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Das Erdl im Weltkrieg. Von F. Friedenburg. 131 S. 4 Karten u. 34 Tabellen. F. Enke Stuttgart 1939. Pr. geh. RM

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P e r s o n a l - u n d Hochschulnachrichten
Technisch verwendbare Emulsionen. Von C. P h i l i p p . 2. erw.
u. neubearb. Aufl. in 2 Bd. Bd. I: Bituminiise Emulsionen, ihre
Herstellung u. technische Verwendung a n Hand der Patentliteratur. Allgem. Industrie-Verlag Enorre & Co., Berlin 1939.
Pr. Einzelbez. geb. RM. 36,-, beide Bande bei gleichzeit. Best.
RBI. 60,-.
Das Buch ist eine Patentsammlung, bringt deshalb seinen Stoff
nicht kritisch, sondern iiberlabt es dem Leser, sich aus dem iiberaus
gronen in- und auslandischen Patentschrifttum ein Bild von der
Entwicklung und dem gegenwiirtigen Stande der Technik der Herstellung und Anwendung der bituminiisen, d. h. auf Teer oder
asphaltischem Bitumen aufgebauten Emulsionen zu machen. Diese
Aufgabe erfullt das Buch ausgezeichnet; es gibt allen Fachleuten
in der Bau-, Isolier- und Tranktechnik eine wertvolle, gut geordnete
und deshalb bequem iiberschaubare Sammlung des in Patenten
niedergelegten Stoffs. Es ist erstaunlich, aus der Zusammenstellung
zu ersehen, welch bedeutsame Entwicklung diese Emulsionen auf
vielerlei Gebieten gewonnen haben, seit F . Raschig mit seinem KitonPatent im Jahre 1907 den Grundstein legte.
In seinem Vorwort bittet der Verfasser die Fachgenossen, ihn
auf Mangel aufnierksam zu machen, damit ,,dieselben kiinftig verbessert bzw. vermieden werden konnten". Ich miichte um ein
besseres Deutsch in dem die Patentsammlung verbindenden Text
bitten.
H.Mdlison. [BB. 65.1
Das Holz als Rohstoff. Von R. T r e n d e l e n b u r g . Mit 108 Abb.
435 S.J . F. Lehrnanns Verlag, Miinchen 1939, Pr. kart. RM. 18,-,
Lwd. RM. 19.60.
Rohstoffe. deren Entstehung und Struktur durch Lebensvorgange bedingt sind, bediirfen in der stofflichen Erforschung wie
auch in der Beschreibung ihrer Eigenschaften einer methodischen
Behandlung, welche sich von den Rohstoffen der unbelebten Natur
weitgehend unterscheidet.
Dieser Tatsache hat Vf. in umfassendem MaDe Rechnung
getragen. E r gewahrt uns einen Einblick in den Aufbau des deutschen Waldes und seine Nutzung, weiter seine Entstehungsgeschichte von der Zelle bis zum Holz, vom Cellulosegeriist bis
zu den Nebenbestandteilen. Ein besonderes Kapitel ist der Entstehung und dem Aufbau des Stammes als nutzungstechnisch
wichtigstem Baumbestandteil gewidmet, weiter dem Holz als feinporigem Korper und dern Raumgewicht. In einem kurzen Kapitel
werden hier auch tropische Holzer und ihre Eigenarten dargestellt.
Der game Stoff wird unter den Gesichtspunkten der praktischen
Bedeutung aller der beschriebenen Formen und Eigenschaften
behandelt. Den AbschluU bildet das Kapitel iiber die stoffliche
Verwertung des Holzes unter Auflosung seines Gefiiges nut besonderer Beriicksichtigung der Faserholz-Industrien.
Trendelenburgs Buch bietet so neben dem Forstmann auch
dem Chemiker, sei er nun in der Praxis oder in der reinen oder
zweckgerichteten Forschung tatig, eine willkommene Erganzung
zu HaggZuunds .,Holzchemie".
R . Runkel. [BB. 174.1
-
V e r e i n Deutaohet C h e m i k e s
Die chemischen Gewerbekrankheiten und ihre Behandlung.
Von G. R o d e n a c k e r . Arbeitsmedizin, Abhandlungen iiber Berufskrankheiten u. deren Verhiitung, Heft 12. Herausg. von
E. W. B a a d e r , M. B a u e r , E. H o l s t e i n in Verb. mit d. Dtsch.
Ges. f. Arbeitsschutz. J. A. Barth, Leipzig 1940. Pr. br. RM. 12,60.
