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Das rauchlose Pulver. Von Prof. Dr. H. Brunswig. 8. Heft von УDie ExplosivstoffeФ. Begrndet von Dr. R. Escales Berlin und Leipzig 1926. Verlag von Walter de Gruyter & Co

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40.
Jahrgang 1 9 2 7 1
Neue Bticher
hochwillkomnien heiijen; ja, ich glaube, schiichtern bekennen
zu mussen, dali eine gute Dosis aus dem A n t r o p o f f schen
Lehrbuche am Ende auch mrinen eigenen Anfangersemestern
gut getan hatte Doch dariiber im nachsten Referat!
W . Biltz. [BB. 136.1
Anleitung ZUIU rhemischen Prsktikum fiir Studierende des Bergbaues und der technischen Physik und fiir Kandidaten des
hoheren Lehramtes. Von 0. R u f f . Leipzig 1926. AkadeM. 3,60
mische Verlagsgesellschaft in. b. H.
Die Anzeige dieses Buches gibt mir willkommene Gelegenheit zur spaten Erfullung einer Dankespflicht. Im Wintersemester 1895/96 war eine himmlische Zeit fur die anorganische
Chemie an dem ersten Universitatslaboratorium zu Berlin :
Ordinarius, Extraordinarius, Privatdozent und Assistent waren
im Laboratorium an der Ausiibung anorganischer Unterrichtstatigkeit verhirtdert, und so hatte man zur Wahrnehmung dieser
akademischen LehrauIgabe einen Studiosus gewonnen, der sich
ihr neben der .irbeit an seiner orgariischen Dissertation widnien
sollte. Nach einem Peridelsatze des historischen Geschehens
ware zu tbrwarten, tlaij einmal der organische Experimentalunterricht der BnfAnger an der Universitat Berlin von einem
Doktorantlen der Mineralchernie versehen wird. Ich glaube und
hoffe allerdings, dafj dieser Satz hier nicht stimmen wird, aber
es wurde zu weit fdhren, wollte ich zeigen, warum. Wohl aber
ist eines sehr wesentlichen LJnistandes zu gedenken: Der besagte Studiosus war 0. K u f f ; von dem konnte man schon
damals doch maiiches lernen, und dafur mochte ich ihm, als
meinem ersteii akademischen Lehrer, heute danken. R u f f ist
auf seinem w eiteri Forscherwege, der ihn erfolggetragen an
alle Fronteri der anorganiechen Experimentalchemie gefuhrt
hat, den Lehraufgaben treu geblieben. Es konnte nicht fehlen,
dat3 er die rnit dem Erscheinen der Studierenden der Physik
und des hoherert Lehranites den technischen HochschulLaboratoi ien neu erwachsenden Aufgaben sogleich erfafjte und
dafj er diesen Aufgaben auch gerecht wurde. So eriibrigt sich
Pine weil ere Emrfehluiig aer vorliegenden Anleitung gewifi.
Eine kleine Reminiszenz wird man dem Referenten zugestehen :
Vor 30 Jahren bestand der erwahnte Unterricht im wesentlichen
in der Beantw ortung der beriichtigten ,,Fragezeichen" der damaligen Leitfaden, unter deren padagogischem Unwerte der
Schiiler aufs starkste, der jugendliche Lehrer aber gewib auch
ein wenig litt. Immerhin haften Jugenderinnerungen so fest,
dai3 in ctem vorliegenden Leitfaden der heutige Meister sich
nieht ganz von dem Fragezeichen losgemacht hat. Freilich sind
es in siliner Anleitung nicht nackte Zeichen, sondern sie
schliefieii eine klai gestellte, genaue Frage, und das ist ein
grotler Unterschied. Die Weltweisheit erklart die Frage als die
kurzel dler Wissenschaft, und der Volksmund sagt: Ein Narr
fragt mehr, als zehn Weise beantworten konnen. Das ist eine
fur die Padagogen ziemlich kitzlige Alternative.
W . Biltz. [BB. 148.1
Hilfsbuch zur Ausfiihrirng der qualitativen Analyse. Von K. W.
