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Das Schlagwerk unter der Luftpumpe und das ╗Merochordл.

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432
Die Rsthsel des Isomorphismus scheinen sich gleichwohl
mit den Versucheii ihrer Liisring nur zu mehren rind die
Verhaltnisse des Psendodimorphisinus von D e s c 1o i z e a II x ’),
wonach kalkhaltiger Pyroxen klinorhoinbisch, kalkfreier
rliombiscli und der iiianganhaltige Rhodonit klinorhoinboidisch Lrystallisiren , wonach das schwcfelsaure Kali iIiombisch, mit theilweiser Vertretung durcli Natron aber hexagonal; diese Verlilltnisse werden zu einem neueii Hinderiiib
der Erkenntnifs, clenn danach L6nnen Mischungstheile riiiter
Umstanden yollkommen isomorph und doch aucli wieder,
wid sogar in dreierlri Krystallsystemen heterolnorplr sich
zeigen, wie deiin ihrerseits die Typentheorie in maiirheii
1Gillen dasselbe Atom zwei , vier- und sechswerthig auftreten lafsst oder das einfache Atom zweiwerthig, das dopprlte
aber sechswerthig, die Radikale C10, C1O2 wid C l O3gleichwertlrig usw.
Aus dem Gesagten aber diirfte genugend hervorgehen,
dafs es zur Zeit kein Bedurfnilb sey, die typischen oder
aucli die elnpirischen Forinelii statt der bisherigen in die
Mineralogie einzufiibren.
V11.
Ibns Nchlagu~erkunter d e r Aufpumpe trnd
das Jkferochordcc;
von Dr. G. K r e b s in Wiesbaden.
3)
a. Das Schlagwerk linter der Luftpumpe.
Schlagwcrke , welchc zu deiii Versach 11 den Schall tinter
dcr Luftpumpe verscliwindeii zu inachen in jeder Hiiisichl
geeigiiet sind, liabeii gewilhnlich eiiieii zieiiilich holien I’rcis
1c.h will nun hier eiii Schlagwerk beschreiben, welches allcii
Bedingungeii zu entsprecheii scheint und doch sehr billis
(1
1) Me‘m.
8tit
le ~ a e a d o d i n i o r ~ h i s i i ietc.
e
sique, 4. d r . t . I.
Ann. de Chiittie et de IViy
433
ist; ich meine ein elektrisches Schlagwerk in einer fur unseren Versuch passenden Einrichtung. Ehe ich indessen
dasselbe naher beschreibe, will ich eiiiige allgemcine Bemerkringen vorausschicken.
Die Schlagwrrke, deren man sich gewijhnlich bedient,
um zu zeigen, dafs der Schall im Vacuum verschwindet,
baben eiiie sehr verschiedeoe Construction. Von einem
Gesichtspunht aus betrachtet , hiinnte inaii sie eintheilen in
solche, welche rinaiif horlich schlagcn, and in solche, welche
nur einzclne Scblage geben, die entweder von selbst in gewisscn Intervallen erfolgen, oder die man jederzeit willkubrlich hervorrufen liann. Jedeufalls sind die letzteren die
besseren, denn iinmerschlagende Werke laufcn oft so rasch
ab, dafs inan sich mit dem Ampumpen beeilcn mi&; arich
werden die Schlage mit der Zeit immer leiser und verursachen zugleich ein nnangenelrni 1,lingendes Gcrappel, das
niclit so deutlich and so weit vernehinbar ist, wie eiii einzelner reiner Ton; aiirh halt es schwer zu veihindern, dafs
die durch das iinaiif hiirliche Aiischlagen entsf eheiide lrcftige
Eidiitterung sich auf den Kiirper der Lnftpumpe forlpflanze.
Von eincm anderen Gesichtspnnht ails betrachtet giebt
es Schlagwerke, melche man schon auslasen mufs, elre die
Glocke dariiber steht, und solc:he, welche in Gang grsetzt
werden kdnnen, wenn sie bereits unler der Gloche stehen.
