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Das Cumaronharz seine Herstellung und Anwendungsgebiete. Von Dr.-Ing. B. Ikert. Bd. 60 der von M. Wohlgemuth herausgeg. Monographien ber chemisch-technische Fabrikationsmethoden. Verlag von Wilh. Knapp HalleSaale 1948. 80 Seiten. DM 4

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gebrluchlicheu Sulfouamideu und der Sulfonauiidpuder-Thcrapie eingruommen wird. DsO die Nierenkomp1ikat.iouen nach Sulfouaiiiideii nicht nlltBin
auf der Ausscheidung von Krystallrn in den Nieren bcruhcu, soudern hiufig allergische Ursaclien haben, ist bekannt,. Das Bucli wird auch dem Chcmiker, der sich iiber dieses Grbict iintcrriclitcu will, eine wcrtvolle IIilfe sein.
Tschesche.
[NB 591
Das Culuaronharz, seine IIerstellung und Anwendungsgebiete. Von Dr.Ing. B. Ikerl. Bd. 60 der von M . WohZgettrccth herausgeg. Monographieii
iiber chemisch-technische Fabrikationsmetlioden. Verlng von Wilh.
Knapp, Halle/Saale, 1918. 80 Seiten. DM 4.80.
Der Verf. bringt eine kurzgefaDte, aber klare und erschBpfendc Darstellung der Entwicklung eines Kunstproduktes, das in Deutschland wegen
seiner Miingel nur roriibergehend ein gesteigertes Interesse gefunden hat.
Nach der Klarlegung der wissenschaftlichen Grundlagen der Polymerisation des Cumarons und des Indens wird die Fabrikation des Cumaronharzes
rrartert, um anschliellend die Eigenschaften der Harze zu schildern und iiber
ihre Verwendung und Beurteilung dae Wichtigste anzufiihren. Das Cumnronharz stellt mit das erste einer langen Reihc yon F'rodukten auf dem Kunsthare- und Kunststoffgebiet dar. Das erste diesbeziigliche Patent DRP.
53792 stammt aus dem Jahre 1890. Obwohl eine grolle Zahl von Pateuten
die verschiedensten Katalysatoren vorschlagen, wird aueh lieute noch fast
aasschlielllieh H pSOI zur Polymerisation angewendet. Wenn auch die gcfcrderte Hllrte und Farbe i m Laufe der Entwicklung erreicht wurde, so
stellen doch die mangelhafte Lichtbestadigkeit und Laslichkeit und die
mit zunehmender Hiirte stcigende SprBdigkeit bigher nicht zu beseitigendc
Hindernisse dar um die Cumaronharze umfassend einsetzen zu k6nuen.
Der Verf. ist der Meinung, daO es nooh gelingen diirfte, durch geeignete Modifikationen und noch bessere Verarbeitungsrorschriften wertvollere Produkte zu entwickeln, d a das Ausgangsmaterial zu billigem Preis zur Verftigung steht. Es ist aber kaum aneunehmen, daO eine Angleichung der Cumaronharze an die jetzt gebriruchlichen, qualitativ hochwertigen Lackgrundstoffe wie z. B. die reinen oder modifizierten Phenolharze, Alkydharzc
~ B W zu
. erreichen ietr I m weiteren werden die Mtrglichkeiten des Cumaronhare-Einsatzes in der Kautschuk-Industrie und i m Leim- und KlebstoffSektor diskutiert. Nach Ansicht des Verf. ware es wilnschenswert,, die Verarbeitungsm8glichkeiten des Cumaronharzes mit den versehiedensten Kunststoffen naher zu untersuchen, da auf dern Gebiet der Lacke und Farbcn die
Entwicklungsfkhigkeit begrenzt ist.
H. HbfeZi)tann. [NB 601
Erdol und Kohle.
Der wirtschaftlichen Notlage einer grollen Zahl von jiiugeren Dozenten,
Assistenten und Studenten Rechnung tragend, h a t der Industrieverlag
Hernhausen KG, Hamburg 36,Alaterufer 4-5, sich bereit erklart, den Bezugspreis der Zeitschrift ,,Erdtjl und Kohle" f u r Dozenten, Assistenten und
Studenten von DM 15.- auf DM 7.60 je I/, J a h r zu ermalligen.
