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Das Reichstreffen der Deutschen Chemiker 1939.

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P s r s o n o l und H o c h s c h u l n o c h r ~ c h t a n
W i s s e n s c h aftlichen, sondern auch des techus&
*
en Intereases
stehen heute zweifellas die Metalle hoher Reinheit, weiB man
doch aus zahlreichen Untersuchungen, welche entscheidenden
Verhderungen die Eigenschaften vieler Metalle durch geringe
Beimengungen erfahren komen. Der Rein%ungsprozeB mu0
nun im allgemeinen schon a m Auegangemtatenal
*
v o r dessen
Umsetzung zum Metall vorgenommen werden, da spAter eine
Entfemung der VerunreinIgrmgen h u m noch erfolgreich
moglich Ist. Fiir das Eisen beispielsweise wurden durch
Gattnsr und durch Adtock und Brislou, derartige extreme
Relnigungsverfahren des Chlorids auf verschiedenen Wegen
ausgearbeitet; mit dem so gewonnenen Ausgangsmaterial laBt
sich Metall ffir hiichste Ansprfiche herstden. Solche vorbereitenden Atbeiten &en
indessen durchaus schon zu der
,,Darsiellung" und ihre &Arkere Beriicksrchtlgung w h e iiberaus
niitzlich. Einer Steigerung des Umfangd des Buches hfolge
dleser Ausgestaltung konnte dadurch begegnet werden, da13 die
Arbeitsvorschrlften f i i r zwar historisch interessante, aber heute
iiberholte V d a h r e n in Iueindruck gebracht *den.
Dadurch
liel3e dch gleichzeitig eine durchaus wtinschenswerte schbfere
Mtik an den eintelnen Methcden uben. Auch erscheint dem
Referenten eine e k e r e Erfassung der aderdeutschen
Literatux schon wegen der Schwierigkeiten ihrer Beschaffung
unerlUlich; die ganz ausgezeichneten Arbeiten des National
Physical Laboratory in Teddington iiber die Reindarstellung
des Chroms und anderer Schwermetalle sucht man bisher leider
Werbke. [BB. 116.1
vergeblich.
pmtONU&ND HOCHUnULNAGHRlO8TU
Ernannt: Dr. M. G a r e i s , Landftl. Kreisversuchsstation und chem. K r e i s u n t e r s u c h u n g t a l t S yer (-.,.
zum Regierungschemierat I. Klasse. - Dr. Tff L i e s e r ,
Dozent fur die Chemie der Kohlenhydrate an der U n i v d t a t
Halle, zum n. b. a . 0. Prof. in der Naturwissenschaftl. Fakultat
dortselbst. - Dr. 0 . R e i c h a r d . Wurzburg, zum R 'erungschemierat I . Klasse und Abteilungsleiter an der Staa?Chdschen Untersuchungsanstalt Wiirzburg.
Verllehen: Dr. - Ing. habil. M. M a r d e r , Institut fur
Hraunkohlen- u. Mineralolforschung a n der T. H. Berlin. die
Dozentur fur das Dach ,,Technische Chemie" in der Fakultat
fur Allgemeine Wissenschaften an der T. H. Berlin. Er wird
irn W . 3 . 1938!39 eine Vorlesung ,,Theoretische G r u n d l q e n
der chemischen Technik" und em Colloquium ,.Neuzeitliche
E'robleme der Mlneralolchemie und -industrie" abhalten.
Berufen: Prof. Dr. F . v o n B r u c h h a u s e n , Vorstand
des Pharmazeut. Imtituts und Laboratoriums fur angewandte
Chemie an der Universitat Wurzburg, als Leiter des Pharmazeut.
Instituts an die T. H. Braunschweig.
Gestorben: Dr. E. L a a g e , Chemiker und Betriebsleiter
bei der I. G . Farbenindustrie A.-G., IJerdin en, am 3.November.