Anch hier sind die letzteren unstreitie die besseren; denii, da
aufserhalb der Gloche selbst eiu hleines Schlagwerk wcithiu vernehmbar tiint, wahrend irnler d w Glocke selbst ein
sehr starkes nar leise Llingt, so wird die .Illusion. bei
Schlagwerken der ersten Art bedeutend gestbrt, um SO melrr,
als inan unmittelbar nach dem lauten Ton in der freien
Luft den leisen n n ~ e rder Glocke liauiu norli vernimmt.
Bei den Schlagwerkcn, welche erst unter der Glocke ausgeltist werden , bedient man sich gew6hnlich einer Glocke,
wclche oben eine Stopfbiichse hat, durch? welche ein Faden
hindurchgeht, mittelst dessen das Schlagwerh ausgeliist werPoggeadnrffr A n d . Bd. cXxX1v.
28
434
den liann. Stopfbiichseii sind iiriii freilich, namentlich bci
I,uftprinipenversuchcn, sclir diffirile Vorriclitungen.
Noch von einem dritten Gesichtspunkt aus kiinnte inan
die Schlagwerke betracliteu riiid in solche eintheilen, welclie aiif deiii Luftpumpenteller stehen, iiiid in solche, welche
in der Glocke aufgeliangt s i d . Die letztereii sind besonders dazii geeigiiet zu verhindern, dafs sich die Vibrationen
auf den K6rpcr der Luftpuinpe for\ptlanzcn; tla classelbe
aber arich bei solcheii Werkeii leicht erveicht werdrn katin,
welche auf detn Teller stehen - iiian braucht sie niir auf
zwei dickwandige Kaiitschacl\sclilauciie zii stelleii - r~nd
(la tliesc letzteren eiiifacher und beqiiemer siiid, so wolleii
wir uns mit diesen begniigeu.
Aus deru Gesagten geht hervor, tlak eiii gutes Salilagwerk ftir den aiigezeigten Zwech folgende Eigeiiscliafieti
besitzen mufs:
1 ) es mufs eiiien sehr lauten Ton geben:
2 ) es mufs so eiiigerichtet seyn, dak es crst linter der
Glocke ausgeliist zu werden braucht;
3) es darf nichf unarifhiirlich srhlagen, sondern die Tiiiie
miissen entweder von selbst in gewissen ZwischetWiiimen erfolgen, oder man miifs sie jcderzeit hcrvort ufcn
liiinnen; da indessen im ersten Fall ilie W e r k e coinplicirt uiitl kostspielig siiid und man densclben Effcct
ohne Schwierigkei t aucli iiiit Werkeii liervorzubringen
vermag, die man jedeii Arigeiiblick arisliisen kaiiii, so
wollen wir bei diesen stelieii bleiben;
4 ) es mufs eenijgend clafiir gesorgt fieyn, d a k die Vibrationen des Schlagwerks sich nicht auf den Kiirper
dcr Liiftpumpe fortpflanzen.
Ich will nun das elektrische Schlagwerk beschreiben,
von dem ich im Eingang gesprochcn.
Fig. I , Taf. V zeigt ein solches Schlagwerk: M M ist eiii
Eleb tromagnet ( jede Rolle 4; Ctm. laiig); die Drahtriideii
stehen mit zwei mi[ eiiiem Loch versehenen Leitpfosten P
und P', welclic nicht init eiiier Scliraube versehen zii seyn
brauchen, in \;erbiudiiiig. A ist der Anker, welcher uin
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eine horizontale Axe drehbar ist ; damit der Anlter niclit an
den Eisenkeriien haft en hleihc, sind in deren Mitten kleine,
elrvas vorstehende Messingstifte eingcschlagcn. In der Mitre
cles Ankers ist eine Messingstangc Cn naliezu vertical aufwlils gehend angebracht; sic: ist 4 Ctin. lang und biegt sich
oben reehtwinklig am ; der nahezii horizontalc Forisatz E P
ist fnsl 7 Ctm. lang iind ist (!a, wo cr a n den Trager der
Glocke vorheigehi, etwas aiisgchiihlt, tlaniit cr denselhen bei
seiner liiiidurchgelieiiden Rewegiing iiiclrt streife. An der Messinpslange (77) ist unlen das eine Elide cincr schwaehen Spiralfeder T befestigt , deren aiideres Endc an einein ltleiiieii
Messingpfosten so angebracht ist, dafs man die Feder starker oder scliwacher spannen k a n n . Fiir uiiseren Zweck ist
es offenbar am Resten, die Feder ziemlich schwach zu
spannen.