[NB 611
Am 20. Oktober 1948 entschlief
Gesellschaften
Harip1 versnnirnlung 1949
:ier Cksellselinttcn Dciitsrher Clieriiikcr
L)er i i i I-Ianiioi 1-1'gcfa8tr BcschluD des GDCli-Vor~tandsratrR vom 1. 9.
194S1), dir Ii;ielixtjahrigr Hauptwrsammluiig im Friihjahr 1949 in Frankfurt
n. M. :ib3xiiiialtm, kann wegcn inzwisclicn ringetretcner technischrr Schwirriglieiten nicaht durchgeiiihrt werdcn.
Dir Vorstandsriite der GDCh in drr hrilischen Zonc und dcr GDCh in
IIessen haben nunmehr den Antrag dcr GDCh-Vorsitzenden vom 29. Oktober
1948 riustimmig angenoniinen, dir Hauptvrrsamnilung 1949 der beiden
Gesellschaftcn Dcutschcr Chcmikrr in der z w e i t e n S e p t e m b e r h i l f t c
1949 i n M i i n c h e n durclizufiihrrn. Dcr rntsprechcndc Beschlull vom 1.
September 1945 wird hierniit aufgehoben.
[G 391
Personal- u. Hochschuinachrichten
Gcbortstnge : H . P e t e r s e n , bckannt als Konstrukteur von Schwefelsaureanlagen im In- und Ausland, feierte an] 14. Dezemher in E u t i l
Holstein seinen 85. Geburtstag. - Dr. Dr. he. A . R 6 t t g c n , BerlinCharlottenburg, ehem. Direktor des Berliner Ilauscs der Fa. E. Merek,
feierte am 18. Dezemberseinen 80. Geburtstage) .- Geheimrat Prof. Dr. phil.,
Dr. med., Dr. sc. e. h., Dr.-Ing. c. h. A . S o m m e r f e 1 d , emerit. Ordinarius fiir tbeoret. Physik an der Universitat Miinchen, besonders bekannt.
durch seine zahlreichen Arheiten aus dem Gebiet der Quantentheorie. sowir
sein Hauptwerk ,,Atomhau und Spektrallinien", fciertc a m 5. Dezember
1948 seinen 80. Geburtstag,
Eruannt : Doz. Dr. K . H e y n s , Universitat Hamburg, zum ao. Prof. fur
organ. Chemie.
Gestorben : Dip1.-Ing. J . L a h a y e , Stolberg (Rhld.),Mitgliedder GDCh
am 22. Oktober 1945, kurz vor Vollendung dcs 63. Lebensjahres. - Dr.
E . N e u m a n n , Bobingen/Pfalz, ehem. tatig bei der IG-Farbenindustrie,
am 7. November 1948im Alter von 63 Jahren. - Ing. Chem. E . R e n k w i t z ,
Rhondorf/Rhein, lnhaber der Firma Novaktin-Gesellschaft m.b.H., Beuel!
Rhein,MitgliedderGDCh,am19.November1948.-Dr.F. S i l h e r m a n n ,
Augsburg, Teilhaber der Fa. F. B. Silbermann, Mitglied der GDCh, am C.
September 1948, 73 Jahre alt.
Ausland
Ellrungen: Prof. Dr. E . B r i n e r , Direktor des Inst. fiir thcoret. 11.
