close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Das specifische Gewicht der elastischen Flssigkeiten nach stchiometrischen Berechnungen.

код для вставкиСкачать
c
.
159 3
vom
Profelror MEINECKE
in ,HalIe.
D i e Wogungen der elafiiklien PluEigkeiten gcboren bekanntlich zu deli Ichwierigi'ten chemifcheri
Arbeiteo, washalb auch die Angnben uber die Dichtiglieiten der Gafe und DiiriRe *> l'ehr rerl'chieden
find, und jede ueue Wiigung nur eine neue Znlil
giebt, ohne die Ueherzcuguag zu gewiliren dafs
uinn dndurch del. W a h r h c i t niher gekommen ley.
Zrm zu den eben gegeberien Beftirnrnungen, die, wie
,
Each dcm in cliertn Annalen nets beobachteten Sprachgebrnuche bedentet TJun/t eiiie tropfhnre, Ilirchenartigr: FliXfigkeit
-
, DampJ' eine lufifiirniige
bend cl~fiircllifi.
FlCLKigkeit, die niclit-blei-
D e r IIerr Verf. und einise Andere neh-
1nen diere Ausdriicke in cleiti eiitgegengeretzten Sirrn j ich
limn mich inders uiclit iiberzeagen, d d s diere Abauderung
eines Sprachgebraurhs, i n welehem ich nieht tohne Corgfihige
Ueberlcgung dem lccl. Gren gefolg bin,
rathljor L-y.
Gilbert.
160
3
ich glaubc fiir defitiiriv angcrehen werdeu konnen,
zu gelaugcti hahe icli die zalilrcichen vorhaudenen
A u ga he n d 11 L'ch llijc 11 ioin e t r ifch e Be r c c h n u n gc n gepruft und zu bericliligen gducht. W e n n m a n nach
glaubwiirdigen Analyreri cinen StoH io l'einen m a n nigfaltigcil Vrrbiiidutigeii verl'olgt, I'o e r h i l t I U R ~
cridiich eine Zltlil, die .den relativen Wertli dcs
StoIL mit griifserer Sch;irTe angiebt a l s weiin nian
dciil'e1l)au iiur aus einzelrien Verfucheil ableilet. Uiefe lio c h i om e tri [Lh e ti LJ ii Ler rii c h u n gen ge be t i vorz ii 2lich bci den elaltifclien L'liifigkeiten urn To Leiiimmtere 12efultate7 da i n den zufanimengefetzter~Gas-.
arten uiid Diinlicn die Elerncntc in heRinimten einfoclien VerhS1tuill't.n
nicht allein dern Gewichte
nilch, h r i d e r n aucli dein Voliiirien nnch, vorkomr n e ~ i . Da endlicii aucli die Dichtigkeit.cn d e r claliiI'chcn S t o r e i n hellimniten Verhillnifleii fiehen zu
i hreiu fiijcliioinetrikhen Wertlie i n deli M i e n Kiirperti, fo kiion das fpec. Gemicht der eirifaclien Gosarten und Hiinfie niciit alleiri aus deli l'pec CewicL
t e o der zaI'arninengefetzteu C;nsart.cn uncl Diiiifte,
iind u m g e k e h r t , gefunden Eoiitlcrii auch (la5 6"f u n d e n e [pee. Guwiclit durch die l ~o ~h i o i n e t i i f c h ~t ! ; I
G I iirsen, nnch welchen die elnfitil'clieu Stoffc Iich
mit und zu i'efien KGrpern verbinden, berichtigt
n? e r de 11.
Hie hgleich tnitzuthciletide 'rabslle giebt dl'o
d as I't Cu 11i PC u de Mi t t e 1 ails zn 11 11-ei chc n \' e L'fu c he n
u n d Sereclinutigeu mi. Nur eiue klcine A b i d e -
,
[
16'1
]
r a n g , wozu die hiufige Befch~fiigungmit I'tGchionietrirchen Berecliniingcll inich lgeleitet h o t , hobe
ich itus Grunden fiir erlaubt gchalken: .ich habe
nirinlicti itott des genauelten Millels aus viclen Beliirniiinngen in einigeri Fiillen eine runde Zalil an.
geretzt, die den1 Mittel nahc fieht. Unter runder
ZnhL verliehe ich aber eiue folche, welche durcli
die Znhl h e s Wt'alTerftoR's theilbar ill. Diel'e ruiiden Zahlen wcichen vou den durch Verfuclie gegeI>etien J l i t t e l z a h k n iiicht vie1 ah; dn abcr die liicr
gi!gcIwiien Beiiiixluutigen Aiifpriiciie auf mog!icliltc Genauigktit uiid Schsrfe inachen, fu ili e y KJSt 1 I ig d i e G riin ze d i el'er A b w ci ch LI uge n a uz u g e be 11.
