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Das Lten und Schweien. Von Edmund Schlosser. Die Lote Ltmittel und Ltapparate und das autogene Schweien der Metalle. Handbuch fr Praktiker. Fnfte neubearbeitete Auflage. 257 Seiten mit 81 Abbildungen. Hartlebens Verlag. Wien u. Leipzig

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Aus Vereinen und Versammlungen
35. Jahrgang 19221
bis auf diese schmale Stelle mit Asbestpappe bedeckt. Die Temperatur
1BClt sich innerhalb weniger Grade sehr penau regeln. Das Sublimat
bildet sich hanpts3chlich auf der unteren Seite des Streifens - etwas
auch auf den Rohrwandungen - und, kann nach dem Herausnehmen
ohne weiteres mikroskopisch untersucht werden.
Das Verfahren ist schnell ausfijhrbar und ladt sich sehr leicht
den Eigenscbaften der zu untersuchenden Ktirper anpassen, z. B. durch
Verwendung engerer oder weiterer Rohre und entsprechend gebogener
Streifen laijt sich die Steighiihe des Dampfes verandern, unter Umstiinden kann eine Neigung des Rohres, bei manchen Substanzen ein
langsamer trockener Gasstrom durch das in dieseni Fall an beiden
Enden offene Rohr vorteilhaft sein.
Bei der Untersuchung von Geweben kann es zweckmai3ig sein,
die erste Sublimation nach dem ursprunglichen P r e g l s c h e n Verfahren
auszufuhren und erst bei der zweiten mit dem so erhaltenen Sublimat
den Streifen zu verwenden, da bei der zur Austreibung ntitigen Temperatur unter Umstlnden sich nur wenig Sublimat auf dem Streifen
bilden wiirde.
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Aus Vereinen und Versamrnlungen.
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Verein zur Wahrung der lnteressen der chemischen
Industrie Deutschlands e. V.
44. H a u p t v e r s a m m l u n g , Leipzig, 16. September 1922.
Auszug aus der T a g e s o r d n u n g .
Geh. Rez-.-Rat Prof Dr. D u i s b e r g : ,,Die Lage der deufschen
Wirtschaff im allgemeinen und der chemischen lndusfrie im besonderen".
Kommerzienrat Dr. F r a n k : ,,WirtschaffspolifischeTagesfragen"
G e s c h I f t l i c h e s : Goldbilanzen und Wahrungsfragen.
Anschlieaend: Besichtigungen, unter andern der ans Anlat3 der
Hundertjahrfeier der Gesellschaft deutscher Naturforscher
u n d h z t e veranstalteten A u s s t e l l u n g f u r Forschungs-, Unterrichts- und Betriebsbedarf der Naturwissenschaften und der Medizin.
G e s c h a f t s s t e l l e : am 15. u. 16. Sept. Augusteum, Augustusplatz5.
Deutsche Glastechnische Gesellschaft (D. G. G.).
Am 9. Juli d. Js. fand in Frankfurt a. M. die Sitzung der Vertreter
der Fachverbiinde der Glasindustrie statt, die sich rnit der Frage der
FBrderung der w i s s e n s c h a f t l i c h e n A r b e i t e n i n d e r G l a s i n d u s t r i e beschaftigte. Es kam zum Ausdruck, dai3 die deutsche Glasindustrie geg&iiber der wissenschaftlichen und technischen Erforschung
des Glases anderer Lander stark im Riickstand sei. Die Erkenntnis,
dai3 die wissenschaftliche Porschung die Grundlage jedes technischen
Fortschrittes ist und bleiben wird, hat den Entschlud herbeigefMmt,
auf breitester GrundIage die D e u t s c h e G l a s t e c h n i s c h e G e s e l I s c h a f t (D. G. G.) zu grunden und hierbei einen groden Teil von Fachleuten heranzuziehen.
Diese erblickt unter anderm neben ihrer Hauptaufgabe: der FBrderung der glastechnischen Porschung und Vervollkommnung der
Technik, die Forderung des Unterrichts an Hoch- und Fachschulen,
Abhaltung von wiederkehrenden Versammlungen mit wissenschaftlich
technischen Vortriigen und den Ausbau der Fachliteratur sowie der
Fachzeitschriften. - Nur ein weitumfassender organisatorischer Zusammenschlui3 aller an der deutschen Glacindustrie interessierten
Kreise und Personen, wie Industrieller, Professoren, Forscher, Fachleute und Technologen wird in der Lage sein, eine lebensfahige Vereinigung zu scbaffen.
