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Das Garn unter bes. Ber0cksichtigung der technolog. Eigenschaften der Prfung und der Handelsgebruche von Th. Schreus. Verlag Butzon u. Bercker KevelaerRheinland 1949. 202 S. 102 Abb. zahlr. Tafeln Ganzln. DM 7

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Llteratur
Experlniente, Formeln, Erkenntnlsse, von H . J . Flechtner. W. Weismann
Verlag Miinchen, 1949. 248 S., 30 Abb., 5 Eildtafeln, geb. DM 10.80.
In einem popularwissenscbaftlichen Werk, das dern Leser rniihelose,
spannende Unterhaltung sein will, ist es kaum moglich, den meist dornenvollen Weg zu den grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen
irn einzelnen darzulegen. Infolgedessen erhalt der Nichtnaturwissenschaftler in der Regel nur eine verschwommene Vorstellung von der Forschertatigkeit und stellt sich den Weg zu einer bedeutenden Entdeckung
meist vie1 zu leicht vor.
Es ist daher sehr zu begrunen, da5 in dem vorliegenden Buche einem
weiteren Leserkreis die exakte Methodik zur Erarbeitung zuverlassiger
Anschauungen a n einigen besonders typischen Beispielen dargelegt wird.
Dies geschieht in 6 Hauptkapiteln: I. Das Weltall dehnt sich Bus. 11. Die
Loschmidfsche Zahl. 111. Die Strukturformel. Ein Ausflug in die organische Chemie. IV. Organische Synthesen. Ein zweiter Ausfhg in die
organische Chemie. V. Das Vitamin B,. VI. Regen und Nebel in der
Biichse. Ein kleines Kapitel zur Erholung. Es ist erstaunlich, wie tief
der Autor dabei in die Materie eindringt, ohne vom Leser allzuviel Gedankenarbeit zu verlangen. So wird irn Kapitel iiber die Strukturformel
u. a. der Konstitutionsbeweis der ringformigen Struktur des Benzols
sauber durchgefiihrt. Die Synthesen der Schlafmittel Veronal, Luminal
und Phanodorm, ferner des Koffeins und des Indigos werden griindlich
und sehr klar i m Kapitel: ,,Organische Synthesen" behandelt. Hinter
der bescheidenen uberschrift: ,,Regen und Nebel in der Biichse" verbirgt sich eine Plauderei iiber die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen kiinstlichem Nebel, Wilson-Kammer und Atornumwandlung. Es
darf nioht verschwiegen werden, daB dieses Buch von einem Leser, der
iiber gar keine Vorkenntnisse in Chemie und Physik verfiigt, nur bei
beachtlicher Gedankenkonzentration wird durchstudiert werden konnen.
Dagegen wird der weite Kreis aller derer, die wenigstens einen primitiven
Chemie- oder Physikunterrjcht genossen haben, das Buch rnit Freude
und Nutzen lesen, ja, ich machte es auch den angehenden Naturwissenschaftlern und Medizinern - insbesondere als Hilfe bei der Exarnensvorbereitung - angelegentlich empfehlen.
R. Wizinger
[NB 4491
Lehrbuch der organischen Chemle, von W. Langenbeck. Verlag Th. Steinkopff, Dresden u. Leipzig 195f. 9./10. verbesserte und erganzte Auflage. 547 S., Hlw. DM 15.--.
DaO das Langenbeeksche Lehrbuch zu den beliebtesten Einfiihrungsbiichern in die organische Chernie gehort, wird allein schon durch die
rasche Auflage-Folge bewiesen: Wenige Monate nach der Herausgabe der
vor kurzem besprochenen 8. Auflage') ist jetzt die 9./10. erschienen.
Wesentliche Anderungeq wnrden nicht vorgenommen, SO daB die friiher
mitgeteilten grundsatzlichen Erwlgungen bestehen bleiben. Das Kapitel ,,Elektronentheorie der chernischen Bindung" wurde erweitert und
den anderen Hauptabschnitten koordiniert. Vielleicht wird es mdglich
win, in spaterm,Auflagen eine noch innigere Verbindung zwischen der
Theorie und der Beschreibung der Reaktionen herzustellen. A18 besonders angenehm wurde vom Ref. die Urnstellung der Nornenklatur auf die
Jansensche Rechtschreibung empfunden.
K. Dimrolh
[NB 4471
ChemLch-physlkallsche Vitamin-Bestlmmungsmethoden far das chemische, physlolo&che nnd klinlsche Laboratorium, von F. Gslirner. Verlag F. Enke, Stuttgart. 4. Aufl., 1951. 267 S., 42 Abb., geh. DM
24. -, geb. DM 26.80.