Fdgende vier A b ~ e i c ! i u n g e n h o l x ich fiir ~ioth\veridig gehalten. W e n t i das Gewicht eincs Autfiei!s
BoAlenJof nach B e r z c 1 i n s 0,749, nach .\V0 1
1oIt011 0,751 und nach T i i o m r o n 0,754 ill, l'~ habe ill liatt des JXiadlten Mittels 0,7513 die runde
Zriiil 0,75 amgel'etzt, welche das 12-fache des War1'~1.fi,>ir-'s
uucl d Jes SauerRoIb betriigt, Uiid weiin
das S'iickqas nach B i o t und A r r a g o die l.)ichtigkeit 0,872, urid nach. W o l l a f i o n dic Dichtigkeit
0,876: h a t , Jas SauerRoEgas als Einheit genommen,
l'o ilt hier 0,875 oder die iti4-fache Uichtigkeit des
\ValI'dbl3'gaTes ongeretzt worden. Das fpec. C;ewjclit des CIdora'nguJes verlii'lt fich zu dem des
SauerfioEgares nach I)a Y y 's Analyfe des K o c h Iilzes \vie 2,44 i zu 1,000 j nach atidern fiiichipmetrirclieti Berechnungen wie 2,205 ZLI 1,000~und
,
-
h
162
I
d e r nacli aitdern wic 2,257 zu 1,000; hier ift dio
Zahl 2,250 oder die /,-fadie Dichtigkeit des \Val:
I;?rdunltes sngeretar Endlich iR dau HhtererJoYgn~
16 M a 1 Ieichler 01s dos\SauerRofFgasangegeben, Ratt
151-$ M a l , svie als Mittel aus melirerti V e d t ~ c b e l l
gefuiidcn worden. Die letatc Abwcichurig \vofiir
die Griinde aiigcaeigt werdeu follen, ili die grijlite.
R l t e diere Abweichuugen fiud nicht willkiirlich,
foiiderii dns ReG1tat vieler vergleichenden IjerccIinungen.
Nach v a l t o n find alle Ab'chiometrifcheii GIGrsen ein Vielfaches voti dein W e r t h e des W'all'erf i o iiacti
~
einer ganzeii Znhl. Wenii moti ouch die
atomifiil'chen Vorliellungen, welche jeiiein Sntze
zum G r u u d c liegen, nicht arinimmt, To niuls mati
es dGoli iGr merkwiirdig haften, dal's die meilken
~<~clliometiXc'hen
Zahlen d u r c h die Zah2 des VS;al:.
[erltolfs genau, uiid alie iiahe theilhar find. OL.