Die Geschiiftsstelle der D. G. G ist mit der Wahrnehmung der
vorbereitenden Arbeiten betraut, Anfragen sind zu richten an
pDe u t s c h e G l a s t e c h n i s c h e G e s e 11s: h a f t , F r a n k f u r t a. M.,
G n t l e u t s t r . 8.
on.
Verein deutscher Chemikerinnen.
Fur die a n der Naturforscherversammlung teilnehmenden Chemikerinnen findet a m Dienstag, den 19. September, nachmittags 5 Uhr,
Robert-Schumann-Str. 7, ein Zusammentreffen statt. Anmeldungen
erbeten an Frl. Dr. M a s l i n g , Leipzig, Robert-Schumann-Str. 7.
Neue Biicher.
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Das LMen und SchweiDen.
Von E d m u n d S c h l o s s e r . Die Lote,
LBtmittel und Lotapparate und das autogene Schweii3en der Metalle.
Handbuch fur Praktiker. Funfte, neubearbeitete Auflage. 257 Seiten
niit 81 Abbildungen. Hartlebens Verlag. Wien u. Leipzig. 1922.
Preis geh. M 160 freibleibend
Der Verfasser bezeichnet sein Buch als einen Leitfaden fur Praktiker. Wenn von dem Buche jetzt die fiinfte Auflage erscheinen kann,
d a n n ist d a s ein Zeichen, daB das Buch den Anforderungen der Praxis
entsprochen haben mud. Man darf dabei die Schwierigkeiten bei
der Bearbeitung eines solchen Sondergebietes nicht zu gering ein-
- Neue
507
Biicher
schatzen. Die Durchsicht 1aBt erkennen, dad der Verfasser bemiiht
zewesen ist, dem Leser nicht nur rezeptartige Vorschriften an die
Hand zu geben, sondern er sucht auch die chemischen Vorgange dem
Praktiker in elementarer Form klarzumachen, er bringt sogar bei den
Loten von Blei-Zinn und Kupfer-Zink Zustandsdiagramme. Die Beachreibung der Apparate, Vorgange, Handgriffe ist einfach und klar,
iiberall merkt man die eigcne Erfahrung des Verfassers. Der Inhalt
3es Buchleins ist auGerordentlich reichhaltig und urnfafit alles, was
man fur Zwecke des Ltitens und Schweifiens suchen kann. Es werden
l i e Eigenschaften der Metalle, die verschiedenen Arten der LBtmittel,
;lie Lote fiir versrhiedene Metalle, die Lijtarbeit, LBtofen, LBtapparate,
3as Lirten mit Wasserstoff und Acetylen, das autogene Schweiijen
und das elektrische Schweii3en behandelt. Gutgewahlte Abbildungen
unterslutzen die Belehrungen im Texte. Das Buch ist zweifellos ein
recht brauchbares; auch dem Chemiker, der sich apparativ bexhaftigt , werden die darin entbaltenen Anweisungen sehr von
Xutzen sein. .
B. Neumann. [BB. 1'76.1
Organische Molekiilverbindungen. Von Prof. Dr. P a u l P f e i f f er.
9. Band der ,,Ghemie in Einzeldarstellungen". Herausgegeben von
Professor Dr. J u l i u s S c h m i d t , Stuttgart. Verlag vou Ferdinand
Enke, Stuttgart, 1922. 328 Seiten.
