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Das 7000 ste Mitglied.

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2ei.tschrift fur angewandte Chemie
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55. Jahrgang S. 217-224
I
lnhaltsverzeichnis Anzeigenteil S. V.
I
9. Mai 1922, Nr. 37
Das 7000 ste Mitglied.
Nachdem erst Ende Juni v. J. in unseren Listen das 6000ste Mitglied eingetragen wurde, ist am heutigen Tage bereits
eine Mitgliederzahl von 7000 erreicht und iiberachritten worden. Dieses weitere Tausend wurde also in nur zehn Monaten
erreicht, wiihrend in den vergangenen Zeiten der doch immer hochst erfreulichen Aufdartsbewegung unseres Vereins dazu
in der Regel ein Zeitraum von fanf Jahren und nur einmal, bis zur Voliendung des fiinften Tausends, etwas weniger als
vier Jahre gebraucht wurden.
Unserem Ziele:
Zusammenfassung slmtlicher deutscher Chemiker
sind wir damit ein gutes StIick nshergekammen.
Mit dem besten Danke an alle Bezirksvereine und Einzelmitglieder, die durch eifrige Werbetltigkeit zu diesem schiinen
Erfolge beigetragen haben, verbinden wir die Holfnung und die Bitte, daS sie auch fernerhin ihr Interesse am Verein in
gleicher Weise bekunden m8gen.
Die uns noch fernstehenden Fachgenossen machen wir darauf aufmerksam, daf3 am 1. Juli RedaktionsschluB dee neuen
Mitgliederverzeichnisses fUr 1922123
erfolgt. Der Umfanq des Verzeichnisses macht dieses zum AdreBbuch der deutschen Chemiker, in welchem kein Fa&genosse mehr fehlen dad.
Wir bitten, die diesem Heft beiliegende Vordruckkarte zur Anmeldung zu benutzen.
Die Mitglieder des Vereins werden gebeten, etwaige Adresseniinderungen oder andere Berichtigungen zum Mitgliederverzeichnis umgehend mitzuteilen. Zur Vervollstlndigung der Angaben ist uns besonders Mitteilung der Fernsprechanschliisse
mUnscht. Firmen und BebBrden (Institute) werden weiterhin gebeten , uns den Satzungen entsprechend einen Vertreter zu
benennen, den wir ale solchen in uneeren Listen fiihren konnen.
0eschlftsstelle des Vereins deutscher Chemiker e. V.
F. Scharf.
Uber praktische Erfahrungen mit
Holzimpragniermitteln.
Von Ing. ROBERTNOWOTNY,
Wien.
(Eingeg. 27.j3. 1922.)
Grubenbolz ist in vielen Strecken der Filulnis stark ausgesetzt,
weshalb Grubenstempel w h r oder weniger rasch durch Angriffe holzzersttirender Pilze zugrunde gehen, wenn sie im ungeschtitzten Zustande
eingebaut werden. Wie heftig solche Angriffe sein klinnen, ergibt sich
aus Beobachtungen, die gelegentlich der Versuche rnit impragnierten
Grubenhlllzern vom Verein f Lir bergbauliche Interessen irn Oberbergamtsbezirk Dortmund in den Jahren 1914-1921 gemacht wurdenl). Man
hatte neben den impriignierten Stempeln in mehreren Strecken auch
KiefernrohhUlzer eingestellt; es ergab sich, daf3 diese schon nach
1/z-2 Jahren vollstilndig verfaulten; im Mittel erhielten sie sich nur
11/4Jahr. Trotzdem es sich um Sternpel aus der widerstandsfaigeren
Kiefer handelte, war ihre Lebensdauer verhilltnisma5ig recht gering.
Die Angriffe der Holzzerstlirer in den Gruben sind weit heftiger als
bet den im Freien, also auch unter ungiinstigen Urnstlinden eingebauten
H6lzern;wlhrendsichdieRohfichteimFreiendurchschnittlich3-4Jahre,
die Rohkiefer 6-7 J a k e erhiilt, werden nicht immunisierte HSIzer
in den Gruben schon nach weit kiirzerer Zeit durch Holzflulnis zerstllrt. Durch Imprtignierung mit geniigend krilftig wirkenden, pilztlitenden Stoffen 1Bi3t sich nun bekanntlich auch die Lebensdauer von
Gwbenholz auf das Mehrhche steigern, woraps ohne weiteres folgt,
d& es hlichst unwirtschaftlich sein mUsse, ungeschtitzte Hlilzer in
die Strecken einzubauen. Selbstverstlhdlich muU hierbei in Betracht
gezogen werden, ob die Strecken nicht vielleicht von vornherein nur
kUrzere Zeit in Betrieb stehen werden, oder ob ein Ersatz der Stempel
wegen des starken Gebirgsdruckes nicht bald erfolgen mu5, in welchem
Falle es unwirtschaftlich wiire, imprtignierte HUlzer rnit lbgerer Standdauer zu verwenden.
