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Das Spiegelbarometer.

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[ 954
3
d i p gegen deli l l o r i z ~ n tgeiieigte L a s e der RZilire p'
niclit wold geeignet Luft und ~'VaKerdiinrteeritweiclien ZLI IaIIeii indeni bcide nil1 leiclrtefien feiikreclrt
iii die Itlolie Iieigen
uiid ericllicli k a n n die RiiIiro
iklhfi niclit gellarig erl'cliiittert werden, inn diel'e Entweicliuiig zu erleiclitern. Es niiil'ste dalier z u r allgenieinern VerbeKeruny der Uaronieter vor d e n Diitgeii
ein I'olclier Rochapparat gegeben werdeii, welchei- ~ c l l i p Sicherlieit niit %wechrri;ii;iskeit i i n c i Ueqiiemliclikeit verbindet und den jcdcr Laroriieter - V e r f e r t i p r
illsdanii gewii's gern aiiweiiden w i i d , iiin l'eineii 111Itrumenten das erfie Erforderriirs znr Branchbarkeit
ZLI ertheilen.
2 1 Eine gennuere
einfiwhere u t d bsquenzere
S i v r n u l ' ~ 2 i i i z m u r i g . Sit: iii eins der i'cliwieriglieii
Erfordernifle tirid h a t immer noch nieiirere, lccliwer
z u bel'eitigende Mangel. Einmnl erfordert fie eine
vollkoniiiien Sleicti.rr.cite Rijhre cine Uediii+iig
deren fireuge Erf~dlong,bci der I,;inbc der Iliihre inid
der aus der bekannteii Fabrikationsweilkveife derfelben
hervorgelienden conilchen Foriii felu i'cliwer ZLL erlanseii ilt. M a n erleichierte lich zwnr in neuercr Zeit
dieles Erforderiiil's d , d i i r d i , clal's m a n d e n k l e i ? i w
Sclienkel von den1 oberii Tlieil d u r 2tiilire abbrach,
w o dierehe die Scale des langeii Sclienkele erliieli, i n den1 man beide Theile alsdann iinten durcli oiiio Faff'ung vereiiiigte. LideITen habe icli I'elLlt f u l i r tileure,
iiiit den kUnItlicliItcii IlTicrorncter -Vorricli toligen etc.
verfeliene Tnfirnnieiite diefc'er Art Z L ~priLi'eii Gelrgenlieit gehabt welchetl diere Haiiptbediiigniig fo gUiiz
felilte dal's die Abweic'liunS vom waiiren ()uebiLLilberh i d e a n aichrerii Stellan dor Soale, e i w ibil:l.ret~z:
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) Dick allgetneine Bemerkung bczielit fic!i indeffen keineswegs
auf gute, von eefcbickten Mecliariikern [nit Fleifs und lietininil's gearbeitete fnfirumente (ihrer find iiur weitige), fwdern
auf das jetzt Ceht moderne, liigenhafie Microineteru~-~rn,
witdarcli jeder inechanifche Hatldwerker , d i n e allo wilienfchaftliehe Keiintnifs, im Gepriinge fiduber polirtrr und gravirter ScaIen und dietlei Schrauben Vorricliturigen etc. die fc!iwere
KunR wirblicher Dlechauiker nnch$ffen iind fich ihnen gleicli-
-
%ellen will.
559
J
I in eirie .5)tir~iiu,sZnmpe, velclie veriiiittelfi der
J'lijlri-e nt i n dcr &liite 1; diIrcIiI>roc!ien iri, daG d i e
d.; lasrijl ire fi voll kotiimeii geriii tiiiig liinclurcli ~efieclct
werden k a n n ; d a s Innere d i e h H.6111-e ifi niit ein c n i fcl~wacher~
StiicK Filz bis n n h o %urn obereii
liancle ausgcfiittert. Tilngs uiii diere Xiill re TIL bilderi
'1 Dochte ciiic liarkc I.'inmine iitn die dnrcligelcreckte
Hnrorneter J 3 ~ l i r c , we1cIie veimittelfi cles llandp-ilrc
drr 1 lainre bwjiieiii a n derlk!beni aiif U J I ~ niedgr bewest w e d e n Icaiin. Fig. x zcigt den Dochilialter die1i.r L a m p e von o b e n , m ifi die geriinniiSe, mittlere Oeffiiung , ~ ~ e l c l idie
c
Ihromcter - liiilire aufnininit iund d d d d firid die 0eRiiiinSt.n fiir die 4
13oc11ie. W ill eiii IknIcreclit unter der Vorrichtnng
h l i e r i d e s , geriiitrriiges M <fler;yqfizfi.