Die Hauptaufgabe des Buches sol1 sein, das Auftreten von Erkrankungen durch gewerblich gebrauchte Chemikalien durch Vertiefung des Verstandnisses auf naturwissenscbaftlicher Basis soweit
wie moglich zu vermindam Zu diesem Zwecke werden die SchHdigungen durch die wichtigeren organischen und anorganischen
Gewerbegifte ausfiihrlich besprochen. Allerdings fehlen die Halogenkohlenwasserstoffe, von denen nur das Brommethyl angefiihrt wird.
Vf. betont bei der Besprechung des Wirkungsmechanismus in
erster Linie die Schadigungen der oxydo-reduktiven Lebensvorgange
und sieht in diesen einen einheitlichen Gesichtspunkt fiir die Erklarung der Giftwirkung. Die chemischen Gewerbekrankheiten
sollen sich darin prinzipiell von den Infektionskrankheiten unterscheiden. Wieweit die tbeoretischen Ausfiihrungen zu Recht bestehen. ist hier nicht zu erortern, auch die fehlerhaften Angaben
des Buches sollen nicht im einzelnen angefiihrt werden. Der Wert
des Buches liegt vorwiegend i n den Abschnitten, wo der erfahrene
Praktiker, aus dem Vollen schopfend, zurn Wort kommt und sich
auf Selbsterlebtes aus der chemischen Industrie und auf eigene
Untersuchungen stiitzen kann, wie z. B. bei den aromatischen Nitround Amidoverbindungen und beim Schwefelkohlenstoff. Zu erwiihnen sind nosh die vielfach eingestreuten Schilderungen praktischer Vergiftungsfalle. Wertvoll ist nicht zuletzt die Darstellung
der in der jiingsten Zeit bekanntgewordenen wissenschaftlichen
Unterlagen fiir eine rationelle Therapie der Vergiftungen durch
entsprechende Diatformen, durch Vitamine, Hormone uud a M i c h e
Wirkstoffe.
Flul-y. [BB. 71.1
PBRSONAG UND MOCHSCHULWACHRICHTEW
Geh. Reg.-Rat Dr. med. Dr. med. vet. h. c. C. H a m e l , friiherer
PrGident des Reichsgesundheitsamtes Berlin'), feierte am 19. Juni
seiaen 70. Geburtstag.
Ernannt: Dr. phil. habil. R. B a l k s , Braunschweig, Zuni
Dozenten neuer Ordnung in den Abteilungen fiir Chemie und
Pharmazie sowie Lebensmittelchemie der T. H. - Prof. Dr.
M. von L a u e , O r b a r i q s fiir theoretische Physik an der Universitat
Berlin, stellv. Direktor des KWI fur Physik, zum Auswartigcn
Mitglied der Societh Italiana della Science in Rom. - Prof. Dr.
R. S c h w a r z , Ordinarius fiir Chemie der T.H. Konigsberg, zum
Mitglied der Kaiser]. Leopo1din.-Carolin. Deutschen Akademie der
Naturforscher in Halle in Anerkemung seiner hervorragenden
FoIschungea auf verschiedenen Gebieten der anorganischen Chemie
und insbesondere des Siliciums.
Ausland.
Verliehen: Prof, Dr. 1.N. Stranskia), Direktor des Instituts
fur physikalische Chemie an der Universitat Sofia (Bulgarien).
yon der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften der KyrillusMethodius-Preis fiir Wissenschaftexi, der alle drei Jahre an einen
wissenschaftlichen Forscher im Betrage von etwa 16000,- Lewa
verliehen wird.
Holzschutz gegen Feuer u n d seine Bedeutung' im Luftschutz.
Von L. Metz. Mit 56 Bildern und 14 Zahlentafeln. VdI-Verlag
VDI-Mitgl. RM. 10,80.
G. m. b. H., Berlin 1939. Preis RM. 12,-,
* . Ebenda. 53, 130 [19401.
') Diese ZtsChr. 48, 507 [19331.
