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Das Wasser in der Industrie und im Haushalt. Von J. Leik. (Technische Fortschrittsberichte Bd. XXXIII.) 2. Aufl. 137 S. 27 Abb. 15 Tabellen. Th. Steinkopff Dresden u. Leipzig 1941. Pr. geh. RM. 8 Ч geb. RM

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Hochpolymere Chemie. Von K. H. M e y e r uiid H. Mark. B d . 11.
679 S. 180 Abb. Akadem. Verlagsges. m. 1). H.. Leipzig 1940.
Pr. geh. ILM. 38,80. gcb. R h T . 40.80.
I n den 10 Jahren, die seit deni 13rschcinrn der 1 . Auflage (let
.,Hochpolymeren Verbindungen" von K . H . Msyer und H . Mark
verstrichen sind, hat die Chemie der Hochpolymcren, sowohl was deli
Urnfang der Forschung als auch was ihrc technische Bedeutung anhclangt, eiiie gcwaltige Ausdehnung gcnoiiinicri. Wcnn auch zahlrciehe und erfolgreiche Ansatze vorliegen, manche Eigrnschaften der
Hochpolyrncrcn auf einhcitlicher thcoretischer Grundlagc zu behandeln, so bildctcii sich doch andererscits inimer mchr einige groI3c
Gcbiete niit theoretischen und eliperimentellcn Sonderproblrmeil
heraus, wie die Chemie der Silicate, dcr Kunstharae, des Kautschuks, der Cellulose und der Proteine, dic im allgtmcinen von verschiedznen Forscherkreisen bearbeitet werden uLd dercn Ergebnisse von -AuQenstehcnden kaum noch iiberblickt und ausgewertet
wcrd:n konnen. Rs ist dahrr schr zu begriiI3en. wenii in dem vnrliegcnden Werke eine zusaninicnfassende 1)arstrllung cLer gesamten
Hochpolymeren, der anorganischcn und der organischm, der natiirlichen und synthetischen, gegeben wird, die in den allgemeinen Kapiteln die gemeinsameii niethodischen Grundlagm u d die theoretische 13rfassung des besonderen Verhaltens der Ilochpolyrrieren
aufzeigt und in den sp2zicllcn Kapiteln die wesentlichen Eigensehaften der einzelnen Stoffc untcr bcsondcrer Beriicksichtigusg dcr
allgemeinen Grundsatze und Zusarnmennangc bcschrribt. Die theoretische Betrachtung erfolgt dabei konsequent von dem Standpunkte aus, ,,daO sich die bei Hochpolynieren beobachteten eigentiimlichen Erscheinungen cbenso auf das Wechselspiel von atoInaren Anziehungskriiftcn und Wirniebewegung zuriickfiihreri
lassen wie cias Verhalten nietlermolehilarcr Verbindungen". I n
der Durchfiihrung diescs Standpunktes werden bei rerschiedenen
aktucllen Problemen, wie dcr Thcorie der Kautschukelastizitat.
der Lijslichkeit der Hochpolynieren, den1 osmotischcn Druck und
tier Viscositit ihrer Losungen und der Permeabilitat von Menibranen,
eigene unvoroffentlichte I~~perimentalarbeiten
ausfiihrlichcr wicdergcgeben. - Auch im speziellen Teil ist Pragen von allgerneiiicr
Bedeutung ein breiterer Raum gelassen; nian findet liier aber auch,
iuiterstiitzt durch zahlreiche Tabellen, Kurven, Strukturmodclle
11. 8.. ein vielscitiges Tatsachenmaterial, so dal3 clas Buch dank der
iiberlegenen Beherrschung des gewaltigen Stoffes ein in Anbetracht
des verhaltnismaI3ig engcn Raumrs rccht vollstiindiges Bild des
gegenwartigen Standes von Throrie, Experiment und Teclinik auf
tiem Gebiet der hochpolynieren Chemie gibt. Wer selbst in wissenschaftlicher oder tcehnischer Kichtung niit hochpdynierep Stoffen
itrbeitet, wird mit grol3em Intcresse die Stellungnahme dcs Vf.