Das Anskoclie~ivermiltclfi dieles Apparates ifi
frhr leiclit iind b e q n e m , es ifi liier 311 ciner gewdinlichen Heherbarometer- Riihre dnr,qelieilt. Die lor&fnltig gefiillte Ralire OS wird ari den Haken r anfgeliangcil L I I I ~mit eineiii k'nden dnfelbfi fefigehunden. An
den knrzen Sciiriilirl o befrfiigt m a n eine 1t.icliie Papier Holle, welclie n i a n I'citwsrts i n ein nelenfite'heiid c s Glas mit VVaKer leitet, nrn die etwnnigen Dampfe,
\vie das etma iitcrfieigcnde Quecl&lIm darelbli aufzufingen. Man ziiiidet alsdann die Lamye I a n , l a k t
die fenkrecht h e r a b h h g e n d e R&re s durcli die OeEniing nt hindurchgleiten und erliitzt anfangs durcli
und Himtbbetvegeii der Laznpe die
~ c h ~ e l l Heraufes
ganze R6hre allni$lig mid gleiclifiirxiiig.
Alsdanii
f;ingt man nnten bei 8 dau eigentliclle ICochen an mid
Iihreitet damit nach t i d nacli a11 der RGIire liinauf.
Darch Reweg11llg der Lampe oher und iuiterhalb des
.
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c
541 1
211 dem Ende w i d htzteres mit folgenden Bohrsffnungen verfehen :
1) Die horizontale bis zu g liind~irchlnufende
Oeffiiung c welclie die Communication der Rijhren
etc. bezweckt.
2 ) Die fenkrecht auf vorige treffeiiden Oeffnungen m fiir den kurzen Schenkel, p fiir den langen
Schenkel nnd die weitere g f u r das in dao Queckfilber
verlenkte Thermometer.
3) Die Oeffnnng a fiir den Glae Stiefel welcher
zugleich als Queckfilber -BehIlter dient.
M a n bolirt diere Oeffnungen am befien auf der
Drelibank vermittelfi einee logenamten, den DurchmeKer der Rijhren urn etwas iiberfieigenden CentsumBohrers wodL1rch fie, Towohl reclit glatt, ale vollkoninieii aufeinitnder treffend erlialten werden. Das
Inncro dierer Hiihlungen trankt und iiberzieliet man
alsdann rnit einer Itarken, klaren FiCchleim -AiiflGf ~ i n g ,wodurch diel'elben Towohl a n Diclitigkeit, ale
an Elasartiger Glatte gewinnen.
Z u dern Stiefel wdilt man ein, etwa/k bis 5 Linien
iin DnrclimeITer haltendes u n d 2: Zoll langee vollkommen cylindrirches Stiickchen einer ltarken Glasrijhre,
dereii Rziider man Guber ablclileift und unterlialL et\ras weniges a n der Lanipe erweitert zind glattet. Am
iiufsera UmfanSe wird das Clas hingegen m i t einer
rcharfen Feile geritzt imd ranh gemaclit u n d mit einigen Lagen feinen Papiers oder dunner Kalbsblare, verniittelrt guten Fil'chleims dicht' iiberzogen.
Warm
dieler Ueberzug vijilig trocken ifi, lo bearbeitet nia11
ihn mit der Feile To weit, dafs die R6lire genau fchliefsend i n ihre Holz6Eiiung einpafst ~ o l k l b l ilie &Annal. d. phpfik. B. 8s. St. 3. J. 1825. St. 7.
z
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342
1
dann rnit einem neiien LeimaiiRrich Porgf~ltig eiiigefiigt mird.
Der fiir diefen Stiefel befiimmte Kolben a befleht
aus einem Stiickchen recht feinem diclitem und elafiifcl'cllem Kork.
Es " w i d dnrchbohrt mid zwi Mien
zwei a n dem Schraubenfiift d angebraclilen eifernen
Scheibchen bei n fell anfpfc'chraubt, mit eineni MdIer ziemlich r u n d i zugcfclinitien ~undanf der Drehbank vijllig pafTend ahgedreliet.
Man crlangt diefes
a m leiclitelien durch eiii recht fcllarfes IlnlirmeKer,
indem man die Schneide denklben fafi leknlxecht auf
die Dreliungsflache anfetzt. Auf diele W e i l e erliiilt
inan den Kolben vollkornnieii glatt uiid rnnd; die Anwendung der Feilc rids hingegen vermicdeii lverclen,
da lie den Umfang fafserig iind n i e ganz glatt darfiellen Rann. Der Kolben niuh Gcli i n der Kiilire etmas
preKen und vollkommen dicht fcliliefsen ; da die
Bewegung dellelben veriiiittelfi eirier Scliraubenvorrichtung bewirkt w i d , fo hat fie aucli bei dcni dichtefieri SchluG keine Schwierigkeit. D i e Kolbenznnge
ilt iinterlialb des Kolbens, To weit als die Lillie ilirer
Bewegmig reicht, vierkaiitig gearbeitet und h n f t dalelblt in der gleiclif6rmigeii Oeffnuns des a n dem unten vorliehenden Brette befeltigten Melfi~igltiiclcsr ,
welclies zugleicli den Stiefel verlchlielst, iind bewirlct,
daG lidi der Kolben niclit drehen, fondern nur auf
und nieder fieigen k a n n ; weitcr nacli iinten bildet alsd a m die Kolbenfiange eine :Scliranbe, wrlclie diircli
die linter den1 Brette frei hervorragencle Fingerfcliraube bewegt wird, indem diere ficli i n cineni Falze dreh e t und fo den Kolben itnf und iiieder zieliet.