techn. Chemie an der Universitat Genf, wurde zum Ehrendoktor der Universitat Paris ernannt. - Prof. Dr. phil., Dr. med. 11. c., Dr.-Ing. h. c.,
Dr. jur. h. c., Dr. med. chem. h. c. C a r l N e u h c r g , von 1913 - 1920 zweitcr
nirektor des K W I fur experimentelle Therapie, spater Direktor des K W I
f u r Biochemie, Berlin-Dablem, gleichzeitig, nach dem Tode von A. von
Wassermann, Direktor des Instituts fiir experimentelle Thcrapie und des
biochemischen Laboratoriums fur Tabakforschung in Deutschland sowic
gleichzeitig 0 : Prof. fur Biochemie an der Landwirtschaftlichen Hochschulr
Berlin, Griinder und Herausgeber der welthekannten ,,Biochemischen Zeitschrift", von der 1906 1937 unter seiner Leitung 278 Binde herausgekommen sind, Inhaber der Emil FischerMedaille der Dcutschen Chemiscben
Gesellschaft fiir seine Verdienste um die Entdeckung des Enzyms Carboxylasc,
Inhaber der Delbriick-Medaille der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin
fur die Entdeckung der enzymatisohen Umwandlung von Zucker in Glycerin
und Acetaldehyd, viele Jahre hindurch bis November 1933 Autor dieser
Zeitschrift, 1937 zur Emigrierung nach USA gezwungen, nachdem man
ihn schon vorher emeritiert hatte, derzeit Research-Professor an der New
York University USA, wurde im November 1947 von der Gesellschaft ameri
kanischcr Chemiker und Pharmazeuten europaischer Herkunft durch dir
Btiftung einer Neuberg-Medaille geehrt, die ihm als erstem Preistriger verliehcn wurde. Am 4. Milrz 1948 wurde die Medaille auch an Dr. Fr.Lipmann,
Massachusetts General Hospital, fur seine Arheiten iiber Phosphatbindungen
hohcr Energie verliehen. - Prof. T R e i c h s t e i n , Ordinarius fur organ.
Chemie und Lciter der pharmaz. Ahtcilung der Universitiit Basel, Ehrendoktor der pharniaz. Fakultat der Sorbonne, Paris, wurde fur seine hervorragenden Forschungen und Entdeckungen auf dem Gebicte der Vitamint!
uiid Hormone der Marcel Bemist-Preis fiir 1947 zuerkannt. - So. D.
W e n d e 1 1 81. S t a n 1e y , Prof. und Leitcr der Abteilung fur Biochemie
in Berkelcy und Direktor des Virus-Laboratoriuma der Universitilt voii
Califcrnicn, Nobelpreistriiger 1946,erhielt a m 20. Oktober 1948 die FrankliiiMedaille des Franklin-Institutes fur seine Arbeiten auf dem Gebiet drr
VIrus-F~rsehung~).
Clestorbcn: Dr. G e r t r u d 0 p p e n h e i m e r , Passadena/Californicn,
tatig am Institut fiir Technologic, Sohillerin von Willstiifler und Preg2,
1936 zunachst nach England emigriert, a m 27. August 1948 im Altcr von
55 Jahren bei einem Autoungliick.
-
Herr Dr. phil. Dr. ing. e. h.
WILHELM
HERAEIJS
im 89. Lebensjahr.
Wir betrauern den Tod des Mannes, der in ganz besonderem MaBe unserem Werk Ansehen und Gestalt
verlieh. GleichermaBen berufen zu wirtschaftlicher
Fiihrung wie zu wissenschaftlicher Forschung und
technischer Entwicklung hat er es verstanden, das
von seinem Vater ubernommene Werk gemeinSam mit seinem fruh verstorbenen Bruder Heinrich
Heraeus zu ainer von Wirtschaft und Wissenschaft anerkannten Bedeutung emporzufuhren.
Sein soziales Verstandnis fur alle, die dem Werlie
dienten, war weit uber die Firma hinaus bekannt.
Zahlreich sind die Einrichtungen, die er, seiner Zeit
weit vorauseilend, zum Wohle seiner Arbeiter und
AngestelIten geschaffen hat.
Hanau, den 26. Oktober 1948
.
1)
W. C. H E R A E U S
8)
3)
Vgl. diese Ztschr. 60 343 [I948
Vgl. diese Ztschr. 6 b , 224 [194k
Vgl.
auch diese Zeltschr. 69, 184*[1947]..
Gesellschaft mit beschriinkter H a f t u n g
Redaktion: (16)Fronhausen/Lahn, Marburger Str. 16; Ruf 96.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Oenehrnlgung der Redaktion.
\:erantwortlich fur den wissenscllaftl. Inhalt: Dipl.-Chetn. Fr. Boschke ( 1 fi)Froiiliauseii/Lalin: f. ( I . Aniei~rnteil:A. Riirxer, WeinIieim/BerjistraDe
Verlag Chemie, G m b H . (Geschaftsfuhrender (jesell:cliafter: Etluard Kreuzliajir), Weiiilieirn Ucrgstr.
D r u c k : Breitkopf& Haitel, Leipzig (M 304)
48
Angew. Chem.
61. Jnhrg. 1949 / dr. I
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