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Das Anthracen und die Anthrachinone mit den zugehrigen vielkernigen Systemen. Von J. Houben. XXIII u. 890 Seiten 17 26 cm. Georg Thieme Leipzig. Geb. RM

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Zeitschr. fur angew.
Chemfe, 4 2 J. 19291
Neue Biteher
,Vom Wmser", Band 11. Verlag Chemie, G. m. b. H., Berlin
W 10, Corneliusstrade 3. Brosch. RM. 14,--, geb. RM. 16,Ini Anschlufi an den an die Sitzung in Kiel 1926 herausgegebenen ersten Band ,,Vom Wasser" hat die sehr ruhrige
Fachgruppe fur Wasserchemie jetzt einen zweiten Band folgen
lassen, der die Vortriige umfalt, die gelegenflich der Hauptversaminlung in Dresden gehalten wordeii sind. Wenn auch
viele unserer Leser die einzelnen Vortriige gehSrt oder in der
,,Ange~vandten"gelesen haben, so durfte es sich doch f i r alle
Chemiker, die mit Trinkwasser, Kesselspeisewasser und Abwasser zu tun haben, empfehlen, auch diese Bande anzuschaffen, denn der Text der Vortrage ist vielfach durch die Verfasser erweitert und e r e n z t worden, und auch in den
Diskussimsbemerkungen findet sich ein grodes wertvolles
Material von Erfahrungen und Anregungen niedergelegt.
Zu erwlihnen ware ferner, dad die Fachgruppe einen Ausschud eingesetzt hat, der ,,Deutsche Eitiheitsverfahren fiir
Wasseruntersuchung" schaffen wird. Eine solche Normung der
Untersuchungsmethodea entspricht dem Interesse aller beteiligten Kreise, weil dadurch die sonst unvermeidlichen Maversthdnisse urid Streitigkeiten von vornherein ausgeschaltet
werden.
Der vorliegende Band ist vorziiglich ausgestattet, und die
Absicht der Fachgruppe, derartige Jahresberichte regelmUig
herauszugeben, ist sehr dankenswert.
R a s s m . [BB. 37.1
hnthraceu und die Anthrachinune mit den zugehorigen
vielkernigen Systemen. Von J. H o u b e n. XXIII u. 890 Seiten,
17x26 cm. Georg Thieme, Leipzig. Geb. RM. 90,-.
Nacb Ansicht weiter Kreise der Fachgenossen ist die
organische Cheniie in deli letzten Jahren an das Ende einer
Entwicklungsperiode gelangt. Daruni erscheint es unbedingt
erforderlich, dad all das GroBartige, was in der Strukturchemie
erreicht wurde, nicht nur in den bekannten Sammelwerken
(B e i 1 s t e i n , S t.e 1 z n e r u. a.) registriert wird, sondern
noch bedeutsainer ist vielleicht die Zusamnienfassung aller
Forschungsergebnisse eines bestimrnten Zweiges in Form einer
Finzeldarstellung oder eines Handbuches. Aus diesem Grunde
ist es aufs warniste zu begrllhn, daf3 der Verfasser sich der
Miihe untenogen hat, das ,,Authrachinon" und seine Nachbarsysteme in einem grundlegenden und ausflihrlichen Werke abzuhandeln. Der Verfasser glaubte sich, wie e r in dem Vorwort erzahlt, auf Grund eigener, allerdings Iange Jahre zurUckliegender praktischer Beschlftigung und auch spaterer Verbundenheit mit dieseni Zweige der Farbstoffchernie dazu berufen, und er hat sich in seiner Eignung zur Abfassung von
Samnielwerken auch in dieseiii Falle aufs neue sehr bewiihrt.
Dabei war die aufzuwendende Arbeit eine besonders schwierige
und mtihevolle. Denn das Hauptverdienst an der groi3artigen
Entwicklung der Anthrachinonchemie hat die deutsche Farbstoffindustrie, deren Publikationen bestehen aher so gut wie
immer nur in den haufig recht knappen Patentschriften. Deshalb war den1 Verfasser seine fruhere praktische Tatigkeit bei
der Verwertung dieses Quellenmateriala gewii3 von groi3eni
Vorteil, und e r hat rnit vie1 Geschick den Inhalt der Patentschriften aufs beste gedeutet und den darin vorliegenden Stoff
so gut wie restlos und fast obne Irrtiimer erfaSt.
Aufbau und Einteilung des Buches sind vorbildlich. Besonders wertvoll wird es aber durch die fast jedem Kapitel
angefiigten tabellarischen Obersichten mit Literaturhinweis
und durch das ausfiihrliche Sachregister am Schlud des Buches.
Darin priigt sich zugleich auch der anerkennenswerte Unterschied aus gegeniiber dern einzigen iiberbaupt Zuni Vergleich
heranzuziehenden vorangegangenen Buchwerke tiber daaselhe
Qebiet, d e B a r r y - B a r n e t t s : Anthracene and Anthraquinone.
Selbstverstiindlich bringt es nun die Eigenart der hauptskchlichen Herkunft der Unterlagen eben aus den Patentschriften init sich, d a l hier und da kleine Unstimmigkeiteo,
beeonders bei den Farbstoffbezeichnungen vorhanden sind.