Alle
mit dem QueckGlber in Beriihrung kornn~endeMetall-
,
I 343 1
theile mfiITeen von EiCen oder 6tahl gefertigt werden;
fie werden gut lpolirt 1ind gegeii das RoRen mit dern
AnRrich eines harten Bernfieiniirniliks verfehen.
Ilt die Vorrichtnng l o weit vorbereitet, fo wird
das in Hinlicht feiner Scale bereits volllronimen bericlitigte Thrmometer bei g eingel‘etzt. Die Rijlire
wird zii dcrn En& zunj.clili uber der Kiigel ganz mie
der Glasfiiefel behandelt mit einem Streifen Blare
verIXien iuid i n einem Kork reclit felt verleimt. Der
K o i k w i d fiir die ihni befiiinintc Oeffnung r u n d und
palrend zLlgf?fchnitten, fo dafs fcin DnrchmeITer den
der 1<ugel uiii etwas iiberklireitet damit die Kugel
oline anzufiofsen allenthalben vom Qnecltlilber des
Barometers umgeben ifi. M i t diefer Vorliclit fetzt
m a n niin den Kork m i t Leirn i n leine Oeffnung ein
mid verlcliliefst alsdann aucli die Bohrijffinin~c des
FIolzRiiclrs M entweder m i t einer paKenden I-Iolzlcliraube oder einem Kark welclie 111a11 einleimt.
Wir wenden u n o nun ziir Anfertigung der Barometer-Rijliren 6 iuid e. Man walilt beide etwa von
einem i n n e r n Durclinierer voii 1% Linie. Es ifi indellkn niclit llliUTIl@llgliC~l n o t l i w e i i d i ~ dal‘s beide
v o n vallig gleichem DurchmcKer find
wenn diefes
Verh $1t n i 1’s nur 11i cli t aui€alle n d ab w ei cl 1t,
Der lnnge Schenkel e p . & I a n n i m m t d a m eiiie
reine, wenn aucli nicht glcicliweite oder vollkonimen
cylindrifclla Glasrijhre v o n 55 %oll L ~ n g e . Sie wird
a n dem Elide p , wo fie i n clas Holz geleinit werden
roll, glatt gef’climolzen und w i e die iibrigen M h r e n
m i t Blale iiberzogen welclie riiit der FeiIo fiir ilire
Oeffnung vollkommen parend geniaclit wird. Alsdaxin wird fie gut gereiniyt und a m Endo e hal1~ktigel-
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344 3
f6rmig z u ~ e f c h m o l z e n ;es ili wichtig, d a b dierer Ver-
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I c h l u 6 nic konilcli-peforrnt fccy mid dagegcn vorzitziehen dafs die Halbkugelforni unmerklicli iiber den
DurchnielTer der Riihre hervortritt. Die I'LiiIirc mird
i i ~ i nvermittelft eines Bindfadens am Kochnyparnt Fig.
1 bei r a u f ~ e l i ~ ~ i g t , e r I i iit z td mit reinem, SleiclifGrniiS
erhit z t em mid \v o hl get r o ckn e t em Q 11eck Glbe r ditr cli
einen feinen Papiertrichter gefdlt
und alsdann nacli
obiger Anleitung aufs f;vollkonirnenfie ausgekocllt.v
Der tleine SchenBeL I M. Man m W t dazn ein
recht ltlares und vollkommen cylindrikhes RiilirfiiickChen Welches auch keine Scliwierigkcit list, da es
nnr etwa 8 zoll lang ZLI feyn brauclit. 17s muf> zn
dem Elide aufs I'orgfdhgfie calihrirt werdcn. Es wircl
nun a m iintern E n d e 712 glatt gcfdinioIzcn und oben
bey 6 mit einem etmas erweitcrtcn Iiande verfchcll.
Unten bey
wird cliel'e Rijhre ganz \vie die iibrigen
behandelt, mit B l a h uniblcbt mid rcclit fefi i n die
Bolirijifi~ungcingeleinil.
Um n u n a u c h deli ausgckocliten langen Sclienkel
bei p einzuleimen, kehrt m a n 'Jlro liertun dafs b
mid t nnch unten konimcn mid die OcfTnu~isr des
Stiefcls nach oben liehct. Das InIirurncnt bleibt in
dieler Lagc hiingen bis alles vollkoninieii trocken Seworden ilt alsdann Iclireitet tnan z u r vollencleten
Fiillung dellklben. Zu dielem Zwecke fcliranbt m a n
das Parallelcpipedon M a n dns bereits vorgericlitetc
Baronieterhrett wo dalTelbe bis a n die Roliren einplaITe'eli iD und befeliigt die M l i r c n einfiweilen
iiur oberfl~chlicli mit einem E'aden am Brctte,
u m lie vor Zerbrecliuqj zu fcchutzen.