Der horizontalen Stangc! Segcniihcr stelit ein Messinghammer GHZ; der Stiel iesselhen ist u m eine horizontale
Axe X, die an eitier verlikalen Stange K I A angebracht ist,
drehbar. An dem Trzger der Hammeraxe ist noch eiii 110r h n t a l e s , etwas gebogenes Qiierstiick Q (2 Ctm. unter der
Hammeraxe) nngebracbt. an welches sich der iinterc? Theil
des Harnmerstic!ls iin Ruhestand aiilegeii kann. Die horizontale Stangc E F rcteht so hoch, dafs sie beim Vorwartsgehen (wenn der Anker vom Elektromagnete angezogen
wirtl) das Stuck H G des Hammerstic.1s in der Nahe des unteren Endes trifft. lm Ruhezustand a h w ist das Ende F
der Staiige E F etwa 5 Mllm. vom Hammerstiel etiiferiit und
selbst in ihrer weitesten Stelli!ng nacli vorn darf sic den
Hammer niclit fest gegen die Glocke driiclien ; der Hammer
mnfs vielmelir selbst in dieser Stellung noch om oinige Millimeter von der Glocke abstehen.
W a s n i i n den Hammer betriffl, so ist der untore Theil
des Stiels 2, der obere 4 Ctm. lang: der Stiel is1 SO gebogen, dafs der Haininer iiii Ruheziistand 2 Ctm. von cler
Glocke absteht, (lie Hamineraxe X aber liegt mit dein Hand
der Glocke fast in einer Verticale, so dafs der Hammer
28
*
436
nach dem Aiischlagen an die Glocke durch sein eigenes
C, ewicht wi eder zuriick fall t .
Es beclarf uiiu kaiim noch der Bemerkung, dafs wenn
tler Stroin uiii den Elektromaguei lauft, tler Anker herbeigezogcu wird, wwdiircli die Slaiige E F gegeu den Hamiiicrstiel fihrt uiid deli Hammer gegeii die Glocke schlcudert.
Sc:lioii eiii schwacbes Elcinelit ist iin Standr , deii Apparat
in Gang zu setzeu iind eiii sehr hefiiges Aiisclilageii dcs
llainmers gegen die Glocke zii erzeugcn, so dafs eiii selrr
tauter rind reiner Toil erzeiigt wird. Beiin Oeffiieii des
Stroines gehen der Anker uiitl der Hammer wieder zariick.
Uni dic Fortpflauzring rles Sclialls auf den Kbrper dcr
Liiftpuinpe zu rerliiudern siiid iinteu a11 das Grundbrett
zwei Stiichc eiiies clicl\wandigeu Kaiitschricksclilaiichs aiige
leinit. Viele Lriftpiiinpen haben in der Mitte des Tellors
cine Erhiiliuu;:; in divsem Fall hiihlt man , uin den Apparat doch in (lie Mitte strlleu zu kiinnen, das Grrindbrett in
der Mitie etwas Bus, versicht rs niit zwei Knutscliucksclrliirl
cheu von solchein Diirchinrsser, dal's der Apparat sich iiber
die Erhbhuu;: des Tellcrs stellen liil'st. r)och ist tler A p p
rat so hleiii, dafs er auch aukerhnlb der Mitte stelieu 1.aun.