Denn die chemische Grodindustrie hat heute weniger als je
ein Interesse daran, ihre Ergebnisse der Allgemeinheit zunachst in ausfuhrlicherer Form als in ihren Patentschriften
initzuteilen, da im letzten Dezennium eine nicht zu unterschatzende Farbstoffindustrie sich im Ausland entwickelt hat
und auch auf dem Gebiet der besonders wertvollen AnthraDtrs
--
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chinonfarbstoffe als Konkurrenz auftritt. Ob die in den Privatmitteilungen von Prof. I1 j i n 8 k y enthaltenen Betriebsvorschriften und -analysen in ihrer zum Teil sehr ausfiihrlichen
Form pich gut in den Rahmen eines Handbuches einfiigen, sei
dahingestellt. Sie batten in einer periodischen Druckschrift
auch in ihrem historischen Teile gewil einen wejteren Leserkreis gefunden, und dort ware auch eher der geeignete Ort
gewesen, uin zu der nachtrlglichen Beanspruchung von Prioritaten Stellung zu nehmen.
Vielleicht gibt das Erschejnen dieses ersten Handbuches
der Anthrachinoncheniie in deutscher Sprache nunmehr Veranlassung. dad die Studenten auf Anregung ihrer Lehrer sich
mehr als bisher mit diesem Gebiete der organischen Chemie
beschiiftigen. Auch k6nnen Literaturprifparate aus diesem Gebiete die fortgeschrittenen Studenten besonders anregen und
den grof3en Wert stetiger Anwendung auch physikalischer
Hilfsmittel, wie des Mikroskopes, Spektroskopes u. a. m.,dartun.
Die druck- und buchtechnische Ausgestaltung entspricht
ganz den1 inneren Werte des Buches, das den auf diesem oder
verwandten Gebieten tltigen Fachgenossen ein sehr wertvolles
Hilfsmittel sein wird. Es kann aber ebenso allen der reizvollen
Anthrachinonchemie Fernstehenden a d s beste zur LektUre
empfohlen werden, zumal bei dem allgemeinen Interesse ftir
die Herkunft der in unserer Zeit zu uberragender Stellung sich
entwickelnden Indanthrenfarbstoffe, die Zuni groden Teil Derivate des Antbrachinom und der vielkernigen Systerne sind.
B. Stein. [BB. 278.1
ife en-IndustrisKslender 1929 von Dr. J. D a v i d 8 o h n.
38. Jahrgang. Leipzig. Eisenschmidt & Schulze.
Dieeer bekannte Kalender erscheint in der bewahrten
Form eines Taschenbuehes fur den tQlichen Gebrauch und
eines (besonderen) 2. Teiles, der vorwiegend wirtschaftlichen
Inhalt hat. Neu aufgenommen wurden folgende Aufdtze:
D a v i d s o h n , Patenttibersicht fiir 1928, S t a d 1i n g e r ,
Tagesfragen uber dlycerin, D a v i d s o h n , Fortschrittsbericht
au5 der Seifeninduetrie, D a v i d s o h n , Das Bleichen der Ole
rnit Bleicherden (hierin befinden sich einige kleine Irrtiimer ;
so ist namentlich die auf Seite 132 mitgeteilte Methode zur Bestimniung der Entfarbungskraft nicht exakt, wie schon L o e b
nachgewiesen hat) ; schlieBlich gibt R i e t z einen BericM fiber
die ,,WizSff". 1st somit der Kalender allen wesentlichen Fortschritten gerecht geworden, so mSchte ich doch meine Bitte
iiach einer griindlichen Revision der kiinftigen Ausgabe wiederholen, damit einige leicht vermeidbare Schtinheitsfehler des
sonst so schonen und brauchbaren Biichleins verschwinden. So
wlren in der Atomgewichtstabelle tatslichlich die ,,letzten"
Angaben der Kommission mitzuteilen, nicht die von 1921 (das
A.-G. von A n t i m o n wird mit 129,2 statt richtig 121,76 genannt) ; der schon seit friiheren Ausgaben vorhandene Druckfehler bei A r a c h i n s 11 u r e (S. 11) sollte ausgemerzt werden;
endlich erscheint die hlitteilung des Molekulargewichtes von
M e t h y 1o r a n g e bis auf die zweite Slelle hinter dem Komma
eritbehrlich. - Ich betone, dai3 dies Kleinigkeiten sind im Verhaltnis zu dem sonstigen praktischen und vielseitigen Inhalt
des empfehlenswerten Kalenders.
H. Heller. [BB. X ]
Die natiirlichen Harze. (Band X der ,,Monographien zur Fettchemie".) Von Dr. Hans W o 1 f f. Herausgegeben von Prof.
Dr. K. H. B a u e r , Leipzig. Mit 5 Abb.,Y Tafeln und 5 Tahellen. 384 Seiten GroDoktav. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft m. b. H., Stuttgart 1928. Ganzleinen geb. RM. 28,Seit dem Erscheinen der 2. AufIage des Standardwerkes
von T s c h i r c h iiber die ,,Ham und Harzbehhlter" im Jahre
1908 hat das allgemeine Interesse fur die naturlichen Harze
zahlreiche neue Forschungen veranmt, ilber deren Ergebnisse
eine zusammenfassende Darstellung bislang feblte. Es ist deshalb ein groBes Verdienst des als Kenners des Gebietee bekannten Autorq das vorliegende Buch geschaffen zu haben,
nelches den ungefahren Stand der Harzeriorschung darzustellen versucht. Die Natur des Gegenstandes bringt es rnit
sich, dad wirklich abschlief3ende Ergebnisse auch jetzt noch
fehlen. Desto mehr ist es zu begrtiden, nunmehr leichter erkennen zu kannen, wo die weitere Arbeit in erster Linie
einzusetzen hat.
Soweit es sich um spezielle Mitteilungen tiber die einzelnen
Harze handelt, was den Hauptteil des Werkes ausmacht, ist
die Stoffgliederung nach botanischen Gesichtspunkten erfolgt.
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