glt.icti daraus iiiclit gefolgert merdeti darf, dnfs n I h
StoIfe als Grundelemerit Wall'erRofF enthalten, To
,nurs man doch aniieli:iien, dak jeder Stoff' einen
lpliimmten Antlieif des dem Wan'erfioE vorzugsweili: eigenthiimlicheu k'rincips ( Verbrennlichkeit,
Anziehung fiir den Sauerl'tofi, Yhlogilton, negalivo
'Electricitit) befitze, uiid, da jede neue Erfahrung
i n der Cheinie immer deuliicher zeigt, d?l's i n den
c h e i ~ ~ i r c l Verbititluiigen
lc~~
eine g d s e Einfachheit
h c d c l ~ t , lo darf man w o h l die Hypotliere wagen,
dal's die deli einfachrn Stoffeu eigentbumliehen Grn-
,
[
163 ]
,
de der Verhrennlichkeit (Osydationsfihigkeit tied
gntive 'Electricitit) durch Moel'se des WeKerTtolFwerthcs ausgedruckt werden kijnnen, odcr init aildern Vv'orten, d a k , da die Itochiometrikhen Za11leu cigcntlich nnr von ihrem Grade der Verbrennlichkcit oder ihrem Verhiltniffe zum Sauerffoff abgeleitet h i d , alle liiirhiometril'chen Zahlcn dcr einfacheri S~oLii.durcli dic Zalil des WaD'erfioEs theilhat. l'cyn mdYen. D a r f m a n dies annehmen, f'o '
iniifrerl aucli die eitikchea Gnl'e ,und DiinRe, deren
Ipec. Gcwiclit init ihrem fiiichiornetrifchen WerLlie
ztilhnitnenfillt in IJinficlit ilires fpec. Gewiclits
ein Vielf'ilclies von dem Cpcc. Gewiehte des Wail'erfidTgaks nnch einer gaiizeri Zrrhl darnellen, und es
ergicht Iich ddnu f u r die cheinifchen Verbindungen
iiberhaupi ehen Ibwohl eineEinijchheit fur ihre Gewichts- Verh$ltailTe, als fiir die Knum-Verhiltiiifl'e
d e r fich verbindenden elaRiIchenKorper, wie lie von
G a y L u LTa c gefunden wordcn. W i e dem aucli
ley ) f'o werden diejetiigen, welche die erwahnte HypotheTi nicht aiierkennen wollen, doch finden, dars die hier gegebenen riinden Zahlen von
deui aus Verruchen gezogenen Miltel zu wvenig aG
weichen, als d a k man lie ~ i i c h zur
t Vereinfachung
J e r Berechuwgen zitlaKen diirfte,
,
-
*,
8 )
Das Nihere hieriiber finder lieh iu dem z. Thrile meiser
cAernr$Aen
Mpfikunz,
wclcher j e f z t in der Pre5e ifi.
nr.
1,937
s,i)on
2,150
a,5 1 2
2,575
2,575
3,125
1 165 J
Uiefc ZiiIll ijt den genaiielien Verl'uchen ZII Folgc
ctwns zu kleiu. Nach € 1 ~ U
. a v y vel-hill fich das
rpec. Gewiclit des Sat~edk6'gaTes z a dem des WaL
ferltoflgaies wie 1,127 zii 0,073, oder wie 1 zu 0,0647,
u n d nach H i o t und A r r a g o wie I ZLI 0,0663;
iiach d e m Mittel hieraus ilt tlas Wall'erltoEgas nahe
IS,? M a 1 leichter als das Sanerltoffgzs. Uo dieCer
Z a h i 15 niiher i12 als 16, To wurde m a n , To bald elnc runde %all1 angenommeii werdcu. follte, bei jed e m andern Gafe a h dem WalI'crl'totrgak, die kleinere Zahl wlililen: allcin fur das iul'serli leichte
WaKcrltofFgss, gegen kelches jedes andgre beigexnifchte G a s und der daraus niemals gsnzlich z q e n t ferneridc W aperdunfi aakerordentlich fchwcr ili,
und idas ddlier durch das Experiment eher zu
I'chwer nls zu Iciclit gefuiideit wird muh die 'Znkl
16 angefelzt werden. Dak dies die wahre Dichligkcit des VVaKerlIoffgaLs fey, wird , wie ficli nachh e r zeigen wird, durcli die Bcrechming der vei*fchiedenen elaliifch-flulligen Verbindungen des
IT'alI'crf'totfs, das Aminoninks des Wdl'trdunfies
u n d der WaKerlioELiuren heliiligt. Deshalk wird
hier clas fpec. Gewicht des WalTerlioffgaTcs zu 0,0625
ziir Einheif des Sauerlioffgali.s, urid ZU 0,06g/r im
VerhittuiCs ziir atmol'phSrifcheri Luft angel'etzt.
(Uie Dichtigkeit dcs Sauerltoffgafes verhilt fich zur
Dichtigkeit der atmorphk4'cchen L u f t wie X,I 11 ,
zu I , wie iiachher gezeigt wird).
9. Ein Moafs Roirlen WtzfferJoffgas erfordert
zur Verbrennung 9 hlaafse Sauerliclfgas, und giebt
..