Wenn ein Buch in der 4. Auflage erscheintz), das ein spezielles Thema
behandelt, 80 bedarf es irn allgemeinen keiner besonderen Ernpfehlung
mehr und h a t seinen Wert und seine Daseinsberechtigung erwiesen. Der
an Vitamin-Bestimmungsmethoden interessierte Chemiker wird stets
gern sich dieses ausgezeichneten Ratgebers bedienen. Zu bedauern ist.
nur, dall die sich immer grbJ3erer Wertschatzung erfreuenden mikrobiologischen Methoden nicht aufgenornmen worden sind, und vielleicht sollte
man bei einer zukiinftigen Neuauflage erwlgen, fur sie wenigstens die
entsprechenden Literaturhinweise zu bringen. Auch wiirde es den Wert
des Buches noch erhahen, wenn andere nicht aufgenommene Bestimmungsmethoden eine Erwahnung durch Literaturhinweise fiinden. Die baldige
Aufnahme von Bestimmungsmethoden fur Pantothensiiure, Vitamin B,,
u. a. wiire sicherlich auch sehr erwiinscht. Ferner mbohte sich Referent
fur die allgemeine Verwendung des Ausdrucks Folsiiure fiir folic acid
einsetzen a n Stelle von Folinsaure, nachdem diese ubersetzung in der
Schweiz und in Osterreich, wie auch irn Chem. Zentralblatt iiblich ist.
Tschesche
[ N B 4481
Methods In food analysis applied t o plant products, von Maynard A.
Joslyn. Academic Press Inc., Publishers New York 1950. 525 S.,
42 Ahb., 35 Tab., $ 8.50.
Wahrend unsere lebensmittelchemischen Lehrbiicher den Stoff nach
Lebensmitteln unterteilen, geht der Verf. den Weg, der sich in der organischen Chemie beim ,,Gattermam" so bewahrt hat. Der umfangreiche Stoff der analytischen Lebensmittelchemie wird entweder nach
den a m hiiufigst geiibten Arbeitsmethoden (Wasser, Asche, Extrakt'1 Diese Ztschr. 63 103 119511.
*) Vorhergehende Aufl. s. diese Ztschr.
119421.
Angew. Chem. 63.Jahrg. 1951 I
53, 22
Nr. 22
[1940]; 54, 46 [19411;
55, 18
gehalt, spezifisches Gewicht, pH-Wert, Sauregehalt) gegliedert oder nach
den a m meisten gebrauchten Geraten (Kolorimeter, Relraktometer,
Polarirneter, Spektrometer, Viscosimeter) oder nach den wichtigen Bestandteilen pflanzlicher Lebensmittel (Kohlenhydrate, Pektin, Tannin,
organische Stickstoff-Verbindungen). Jedes der 20 Kapitel bringt das
wichtigste uber Chemie, Theorie und Prinzip der einzelnen Verfahren,
beschreibt danach die wesentlichen Methoden und die damit errielten
Ergebnisse in Tabellenform und gibt schlieBlich noch Literatur zur Weiterbildung an (bei rnanchen Kapiteln bis zu 140 Nachweisel). An den
Beginn sind noch zwei wertvolle Kapitel iiber die statistische Behandlung
der Ergebnisse und iiber die Probenentnahme gestellt worden. Wenn
vielleicht den einzelnen Methoden nicht in jedem Fall zugestimmt werden kann, SO ist das Buch nicht nur ein wertvolles Nachschlagewerk,
sondern ein gelungener und nachahmenswerter Versuch, die analytische
Ausbildung der Lebensrnittelchemiker in neuartiger Weise zu gestalten.
F. Kietmeier
[NB 4361
Tonerde und Aluminium, Ergebnisse und Erfahrungen BUS der Betriebspraxis 1920-1960, von W. FuMa t und H. Ginsberg. I. Teil: D i e
T o n e r d e . Verlag Walter de Gruyter & Co., Berlin 1951. VIII,
227 S., 56 Abh., 66 Tabellen und 1 Tafel. Ganzleinen DM 26. -.
Die Verfasser, die in leitender Stellung die Entwicklung der Aluminiumindustrie in Deutschland seit ihren Anfangen mitgemacht haben,
berichten iiber die Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Praxis. Untersohieden wird zwischen den AufsahluOverfahren fur Bauxite und den fur
andere Tonerdesilicate. I n dem Kapitel iiber die Bauxite werden interessante Durchschnittsanalysen der verarbeiteten Bauxite verschiedener Herkunft gegeben. Dann werden die AufschluBverfahren fur Bauxite
beschrieben, und zwar das,Bayer-Verfahren, das Sinterverfahren und die
Kombination beider. Auf Grund von Literaturangaben wird der kombinierte Bauxit- und Rotsohlamm-AufschluB beschrieben, der fur kieselsaure-reiche Bauxite in USA wiihrend des Krieges Anwendung fand. I m
Lautawerk wurde ein Verfahren ausgearbeitet, dern Bauxit durch eine
Vorbehandlung die Halfte der Kieselsaure zu entziehen. Es folgt die Beschreibung des Bauxitaufschlusses mit Kalk und das Haglund-Verfahren.