R o s e n m u n d. Berlin und Wien 1926. Urban u. Schwarzenberg.
geb. M. 4,20
Der Verfasser ist Leiter der pharmazeutischen Abteilung
des cheniischen Institutes der Universitat Kiel. Das vorliegende
Hilfsbuch ist aus der Praxis erwachsen und wohl hauptsachlich
auf die Sonderpraxis des Verfassers eingestellt. Das Sachverstandnis des Erfahrenen ist an vielen Einzelheiten, insbesondere
auch an der Beibehalturig der unentbehrlichen Trennung von
Animoniakgruppe und Schwefelanimoniumgruppe zu erkennen,
und es 1st nicht zu bezweifeln, daij das Buch neben den vielen
anderen seinen Dienst tun wird. Es ist niit einer Anzahl von
T a f e 1 n ausgestattet, fur welche Art der Darstellung nach den1
Wortlaut der Vorrede ,,die Tatsachen stark sprechen". R. Ochs,
der Verfasser des hier nachstehend zu besprechenden Praktikums, ist anderer Meinung: Tafeln wurden das Buch nur unriotig verteuern, und ihr praktischer Wert sei nicht sehr groi3;
sie verfuhrten nur zum ,,Kochen". Um zu vermitteln, miichte
ich vorxhlagen, beides zu tun: den Text ausfuhrlich zu gestalten untl dem nicht wegzuleugnenden Wunsche der Studenten
nachkommend das Gerippt. des Trennungsganges in Tafeln beizufugen.
W . Biltz. [BB. 196.1
297
Praktikum der qualitativen Analyse fur Chemiker, Pharmazeuten und Mediziner. Von R. O c h s . Berlin 1926. Julius
M. 4,80
Springer.
Der Verfasser stellt sich als Assistent am Chemischen Institut der Universitat Berlin vor, und man mu6 gestehen, daB
sich dort der Anfangerunterricht seit der Zeit wor 30 Jahren,
von der in dem Referate iiber das R u f f sche Buch die Rede
war, grundlich geandert zu haben scheint. Das Praktikum V O I ~
0 c h s atmet frische Luft; denn der Verfasser kennt seine
Pappenheimer : Kommilitonen, sagt er, ihr wollt Zeit sparen?
Ihr spart k e i n e ,wenn ihr keine Identitatsproben macht, nicht
ordentlich auswascht und aus Sparsamkeit nur 3 Reagensglaser
besitzt. Ihr meint : qualitativ heiDt ,,es kommt nicht darauf an",
quantitativ ,,jetzt heifit's aber sauber arbeiten". Diese Meinung
ist zwar verbreitet, aber falsch. Ihr kennt die Reaktionen und
deren Theorie noch nicht und versaumt zu protokollieren! Da
werdet ihr schlechte Laboranten, aber nie gute Analytiker
u. a. m. Es ist wirklich begluckend, an diesem seltenen Biichlein zu sehen, wie stark unser Fachgenosse das Bedurfnis nach
pralrtischhr Wissenschaft mit Freude und Achtung vor dieser
Arbeit verbindet und wie er das zur Geltung zu bringen versteht in einer lieber etwas burschikosen als zimperlichen Art
und erst recht begluckend, dai3 er rnit dieser Art durchgedrungen zu sein scheint. Allerdings, der gute Wille und die Begabung und die personliche Erfahrung allein reichen nicht aus,
um etwas zu schaffen, was der Kritik der praktischen Analyse,
auf welchen strengen MaDstab die Eigenart des Buches ein
Recht besitzt, uberall standhalt, und dem ziinfiigen Chemiker,
der die analytische Wirklichkeit kennt, werden viele Kunstfehler auffallen. Das erklart sich einmal dadurch, daij der
Verfasser off enbar niemals Gelegenheit gehabt hat, in einem
der xenigen akademischen Laboratorien zu arbeiten, in denen
die iiber hundert Jahre alte Tradition der analytischen Kunst
noch nicht verloren ist ; die besten personlichen Eigenschaften
vermogen das nicht zu ersetzen. Und zweitens dadurch, daij er
die Literatur nicht hinreichend kannte. Er meint, es bestehe
ein gewisser Mangel an rein praktischen, nur das Wesentliche
in kritischer Darstellung bringeriden Aiileitungen Zuni qualitativ chemischen Arbeiten. Diesen Mangel hat, so war wenigstens der Wunsch des Verfassers, das 1913 vom Referenten
herausgegebene Buchlein ,,Ausfiihrung qualitativer Analysen"
bereits beseitigt. Aber davon ist wenig bekannt geworden, abgesehen von der Phrase von dem explodierten Drogengeschaft,
die O c h s zitiert, ohne ihren Ursprung zu kennen. Ich
spreche hier ziemlieh riickhaltlos; denn C. R u n g e erziihlte mir,
R o w l a n d hatte vor Gericht auf die Frage, wen er fur den
besten physi kalischen Sachverstandigen hielle, geantwortet :
mich. Als er spater auf das Unakademische dieser Selbsteinschatzung aufmerksam gemacht wurde, hatte er entgegnet :
Jch hatte ja geschworen, die reine Wahrheit zu sagen." Wenn
ich nun unter einer Art Sachverstandigeneid als Berichterstatter
hinsichtlich meines Buches im Vergleich rnit dem vorliegenden
mein Werturteil wie eben abgebe, so kann ich das um so beruhigter tun, weil ich es nicht zu meinem Vergnugen geschrieben habe, noch um irgendwelcher Vorteile willen, sondern weil
ich es fur n o t w e n d i g hielt. Das Bucherschreiben ist mir
namlich von allen Arbeiten die muhseligste und beschwerlichste,
nur vergleichbar rnit dem Besprechen von Biichern; aber man
darf sich diesen Pflichten nicht immer entziehen.