-
[
166 j
Maafs Kohlen E u r e aufier W LI 1T"r. Da nuii
1 >loafs LiolilenKinre cinen halbeu ItochiotnctriTcheii
Anlheil KohleriIiofF eiithiilt, und I Mix11i SailerlioEgns 2 K . d s Wan'eiliofF verbrenut, I; mulleo in
1 MaaL Kohleo- W~n'dloffgas
2 Mars Won'erRolL
gas rnit Antheil Kot~le~il~olfvcrdiclitet~
Teyn. Ein
Antheil KolilenllolF wiegt iinch H e I' z e L i 11 s 0,749
nach W o 1l a fi0 11 0,751 uild xiach 'L' h o m TO 11
q754 den SauerltoH.'als b h h e i t gel'ctzt ; iiier kanu
figlich PIS Mittel " i n rundcr %ah1 0,750 oder das
1 2 - fache Gewicht des Wa1l'crlioff:s angeciointneti
werden, melches auch PUS der Berechnung anderer
Verbindungen des Kohlenltoff's hervorgeht. Die
JJichtigkeit des Kohlen- Wan'erfioffgales ilt a l h die
Summe. von a Maal'sen Wall'erIioE'gas uiid $ Antlieil KohlenftoE, oder 2 x 0,0625 O q S = 0,s im
in
Verhiiltnifs zuin Sauerl'tofigas, oder 0,555
VerIidtIiili zui- ntmoli)h;irirchen L u f t , d. i. geriau
die hdbe Dichtigkcit des SauerRoEgales mid die
8-fache J h h t i g k e i t des WaflerRofFgaKes. T h o m Ton giebt nach VcrCcbeu ebenfalls 0,555 an j Hy.
damit
1
,
+
...
n a v y h i n g e g e 1 i ~ , 4 ~ i ; C r u i c k f l i a n k o , 1G) ~a ~L ;
t o n 0,600.
3. Das Ammoninkgns ifi bekanntlich eine Verbintlu1Jg von I Mads Stickgas und 3 Bilanken \T7afrerfLolfgas, beide a u f die Hilfte ihres Voluniens
verdichtet. Das I'pec. Gewicht des Stickgales betriigt, wie nachher gezeigt wird, dos 14-fache Gewicht des VSiollerfiofEs; daher ifi das Ipec. Gcwiclit
des Amrrioniakga k s gleich der halbeii Surrirne YOQ
L
I
lfii'
)
Maab Stickgas und 3 Rloolsen WaITerRoffgas oder
SauerRoffgal'e, oder o,Sgoi i m VerhiiltniCs zur atmolphiiril'chen Luft. Noch Hy. U a v y 0,590 u n d
nocli B i o t u n d A r r a g o d,5~~669;
nach D a l t o n
0,60. Uie Uebereiriltimmari~dcr Bcrechnurig init
unmittellxiren V erl'uchen ilt Iiier 10geuau, als mila
Jtaum erwilrlen darf.
4. I)as WaITer ift eine Verbindung
Anth.
Wall'erJtoff u. I Anth. SauerltoB. Jlie Uichtigkeit des
W qrerdunJles entfteht genau, merin inon anriim mt,
dafs in I RfaaTs WaITerftoffgas ;M a d s Sauerfioffgos
aufgeloR worden. Hiernsch ili die Diclrtigkeit des
WaEerdunIies 0,0625 0,5 = 0,5625 im VerhEltnifs
zurn Snu erfioff'gafe, un d 0,625im V er hdl tni fs zu1' E i nheit der atmofphiiril'chen Luft. G a y - L u Ira c fiiidet
ausverhchen gensudiefelheZah1; 'r r a 1l e s 0,6896.
5. D e r Glnrfaure Dun$ ili eine Verbindung
yon filaufioffilunlt rnit WaII'erftotfgns ohtie V erdichtung. Die Dictitigkeit des BhuRof~ctunRes i l i , wie
nschher gezeigt w i d , 26 R2al griifser 01s die des
W'alTerRofTgalPs: folglicli iR die Diclltigkeit des
0011
2
+
d 09
SsuerRoffgas als Einheit genommeu, und 0,9374 i m
Verhiltnils zur atmoliJhiirilchen Luft. Nach G OyL u Tfa c 0,947.
6. Uas Kohleno.t:,.dgns erfordert zum Verbrenncn die HBlI'te feines Volumens Sauerlioffgas, urn
Volumen Koh1enl:dure zu geberi: hieraus if€ zit
lchlielscii, dal's dds Kolilenoxydgas, gleiche Ail:
thcilc Kolilenl~ofl'u n d SauerftoE, und das Sauerliof€'gauum die HS1fte fciues Volunens ausgedelint
entliilt. Das fpec. Gcwicht des Kolilenoxydgalbs
ift deinnach gleich Jer halben Surntnc Eiiies Maafses
SnuerltoEgas und E b e s Antheils Kohlenfiofk' o d e r
1
0'75
2
= 0,8750
re, oder 0,972..
im Verhaltriilb zum Sauerltoffgo-
.iin Verhdltnils z u r atmor+i'rifchen
Lut'r. Cruickl'!ia nk findet 0,956.