Die Kriegsereignisse in Spanien. China und Polen haben eindringlich vor Augen gefdut, da13 ungeschutzte Holzbauteile bei
VEREtN DLUTSCHER CHLMlKER
Angriffen mit neuzeitlichen Luftangriffsmitteln leicht die Ursache
volliger Vernichtung ron Gebauden, Gebaudegmppen oder ganzer
Ortsteile sein konnen. Solange das Holz nicht vollig als BauAUS DEN BEZIRUSVERIINEN
stoff ausgeschaltet werden kann, kommt seinem Schutze gegen .
Bezirksverein F r a n k f u r t a. M . Sitzung am 14. Marz irii
Brandeinwirkung besondere Bedeutung zu. Vor einigen Jahren
Chem. Inst. der Universitat. Vorsitzender: Dr. Ph. S i e d l e r . Teil.
no& war das Gebiet der Feuerschutzmittel weitgehend der Ernpirie
nehmerzahl: etwa 50.
iiberlassen. Es ist das Verdienst des Verfassers der vorliegenden
Prof. Dr. U. Hofmann, Rostock: Kristullchemie dw KoMenSchrift, die zahlreichen im In- und Ausland wahrend der letzten
sto f 1s.
Jahre veroffentlichten wissenschaftlichen und technischen Arbeiten
Graphit kann eine Reihe yon Verbindungen bilden, die dadurch
gesammelt, gesichtet nnd durch eigene, zum Teil grundlegende Vergekennzeichnet sind, daD die Schichtebenen des Graphitgitters ersuche derart erganzt zu haben, daB nunmehr eine gute ifbersicht
halten bleiben qnd wie zwei dimensionaleMakromolekiileoder Makroiiber die Moglichkeiten der Schutzbehandlung des Holzes sowie uber
ionen reagieren. Die ersten dieser Verbindungen, deren Konstitution
d i e Bewiihrung der einzelnen Schutzverfahren vorliegt. Die Schrift
aufgeklart werden konnte, sind die G r a p h i t a l k a l i v e r b i n d u n g e n
bietet dem Wissenschaftler und Praktiker gleich vie1 und ist schlechthin unentbehrlich fur alle. die mit Fragen der Feuerschutzmittel- von Fredenhagen und Schleede. Es sind intermetallische Verbindungen
von Schichtebenen aus Alkalimetall mit den Graphitschichtebenen
herstellung und -anwendung beschaftigt sind. Schaeler. [BB. 7.1
mit der Zusammensetzung [C,KIn bzw. [C,,KIn. Die Atomabstiinde
zeigen, daD der Radius der Alkaliatome kleiner ist als im Alkalimetall.
Das Erdol im Weltkrieg. Von E'. F r i e d e n b u r g . 131 S., 4 Karten
Nach W .Biltz entspricht das Volumeninkrernent der Alkaliatome den1
u. 34 Tabellen. F. Enke, Stuttgart 1939. Pr. geh. RM. lo,-.
in den Alkaliamalgamen, also dem in Legierungen rnit einem edleri
Metall. 0. Ruff hat das K o h l e n s t o f f m o n o f l u o r i d hergestellt,
Vf. vermittelt in ausgezeichneter Darstellung Kenntnisse
dessen Zusammensetzung von nahezu [CF],, zeigt, daU jedes der
iiber den Stand der internationalen Erdolwirtschaft bei Beginn des
4. Valenzelektronen der C-Atome i n den Schichtebenen ein FluorWeltkrieges, iiber Kriegsbedarf und Versorgung mit Erdol und seine
atom gebunden hnt. Eine ahdich. vollstandige Absattigung der
Bewirtschaftung bei den kriegfiihrenden Nationen wEhrend des
Schichtebenen des Graphits wird auch durch die Oxydation zu
Weltkrieges. Die Bedeutung des Erdoles im Wirtschaftskrieg und
G r a p h i t o x y d erreicht. Der Oxydationsgrad erreicht oft nahezu
der EinfluI3 der olfrage a d den Verlanf des Weltkrieges werden ausden Wert von [GO],. Fur Graphitoxyd ist besonders chnrakteristisch
fiihrlich geschildert. Gutes Tabellenmaterial erleichtert die Uberdie innerkristalline Quellung durch Aufnahme von Wasser zwischen
sicht und eine ausfiihrliche Quellenangabe ebnet den Weg zu eindie Schichtebenen. Wie Thiele zuerst gezeigt hat. sind in1 Graphitgehendem Studium spezieller Fragen.
Wm&hoff. [BB. 22.1
Angruarbdlc C k e m i e
63.J a Ir rg. 1940. N r. 25/ 26
28 I
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