W . Biltz. [BB. 167.1
Das rauchlose Pulver. Von Prof. Dr. H. B r u n s w i g. 8. Heft
von ,,D i e E x p 1 o s i v s t o f f e".
Begrundet von Dr.
R. E s c a l e s , Berlin und Leipzig 1926. Verlag von
Walter de Gruyter & Co. XI1 und 499 Seiten mit einem
Titelbilde, 52 Zahlentafeln und 67 Abbildungen.
Preis brosch. M. 22,-; geb. M. 24,Mit dem vorliegenden 8. Heft beabsichtigte der inzwischen
verstorbene Herausgeber das Sammelwerk ,,Die Explosivstoffe"
abzuschlieben. Inzwischen haben sich namentlich wiihrend
des Krieges die Fliiwigluit-Sprengstoffe Bedeutung verwhafft,
SO daij auch sie no& in einem miteren 9. Heft behndelt
werden. Das vorliegende Werk iiber das ramhlase Pulver
hat lange auf ,si& warten lassen, da der Wdtkrieg diie Herausgabe verhindarte, 85 ist dies aber nkht zum Naohkeil ge-
Aufhiiuser, Dr. D., Brennstoff und Verbreniiuiig. I. l'eil: Brennstoff. 16 Abbildungen. Berlin 1928. Verlag Julius Springer.
M. 4,20
Berg, R., Die Vitamine. Kritische Ubersicht der Lehrc von den
Ergiinzungsstoffen. 2., vollstiindig umgearbeitete und erweiterte Auflage. Leipzig 1927. Verlag S. IIirze1.
Geh. M. 33,--; geb. M. 36,Braun. Dr. K., Wachse und ihre Verwendung nebst Anleitung
zur Herstellung der verschiedeiisten Wachspraparate.
18 Abbildungen. Bibliothek der ges. Technik. Band 346
Leipzig 1926. Verlag Dr. M. Janecke.
M. 5 8 0
Burgess, M. J., Mines Departement, Safety in miiies research
board Paper No. 27. Firedamp explosioris: The projection
of flame. London 1926. Malesty's stationery Oflice.
Price 6 d net
Chwolson, Prof. 0. D., Lehrbuch der Physik. 2., verbesserte
und vermehrte Auflage. 4. Band, zweite Abteilung: Das
konstante Magnetfeld. Herausgegeben von Prof. Ci. Schmidt.
M i t 181 Abbildungen. Braunschweig 1927. Verlag Friedr.
Vieweg & Sohn A . 4 .
Geh. M. 18,-; geb. M. 20,50
Bongards, Dr. H., Feuchtigkeitsmessung. Mit 126 Textabbildungen und 2 Tafeln. Miinchen-Berlin 1926. Verlag R.
Oldenbourg.
Qeh. M. li,-; geb. M. 19,Dammer, Dr. O., Chemische Tec.hnologie der Neureit. Zweite,
erweiterte Auflage, bearbeitet und herausgegeben von Prof.
Dr. Pr. Peters. Funf Bande. 111. Band. Mit zahlreichen
Textabbildungen. 5. Lfg. Stuttgart 1925. Verlag F. Enke.
Qeh. M. 9,Lfg. 6. Stuttgart 1926. Verlag F. Enke.