7. Ein Maah oidbildendes Gas erfordert zum
Verbrennen 3 Jlnilke Sauerfioffgas, urid giebt dainit, aurser dcm Walliv, 2 l\/laal$KolilenLiure. U a
d i e k beidea Maal'se K o h l e n h r e 1 Antheil Kohlenfioff, an Gervicht 0,75, cnthalten, utid das dritte yerzehrtc Maah Sauerfiolrgas a Mua6 Walrerf'tofTgas
vorousretzt, To belieht I Maal's iihlbildendes Gas P U S
p Maafsen durch die AuFuahme von 1 Anlheil KohlenlioiT zu K M a a k verdichtetem WalI'erfioffgale,
und die Dichtigkeit des Shlbildenden Gales irn Vcrh;iltniC zuin Saiierltoffgal'e ilt 0,75
2 x 0,0625 =
0,875, und irn Verhhltnifs z u r ittinol$phirif'chen
L u f t 0,971.
Nach T h o m l o n 0,974; nach Dalt o n 0,950.
8. Die Uichtigkeit des Stickgofees i m V e r h d t niCs zum Sauerftoffgal'e iIt nach B i o t u n d A r r a
g o , und nach G a y - L u f f a c ' s Herechnungen
0,872; nach W o 11a R o n und 'l'h o m To n 0,876 j
liier kiliiii fiatt des getiauen Mittels 0,8?i ohnc Be-
+
..
-
c
169
1
denken die Zah1 0,873 a n g e k z t nerded, welche die
Bere ch 111 I iig d e r v e rf'c It ied c ti e 11 Verb i t t d u nge n des
StickltoHs erleictitert; 1-lieroach ili. das Stickgas
N a l diclitar als das MinlCerRofFgas, und
genau
eben Ib dicbt, als das Kohlenoxydgas und das OhL
biidende Gas.
9. 13ie ntmofplirirr~clreh f t ilt nach v. H u m b o l d uiid G o y - L u [ r o c cine I>ell.itnmte cheinifche Verbindiirrg welclie unveriinderiich IL I P1.ocent SauerltofF enthiil1; nacli H i t d e b r n u d t ' s
uiid Anderer fp5Lern lklir forgfilligen Verfiicllen
iTt diere L i f t etwas verci~idcrlichin iliren Beltandtfieilen und e i i t h s l ~in den verfrhiedenen 'l'ags- u n d
Jahrszeiten zwil'chea 20 ynd 23 Procent Sauerftoif.
Dss letztere h a t die rneifl.cn Griinde fur ficli: denn
wenn man bei eudioinetrirchen Verfuchen, die gewoliulich iiber Wafl'er aageltellt werden, weriiger
Sauerfioff findet, fo d i r t dies ohne Zbveifel doher,
dars das Wall'er, wie brknnnt, eine grofsere Ablorption fur den SauerRoff als f3r den Stickf'tokFausiiht, und wenn die strnol'pli5rifche Luft e k e unverSnderliclie uiid feIte cfieniifche Verbindung darkellt e , fo wiirde fie niclit To Sul\edi leiclit z e r f e t z h r
l i p ; auch ilt fit! ZU ahtisngig von den vielen cliemil'chen Proce1T;n bci d r r Bildurrg orgunircher rind
unorgnnif'cher Kiirper 31s dJs cin unversnderlicher &halt derl'el1)eti denkbar feyn kGnnte; und
endlicli zeigt. ein kunltlichcs Gernenge yon Soueri'toffgas und Stickgas i n gehBrigen Verhdtnill'en,
mobei keine Spur chernifcher Keaction oder \-ep
Annal. d. Phylik. R . 5 L St.3, J. 1816. St. 10.