In einer zusammenfassenden Reurteilung kommen die Verfasser zu dern
SchluB, dall das Bayer-Verfahren auch heute noch in den meisten Fallen
konkurrenzlos ist. Es ist interessant, wie die Verfasser aelbst schreiben,
daB bei einem Verfahren, a n dem iiber Jahrzehnte lang gefeilt worden
ist, i m zweiten Weltkrieg noch neue Entwicklungen moglich waren. I n
einem aweiten, wesentlich kleineren Kapitel werden die Aufschlubverfahren fur Tonerdesilicate besohrieben. Wohl ist der AufschluO mit
Schwefelsaure, Salzsaure, Salpetersaure und sohwefliger Saure durchfiihrbar, doch ist er in jedem Fall gegeniiber dem Bayer-Verfahren teurer,
wenn Bauxite zur Verfiigung stehen. .
Bei jedem Verfahren werden nach einheitlichem Schema die chemischen Grundlagen des Verfahrens, die Anforderung an die physikalischen
Eigenschaften der Rohstoffe, dann Gang und Apparatur und schlieOlich
die Kosten beschrieben. Trotzdem bei den einzelnen Arbeitsgangen die
geschiohtliche Entwicklung der letzten 30 Jahrc behandelt wird, iat die
Darstellung durch die priignante Ausdrucksweiae verhiiltnismiillig kurz.
Die Offenheit, mit der hierbei iiber die Erfahrungen und auch die Kosten
berichtet wird, ist besonders hervorzuheben. Naohdem durch die verschiedenen Befragungen nach dem Kriege der grbOte Teil dieser Angaben
wohl bereits a n die Offentlichkeit gekommen ist, so ist es doch besonders
anzuerkennen, daB die Direktion der Vereinigten-Aluminium-Werke die
Verbffentlichung genehmigt hat. E E d i i r f t e w e n i g G e b i e t e d e r
chemischen I n d u s t r i e geben, iiber die e i n so vorziigliches
B u c h g e s c h r i e b e n w u r d e . F u r jeden, der sich mit Tonerde heschiiftigt, ist das Buch unentbehrlich. E E ist aber auch fur jeden, der in der
chemischen Industrie arbeitet, von grO5tem Interesse, besonders auch
fiir den Chemie-Ingenieur, d a auch die Erfahrungen mit den versehiedenen Maschinen und Apparaten i m Rahmen der FaPrikationsgiinge beschrieben werden. In einem besonderen Verzeichnis Bind die Apparate
und Lieferfirmen zuaammengefa5t. Ein Teil dieser Firmen ist leider
heute nicht mehr lieferfahig.
E. ThieZer
[NB 4441
Das Garn unter bes. Beriicksichtigung der technolog. Eigenschaften, der
Priifung und der Handelsgebrauche, von Th. Schreus. Verlag Butzon
u. Bercker, Kevelaer/Rheinland 1949. 202 S., 102 Abb., zahlr. Tafeln, Ganzln. DM 7.50.
Fur jeden, der nicht Einzelheiten, aber einen bis in die Einzelheiten
exakten uberblick llber die Zueammenhange sucht, bietet das von erfahrener Hand zusarnmengestellte und hinsichtlich der Stoffverteilung
sorgfaltig ausgewogene Biichlein die beste Gelegenheit. Es werden neben den Naturfasern auch die neuen und neuesten Chemiefasern eindrucksvoll geschildert. Ein besonderer Vorzug ist die geradezu vorbildliche Illustration des Textes. Der Faktor 0,6745 in der Formel fiir den wahrscheinlichen Fehler des Mittelwertes der deutschen Textilnormen (S. 140) ist
inzwischen in den B. I. S. F. A.-Vorschriften durch den Faktor 2 (bei
klarerer Definition) ersetzt worden. I m iibrigen ist hochstens zu beanstanden, daD der Titel des Buches nicht entfernt die Reiohhaltigkeit dea
verarbeiteten Stoffes ahnen liillt. ,,Dae Garn" ist der erste Band einer
Folge ,,Garn und Gewehe", von der man nur hoffen mbchte, d a b die Fortsetzungen gIeich hohes Niveau haben werden. A. Sippel
[NB 4461
541
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