zu manchcn, heutc vie1 umstrittencn - und oft miI3brauchten
Thcorien erfahren; er wird es ferner besondcrs zii schatzen wissen,
daL3 cr sich in der vorlicgendcn Darstellung, in dcr Wcsentliches und
Unwesentliches geschicden sind, vie1 raschcr als bei Ucnutzung von
Spezialwerken iiber Tatsachen ails Nach bargcbieten unterrichten
kann, die ihn die eigmen Bcfunde auf breiterer Grundlage
verstehen lassen. Die Erkenntnis der den verschiedcnen Cehirtm
rlcr hochpolymeren Chemie gcmcinsanien G:undl: gen ist aber
heute um co wcrtvoller, als die -~~lstauschtnBglichkr.itcn
anorganischcr geg.m organische, synthetischer gcgcn natiirliche Ilochpolymerc
technisch immer mehr an Bedeutung gcwinnen. -- An vcrschiedenen
Stellen des spedellen Teiles, wie in den Kapiteln iiber Muskelproteine, Hormone, Toxine und .QntikBrper, Fermente, Viren (die
Vf. vorlaufig noch den Lcbewcsen zuordncn miichte), in dem Kapitel ,,Folien und Jfembrancn", insbesondere abcr in dem SchluL1kapitel ,,Der molekulare Fcinbau tier pflanzliehen und tierischen
Gewebe" schliigt Vf. die Briickc zwischen Problemen tier hochpolymeren Chemie einerseits und der Biologie und Physiologie
andererseits und leitet von den Eigenschaften der IIochpolymeren
iiber zum Gebiet der submikroskopischen Morphologie und Zuni
Vcrstaudnis der Vorgbge in cler lehcnrkn Natur, ,,der wahrcn
Meisterin unserer Wisscnschaft".
D . Kriiger. [BB. 89.1
Chemische Farblehre. Von W. O s t w a l d . ( I k r Farblehre drittes
Buch.) 220 S., 6 Fig. l'h. Martins Tcxtilverlag, k i p z i g 1939.
Pr. geb. RX. 12,-.
Diesen dritten Band der Farblehre hat Ezsgen Ristenpart aus
dem nachgelassenen Entwurf -- nur drei Kapitcl waren abgeschlossen - von Wd. Ostwald zusammengestellt. Ausgehmd von
allgemeinen physikalischen cberlegungen iibcr die ,,Farbe" werden
voii Element zu Element mit Xinsehlud ihrer Verbindungen die
Farbigkeit und ihre Ursachen bcsprochen. Durch die Fiille des
Materials bedingt, z. B. organische Farbstoffe, beschr5nkcn sich
manche Angaben oft auf ein nur lexikonartiges Aufzihlen. I n
weiteren Kap;teln werden die physikalisch-technischen und chernischen Analysen gcgcben sowic die verschiedenen Anwendungen
in der Malerei und in der Graphik unter Beriicksichtigung der
Bindemittel, in der Farberei wie auch in der Keramik und anderen
Gebieten, wenn auch hier nur in kurzen Hinweisen tder Literaturangaben. Eingehender sind dic KapItel iiber Mikrographie und
mikrochemische Untcrsuchung der Farbkorper in dcr Malerei.
Dieses letzte Kapitel zeigt, wie man schliel3lich auch ohne moderne
Hilfsmittel arbeiten kann. Bedauerlicherweise wird gar nicht auf
die eigentliche Scbwierigkeit der Gcmaldcuntersuchung eingegangen,
wie das Trennen von Pigment und Bindem.tte1. oder gar auf das
U f e Chemle
66.Jahrg. IS48. S r . 7i;Y
Wichtigste, die Bestirnnimig der Bindemittel selbst. "rot2 dieser
Liicken leistct das Buch zur raschen Orientierung gute Dienste.
,Mislkr-SkjoM. [BB. 108.1
D a s Wasser in der Industrie u n d im H d U S h a k \'on J . 1,cik.
(TechAsche ForGchrittsberichte, Bd. XXX.111.) 2. Aufl. 137 S . .
27 Abb., 15 Tabellen. Th. Stcinkopff, I h s d e n 11. 1,ripzig 1941.
Pr. geh. RM. 8,--, geb. RM. 9,--.
Das vorliegende klcine Biichlein befaflt sich ill zusaninieiigrdriingter, aber sehr ubersichtlicher Weise nlit tlcr Chemie u n c l
Technologie des Wasscrs. Neben den cheruischen Untersuchungsmetl~oden,wie sie im wesentlichen fur die Beurteilung von Trink-.
Branch- und Kesselspeisewasser notwendig sind. werden auch
Einzelfragen der Wasserversorgnny behandclt und die Verwendung
des U'assers im Fabrikationsbetrieb erortert. Die chemiseh untl
technisch vorgebildeten Betriebsleiter von Dampfkesselbetriebeii
werden in dem Buch eine ganze Reihe von neuartigen Wasseraufbcreitungsverfahren finden, die durch Zahlentafeln, Abbildungeri
und kurvenmldige Darstellungen gut erlautert sind. Die Abwasserrebib-ng ist vielleicht etwas zu kurz weggekomuien und nicht
ganz in der riehtigen Weise dargestellt. Bin umfangreiches Sachverzeichnis ist dem Buch angefiigt.
H i m m n n . [BR. 106.1
VERLiN DEUTSCHER CHEMiKER
AUS
DEN BEZIRKSVEREINEN
Bezirksverein Frankfurt a. Main,
Kreisgruppe Main z-W iesbaden.