Man lcliiebt
jetzt in den kleiiien Sclienkel 6 einen an eiiiem Eif'en-
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I 345 I
dralit befeIiigten Stijpl'el bis an f'eine Miindung ,m
Iiinanf, damit diel'e Riihre ganz verfchlollkn ilt. Nnn
gielst m a n von oben d u r c h den ofnen Stiefel a I'o vie1
reines iind trocknes Qneckfilber e i n , dal's derf'elbe etw a bis zu
feiner Lange angefiillt i R , wobei man
dnrch Erfcliiitterung u n d vermittelfi eincs Dralites
alle L n f t a m der innern Hiilllung auszutreiben
Luclit. Alsdanii driickt man den Kolben niir 1'0 tie€
in den Stiefd a, dafs derfelbe dadiircli gefc1iloKen ifi
uiid neigt n u n die VorriElitung nacli gerado z u r Seite,
fo dafs das Brett horizontal liegt und die I'chmale
Kante tz nacli iznten gcltolirt ilt. Rci dicfer L a p
lteigt dic z d c h e n den Kolbcm iind QueckGlber i m
Stiefel eingef'c'chloKene Luft in den Raum unter a
Iiinaiif, welclies man dnrcli einigc ErCcIiiitterung
leicht vo11fi~nd;gbewirkt. W e n n xiinn jetzt den Starf'el aus deni kleincn Sclienltcl 6 auszieliet, das Barometer'lrett bei feinem Obertlieil e etwas hebt und ziigleicli den Kolben tiefer in den Stiefel einfchiebt, To
treibt das i n m6 auflieigende Qiieckfilber den nnter o
befindlichen ReIt der Lnft vor fich Iier. IIat das
Qnecklilber a i d diefe W e i h iiii klcinen Schenkel die
I,lnge der Scale iiberfchritten, Ib kaiin rnaii das Barometer oline Sorge anfli%ngen liiid die Fiillung iR
vollendet.
Man befefiigt niin die Vorriclitiingcn d n n d r
u n d die R6liren felbfi m i t gefiittericn MeKnghiilfekn
am Brette, aiicli fiist m a n I'ogleicli die Barometer- und
Tlierrnonieter - Scalen Iiinzu. D i e riclitige Stellnng
der letztern gefcliiehet iiacli den znvor a n dcr T h e r mometer IPiilire geniacliteii Merkzeichen die Rectification der orfiern nber wird a i d folgende Art be-
+
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wirkt.
Hat m a n ePn anderes gutes Heberharometer
zur Hand, I'o f'cliraubt man den Kolbeii vermittelfi
der Fingerfcliraube d ro weit hcrab, d a b da9 QueckIilber i n dem kleineii Sclienkel B auf der Scale einen
gleichen Stand niit dmi Heberbaronieter angiebt. Be;
dieleiii Verfaliren wird nnii aiich die Queckfilberhnle
in1 langen Schenkel e bis zii einem gewiKen Punkte
w herabfinlcen
we1cl:es ffir die Folge dcr I\rTornialP u n k t des feltfielienden Nivean ilt. Man bezeiclinet
denlklben einfiweileii mir dadurch dafs maii liier ein,
m i t eiiiein feinen Querfiricli vcrfelienca, ICartenpapier
linter die R6hre fcliiebt nnd lsrst die Vorriclitllng I'o
eiiiige Tage r n h e n \~iilireiidm n i i den feriiern Gang
beobaclitct u n d vcrgleiclit j dielwj erfordert wegen einiger Senltung des Qiiecliflbei-s etc. die folgende genaue Bericlitignng des Niveau. ZU dern E n d e triigt
m a n auf eiiie niit dem langen Schenkel genan parallel
anfwarts gezogene L i n i e , verniittclfi eiiies Gcherii
Zirltels ails dem Theilpnnkt dY' der Scale forgfdtig
28 Paris. Zolle aufwarts und zielit durcli den Endpunlct diefer L i n i e eine daraiif fenkrechte i u e r iiber
das Brett, welclie n u i i die nornizlc Lase fiir das Niveaii bezeichnet.
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S ifi ein kleiner MetnZ@ieg.eE von der H61ie e i n e s
Zolles welcher auf eine Mef'fingplatte verl6tlict, iuid
zur Seite der R6hre e , iii einer Neignng yon 45 Grad,
gegen die Niveau- Linie u n d zwar lo fdigcfchraubt
wird, d a h I'eine Flzclie Ibwohl feiikreclit auf dem
Brette fieliet, als dafs ancli die Niveau- Liiiie feiiie
Mitte triXt. A n deli1 P n n k t e , w o dielb Linie deli
Spiegel beriilirt , wird ahdaiin auf dor Spiegelflaclio
,
I 547 I
eine fehr Peine L i n i e aufwzrts zind rcnkreclit auf dem
Urette f i e h c w d eingerireii.
Das Niveau w n belielit a m einein Caubern Silberoilel- Elfenbein Blattclien a u f deXcn Mitte eine feine
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fchwarze Linie bezeichiiet ifi dic Gch \vie I'chon bemerkt, ail die L i n i e der SpiegelfI~cIle geiiau] anfchlicfst. Die Form diefes Niveau -EIZttcliens lenchtet aus der Zeichnung ein; es wird nacli vollkommner Bericlitignii~m i t der a d dem Bretto benierkteii
Liiiie unverriickbar angefcliraabt.