Fig. 2, Taf. V zeigl die zrigelibrige Glocke. Der Knopf
ist oben sbgcspreiigt , ein Loch eingcbolirt iind in diescs
ein solidcs Elfenbeincylinderchen eingekittct, diirch das zwc4
Messingdrahte, wclche dicht an dcr W a n d der Glocke bis
elwa in die Mitte derselben herabl;iufen, hindurchgehen. An
cliese siiitl zwei iiherspronnene Spiralcn von Knpferdrirht
iiud an clereii Enden zwei gschlitzte Mrssingstifte angeliithet.
Nachdeln das Sehlngwerk auf deli Teller gestellt wortleu,
wird die Glocke clariiber gehalten rind die federnden Me.sinssiifte in tlic 1,iiclrer tler Leitpfosteu P iind P (Fig. 1,
Taf. V) cingcdriicht. Der Rcinliclilieit wegen ist es besser
das Fett auf dcn Teller r i d iiicht auf den Rand der Glocke
aufzutrageu. 1)afs inail eiue so hleiiie Glocke, wie mbglich
wshlt , ist se~st\.t.rstliiidlich, ebenso dafs inan diirch Beruhrung dcr nus dcr Glochc liervoi stelleuden Messingdrahte
mil deli PolclIiili~cnibiiies galvanisclien Kleinents das Scblag-
437
werh in Thaligkrit setzen kann. Am Schbnsleii gelingt natiirlich der Versuch mit einer grofsrii zweistiefeligen Luftpumpr; iiach jedetn Kolbenzug kann man die Gloche schla~ e lasscn
u
rind wird jedesmal cine bedeofende Abnahme des
Schalles wahrnehmen.
Ein solches Schlagwerk mit Glocke kostel hbchsleiis
5 Thlr.
h.
Das ,,Merochord."
Der Ersle, welcher versuchte die Schwingungeii voii Sniten itnd Staben in nliquoten Theilen so darzirsfellen, dafs
man die Schwingungsbauche und Ktioten deutlirh seheu
kounte, war D o v e in Berlin I ) . Mittelst eines Elektromnsnets brachte er 8 Fufs lange Saiteii uud Stabe in Schwingringen voii ronslanter Elongation.
Nach ihm hat M e l d e in Marburg%)mit Hiilfc von schwingenden Glocken nnd namentlich von Stimnigaheln gespaiinte
Saiten in tleutlich sicbtbare Schwingungen versetzt. Der
hiibsrhe M e 1d e'sche Apparat hat seitdem in alle grtbfseren
Cabinette Eingang gefunden.
So vorzuglich nun auch der Melde'sche Apparat die
Scliwingungen gespaiinfer Saiten in aliquoten Thrilen zeigt,
so kann man doch einen Versuch, der in allen Lehrbiichern
der Physilc angeffihrt wird , nicht mit demselbcii anstellen,
niimlich: W e n n man eine Saite in einetn der beideii Drittelungspunkten untersliitzt und den kleiuereu Theil in dersclben in der Mitte anstreicht, so schwingt auch der gr6here Theil, indem er sich in zwei Theile theilt usw. Aehnlich, wenn man die Saite in eincm der Vierlelrrngspunkte
festhalt u. s. f. Gewtihnlich stellt man dieseii Versuch mit
1 ) Pugg. Anu. Bcl. LXXXVII, S. 139, 1852.
2) P u g g . Anti. Bd. CIX, S. 43 riiid S 193, 1S60, sowie Bd. CXI,
S. 513, 1860. - M p l d e niacht dab4 xrigleirli dir Brmerkuiig, d& er
Fidrn dadurch zum Schwingen gehracht, dala er sie ati dem Hamrnei
eines Sclilittenapparates befestigt. Resser durftr hierzu norh der Rii h m
korft'sche Appai.it dienen hiinnen, nameritlich wenn man an die eirie
Seite des Haniniers cine Verlangeiung anbiiugt, uud au deren Eude, das
d a m ziemlich weite Scliwingungen macht den Faden befestigt.