31
,
,
I:
170
1
bindullg Echtbar ill, voilig die EigenTcl-iaften J e r
natiirlicheii atmol'phiiril'chen Luft. I)eiuolingeacht e t i l t nicht zu verkennen, daSs, wenn auch die atmofphiirifchc L u f t keine befiimmte chemifche Vertiindung ilk, und daher i n ihrem Gehnlte cin weiiig
l c h a a n k t , dennoch eine AniGillcruiig ZUP bcliirnmt e n chemil'chcn Verbiadnng u n d folglich auch ein
einfaches Verhiltnils ilirer Bellandtlieile i m Mittel
fichibar ilt. Rlan fehlt dnher gewil's n i c l ~ bctrsC111t
lich, wenn man die atrno~pl13rifcheLuft fur ein
Gemifcli von I A h & SauerItoKgos und 4 M a n l i e n
Stickgas, ohne Verdichtung n d i r h t wonach die
Dichtigkei t derfelben
1
+4
,
x 0,875
5
-
o,g iin
Verhdtnifs zum SauerlfoffgaTe, u n d der SnuerfioEgehnlt i n Gewichten 2539. Proceiit betragt.
..
10.
Uas rpec. Gewicht desSnlptergofes ilt nncli
Hy. D a v y 1,094; nacli G a y - L i i l ' l o c
1,037;
n a c h B e r a r d 1,038; nach D a l t o n r,o4oitnVerhiiltnifs zum fpec. Gewicht der ntmof'phiirifchen
L u f t als Einheit. Da die drei letzteii Angaben fehr
nahe xnit einander ubereinlfirnmen, To d a r f m a n verm u t h e n , dafs die wahrc Z a h l i n deren Nghe liege11
rniilre: dieres findet auch die Berechnnng. Deiin d n
das Salpetergas eine Verbindung von gleichen MaaSsen Slickgas und Sauerliofrgos ohne Verdichtung
dnrfiellt, TO ifi dns fpec. Gcwichi den'elben das nriihruetifche Mittel n u s den L'pec. Gewichten der ttciltetl
Beliandtheile oder
-- =
W 7 2 f
2
17lIZ
1~041.
c
11.
1
Die Dichtigkeit des Sctuerji?o~qnfeesim Ver'7'
.,
hsltnifs ziir atmofphiirifcfier~L u f t ill hier zu I , I 1 1
angel'ekt worden. F o u r c r o y , V a u q u e l i n und
S e g u i n befiirnineri dielllhe zu 1,087; A l l a n uiid
P e p y s zu 1,090; K i r w i l n , L a v o i l ' i e r , B i o t
und A r r a g o B U 1,103; G a y d L u f l ' a c nimint
r,io36 an; 'I'IIolulon 1,104; d e SauCTure 1,114
und IIy. U a v y 1,127. Die hicr sngel'ctzte Zahl
Bimmt a m niicfifien iiberein rnit S a u l ' l u r c ' ~\Yiigurigs-Verllclie, welcher der neuelie und mit beronderer Sol;gfhlt atigeiieI[t i k
12. \Vent1 lich das WalTerltofTgas mit Schwefel
zu Sc/bt.uefel- PFU,~t$hJigas verbindet, To wird d n s
V-olurnen des G a & s iiiciit verctndert. .Da uuii
1 i\.laal:5:S c h r v e f ~ l - ~ ~ a l l " , n a
;sIliichiometriCcheii
Anthcil Schw-ekl e t i t k i l ~ , uiid I Aiilheii Schwel'el
g e n a u das 3 2 folclie Gevvicht eines Mrral'ses Wallhrfioffgas hat, Cu ill das rpec. Gewicht des ScbwefelWallerfioHgafts 0,0625
I = 1,0625 iin VerlGLtnil's zuin Sililel.lioll'gilT+-!, oder 1,180 im Verhiltuirs
zur atrnolplilirifc'cben Luft als Einheit. Nach K i r w a n i,iu6; nach H y . U a v y i 2 i 7 7 ; nach 'i'he-
-
+
l l a r d 1,236.
13. I)a dnsJillzfaure Gas aus gleichen Madsen
Chloririgas itrid Wall't~rficitlips ohne Verdichtung
zurammengefetzt , urid da:: Cliloririgas, wie nachher
gezeigt wird, 36 Msl dicliter ills clas WaKerRoilgas
ifi, fo hetriigt die Dichtigkeit dtis l&Ljuren Gales
2,25 0,0625
- 1,156 irn Verhiltnih Z W N
+
2
-
M
a
c
172
1
SauerIloEgofe, und 1,27!4 zur Einheit der alrnofph5rilcchsn LuR. Nach €1 y. L)a vy 1,278; nach L)P It o n 1,240.