Dns Barometer wfirde xinn i n f'einer eiiifaclifien
GeItalt vollc~idctr e p wemi 1:lail i h i niclit n o c h einige pallende V'erzieruilgeil geberi mill; To kaiin mail
z. €3. deni unterlialb M vorllehende~iTheil des Brettes bey r, welclicr den Mecllanismus der Kolbenbe-
,
,
wcgnng enili8:t i n gleiclier I;f$he m i t II.1 verdecken,
wodurcli zugleich das fiindringen von Staub in den
Stiefel n verliiitet tvird, u. C w.
Die Scale des Barometers liat aus oben a n g e g e
benen Griinden eino der gew6linliclien entgegengeletzte Spraclie. Sie i12 i n 2wi;lftheile d e r L i n i e getlieilt, welclie a i a n b e i dem Gebraucii eirier L o u p e noch
lialbireti 1;an11 ">. W e r indellkn andern kiinfilichen
Vorriclitlint;C11 zu genauercr RlaafsbefiimmLunf; iiielir
Vertraueii l'cfclledct, ltaiiii dielelben leicllt niit der
*) Ich verrichte diere Theiluog mit einer eigenthiimlichen,
fehr bequeinen Tlieilmakhine
welche nicht alleiu die
Tlieilflriche in hoher Genauigkeit verzeicbnet, fondem auch
zopleich ihre, nach Anordnung der Scale verschiedene, L l n ge bdtimmt, Co daFs fdbR ain Blinder d i s k Theilungen ma-
-
chen kann.
c
368 1
IcIi mere oline dietelben l'clii~elleru n d Gcherer indem ich den Stand der
QueckfilberC'ule nicht nach der obern WGlbling derrelben fondern nach i h r e r 1 3 a h bertimnie, w e l c h
bei einer 6Ut gewitlilten Rahre mid richtiger Beleuclitung, durch einen fchatfen Schatten i n derlelben,
nicht allein den Horizontalfiand des Auges bcrichiigt,
fondern auch den genauefien Sclinitt erlaubt.
Das zu beobachiende Spicgelbarometer wird l'o
aufgeh~ngt, d a b licli die Scale i n der AugenhSlie des
Beobachtenden bcfindet und die vorderc! Spiegelflaclie
dem Lichte augekelirt ill. Bei der Beobachtung fatst
man die Schraitbe d mid feliet aufwiirts i n deli Spicgel S, wo man die Quecklilberlknle a d s lchiirffie diircli
den reflectirten Niveau Stricli gelclinitten erblickt,
indeni 3as Bild derlelben in der I\iclitung x herab
uiid ziigleicli i n einem W i n k e l voii 45 Grad vor das
Brett reflectirt wird. Mail riclitet dabei das Auge fo
eiii, dafs das refleciirte Niveau die zarto Liiiie in1 Spiegel deckt wodnrch jeder Feliler in der Vilirlinie mimiiglicli wird, D u r c h Bewegung der Scliraube d Iiebt
oder Cenkt ficli nun die Q i d ~ f i l b e r f i u l e , man kann
lie d a h e r wegen der Liinge der Richtungslinie a n €
einen Blick, anfo fch3rffte und genauefie i n das Niveau einrichten. N u n liest man den Stand des Barometers auf der dem Ruge gegcniiberliegenden Scale
ab. Die Leichtigkeit Eeqnemlichkeit iind Siclierheit dierer Beobaclitungsweile wird lie11 gewifs allgemeinern Beifall erwerben.
Die i n Fig. 5 nach e i n e m gr6fseren Maarsliabe befonders dar@ioll te Vorriclitiing fcliiitzt endlicli das
Barometer Lei derii Transporte gegon UefcliiidiSiuig.
Scds in Verbindung fetzen.
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[
I
349
b ilt eia Stikk- cles ileinen ScherAeL brn (Fig. 2 . 1
mid J J e~i n e gewiillnlicla~feinb .Tblermonicier - liijlire
voii zureicbxtder .Glnsfiiirke. Bei K &@ cine fi&e
Kugel aqgebhlk'n, welclia &crhalb h ~ d i *
n en i n
eine feirie Gpitze ausgeaagen,wird. Die whtem Rliindun3 n wird etwa5 etweitert uiid anf beliannte W c i k
m i t Blare uberzogen uiid itl ain Stiickclien Kork cingeleimt, welches, \vie die Figlzeigt in eiiicn i l l die
Schenkclriihro genau paKenden IColLen verwniidelt
wird.
Die untere etwas aiisgcli6lilto F l ~ c l i ecliel'cs
ltleinen Kolbens iiberzieht man niit eincr Lase Fifclileim, ~ i i nlie vallig glatt lierzufiellen. Bei engcrn I W i reii kaiiii niaii Gch aucli anfiatt des Korks tines liarken elafiifclien Lederfiiicltchens bcdienen.