,
dem Monochord an, iiidcm inaii aiif die behauute Att indirect
dutch 1’al)ierrc~iterclr~~ii
-. dic riihcudcn uud schwiu
geliden Stellcu hcinerh licli iiiitcht. W i l l iiiau uiin diesen
\~ersuch so anstclleii, dal‘s mau dic Scliwinguugs - Biiric:Iic:
u i d Kiioteii dcutlich sicht, so l\;inn inau sich eines Apparates bedieuen, den icli das Merochord ’) U ~ U I I C Umoclt!c.
Ei, ist zualcicli so ciiifacli, dnl‘s selbsl dic lileiustc Schulc
ihli anschaffeii 1 i i l i l l .
Fig. 3 Taf. V zeist das Mwoclioid. Es hcstelrl aus eiiicm Grriudbrett, arif dein sich eine 120 bis 150 Ctm. langc,
4 his 6 Ctm. brcite wid 2 Cfin. dicbe Latte vertical erhcht.
Zwischen zwei Zapfcu (L und b, welche 10s Ctm. voii e i n
aiicler ciitferiit siiicl, is1 ciue etwn 2 Mllm. dicke, mit bis
.! Mllm. star1;ein Stahltlraht iiberspoiiucuc Saitc aiisgespaiiiil.
I)er Stcg s, miltelst desseu die Saitc in dcm ontcrstcu
Drittelwgs-, odcr Vict~tc~ltiiigsy~inl~t~
( c wid d ) fest;;ehal
tcu wird, ist ciu tlreiscitigcs l’risnia voii 11017. (Fig. 5, Taf. V):
ill die scliiniilste Saiteiillaclic ist eiii I, leiues Eiseupbl tcltcn,
rlas init eiuer Schrauheuinuttcr vcrsc.lien ist , cingelasscu.
Mil diescr Flklie witd tler Stcg au dic 1,atte hei c oder tl
angclcgt. Die Latte ist au tliescm Stellen ditrchbohrt iiii~l
es L;tnii dutch die I,i)c.ltcr eiiic Scliraiibc (Fig. 4 Taf. V j
hiiitl~ii.cli~cslecl~t
t u i d dninit dci, Stcg a11 tfcr 1,alle fesl;;cb
schi-aiibt wci.deii. .Uic:lit a n cler \-ortlcrc~n,der Latie para1
leleii Kaiitc Ira1 tlcr Stcg in cler Mittc eine lauglich riiudo
I h d i b o h r i i u g , clurc:h wclche die zwischcn den Zapfen nits
;gcspaiiutc Saite liiii(liircli~cf~lit~~
wirtl ; dic Saitc iniifs tlariii,
wciiigsleus nach i w h k riud IiiiLs, e i n i p i Spielraiim Iiitheii.
Wird dcr Stcg bri c fcslgcscliiaiibt ciutl die Snitc in
tlcr Mittc dt.s iiutereii Driltcls tiiit dem 1)niimeii Isriifti;: gc
z c r t t , so theill sicli bci tklttiy>cr Spannriug dcr obeix ‘I’iictl
t k r Sailc iu zwei glciche StiicLc: tlcr Kuoteupinil,t, sowvie
dic inelir als centiiiieter,veiteii Scli\l.irigriiigshiiiichesiutl selhst
kou p l ‘ s e t Eotferiian? her tleullicli sichtbar.
Scliraitbt t11it11 tlihii S t c ~h i tl cin , so iiiriB die Saite,
iiiii in ilirein obereu Thcilc zwci Schwinguiigsknolen uiitl
(1
JJ
1 J V W I p q i . 3 ; clcr ‘llicil, weil die S;bite
ill
.~liquoter~‘lllcilen scliwiugl.
439
drei BSuchc zu zeigeii , etwas sclilaffer gespannt werden.
Fiir Lehranstaltcm, welche die PhysiL nicht iii gr6fserer
Ausdeli~iuiig belreiben , diirfte das Merochord ausreiclien,
um das Scliwingen von Sailen in aliquoteii Theilen deutlich
zu zeigeii.