Preis M 135
Der Verfasser hat in vorliegendem Werk eine ganz hervorragende
Leistung vollbracht. Das Studium der Molekulverblndungen ist besonders in den letzten Jahren mit grBf3erem Interesse betrieben worjen. Denn zum Einblick in das Zustiindekommen und in den Verlauf chemischer Reaktion m u 6 man sich immer erst die Frage vorlegen, wieweit die reagierenden Substanzen wohl die Neigung haben,
cu Additionsverbindungen zusammenzutreten. Die Bestandigkeit, Umwandlungsfahigkeit oder Dissoziation bietet dann weiteren Anhalt
eur Beurteilung der Richtung der chemischen Reaktion. Mancher
mlichte meinen, dad rnit der Darstellung einer Molekiilverbindung
sigentlich noch nicht vie1 gewonnen sei : Zwei MolekulformeIn werden
hiogeschrieben und durch einen Punkt oder eine punktierte Linie
verbunden. Dem Wesen der Molekiilverbindung sind wir allerdings
rlann noch nicht vie1 naher gekommen. Auch ist es nicht einmal
Zesagt, ob bei der Reaktionstemperatur dieselben Molekiilverbindungen
mzunehmen sind wie bei den tieferen Temperaturen, bei denen die
meisten Molekulverbindungen erhalten sind. Indessen haben gerade
jie Pf e i f f erschen Arbeiten gezeigt, dai3 die kleinen, aber gleichmadig
aintretenden Affinitatslnderungen einzelner Valenzen.. bei der Entstehung von Molekulverbindungen sehr wohl eine Ubersicht und
eine Klassifizierung derselben gestatten und schlieBlich bestimmte
Reaktionsweisen voraussehen lassen. Die Chemie der Kondensationsmittel und der Katalysatoren ladt sich heute ohne die Chemie der
Molekiilverbindungen kaum verstehen. Besonders die W e r n e r s c h e n
Anschauungen und seine Koordinationsformeln haben aufklarend
Zewirkt.
Demgemld beginnt Pf e i f f e r sein Buch rnit einer Besprechung
der Koordinationslehre W e r n e r s und o?dnet dann die Molektilverbindungen in zwei Gruppen, in anorganisch-organische und in rein orgaDische Veibindungen. Am Schlut3 des Buches wird dann dargetan,
inwieweit die Molekiilverbindungen als Zwischenstufen bei chemischen Reaktionen anzusehen sind.
Wie alle Publikationen P f e i f f e r s zeichnet sich auch dieses Werk
durch auderordentliche Grundlichkeit und Genauigkeit aus. Alle
Literatmangaben sind mit den Originalstellen verglichen. Bei auslaindischen Zeitschriften ist immer auch die Stelle des Zentralblattes
angegeben. Es mu6 eine Riesenarbeit gewesen sein, eine Literatursammlung in solchem Umfange zusammenzustellen. Man kann daher
dem Verfasser des Werkes nur Dank wissen, dad er durch seine sorgfaltige Arbeit das Studium der Molekiilverbindungen so weitgehend
gefordert hat. Wer das Buch aufmerksam durchliest, wird eine Fiille
von Anregungen und Problemen darin entdecken, deren Bearbeitung
Reddelien. [BB. 35.1
vielversprechend ist und sich gewib lohnt.
Lehrbuch der Pbarmakognosie. Von Prof. Dr. E r n s t G i l g und Prof.
Dr. W i l h e l m B r a n d t . Dritte, stark vermehrte und verbesserte
Auflage. M i t 407 Abbildungen. Berlin 1922. Julius Springer.
442 s , so.
geb. M 105
1910 gab der erstgenannte Forscher, Professor der Botanik und
Pharmakognosie und Kustos am Bothischen Museum in Berlin-Dahlem,
aus seiner Lehrtatipkeit heraus, gestiitzt auf reiches Wissen, weiterschreitend in den Spuren einer nachgerade erheblichen Anzahl trefflicher Vorganger, unter denen die frtihere Wissenschaft von unseren
Heilmitteln sich zu der augenblicklichen gestaltete, das vorliegende
Lehrbuch heraus. Dat3 es zum drittenmal in die Welt tritt, belegt
im Grunde allein schon, daf3 sein Inhalt wissenswert, d& er eine
Wissenschaft ist und vortrefflich vorgetrapen wird. Bis zu M a r t i u s
ziiriick wird gezeigt, wie, im Grunde unbegreiflich, die Meinungen
iiber die Disziplin auseinandergingen. Es kann meines Erachtens gar
nicht an der Richtigkeit von A r t h u r M e y e r s Anschauung uber ihre
Eigenart gezweifelt werden, und daran, dad ihrem Anhanger in keiner
Art das Recht abgesprochen werden kann, in freier ForschertBtigkeit
an der Ausbreitung und WeiteIbildung der Wissenschaft Pharmakognosie, deutsch v6Kg gut .der Arzneistoffkunde", wenn nicht kiirzer
nur Arzneikunde, zu ar'oeiten. Wie sie in den %Restenallgemeinen
Natur- und schon gesonderten Arzneikunden vorgetragen wurde,
zeigte sie im Grunde doch, wenn auch nur in Andeutungen, die Bestanda2*
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