S i t z u n g a m 16. D e z e m b e r 1941 in1 Horsaal ties Labora.
toriums Fresenius,\~icsbatlcri.Vorsitzender: Prof.Dr. R . P r e s e n i u n
Teilnehmer : 75.
Dr. K. Hultzsch, Chemische Wcrke Albert, Amoncburg b.Wir.s
baden-Biebrich : En.?afeh.wEguizd Aufbazr ge?uirt&ter P?i,eml-Harze.
Die Reaktionen, (lie zur Bildung gehirteter Phrnolharze fiihren,
kosnten in neucster Zeit durch Arbeiten von A . Zinke, H . v . E u ~ T ~ )
und K . Hzdtzsch weitgehcnd aufgcklart werden, so daI3 sich heutc.
bereits ein hefriedigendes Bild iiber den -4ufbau dieser Massen gcwinnen ld3t. Die bisher gcltende Xnsicht von der Struktur der
Resite, die als Bindungsprinzip zwischen den Phenol-Keriien uur die
Methylen-Briickr kennt, hat sich lediglich fur einigewenigc Kcsit-Arten
als zutreffend erwicsen. - Die bei der IIirtung von Phenol-Harzeii
stattfindendcn Reakticnen wurden an der Verharzung von Dialkylphcnol-monnalkoholen)lcn als Mockllsubstanzen studiert. XeucrdirLgs
k o m t e gezeigt wrrden. dad auch bei cler IIartung technischer Phenol1Iarze sich die gleichen Keaktionen abspielcn. Es kI3t sich nunniehr
ein allgenieines Schema der Phenol-IIarzhartung aufstellen. Wadi
diesern tritt bci den Phenolalkoholen, den Grundhausteinen der
Resole, zunachst gegenseitige Veritherung der Mctliylol-Gruppen
und - bei Gegenwart von Phenol-Korpern mit freicn Keaktionsstellcn - Kondensation zwischen diesen unci Methylol-Gruppen ciii .
Tni erstgenannten Pall bilden sich Methylt.nPther-Briicken, die als
:l.nhydrid-Form der Methylol-Grupperi weiterhin reaktionsfihig sind :
irn zwc.itenPall entstchcn bestkdige Mc~thylen-Briickcn.Die Metliylen
:ither konnen in zweierlei Weise weiterreagicren, iudcni sie entwedei
unter Formaldehyd-Abspaltunbt ebenfalls in Methylen-Briickcn iibcr .
gehen wler durch Wasserahspaltung Chinonmethide bilden. Diese
lagern sich zu dimeren oticr trimeren Formen zusammcn, wobei in
technisehen Phenol-Ha1zen vermutlich Kettenglieder von cyclischcii
Chinolathern auftreteii . Die Chinonmethide unterliegen weiterhin
Oxydoreduktionsvorgkgen, bei welchen sich unter anderem such
Athan-Briicken bilden. - Je nachdem, bei welcher Temperatur und
nach welcher Zeit die Hartung von Phe.no1-Harzcn abgebrochen und
in welchem MaDe sie durch Kntalysatorcn beeinfluat w i d , finden
wir in geharteten Phenol-Harzen verschiedene Bindungsarten. IXesc
lassen sidi auch in technischen Rcsitcn durch geeignete Reaktionen
nachweisen. BCi Phcnolen mit drei Reaktionsstcllen geniigt zur
Bildung vollig unloslicher und unschmelzbarer Harze bereits eine
vielfache Vcrkniipfung der Phenol-Bausteine durch Methylen- und
J~ethylenather-Biiicken. Bei Anwesenheit der letzteren konnen die
Iiarze noch weiter gehartet werden. - Unter den Keaktionen der
hlrtbaren Phcnol-Harm mit ,,Fremdstoffcn" hebcii sich die VerPthcrung der Methylol-Gruppen mit Alkoholcn und die Dien-Addition
von o-Chinon-methiden an ungesattigte Substan;.xn unter ChromanRingbildung besonders hervor. Sie sind Grundreaktionen wichtiger
technischer Verfahren.
Nachsitzung im SchloQrestaurant ,
Bezirksverei n Chemnl t z.
S i t z u n g a m 10. N o v e m b e r 1911 im Chemischen Institut
der Staatlichen Akadcmie fur Technik. Vorsitzender: Dr. R o t h e r .
61 Teilnehmer.
Dozent Dr. F b r s t e r , 1,eipzig: [Jncter heutigea Wieaen e m den
Rnueleinen der Makrie.
An Hand zahlreicher Aufnahmen in der Wilaonschen Nebelkammer werden die Beobachtungen besprochen, die zur Annahmc.
I)
Vyl. diva? Ztschr. 54. 458 [1941:.
67
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