An diesem Merochurd k6nntc man gleichzeitig eine Art
M e Id e’schen Apparats anbringen ’).
Etwa I 5 Ctm. uher dem Gruiidbrett ist in die Latte
(auf der andern Seite) cine kleine Eiseiiplatte mit drei
Schraribeiiinritterii eingclegt, an welche sich die 3 Ctm. Ian~e
rechtwinlclige Uinbiegung einer Messing - oder Stahlplatte p
von 12 bis 15 Ctm. Lange, etwa 1; Mllm. Dicke und 3 Ctm.
Breite mittelst drcier langk6pfigcr Schraubenspindeln (zum
leichten Auf- rind Abschrailben) befestigen lafst. In die
Stahl- oder Mcssingplatte ist vorn eine Schraubenmntter
eiqeschnitten, in welche sich der mit einer Messingfassung
versehene, fast 1 Ctin dicke Glasstab g einsclirauben lafst.
IJnmittelbar vor der eingeschnittenen Schraubenmnttcr hat
die Platte noch eiii kleines Loch; durch dieses wird das
cine Ende des in Schwingung z:i versetzeiiden Fadens (voii
bie 1 Mllm. Uicke) gesteckt und zwisclien der anteren
Flache der Platte und der oberen der Glasstabsfassung eingeklemmt.
Am oberen Ende der Latte befindet sich cine Messinglilemme, urn das andere Ende des Fadens festmachcn zu
k6nnen.
Uurch starkeres oder schn #cliercs Reiben des Glasstabs
wit den Fingcrn, sowie durch starkere oder schwacheie
Spannung dcs Fadens kann man diesen als Gauzes wie
in 2, 3, 1
Theilen schwingen machen. Die Wcite der
Scliwingungen, uamentlich bei einer geriiigeren Anzahl von
Schwingungsknoten, betrsgt mehrere Centimeter.
Will man langere Faden in Scliwingiing versetzen, so
haim man auch die Messing - oder Stahlplatte auf die hleiiie
Eisenplatte c (Fig. 3 Taf. V ) aufschrauben und den Faden,
...
, 1) Pogg. Ann. Ud. CXI, S . 536. 1860
4 40
dein mail eine beliebige N(4guiig geben h n , irgeiidwo hefcstigen.
Norh will icli hcinetkeii, dars cs inir vortheilliaft ersc.lieint, tlir IAIC
weirs aiizustrcicheii - iind iiiclil schwarz,
wie diek bei dcin Melde'scheii Apparat (vveni;;steiis bvi
deiijeiiigeii Euemplareii, die icli gcscheii habe ) der Fall ist;
hei eiiier weibcii 1,ntte fritt die voii dvu aukersten Lageu
dcr schwingtnden Snite brgriiiizte cblliptische Flache at if der
Latte sehr deiitlich Iiervor, wahi ciid man bei eiucr schnarzcti 1,alte mchr niir dic (:ontouren diescr Flache, d. h. die
aufserslen Lageii dcr Saitt. sicht.
Aiich iioch fur nlidere Apparate diirftc diese Remerheng
nirht iihvrfliissig scyii, z. I{. fiir dcii Lichtbrechungsapparat,
welcher in P o r i i l l e t - M i i l l e r ' s Lchrbricli der Physih, Fig.
GI:, S. 543 (6. Aiifl.) nbgebildet ist. Von einein Lichtstreifrn geht die uiitere Halftc diiirh Wasser, dic obrrr
ditrch die Luft; det letzlet e erzeugt ;in dcr cylindiisclieii
Waiid des Gefiifses eiiicu licllcn I.'lccl\. 1st die Wand.
wic gewiihnlicb, scliwai z aiiptricheii, so siehl mail deli
lielleii Fleck nielit so deutlich, wie h i eiiietn weifseu A n
strirli. rinmciitlich aricli wcil diis inelir gelhe Lirht der Keize
sit 11 driitlicli geiirig I 011 der wcilseu Flgche ahhebt.
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