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Darstellung von reinem kohlensauren Kali und von Essigther.

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XV. Darstellung ron reinem kohlensawerr Kali
und uon Essigfither;
uon Theodor Landmanri.
M a n menge die Ruckst’.an d e der Salpetersaure-Destillation, schwefelsaures Kali, mit dem Drittel des Gewichts
an gepiilverter Holzkohle, erhitze das Game in einem
Flammofen, bis es wie Oel geflossen, und eine herausgenommene Probe zinnoberroth ist. Das erhaltene
Schwefelkalium lbse man, in eisernen Pfannen, in unreinem Holzessig auf, und befreie das unter Entwickluog
von Schwefelwasserstoffgas ’) entstandene essigsaure Kali
durch fleitiges Abschgumen von dem grdfseren Theil des
Theers. :Dam koche man es mit einer schicklichen Menge
Wasser und Blutkohle oder init der Kohle, melche bei
Bereitung des Kaliumeisencyaniirs ale Nebenproduct gewomen wird. Das essigsaure Kali ist jetzt nur nocli
gelb gefarbt, und lnit Eupion, Kreosot u. s. w. verunreinigt. Zur weiteren Reiniguog schmelze man es in irdeuen oder eisernen Gefafsen. W e n n d i e t vorsichtig
geschieht , geht dabei niclit die geriugste Menge Essigsaure verloren, und nach nochmaligem Aufliisen und Abdampfen erhalt inan das essigsaiire Kali vollkommen weifs:.
Nun like man das Salz in Alkohol und leite durch die
Fliissigkeit einen Stroin von Koblenshre ‘). Man erhalt dadurch, wie P e 1o u z e zuersl gezeigt, doppelt uiid
einfach kohlensaures Knli gefzllt, wahrend die Essigsaure
im Alkohol gelbst bleibt. Der abfiltrirte und ausgeprehte
Niederschlag braucht nur dann noch, zur Zerstarung des
1)
Zur Zerstdrung deselbcn kann man in der Nihe Schwrfel anziiriden odcr Schwefelkiu rcisten.
?) Am bmtcn, wenn man’s iraben t m n ,
s h e zu entwickcln, da
pus Dulomit n i t Sclrwefelman dabei sehwefelsaure Bittercrde gewiont.
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Bicarbonats, gegliiht zu werden, urn vollkommen reines
Carbonat danustellen.
Versetzt man die abfiltrirte Fliissigkeit, nach Verdiianung durch Wasser, mit 0,28 vom Gewicht des essigsauren Kalis an Kalk, zieht den Alkohol in einer kupfernen Blase iiber, raucht den essigauren Kalk zur
T r o c h e ab, und unterwirft 10 Tb. dieses Alkobols, gelnischt niit 10 Th. Schwefelstiure uod 13 Th. des essigsauren Kalks, in einer Retorte der Destillalion, so bekomint man einen vortrefflichen Essigiither. (Bullet. de
la SOC.impeiinl. des naturalisles de Moscou. Arinee
1935, No. 1 p . 58.)
XVI. Darstellung des gercinigten kohlensnrtren
Kalis a m tier roheri Pottasche;
von M a y e r .
Apotbeker zu Friedland in Mecklenburg.
D i e Bereitung des Kali carbonicum e cinen'bus claoellatis der Pharmncopoea borussica bietet mehrerc
Schwierigkeitcu dar, und ist, wohl nicht ganz dcin Zwecke
cntsprechend, besooders was die Fortscbaffung des Cblorkaliulns betrifft, eine Verunreiniguog, die deshalb so uuangenebm ist, weil sie in fast alle Priiparate des Knli
carbonic., wie. z. B. Kali aceticurn, Kali iartaricum etc.
mit hiniibergeht.
W e n n man nlmlich die rohe Pottasche, nach der
Pharrn. boruss., in zwei Theiletl heifsen Wassers geliist hat, die filtrirte Fliissigkeit eindainpft, bis eine Salzhaut erscheint, und, einige Tage bci Seite stellt, dainit
die freinden Salze krystallisiren , so schiebt allerdings
fast das siimmtliche schwcfelsaure Kali an, welches eine
uur geringe Menge kohlensauren Kalis enthdt ; allein das
Chlorkalium ist grbfstentheils in der Lauge gebliebcn
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