Der Gebrancli dieler Vorriclitmig ili n ~ i nfolgciider : W e n i l das Barometer iransportirt werdeii loll,
To l c l l r a d t niaii den Kolben a (Fig. 2 . ) lo weit iincli
oben, dafg das Queckflber irn lnngen Schenkcl obeii
bei e diclit ani'cliliei'st uiid i i i i rlzcrzen iibcr die Scale
hinanflteigt j alsdaiiii driickt inan deli kleincii 1Colhcn
n, wic Fig. 5 deutlicli maclit , diclit anf d a s Quecltiilber herab j die zwifchen beiden befindliclie L n f t entweicht dabei v611ig d l d l dio l i d i r e n n a n d das
Qneckfilber fieigt bis i n die Kugel K Iiinauf. Auf'diefe
W e i r e ilt i i ~ i n ,wegeri des Gegcndruclts d i c h Queckfilbcr SXiile in n K das Baroiiietcr vollkommen gegen
das Eindringen von L u f t gelichert. Delilit die \'Virnie das Qiiecltfilbrr dcs Uaronieters a u s , fo fieigt cs
in die Kuael K liinaiif, zielit es h i n ~ e g e ndie Kilto
zulanirnen 10 filllit cs u u 6 t l K.ugel
~ ~
nacli.
Ilas
Schwaiiken der QiieckGIberhile ift clurcli die Feinheit
der RGlire vcrliiiidcrt.
1
,
-
,
C 350 ]
Nachdeni dae Barometer a n Ort uncl Stelle snfseJiEtngt ifi, zieht man 3ie kleirie K o l b e i i i ~ l t r ewieder etwas i n die H61ie, wobei der Luftdruck f~irnmtliches
Q n e c k f i l b e r wieder i n b IierahlreiLt iind clic Luft alsdann nachfolgt. Jetzt l'cliraubt man d e n langcn Schonkel anf das Niveaii nnd es k a n n 111131 die Ucobaclituiig
S e C c h e h e n . Diel'e lileinc V o r r i c h t n n ~nkn bleibt znni
Schutz gegen Staiib etc. mit d e m Barometer verbun-
d e n ; fie wird zn dem Elide iiher b (Fig. a ) in d e r
Hichtung d41 L i n i e x mit b e l e d e r t e n Mcfiiiig- Hidfen
befefiigt, worin fie fich fietig nnd ficher a u f und nieder Ccliieben lafst 9.
W e r das hicr befchriebone Spiegel B a r o m e t e r
Sanz yon Glae u n d oliiie IIolzfaKung aiifertisen will,
findet in Fig. 3 uncl 4 eiiiise zweckmaf'sige uiid leiclit
ausfuhrbare Formen, Diel'e Einricli twig liat melirere
Vorziige und ifi jederii i:i der Glaebial'ekunR Geiibteii
yon felbfi verli~ndlicli. +')
-
-
*) A d s e t diefer bei jedem folchen Barometer leicht anzubringenden, fehr einfacben Vorrichtung habe ich auch ein eigenthiimliciies, fehr ficheres u n d bequemes Reirebarometer zufamniengefeizi; e s i l l mit einem Hahn verfehen u n d der Wechfeel der Temperrtur wird durch eine federnde Einrichtung des
indelien wiirde die Berchreibung dellklKolbens u regulirt
ben die Griinzeti diefcr Abhandlung iiberfchreiten , welclie n u r
die einlachke Einricbturig 3es Spicgelbarorneters zum Zweck
hat. Ich behalte mir v o r , diefe und inelirere andere vortlleilhrfte Barometer Coafiructionen etc. ltiinrtig v o l l R i u d i ~ e rin
einer befondern Schrift darzultellcn. It.
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**) Eine Hauptabliolir des Hrn. Verfaffers bei Bearbeitung diefes
Aufratzes war, Freunden der Phyfik , die in grofser Enrfernung von Foliden mechanifchen WerkRBtten wohnen, und dagegen felbfi im Befitc der unmtbehrlicbl2en Gor3thes find, An-
leitung zu geben, fich ohne weitere Htllfe, e h InRrument zu
verfertigen , tlas wenig koRet , die gewiihnlichen Wettergltfer
an Genauigkeit Libertrifft und dabei noch einige fonfiige Vordieile verelnt. Dafs dem VerfaNer diefes gelungen, wird man
nlcht abfireiten wollen. Schwerlich aber mGcliten die hiet
vorgefchriebenen Einrichtungen den Anforderungen entfprechen, die man gegenwiirtig in Betreff der Genauigkeit an In?
firumente diefer Art zu machcn gewohnt If$ und in der That
v o n den beffern mechanlfchen Klinftlern bisher fchon befrledigt worden find. Die Genauigkeit von 2%Linie. welche der
Verfalfer fich als Grihze gefetzt hat, in, wenn gleich zu den
meifien Zwecken hinreichend, d m h gewifs elno fehr marsfge
und bei einiger Sorgfalt in der Ausfiihrung, mit Nonius rind
ausgefpannteu PPden, fchon ohne Loupe, leicht zu errelcheu.