Geh. M. 9,-:
Lfg. 7. Stuttgart 1926. Verlag F. Enke.
Geh. M. 9,--Darmstiidter. E., Probir- uiid Kunstbiirh1t:irr. Miinchen 1926.
M. 7,-Verlag der Munchner Drucke.
Portsehritte der Beilstoffchemie. Von J. 11 o u b e n. I. Abteilung.
Davidsohn, Dr. J., Untersuchungsinethotleit der Ole, Fette und
Das deutsche Patentschriftenwesen. I. Bd. 1877-1900. 922 S.
Seifen sowie Grundrifi ihrer Technologie. Mii 34 TextBerlin 11. Leipzig. 1926. Verlag Walter ' d e Gruyter & Co.
figuren und 73 T;ibellen. Berlin 1926. Verlag Gebr. BornPreis geb. 80,- M., geh. 70,- M.
t raege r.
Geh. M. 24,Von dem Werk, dessen Umfang auf 9 Bande berechnet
Deutscher Verband fur die 3laterialpriilungee der Technik.
u i r d , ist jetzt der 1. Band, der A b d e r h a l d e n und Hans
Ausschulj 9. Studien uber die Prufung der TransformnF i s c h 1: r zugwignet ist, erschienen. Dieser enthiilt im wetorenole. Nr. 77.
Y. 2 , w
sentlichen den Abdruck der Patentschriften im Wortlaut, die
Doelter, C. und Leitineier. €I., Handbuch der klineralchemie.
i t i den Jahreii 1877-1900 erschienen sind, und die zur HeilstoffVier Bande. Mit vielen Abbildungen, Tabellen. Dingrammen
vhemie in Beziehung stehen. Die 1. Abteilung des umfangund Tafeln. Band 111. 13, geh. M. 8,-; Band 111, 14, geh.
reichen Unternehmens wird das Patentscbriftenwesen bis in die
M. 7,-; Band IV. 7 geh. M. 8,--. Dresden und Leipzig
Neuzeit umfassen, die zweite sol1 nach tiem Vorwort des Ver1926. Verlag Th. Steinkopff.
fassers in moglichster Vollstandigkeit die wissenschaftliche LiDowell, J. H., F. 0. S., A new measuring ni.icrometer reprinted
teratur iiber die physiologische Wirkung chemisch gekennzeichfrom the Proceedings of the optical convention 1926. Part. 11.
neter Substanzen behantleln. Hier ist die Darstellung in BeThe Aberdeen University Press Limited.
richten in Aussicht genommen, die vor allem auch die beobmeling,
Prof. Dr. M., Lehrbuch der Chemie und Mineralogie
:ichteten Tatsachen wiedttrgebeii, besonders bei weniger grundfur hohere Lehranstalten. I. Teil: Unorganische Chemie
lich untersuchten Stoffen.
mit 1 Karle und 311 Abbildungen. 6. huflage. Rearbeitet
Allen den Forschern, welche sich mit Arzneiniittelsynthese
von Dr. 0. Curio. Berlin 1996. Weidni:inr~sc~h~
Buchhandbeschaftigen, den in pharmazeutischer Itichtung tiitigen Orgalung.
geb. M. 6,nikern, tien pharmakologisch und physiologisch-chemisch arbeiEbert, Prof. 1)r. H., Anleitung zuni Glnsblasen. Herausgegeben
tendeii Mediziriern, den Pharmazeuten, wird das Werk von
von Dr. phil. et techn. F. Hauser. 6., umgembeilete Aufgroatem Nutzen sein, da es die 'Ubersicht iiber die vorhandene
lage mit 79 Figuren in1 Text. Leipzig 1926. Verlag Joh.
Literatur erleirhtert.
Schoeller. [BB. 208.1
Anibrosius Barth.
B ~ o s c ~M.
. 6,-: geb. M. 7,W.
Eckelt, J . L. C. und Oassner, Dr. O., Projektierungen und
Abderhalden, Geh. Med.-Rat Prof. Dr. E., Fermentforschung.
Apparaturen fur die chemische Industrie. I. Qruppe: Ni9. .Jahrg:ing, Neue Folge; 2. Jahrgang, 1. Heft. I$erlin-Wien
trocellulose, synthetischer Campher, Pulver. Wit 146 Ab1926. Verlag IJrban und Schwarzenberg.