14. \Yenn das Sauerftoflgns in k-oliZenJ&ue verwandelt wird, I t cindert d n s Gas ~eiriVoltiinennicht.
Ua nun aber I M i l a 6 KotilenIhre; Auth.KohletifiolF
e n t h i l l , uiid I A n t l i . Kol1l~tlfiol€o,75
w i c g ~ l,'o ifi das
I'pec. Gewicht des kohletilharen Gafes I
0,375 =
1,375, das Saucriioff,nas als Einheit genommeu, und
1,527 irn VerhiiltniCs zur atrnol'pIi~ril'cIien Luft.
h'acli G a y - L u l ' l ' a c 1,5169; nach U i o t urid Arr a g 0 1,519; nacli A l l a n und P e p y s 1,52%.:
15. Uas oxydirte Stickgm ifi eiue Verbindung
von 1 hIa& SLickgas iind 4 hIaa!'s SruerliofYgas zu
I Mmfs verdichLet: die Uichtigkeit defli.lben ilt daher 0,375 0,s = 1,375 in1 Verhdtrtifi Z u n i S ~ I I W fioiXgafe, oder 1,527 im Vcrhdtuil's zur cltino$hjir i k h e n Lufk
Nacli B e r t h o l l e t 3,3629; nilch
D a l t o n 1,&; nach Hy. D a v p 1,614.
16. 111 dem A I k o l i o / c ~ u nil't
~ I M a a h iihlhildendes Gas mit 1 Maal's Won'crdunli zu 1 M a a l y vereioigl: die Dichtigkeit deflelbcn betrigt daher 0,875
0,5625 = 1,4375 z u r Einheit des Souerliofl'gal'es,
oder 1,597 zur EiRIieit dcr a1mofph;irikhen Luft.
Nach G a y - L u N a c 1,5; nacli D a l t o n a , [ .
17. Da der BlwJoJfdut~inacli G a y L u U a c
eine Verbindung von 1 hlcilaafs Stickgas mit I Antheil KohlenlltoiE' z u eineiii hlanfse verdiclitet darfiellt, ro ii't die Uichtigkeit defrelben 0,$75
0,75
= 1 , 6 2 5 , das Sauerf'tullgas als Einheit gel'etzt, uud
+
+
+
-
+
c
173
1
r,806 irn VerliiilLniTs z u r atmorptiZrifchen Luft.
Nacli 6 a y - L u f l ' o c 1,8064.
18. Die Ilichtigkeit dell C/iZorocynndun,ies, w e b
che nach G o y - L u Trnc 2,1 x 1 i i r i Verl&tnil's Z I I ~
atmofphSrifc1ii.u Lull belrEgt, entfteht fall ganz gem u , wenn rnau annimmt, ddrs hieriti das Chloringas niit dein Blauftoffdunftc zu glriclien Maafsen,
ohne Verdichluiig, verbunden in, u n d W C l J n mail
daher das Mittel ails der Oiclitigkeil beiderl'iefiand2,s
1,806
thcile oder -- = 2,153 t d & t .
2
+
19. Das fchwe@@ure
Grcs enth;iJt gleirlie Gewicli te SiluerfioK urid Sch\vefel. Dn das Saiierfioff-'
gas bei der A u h a h m e diefsr AIenge S c h w e f d rein
Volumen iiiclit h d c r t , lo ill die fpeciliklie Uiclitigkeil dcs T~hwefligl'aure~iGoL'es
I
i = 2, irn VerhiltniCs xuin SanerTtoKgafe, und 2 , 2 2 2 . . i t u Verliiiltnifs zur a t m o f p l ~ ~ r i f c h eLult.
u
E a c h )I y. L)av y 2,193; nac$ K i r w a n 2 , 2 5 5 ; uach l J a 1 t o n
2,3.
20. Das fpec. Gewirlit des Cllloritzgnfes bctrsgt
nach €1 y. L) a v y uiid 'i'h o m To 11 2,7 13 i i r i Verhiltnifs: zur atmofphirirchen Lull, und delier 2 , 4 ? ~
im Verhiiltnifs zuin SauerRoflgafe. Diere Arigabe
ili Riichiomelril'cheti Berechnungen zu Folge vie1
zu hocli. IVacli 0 a v y ' s eigener Angabe ver:iiude t f i c h diefelhc Menge Natroniurn welche I GewicRtstliei1 Snucrliolf aufnimmt, tnit 4,41 Gcwiciitstheilcii Clilorine, iind da diefe Gewichtqtnenge
2 mfse
Cliloriugas dorftellt, fo ifi die fpec. uicil-
-+
.
