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Das Trevelyan-Instrument bewegt durch den galvanischen Strom.

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In ihrer Begleitung findeii sich stets kleine schwarze,
lebhaft glanzende Glimmerblattchen, welche ebenfalls dem
frischeir Melaphyre gana frernd sind, ond deren Bildung
erst in der Gesteinsverwittening ihren Grund hat.
Diefs ein neuer Beweis, dafs Feldspathbildung unter
sehr verschiedenen Bedingungen erfolgen kann ; liier sogar,
wie es den Aiischein hat, bei gewohnlicher Teinperatur
und auf nassem W e g e in Folge von Ges~einsverwitteruni;.
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' U n t e r den iiitercssanten Bewegungsersclieiiiungeii innerhalb des Schliefsungsbogens der gnlraiiischeii Kette, welche
Hr. A. P a a l z o w in diesen Annal. Bd. 104, S. 4 1 3 bespricht, ist eine, die ich fruher unter etwas anderer Form
schon beobaclitrte und v o n der sich eine Notiz im Jahresberichte des naturwissenscliaftliche~~
Vereiiis zu Halle voni
Jahre 1850 findet. Jch meine die wiepcnde R e w e p n g eines Kohleiihalbringes , der, auf eiiiem dunnen Platinbleche
ruhend zum Leiter des Stroines geniaclit wird. Hr. P a a l z o w erklart rollst~iidig den Hergang der Saclie; es lefst
sich derselbe jedoch auch, wie mir schcint, in aller Kiirze
so deuten, dafs inan sagt: Der Appnrat ist ein TrevelyanInstrument, dem die Warme, welche auf bekwnte V'eise seine
aitternde Bewegnng erhiilt , durch den galvnnischen Strona
augef'uhrt wird.
Zum Trager und T'Vieger lassen sich gewifs alle Korper gebrauchen? welche die Ejelitricitat gut leiten, vorausgesetzt, dafs inan ihneii, besonders an den Beriihrungspnnkten, eine passende Form giebt. AIs Beispie? fuhre ich iiur
an, dafs ich fruher eiii lnstruinent in1 Schwingen erhielt aus
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Kupfer und Knpfer, und ein zweites aus Messing (Wieger)
und Eisen (Trager). Jetzt habe ich einige neue Versuchsreihen gemacht mit drei verschiedenrn Wiegern , niinilich
ails Messing, Stahl und Gaskohle und dieselben in dauernden Schwingungen erhalten auf folgenden Tragern:
Gold
Neusilber
Blei
Platin
Eisen
A 11thon
Silber
Stahl
Wismuth
Kupfer
Zink
Aluminium
Messing
K R dim iurn
Gaskohle
Nickel
Zinn
W a s die Wieger betriffi, so war der Messing-Wieger
von gewohnlicher Forin, unten cansex und oben concav.
Der zweite war ein Stuck Gufsstahl von quadratischem
Querschnitte, 1” lang und $” breit. Der drittc war ein roh
zugerirhtetes prismatisches Stiiclr Gaskohle von ungefahr 6”
1,iinge und 1 und 1; Breite unci Dicke. Alle drei waren
Init Stielcii versehen. Die Triiger wurden wegen der Form
der Wieger zu Spitzen ausgearbeitet und in den Schraubstock gespannt, wie das sclion S e e b e c k und T y n d a l l
gethan. Der Stiel des Wiegers ruhte auf einer zweiten
passeiiden Uuterlage und an sein Ende war ein Draht gelothet, welchcr in Quecksilber taachte, so dafs der Strom
jetzt Ieicht durch Wieger und Triiger geleitet werden konnte.
Als Elektricitzts - Quelle diente in allen Fallen ein Zink-EL
sen Element. Die Schwingungen wurden in den ineisten
Fallen sehr leicht erhalien. Oft geschahen sie so langsain,
dafs sie sich brquem zahleu lielsen: oft folgten sie aber
auch einander so rasch, dafs sic zu niehr oder minder hahen Tolieti verschmolzen. Die Schnelligkeit der Schwingungen ist, wie mir scheint, haupts~chlichabhangig von der
Entfernung der Tragerspitzeii , vom Gewichte, der Forin
und der Lage des Schwerpunktes des Wiegers und endlich
von der Erwarmung und Aosdehnung der Reriihrmigsstellen. Die meist langsamen Schwingungen tles Kshlenwiegers
scheinen i n der bedeutenden Hohe des Sclirverpuulites iiber
dem TJnterstiitziingspri~~kteihren Grund zii haben. An den
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beiden Beriihriingsstellen zwischen Trlger uiid Wieger ersclieiiieii wahrend des Toiiens ortcr Schwiugens lteine FnuIt ell, da die Beriihrung dort ja iiicht unterbrochen w i d .
