Raum
cine ausgezeichnete liber.ieht desganzen Gebietes entatanden ist. Dem Erscheinen des IV. Bandes ,,Darstellung von Sexualhornionpraparaten" vom gleichen
Verfasser darf man daher mit Interesse entgegen sehen. (Tschesche). NB 12
Tabellen fur das Mineralbestimmen rnit Hiire des Lotrohres. Von W. K le b e r
und G. L e n z e n . 27 S. Verlag H. Bouvier & Co., Bonn 1946. Preis 2.80 RM.
Die Lotrohranalyse ist in der Hand Geiibter auch heute noch ein wertvolles Mittel, um rasch und ohne groDen Aufwand die Natur einfacher Vwbindungen, insbes. der Erze und ahnlicher Mineralien feetzustellen. Allen, die
sieh hiermit befassen, werden die Tabellen, die eine auafiihrliche und iibersichtliche ZusammenstelIung der eigentliehen LBtrohrreaktionen, der Boiaxund Phosphorsalzperlen usw. Bringen, eine gute Gedachtnisstiitze sein. Zur
Einfiihrung in das Gebiet der Lotrohranalyse ist das Buch nicht geeignet, da
es nur eine rein tabellarische Obersicht der betr. Eischeinungen gibt, ohne auf
Durchfiihruna und Hilfsmittel dcr Methodik einzueehen. C. Mahr. INB 141.
Vierste'iige Tafeln
iwaritbisches ulld numerisches Rechnen
H'
G r a v e l i u s sind im Verlag Ferd. Diimmler, Bonn in 2. Auflage erschienen.
k r So, Teil A 325; B 40 S je RM 2,501. Sic enthalten die Logarithmen der
Zahlen, die der trigonometrischen Funktionen und ihre natiirlichen Werte,
Q U a d r a t z a h h Reziproke Werte der Zahlen usw.; in der Ausgabe A rnit
Sechsteilung, in B mit Zehnteilung des Grades. Anordnung und Druck sind
iibersichtlich und klar, so daL3 die Tabellen ein brauchbares Rechenhilfamittel
darstellen.
Bo
[NB 161.
Einliihrung lo die theoretlsche Physik, von Friedrich Hund. 2. Bd. Theorie der Elektrizitat und des Magnetismus (350 Seiten) 5,80 EM. 3. Bd. Optik
(200 Seiten.) 5,80 RM. Aus der Reihe Meyers kleine Handbiicher. Bibliographisches Institut, Leipzig 1947.
Die Bandchen sind eine wertvolle Erganzung unseres Bestandes an theoretisch-physikalischen Lehrbiichcrn, Sie fiihren in straffer und doch immer
leicht lesbarer Konzentration durch das ganze Gebiet der klassischen Elektrodynamik und Optik, sodaB der Leser von bier aus leicht selbst den Weg
zu speziellen Anwendungen finden kann.
Der Feldbegriff wird mit groller Sorgfalt in den ersten Kapiteln iiber.elektrodynamischc und magnetostatische Phanomene behandrlt, hier werden auch
die Bcgriffe und Methoden der Vektorrechnung
den sich natiirlich ergebenden Fragestellungen entwickelt. Die Fragen der MaDeinheiten und Dimensionen werden kritisch besprochen. In einem SchliiBkapitel werden ]auf 20
Seiten im AnsehluD an eine Diskussion der Abhangigkeit der elektromagnetischen Phgnomene vom Bewegungszustand des Beobachters die Loremtransformation und der Weg zur Relativitatstheorie erortert.
Auch das Bandchen iiber klassische Optik geht didaktisch, als Darstellung
eines seit Jahrzehnten praktisch abgeschlossenen Gebietes, gebahnte und bewahrte Wege, wobei sich aber in mapchen Einzelheiten durch origineue Darstellungen die Deduktion sehr vereinfacht. Fur den Lernenden ist es vie'leicht eine Erleichterung, daB die Diskussion der durch das Wellenbild erkliirten optischen Phanomene in der ersten TIalfte des Bandchens ohne explizite
Bezugnhme auf die Mazzuellschen Gleichungen durchgefiihrt wird.
Zahlreiche einfache Skizzen unterstiitzen in beiden Bandchen erfolgreich
den Text. Sehr gliicklich ausgewPhlt sind die angehangten kurzen historischen
(NB 22)
Jensen.
uberblicke.
Seehsstellige 'Pale1 der trigononletrisehen Funktionell ron I. Peters sind im
Verlag Diimmlcr. Bonn i n drr dritten A u f l q e erschienen. 293 Spiten, geb.
32,40 RM.
Das Werk entliilt die Wertc tler srchs trigoilometrisehen Funktionen von 10
zu lb Bogensekundcn dcs in 90 Grad g'eteilten Quadranten und die Werte der KOtangente und Kosekantr fur jcdr Bogensekunde von OOO' bis 1O20'. Anordnung
Angew. Chetn. A / 59. Jnlirg. 1917 / N r . 718
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