Qb indefs bei den vom Hrn. Yerfarer gewlhlteo Vorrichtungen die innere Sicherheit der MeITung bis zu Iener G r l n z e
reicht, m6chte ich fehr bezweifeln. Die Art der Reltimlpung
des obereii fefien Punktes, die Einrichtung der S c a l e , dle
trier zugleich aus Holz und Metall befieht, und der UmRand,
dafs auf diefes Barometer nur d e r Stand eines anderen, als
rich tig angenommenen, iibertragen wird , wobei wegen Temperaturverfchiedenheiten und auderer Zufilligkeiten leicht InthGmer entfiehen kGnnen, find Dinge, die diefem Inltrument
keine fehr grofse PrBcifion gefiattsn, und ihrn wenigRens kelnen Vorzug vor den fchon iiblichen gewfhren. Doch will ich
damit nicht l;ugnen, dars innerhalb gewin'er Grfnzen diefea
Barometer reine Zwecke wohl erfiillen mag; such iit gewifs
fir nicht forgfaltig ausgekocbte Barometer die Einrichtung, das
Vacuum auf confiantem Volumen zu erhalten, ganz zweckmffsig ;
n u r miifste diefesvolumen , wenn man wirklich Gafe von merklicher EspanfivLraft darin vorhanden anzunehmen hat, bei einer
forgfaltigeren Berickfichtigung noch fiir die Teniperatur eine Correction erleiden. Es wird iirdefs in jedem Fall fcherer feyii,
auf das Auskucheo der RGhre die nijthige Sorgfalt zu verwenden, und bei der Beobachtiing das Infirunient keine ungewiihnlich hohe Temperatur erleiden zu lamen.
Was die zu Anfange von dem Vertaffer erwh'hnten Vor-
ziige des Heberbarometers vor dem Gehfsbaroineter betrifft,
fo find fie bei weitern nicht fo entrcliieden, wie fie hler aurgefprochen wurden.
Ein jedes hat reine beronderen Vorziige,
und weiin es auch bei dem erfteren vernioge f'eilier einfacheren Einrichtuiig leichter mSglich i l l , eiiie fcharfe NefJung der
Quecklilberfiule zu erhalten, To iR damit noch gar iiicht gefagt, d a k beim GefPrsbarometer nicht ailcll Genauiglteit zu erreichen wire. Die belitzer der Portin'fchen Gefakbarometer
z. B. wiirden gewils fc!lwerlich der Uehaiiptung des VerfaCiers
beitreten wolleti. Fur 148hennieITungeii aiif ReiTeii, bei welchen iiie eine g r o k c Geiiauigkeit moglicli ili , hat das Gef&
barometer die grohen Vorziige, dafs es ficli vie1 licherer vertlkal Rellt. dafs es wegen' reines mehr nach unten vertheiiten
Gewiclites nicht To vam Winde bewegt wird, wie das Heberbarometer, uiid dafs cs in der Regel leichter zii transportiren
iR, wie jeties. Eben To ist cs fiir ltngere Beobaclitungeti an
einem und demf'elben Orto dariu dem Heberbaroineter voraus,
dars feiii mit der atmorplilrifclien Luft i i i Deriihritng fieherides
Niveau geriiigen oder faft urirnerltlichen Oscillationen unterworfen ift, womit zuglcich dir Mogliclikeit vermindert wird,
dais mit der Zelt Luft in den 19ngern Sclienkel trcte. Auch
hnben bei gleiclier W e i t e der.H6hren dle kleinen Unebetiheiten und fonfiige zulallige BeTcliaffenheiten der inaeren FIlche
des Glares, beiiq Heberbarometer weif grSrseren E i n f l u k auf
den Stand der QueckfillerI?iule. als beim GefiNsbarometer.
Es iR eine ganz gewuhnliclie Erfcheinung bei dem erRern, dars
man To v i d e verkhiedenc Ablefuiigen bekotnmt, als man, nacfi
vorhergegangener Erkhiitterung des Inftrumentes. Einltellungen gemacht hat. Die Vorziige des Heterbarometers. ein von
den Wirkungen der Capillaritiit befreites Rehltat LU geben, gehiiren nur deneii mit fehr weiter ( 5 bis 6 Linien fiarker) Clasrijhre an. Bei Riihren von gew6hnlichem Durchmener ilt im kurZen Schenkel, vermijge der anhaftenden Luft und Feuchtigkeit,
die QueckfilberflLche fiecs convexer, als in dem langeit Schenkel, und zwar i n Abhlingigkeit von der jedcsmaligen hygrometrifclieii BekhaKeenheit der Luft, fo dnfs der Utiterfcliiad nicht
einmal ganz cotillant bleibt. Zur vollea Genauigkeit hat man
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hier fiir den kurzen Schenhel eine veranderliche, yon der
Chorde und der jedesmaligen Sagitte des Bogens abhangende
Correction anzubringen, wozu man ficli der von Eckardt und
Schleiermacher berechneten Tafeln bedienen kann. Die in der
Connaissance de tenis pour I812 gegebene Tafel fiir die Capillaritlt fiiitzt fich darauf, dafs an dem auf der Sternwarte zu
Paris befindlichen Barometer die Wolbnngen iu beiden Schenkeln gleicli waren ; eben dalfelbe gilt von der Tafel, die Bouvard fpsterhin berechnet hat (Annal. de Chim. et Phys. XXII.
