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Das Oxamid.

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XII. Dm Osarnict.
D i e s e n Nameii hat Hr. D u m a s rjiner in mehrerer Hinsicht selir merkwurdigen Substanz Segeben , welche derselbe bei trockuer Destillation des oxalsanrcn hmmoniaks
erhielt. Sie liefert, mit Kali behandelt, 0,36 Ammoniak,
obgleich sie kein Ammoniak enllillt , uiid 452 Oxalslure
(also einen TJeberschufs von 0,18 iiber das Gewicht der
Verbindung). Diese bonderbaren Eigenschaften setzen
das Oxamid in Beziehung eiuerseits mit der wohl bekannten Ammoniakbildung aus thierischen Stoffen durch
Kali, und andererseits niit dcn ncuereu Dcobachtungcn der
HH. V a u q u e l i n und G a g - L u s s a c fiber die Eneugung von OxalsSure bei Bebaudlung organkcher Substanzon mit Kali.
Unterwirft man oxalsaures Ammoniak der Destillation, so verliert es anfangs sein Wasser und die Krystalle werden trube; es schmilzt und kocht auf, aiIein
blob da, wo es unmittelbar vom Feuer getroffen wird.
Die schmelzenden Theiie zersetzen sich und verschwinden rasch, so dafs die Masse ihr urspriingliches Anseben
behalt, und man die Operation sehr in der &tie betrachten muk, urn die diinnen Schichten der in Schmelzung
begriffenen Suhstanz wahnunehmcn. NacL beendigter
fasser bcmerkt, dos Erschcinen vun Bisbcrgen be; den A z o r e n
Jgebea, wo man einigc ini Juli und August geselien liaben will.
Kiinnen indefs die Eisberge wirklich so nicdere Breitan erreichen, so hat wohl, bei der Langsrrnkeit ilirer Bewegang, die
Zeit der Anhunft daselbst nichts Auffallendes. Im Jalrre 1818
crollen ja in der That im Juli ungelreerc Eismassen von 4 bis f
Meilen im Urnfang und 200 bis 300 F. Hiil~ai n den westindischen
Gewiissern gc.sehen worden seyn. M a n selie dics. Ann. Bd. 62.
S. 147.)wo man auclr noell nielirere Beispiule von dcrn Erseheincn der Eisberge unter 46", 449 42' und 41' N. Br. aufgesich-
-
net Gndct.
P.
628
Destillatiou bleibeu einige Spuren einer sehr leicbten
kohligen Substanz in der Retorte zuriick. In dem Recipienten findet man ein stark mit kohlensaurcm Ammoniak beladenes Wasser, worin eine schmutzigweise flokkige Substanz herumschwimrnt. Der Hals der Retorte
enthllt gewiihnlich Krystalle vom kohlensaurcn Ammoniak, und iiberdiefs eine schmutzigweifse Substanz, welc h , wie die im Wasser herumschwiminende, das Oxa mid darstellt. Durch Abwaschen mit Wasser, worin das
Oxamid fast unliislich ist, lXst sich dieses leicht isoliren.
Das Oxamid erscheint theils in kleinen vcrworren
krystallisirten Bliittchen, theils hie und da als kiirniger
Staub. Mit Wasser angcruhrt, stellt es 'ein schmutzigweifses Pulver dar, welches der Hamssure gleicht, weder Gesclmack noch Gcruch besitzt, 'noch auf Rea,mewpapicre wirkt. Erhitzt, sublimirt es theils in Krystalleu,
tlieils als Staub. In dcr Retorte sublimirt ein Theil,
wiihrend ein aridercr sich zcrselzt. In der Kalte hat das
Wasser fast lieinc Wirkung auf das Oxamid; bei 100° C.
liist es dasselbc auf, uiid setzt es bcim Erlrrrlteu in krystallinischen Flocken wicder ab. Kalilauge entwickelt
bei lingerem Sieden Ammoniak und bildet oxalsaures
Kali.
In 100 Theilen besteht das Oxamid aus:
Kohle
Stickstoff
Sauerstoff
Wasserstoff
27,08 oder 4 Vol. 150,66
177,02
31,02
2
2
200,OO
36,36
4,54
4
25,OO
-
-
-
100,oo
-
-
552,68.
Das Oxamid kann also nach Belicben angesehen
werden, entweder als eine Verbindung von Cyan und
Wasser *I, oder als eiiie Verbindung von Koble und eincui
-) Als cine ilrnlichc Verbindung, nur mit doppeltem Wassergehalt, 1Xs.t sieh aueh bekanntlicli scbon das oxaisaura iimmoniak
msehen, denn ~ ~ ' + ~ - / - ~ GS4
~ = ?&;
% das Oxamid &ge-
629
vom Amnioniak verschiedenen Stickstoff'hydrur. Viele
thierische Substanzeii , wie Eiweifs, Gallerte , Faserstoff
u. s. w., verhalten sich gegen Kali genau wie das Oxamid,
ein Urnstand, welcher der von Hrn. D u m a s gezogenen
FoIgerung, dafs auch sie das Ammoniak nicht fertig gebildet enthalten, selir viele Wahrscheinlichkeit giebt (hum.
de chim. med. Anne2 V1;p. 401.).
XIII. Extrait tEu Programme (EL! la Socidte' HolZanctoise des Sciences a .€€arZtm,pour i'annde
1830.
(Eingesandt von dcm bcs~fndigenS e c r c t h der Gesellschaft Urn.
v o n blarum.)
L a Sociktt! a tenu sa 77me Skance annuelle Ie 22 Mai.
Elle a couronnk par la medaille d'or de la valeur de
150 florins, et de plus uiie gratification de150 florins.
1) Une rkponse & la question, rCpdtde cn 1530,
conceriiaut ce qu'on a vu dc l'utilitd de la quinine dans
la fievre epidcmique de 1826, dans quelques provinces
septentrionales, par S. J. G a l a m a , Docteur en Mc'de-
cine, au TexeZ,
ElIe a couronne' par la medaille d'or.
2 ) Unc re'pouse a la question chimique concernant
la nature du Tmniiz, par A. W. B u c h n e r , Apothicaz?e, B Mayence.
3) Une rkponse a la question: 3)Est-ce que par
gens &sen
Zusammensetzung, in B c r e e l i u s'schcn Zeiclicn aus-
gedriickt, =CZNa02114 ist, wiirde als %G+2?k eu bctrachten seyn; man kiinntc aacli des &amid a h cine Verbindung von
Harnstoff (N4C*O*Ha) uud Koblenoxyd ( Ca Oa) ansellen, dcen
such cine solclre Zusammensetrung fiihrt auf die Forinel R a e A
+4€L
P.
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oxamide, das
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