Dr. K . L o b i n g e r , C h e d e r bei der x . - C ; . fur Stickstoffdiinger, Knapsack, B e . Koh.am 3. November im Alter von
45 Jahren. - Dr. P. Miiller, Chemiker und Betriehsleiter
bei der I . C. Farbenindustrie A,-G., Werke: Badische Anilin& Soda-kaabrik, 1,udwigshafen (MI.),
am 3.November irn
Alter von 58 Jnhren. - Dr.-Ing. e. h. W. S c h a c h t . W-,
langjariger Mitinhaber der Fa. F. Schacht, Chemische Fabrik,
Braunschwe@ spater Inhaberder Patent pierfabrik G.m.b.H.,
des ,,VereinS
Hochofen be1 Neustadt a. d. Dosse, Wt&der
der Zellstoff- und P a p i e r - C h e d e r und -I enieure" und d e n
erster Vorsitzender von 1905.-1907, i m y l t e r von 73 Jahren.
Berichtigung.
Infolge eines L'ngliicksfalles verschied am
3. November 1938 im Alter von nahezu 59 Jahren
unser Arbeitskamerad
h z . Dr. W. M i i h l s t e p h , Forstliche HochschuleTharandt,
wurde beauftragt, die A n o r g a n i s c h e Chemie in Vorlesun en
und t'bungen zu vertreten, nicht, wie auf S. 797 d i e m Ztsc$.
mitgeteilt wurde, die Organische Chemie
Dr. phil. Paul Muller
Der Verstorbene war seit 1906 in unsereni
Werke als Chemiker und Betriebaleiter titig.
Seine fur daa Werk geleistete unermudliche Arbeit
- unterbrochen nur wiihrend der Kriegszeit. in
der er dch als Gaskampfoffizier fur die Verteidigung
von V o k a n d Heimat einsetzte - galt in erster
L i n k dem Ausbau und d a technischen Entwicklung des von ihm iiber drei Jahrzehnte hindurch
betreuten Chlorbetriebe unseres Werkes. An
weitere ihm noch vor kurzem ubertragene neue
Aufgaben ist der Verstorbene mit geradezu jugendlicher Tatkraft herangegangen. Wertvolle technische Fortschritte zeugen von dem Erfolg seines
Lebenswerkes
Am Donnerstag, dern 3. November 1938. starb nach
langem Leiden in Hamburg unser Chemiker und
Betriebsleiter, Herr
Dr. E d Laage
Der Verstorbene hat in iiber 17jahrijier Titigkeit
seinem Werke treu gedient. Durch seine hervorragenden
Leistungen als Chemiker und Betriebsleiter hat er
seinen Arbeitsbereich tatkriftig und erfolgteich entwickelt und seinem Werke gto& Dienste geleistet.
Als Mensch und Kamerad wurde er allgemein hoch
geschitzt.
%e
Pflichttreue, Herzensgiite und Hilfsberdtschaft, sein offenes, aufrechtes W a e n haben
ihm fiir immer die Achtung a n d Wertschatzung,
die Zuneigung und Freundschaft aller gesichert,
die beruflich und menschlich mit ihm zusammengekommen sind.
Wir werden ihm dn ehrendes Andenken bewahren.
Uerdingen, den 9. November 1938
Wir werden seiner stets ehrend gedenken!
Ludwiphafen a . Rh., den 8. November 1938.
Werkefiihrer und Gefolgechaft
L G. Farbeninduetrie Aktiengeeellechaft
Werke: Badischc Anilin- & Sod.-Fmbrik
der
I. G. FarbenindnetrieAktiengeeellechaft
Uerdingen INiederrhein)
Das Reichstreffen der Deutschen Chemiker 1939
wird vom 19.-23. September in Salzburg stattfinden. Wir teilen dies schon heute mit, um allen Mitgliedern
die M6glichksit zu geben, in Verbindung hiermit Erholungsreisen in die Ostmark oder nach dem SUden zu planen.
Das spate Datum des Reichstreffens iiegt ja gerade hierfur sehr gunstig; es w a r auBerdem im Hinblick auf Reichsparteitag
die Salzburger Fertrpiele und den starken Fremdenverkehr in den Sommermonaten nahezu zwangslaufig gegeben.
Dr. Karl M e r c k
Leiter der Fachgruppe Chemie des
NSBDT
Vorsitzender d u Vereins Deutscher Chemiker
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