,
c
174 3
tigkeit des Ch1ori:igales im Varliiiltnirs zum Sauer4.4 1
fioff'sare
- = a,ao5.
2
A n d e r n .I'tochiometrifchen
Berechnungen zu Folge mul's d i e k Zahl ein wenig
erhoht werden, To dafs man fiiglich 2,25, uiid dic
otmofplliirirche Luft ais Einheit geriommen, 2,5 anretzen kann, wodurch der Chloriugehalt d e r verfchiedenen Chlorinvcrbindungcn am genaueliea
ausgedrhcht wird. Nach G a y L u Ti's c ifi die
Dicl tigkcit des CiiIoringctfes a,4rn.
[I.
I n dem Aef/ierc?unJe befinden fich a hfonfse
ijhlbildeudes Gas aufgelofi i n I h1aaf.s W ~ f I c r d u t i f l :
die rpec. Uichtigkrit drll'elben ill dnlier 0,5625 + 2
x 0,375 = 2,3125, das SauerRoKgns a h Einheit genommen u n d 1,569 i m Verhdtnirs ziir ntmofphfr i k h e n Luft. Nacll G a y - L u f T a c 2,35 und nach
-
D a l t o n 2,25.
22. In dein filpetrigfaimen DurzJte find 1 MaaTs
Stirkgos und 1; hlaafs Srtuerfiof€'gar+zu 1 Mmfs verdichtet: das fpec. Gewicht deKe1l)cn ifi dalier 0,875
1 2 x I = 2,375 im VerhiiltnXs zurn SnuerRo[Fgare, oder 2,635 itn Verhiltoil's zur almol'phirifchen
Luft. Nach kfy. Jlilvy und T h o m l ' o n 2,427.
23. Jlie Diclitigkeit des DunRes d e s SchwefeG
LolilenjoFv, welcher eine Verbilldung von I A n theil Schwefel niit $ Antheil Kohlenl€oEdarllellt,
ili die S ~ u n m e d e r Gewiclite feiner Bertandtheile
otler 2
;x 0,75 = 2,375 i m VerIiCItnifs zuin
SauerfioffgaCe, o d e r 2,638, die atmol'phiril'che L u f t
31s Einheit geretzt. Nach G a y - L u f l i t c 2,6.
+
+
r
175
I
Das Phosgengns ill nach D a v y eine V e r bindung von I P&ars Kolilenoxydgas uiid I Maafs
Cliloringas zu I Maafs verdiclitet: d n s fpec. Gemicht
dellelben i12 dahcr 0,875 + 2,25 = 5,125 irn Verhiiltnifs zum Sauerftoffgafe, oder 3,472 im V e r h d t u i f s
ziir alrnc~rphiirifcliei~
Luft. Nnch T h o m To n 3,669.
Dies ift die Reihe d e r lorgl'iiltig berechneteri
rpec. Gewichte der vorziiglichlten hekannten elafliI'ciien FluEigkeikn : die hier felllenden find minder
wichtig , xiur von einzelnen Cheniikerii benirnint,
und zu wenig i n Verbinduiigen niit verfcliiedenen
Kiirpern unterl'ucht, ~ l l s doh die SLiichiometrie
l'clioii jetzt. es magen diirfie, uber dereii Dichtigkeit
etmas Beftimmtes feftzulktzeii.
O i e W i g u n g s r e r f u c h e , welclie icli Telbfi mit
verrchiedenen Gasarten tlieiis zu inciiier eigenen
Belehrung, theils zum Unterriclitc Anderer aage,
liellt habe, find hicr nicht angefuhrt; fie hnben
micli zwar geleitet bci der S c l i ~ i ~ z u nverfchiedener
g
I'ehr abweiclienden Angaheo, allein icli berufe inich
darauf riirgends, fondern l a r e nur die vergleichende Stochiometrie entl'cheiden.
24.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
573 Кб
Теги
elastischen, der, das, flssigkeiten, stchiometrischen, gewicht, nach, specifische, berechnungen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа