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Das Barometer.

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Iange betrzgt.
Bei machsender Dicke miissen also zuerst
die allerbrechbarsten Strahlen zur Interferenz kommen, und
das fragliche Braun iilufs dadurch entstandei~ seyn, dafs
die lnvendelgrnueu Strahlen nus dem gemischten Lichte
schwanden.
Die Probe auf die Richtigkeit dieses Sclilusses ist sogleicli gemacht. M a n kreuze die Prismen : dann sieht man,
wahrend fur allc iibrigen Farben des Plattchens die bekannten Coinplenieiite eintreten, den vorher braunen Tbeil
sjch Iavendelgrau firben, und zwar ist die Lichtstarke dieser Farbe uin so griifser, je gesattigter an der betreffenden Stelle dns Braun war.
K o n i g s b e r g , 11. Juiii 1848.
J e d e r , der sich mit genauen Baroinetcrmessungeii bescbaftigt hat, kenut die Schwierigkeit , das Barometer Iangerc
&it vollkoininen luftleer zu erhalten. Deshalb wurde awl1
die Einrichtung VOII B u n t e n init grofsem Beifalle aufgenommen. Es ist aber auch bekannt, dafs das Bunten'sche
Barometer nur V O L ~ sehr geschickten Glasblasern angefertigt werden kann, und schr leicht dein Zerhrechen ausgesetzt ist, weshalb aucli seine Aiiweudung sich sehr wcnig
verbreitet hat.
In den Annales des ponts et chaicsskes 1846, 2""semestre,
p . 316, beschreibt Hr. L e f r a n c ein Barometer, welches
I ) Mitgctheilt von Hm. Prof. R c i c h in Frciberg.
-
,,Bishcr ," sehrcibt
mir Drrsclbe rinter dern 2. Juli d. J . , ,.ist in Ihrcn Annalen nodl nicht
der von 1,e fra n c dcm Weberbnrorncter gcgcbcncn Eioriclitung crwSlint
worden. Sie erselicint mir aber, nachdem ich sie wirklich ausgefijhrt
habe, SO vorzCglicIi, Jars ich nib crlaube, Sic daraul aufrncrkSpm zu
machcn, sclbst auf die Gcfalir bin, damit elwas sehr Unnijtliiges zll
thun."
-
(P.)
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die Vorziige des Biintens'chen besitzt , aber gain frei von
dessen Nachtheilen isf, denn es kann von Jedem, der iiur
einigeruiafsen Glesrohren zu biegen und aaszuziehen versteht, Ieiclit angefertigt werden, und ist dem Zerbrechen
sehr weiiig ansgesetzt. Deshalb diirftc eine liurze Angabe
der wesentlichsten Verbessernng, die es darbietet, bier uicht
am unrechten Orte seyn.
Die nebenstehendc Figur zeigt einen Dnrchschnitt des uuteren Theiles des Heberbaroinelcrs. Die R61n-e a ist wie gewiihnlich heberformig gcbogen, uiid der kiirze Schenkel
6 endigt nahc iiber dein Buge i u einer conischen, hiichstens noch Pmln Oeffnung darbietcirden Spitze. Darubcr wird ein guter, etwas
conischer Kork, so gesteckt, dnfs die Spitze
9 bis 10""' iiber densclbeii lierausragt. Auf
diesem Kork steckt cine Glasrohre c, von
der W e i t e und Bescliaffenheit des langen
Schenkels, welche uiiteii etwas conisch erwcitert, init einem verdickten Rande versehen, und etmas daruber zu eincr Verengerung e ausgezogen ist.
Nachdem inan die Hauptriihre gefiillt und gut ausgekoclit hat, so d a L sie fast bis zur feiiien Oeffnung des kurzen Schenkels voll Quecksilber ist,
was keine Schwierigkeit in der Ausfulirung darbietet,
steckt man den
Korli auf, und auf diesen die Rshre c, uinwickelt den Kork
und die darunter uud darfiber befindlichen Rohrentheile
mit eineln Streifell init Leiinwasser bestrichener Blase, uinbindet diese mit einem Faden, und richtet das Instrument
iiuf, worauf sich das Quecksilber in die Rohre c ergiett.
Es wird so vie1 nachgegossen, dafs bei Neigung des Instruments das Quecksilber bis e steht.
Hr. L e f r a n c giebt nocli ausfiihrlich die Art des Verschlusses, die iibrige Construction und die Art des Aufhiingens an, in Bezug morauf auf die Quelle verwiesen
werden mag. Aber zu ermahneii ist, daG man wohl thut,
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den Kork d auf einc feste Unterlage aufzusetzen, dalnit
man iiicht Gefahr laufe durch das Eindriicken des Stiipsels
in e beim Verschlub die R6hre im unteren Knie abznbrechen.
Auker dem Hauptvonuge, der Luft keinen Zutritt zur
Toricelli'schen Leere zu gestatten, hat dieses Barometer aucli
noch den, bei schnellcin Neigen nicht dein Zerschlagcnwerden aiisgesetzt zu seyn, weil das Queclisilber durch die
Oeffiiuiig iiur laiigsam iiachtritt , uiid deshalb niemals eiii
sehr heftiges Anschlagen stattfindet.
XIII. Artesische Brunnen zu Venedig.
S e i t h c r bezog Venedig seinen Wasserbedarf theils nus 144
ijffentlichen uiid 1990 Privatcisterneii, in welchen Regenwasser gesarninelt wurde, theils aus der Seriole, eiiiein Abzugskarial der Brenta , woniit taolich viele Barken beschaftigt waren. Voui J. 1825 bis 1 b O lie& die iisterreicliische
sche Regicrung mehre, aber wegen des Flugsandes, den
man in der Tiefe antraf, iinnier vergebliche Versuche zuin
Erbohren artesischer Brunnen anstellen. Alle Hoffiiuiig auf
eiiieii gliicklichen Erfolg schieii verschwtiiideii, bis Hr. D e g o u s k e aus Paris im August 1836 anf deui Platze Santafilaria -Formosa einen neueii Versuch unternahm. Nach
6mouatlicher Arbeit erbohrte man in 61 Meter Tiefe eiii
hervorsprudelndes Wasser. Im April IS47 gelaug der
zweite Versuch auf dem Platze S. Paolo; die in 60 Meter
Tiefe angetroffene Quelle liefert 250 Liter Wasser bis zu
einer H6he vou 4 Meter iiber dein Boden. Gegenwartig
sind sechs artesische Brnniieii vollendet und iioch drei in
Arbeit. Das Wasser enthalt Kohlenmasserstoffgas und Kohlenslure; nachdeln es aber diese Gase durch einiges Stehen
an der Luft verlorcn hat, ist es vollkommen trinkbar und zu
jedein hluslichen Bedarf tauglich. (Compt. rend., T. X X V I ,
p . 50.)
Gedruckt bei A. W. S c l i a d e in Berlin.
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