M. lo,-bildnngen.
Leipzig 1926. Verlag 0. Spamer.
hbderhaldeii. Cieh. MedAlat Prof. Dr. E., IIandbuch der bioloGeh. M. 15,--; geb. M. 18,gisch,eii Arbeitsmethoden. Abt. I, Chemische Methoden,
Teil 11, Heft 2 . Lfg. 211. Verbindungen der Pflanzenwelt, Eggert, J., Die Herstellung und Verarbeitung der Viscose unter
besonderer Deriicksichtigung der Kunstseidenhbrikation.
2. lliilfte.
M. 7,20
Mit 13 Textabbildungen. Berlin 19'2fi. l'erlag .Julius SprinAbt. I\', Angewvandtt: chemische und physikalische Methoger.
M. 6,60
den, Teil 6, I . Hiilltr, Heft 3. Untersuchung der Punktion
F4gert, Prof. Ur. J., Lehrburh der phgsiknlischen Chemie in
t k s Vertlauuiigsapparates. Lfg. 208.
M. 18,elenientarer Darstelluiip. 111 Abbildungen. Leipzig 1926.
Tcil 6. 2. I[llfte, Heft 2, Lfg. 215. Untersuchung der
M. 24,- u n ~ M.
l 26,Verlag S. Tlirzel.
Full ktion tles Verdnuungsapparates. Berlin-Wien 1926. Verlag I:'rban und Schwarzenberg.
%
5,40
I. Ephraim, Dr. J., Patentanwalt und Pateiilsachwalter. Ein Beitrag zur Patentanwaltsfrage. Berlin 1927. Verlag C. HeyArendt-Doeriner. Leitfaden fiir den Unterricht der Chemie und
mann.
M. 1,50
Mineralogie a n hoheren Lehranstalten. 1 6 , nach den neuen
Ri~~htlinien
uiid Lehrpliinen umgearbeitete Auflage. 127 AbFischer, Prof. Dr.-Ing. A., Elektroanalytische Schnellniethoden,
bildungen. Leipzig 1927. Verlag Leopold Voss.
M. 2JO
Elektroanalyse unter Bewegung voii Elektrolyt oder Elekworden, d i i es d i n e den Krieg kaum miiglich gewesen ware,
(lie Einzelheiteii iiber Fabrikation und Anwendung bei der
fruher beliebten Geheirnhaltung auf seiten der Heeresverwaliulig ulid der Staatsfabriken in so ausfuhrlicher Weise zu
briugen, wie dies nunniehr geschehen isl.
Der Verfasser hat dank seiner Erlahrungen auf den1 von
ihm behandelten Farhgebiet den mehr referierenden Standpuukt. ill einzeliieii der fruheren Hefte verlassen und nach dent
iieuesteii Slande der W'issenschaft und Technik ein durchaus
+elbstlndiges Werk gt!srhaffen. Es wird sich nls erste g r o k r e
Monographic iiber das rauclilose l'ulver die ihm gebuhrendr
Ileaclituiig in den Fachlireisen verschaff en.
Der erste Teil behandelt den Aufbau, d. h. die chemischeii
untl physilialisclien Qrundlagen, unter kurzer Erwahnung der
(iriintlstofft. -- die zum Teil ausfiihrlirli in den fruheren Hef:ell hchantielt siiid. -- ferner die IIerstellung und die Eigenirhaften tles rarichlosen Pulvers, der zweite die Theorie der
Verbrennung uiiii die Ballistik, der dritte die chemische und
physilwlische Prufung und schliefilich der vierte die Gefahren
hei der Handhahung und deren Vermeiduie.
Ani Sah1uf.i sind die zahlreichen benutzten Literaturstellen
untl die I'atente aufgezlhlt. Die Patente beziehen sich auf
Textangaben. was bei den Literaturstellen, nur mit wenigen
Ausnahnieri. lricler nicht der Fall ist, s o daB es fur den Beiiutzer des Werkes schwer ist, sich im einzelnen zu unterrichten. Dies wird durch die vielen, bei einzelnen Stichworten
nacheincintler ohne {Jnterteilung aufgefiihrten Seitenzahlen im
Sachregister noch erschwert. Ich erwiihne diese Schwierigkeit,
weil clas Werk die daraus entstehenden Nachteile mit anderen
ncuei'c~i T,ehrbui.hern teilt; den Tnhaltswert beeintrachtigt sie
nicht.
H. Kast. [BB. 237.1
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