351). Dafs diefe Tafel aber n u r fiir die gernacliten VorausFetzungen gilt, und dafs man z. B. fehr irren wiirde, wenn
man a n einein GenGbarometer, denen oberes Niveau eine
Ebene bildet, noch eine dem DurchrnelFer entfprechende Correction addirt, iR aus der CspillaritXtslehre einieuchtend.
Delcrofs hat in der Biblioth. univers. VIII. 10 diefes allgemeiner zur Sprache gebracht, und dafelbR die oben erwPhnte Tafel von doppeltem Eingange mitgetheilt , welche auch Hr.
Hofr. Mulike feineni Lehrbnche und dem Artikel : Barometer,
in der neuen Oearbeitung des Gehlerkhen WBrterbuchs beigefdgt hat. Man ltann dafelbfl das Ausfuhrlichere nachfehen.
Uebrigens mufs noch bemerkt werden, dafs, wenn man niclit
die CapillaritZts- Wirhung auf obige Art beriicklichtigt und die
Queckfilberfaule nicht mit iiufserRer Sorgfalt mifst (z. B, die
Scale nicht ebeofalls ilir befonderes Thermometer belitzt),
auch kein erheblicher Nachtlleil aus der gewbhnlich fchwach
konifchen Form der Glasrbhten entfpringt, fobald man n u r
diefe Riihren nicht von zu kleinem Durchmeffer nimmt, und
beide Niveaux wirklich mifst, nicht das eine durch Rechnung
beRirnmen will. Dafs der Hr. VerfalTcr die Queckfilberfliche
von da abmifst, T J O fie die Glaswand beriilirt, und nicht vom
hiichfien Puiihte ihrer WSlbunq, liann wohl nicht allgemein
empfohlen werden j denn nur die mittlercn Theile der Sink
lind es, die lich ungebindert rnit dem Drucke der AtmofphPre
in Gleichgeivicht itellen hiinnen.
H e r r Dr. Romershaufen hat die liier befchriebene Einrichtung des Barometers noch dahin abgeEndert, dafs er den
Stempel iai unteren Theile der GlasrGlire durch eine gezahnte
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354
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Stange heben und fenken, und mfttellt dlefer einen Zeiger in
Bewegung fetzen 18fAt, der den Stand der QueckfilberCiule
auf einer gethellten Kreisfchelbe anglebt.
Die Ebene der
Schenlrel Rebt dabet fenkrecht gegen die S b e n e des Zifferblattes und man hebt mittelR der unteren Schraube den Stempel bei jedesmaliger Beobachtung fo weit, bis dno Queckfilber
itn untern Schenkel mlt d e r fefien Linie nn itn Niveau liegt.
D e r langere Scheukel ift dabei ganz von der Faffung bedeckt;
vjill man ihn aber fichtbar l a f e n , fo itellt man das obere Niveau auf den fefien Punkt ern. Die W e r t h e der Theilungen
des Zifferblattes werden durch Vergleich des Standes diefes
Barometers mit dem eines guten Heberbarometers gefunden.
Der Verfaffer nennt diefes Infirument ein Z~igerbnronzeter.
Fig. 6 zeigt die werentlichen Theile deffelben. und macht eir
n e ausfiihrlicho Befchreibung unnSthig, da Yiberdiefs diefe Einrichtung mehr auf BeluRigung als anf wirklicheti Nutzrn bc.
rechtiet ilt. Dafs die Queckfilbermenge in diefem Inftrumente
nets diefelbe bleiben mufs, ift eiiie Eigenfchaft , die daffelbe
nicht zu feinem Vortheil auszeichnct; auch weifs ich nicht ob
man diefes Zeigerbaronieter als eine Verbefferung des Hookefchen Radbarometers zu betrachten b a t , denn v o n Genaoigkeit und Zuver!Bffigkeit in den Angaben, kann ftreiige genommen bei beiden nicht die Rede feyn, und als Wetterglas,
empfiehlt Iich das letztere dem Beobachter dadurch, dars es
der MShe des EinRellens Iiberhebt. Ohne im Geringfien den
verdienfilichen Bemiihungen des Hrn. Verfaffers Eintrag thuit
eu Wollen, kann ich mich doch der Eemerliung nicht enthalten, dafs die Barometer, wie fie in neuerer Zeit a m den beKeren WerkltBtten Dbutfchlands und Frafikreichs hervorgegangen find, den Zwecken der Meteorologie vo!ll;ommeii Geniige
leifien; und das Heil der Wiflenfchaft nur davon abh'ingt,
diefe Inltrumente. unbefcchadet ihrer Giite minder kofibar zn
machen, fie allgemeiner Z I I verbreiten, und iiach einem geordneten Plane anlraltend zu beobachten.
P.
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