Die oben erwghnten, mit vieler MUhe auch wiihrend der Kriegszeit fortgesetzten Beobachtungen, bezogen sich auf die wichtigsten in
neuerer Zeit verwendeten oder vorgeschlagenen Imprtignierverfahren;
ihre Ergebnisse sind nicht nur fur die Praxis der Grubenholzirnprilnierung, sondern fur die Holzimpragnierung Uberhaupt von hohem
teresae, weshalb es sich wohl verlohnt, sie vom Standpunkte der
modernen Anschauungen Uber Impriignierwesen etwas naher zu beeprechen. Der wirtschaftliche Wert der verschiedenen Impragnierverfahren, der von den jeweiligen Holz-, Imprlgnierungs- und Einbaukosten abhtingt, sol1 hier auBer Betracht bleiben.
h
I) 0. D o b b e l s t e i n , Essen: ,,VergIeichsversuche mit Imprlgnierungsverfahren fllr Grubenholz". ,,Gliickeuf', 1914, S. 61 1 ; ebenda (SchluEbericht)
,GItickauf", 1921, S. 601.
Angew. Chemie 1922. Nr. 37
Urspriinglich f i r die Zeit von Wnf Jahren geplant, erstreckten
sich die Versuche wegen verschiedener Schwierigkeiten Uber sieben
Jahre, also iiber eine fiir Grubenholz verhUtnismiiii3ig lange Dauer,
die vlillig aosreichte, um ein klares Bild Uber den Wert der verschiedenen Impriignierverfahren zu liefern. Gerade in den l h g e r e
Zeit wfirenden Beobachtungen liegt ihr hoher Wert ftir die Beurteilung der Wjrksamkeit der angewendeten Schutzverfahren.
Die Einzelheiten der Versuchsanordnung, die angewendeten Imprlgniermittel und -Verfahren und die anschaulichen Bilder Uber die
durch Holzfaulnia mehr oder weniger stark angegriffenen Stempel
finden sich in den vorerwiihnten Berichten des Versuchsausschusses.
Die zur Beurteilung der Versuchsergebnisse wichtigen Angaben habe
ich in der folgenden Zusammenstellung I aufgenommen und durch
Daten erghzt, die fur die vergleichende Besprechung unerll6lich sind
In der Vertikalspalte5 (Tab. 1) sind die Z u f u h r e n an Imprilgniermitteln in Kilogramm fur 1 ma Holz eingesetzt; diese Zahlen geben also
an, wie grot3 die Aufnahme des Stoffes bei den betreffenden Verfahren
ist. Filr die Beurteilung der Wirksamkeit von Impraguiermitteln ist
die GrliBe der Zufuhr unentbehrlich. Die Angaben der Konzentration
der ImpriignierlUsung allein ist nicht ausreichend, denn es kommt ja
darauf an, wieviel von der Idsung vom Holze aufgenommen wird,
das ist aber von der Holzart und von den Einzelheiten des Arbeitsprozesses abhiingig. Die Zufuhr ergibt sich wohl zumeist aus der
Fltissigkeitsaufnahme und dem Konzentrationsgrad der Impragnierllisung, aber nicht i'mmer ohne weiteres: Es gibt bekanntlich mehrere
Stoffe, die sogenannte f l b e r a u f n a h m e zeigen, von denen also die
Raumeinheit des Holzes mehr aufnimmt als dem Prozentgehalt der
aufgenommenen Fltissigkeitsmenge entspricht. Das bekannteste Beispiel eines solchen Uberaufnehmbaren Stoffes ist das Q u e c k s i l b e r c h l o r i d , das beim Kyanverfahren benUtzt wird; aeraufnahme zeigen
ferner D i n i t r o p h e n o l a n i l i n im Basilit, wohl auch die nltrierten
Phenole im Gluckaufsalz, im e r i n g e n Made auch F l u o r n a t r i u m .
Charakteristisch und mal3gebend ist die Konzentration der Lllisung zumeist bei den Tauchverfahren, z. B. bei der Kyanisierung, wo man
von einer bestimmten Konzentration der Impragnierltisung ausgeht,
aber auch nur in Verbindung rnit der Trankungsdauer, deren Angabe
unerliU3lich ist.
In der Spalte 6 der Zusammenstellung sind die Werte fiir die
anti.y?ptische K r a f t der nach den verschiedenen Verfahren impriignierten HUlzer angegeben, soweit dies auf Grund der zur Verftigung stehenden Daten mllglich war. Die Kenntnis der antiseptischen Kraft ist ffir die Beurteilung der Wirksamkeit solcher Verfahren von aller rllfiter Wichtigkeit. Der Begriff anliseptische Krdft
ist folgenderrnden festgelegt : Geniigen p Gramm eines Antiseptikums, urn 100 cms Niihrgelatine gegen das Myzel von Penicillium
pilzfrei zu erhalten, und betriigt die Zufuhr an diesem Anti37
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