Eiii kleincr Funke I\ann sich zwar dein Aiige leicht entziehen, aber der h1;rnke Messingwieger zeigte nie cine Spur
von Oxydation. Aucb das Galvanometer bewies dnsselbe;
denii als iitittelst Abzweiguug ein Theil rles Stronies durch
classelbe gelcitet wurde, so giiig die Watlel kauint inerklich
zuriick, wenii der vorher ruhende Wicger durch leises Anschlageii mini Schwingen gebractit murde. Die drirch diesen Riicltgaiig anpezeigte +y~ingcSchwkhung des Stroines
erkliirt sich aber durch die Vermehrnng des Lcitungswiderstandes, da beiin Tonen der Wieger meist auf einer Spitze
schwebt, und nur wenn er auf die ;mlere Seite fsllt, inoinentan aiif beiden Spitzeit riiht. Dafs bei Elrir. P a a I z o w ’ s
Apparate sich an der ~Beriihrungsstellc zwischen Triiger uiid
Wieger Frunkeii zeigten, mag einerseils volt dem starkuren
Stroiiie (Hr. 1’. gebrauchte 4 Platirteleiiiente), andercrseits
aber von tleiii leichteren Kohlenstiiclte herriihren, drriii
die Beriihrung liann aiich dort wohl nie virllig iinteil~rochen
gewesen seyn.
Es ist denkbar, dafs auch danii iioch beim Trevelpaniiistriiinente daueriide Schwinguitgeii stattfinden kirnneii,
tvenn von den beideii Spitzen, welche den Wieger tragen,
iiur die ciiie bei eiiitretencicr Bcriihrung eriiitzt uiid ausgedelriit wird, wahrend die andere uiiver:indert bleibt. Die
Hebuug des Wiegers erfolgt daiiii nur einseitig , rind die
Kraft, welche die Bewegnng unterhlilt, ist auf die Hiilfte
geschwundcn. Mali wurde die Moglichkeit solcher Schwngungen durch Warioe iiiit eineni liistrninente priifeii konnen, dessen Wieger der Lange iiach gettieilt ist, so dafs
rnaii vor deni Ziisaininensetzen niir die cine Hlilfte erhitzen
kiinnte. A. S e e h e cli gebraochte ein solclies Instruiijeat,
uni zu zeigeii, dal‘s die leiteiitle Verbindung zwischen den
Reriitrrungspri~tkte~~
iiicht erforderlich sey. D er galvanieche
Strom lakt ohne eiiie solche Vorrichtiing die Priifung des
Gesagten leicht zu. lsolirt iitan n~i1111icI~
Oic beirlen Spitzeii
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des T r a p s gegeneinauder, und leitet den Stroin d a m voin
Wieger aus iiur diirch eine derselben, so ist die Forderung
erfullt. Ich habe dauernde Schwingungen dieser Art ziemlich leicht erhalten init den1 Kohleii- Wieger auf Platin ulid
Eisen. Schwieriger gelang es init dein Messing- Wieger auf
Platiii und ich erhielt sic nicht inii dein Stahl-Wieger auf
Platin. Andere Coinbioationen habe ich nicht versucht.
Bei dieser Anordnung des Versnchs wird der galvaniscbe
Stroln natiirlicli abwechseltid unterbrochen uod hergestellt;
es zeigen sich an der betreffeuden Ber iihrungsstelle stets
Fonken und es wird dieselbe oxpdirt. Darin liegt auch
der Grund, weshalb die Schwingungen bei deri wenigsten
Metallen daueriid seyn konneu. ,411cfl der Messing- Wieger
kain nach einiger Zeit auf deu Plntinspitzen zur Ruhe, da
danii die Oxydschicht zu dick wurde um nocli gut zu leiten. Man erleichtert das Eia;treten dieser Schwingungen,
weiiii man den Wieger so ziir Seite riickt, dafs seill Schwerpunkt fast iiber der Tragerspitze liegt, durch welche der
Stroui nicht geht.
November 1838.
[)er
Vortragende war davon ausgegangen, die Unterschiede aufzusucheii, welche die Wurmeleitung der verschie%ienenHiilzer darbietet, je nachdem Pie parallel oder recht-ninklig gegen die Faserii stattfindet. Zu dein Ende hatte
er die zu uutereuchendeu, i n Platteii geschnittenen Holzer
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