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Dass die fr Thierversteierungen gehaltenen Gyrogoniten versteinerte Frchte sind.

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m.
Dnfs die fur
TJzierverJ7einerringen gehnltenen
G y r o g o n i t e n verfleinerte Friichte'Jnd,
dargethan
von den HH. D E S M A R E
undL,EMAs
T
in Paris*:.
D i e fonderbare Verfieinerung , welcher Hr. L a m a r k denNamen Gyrogonicengegeben hat,ifi z w a r
fehr klein und faall mikrorkopifch, aber Yon eleganter
Geltalt. Er fiellt fie in feinem Syrtenie der Thiere
o hne Wirbelbeine( [Sox)unter die noch unvolllilindig bekannten Gattungen einl'chaliger Weichthiere
(Mollusken), fcheint aber n u r die inneren Kerne
d e r Gyrogoniten gekannt zu haben. In der Gegend urn Orleans, wo lie Iich zieirilich hautig find e n , f'clieinen fie griifser, als urn Paris, und gdnz
zu k y n ; wenigrtens werden Ge in ciner Notiz im
Biilletin a e r Naturhifiorirchen Gefellrchaft zu Orleans, von Hrn. Bigot d e Morogues als convexeseiten
habend befchricb'en.
Alle Gyrogoniten, welche Hr. Desmaret gefchen ha t , Iind wenig an GrGTse verfchieden, und
nicht griifser als der Kopf einer mittleren Steckna') Auagezogrn aus dern Jorirn. des mines und dern B I ~ I c B .
d. Iu SOC.plrilorn. von G i l b e r c.
Die Gyrogoniten findeli fich urn Poiis K i l l iihcrall do iri Cehr grofser Menge, wo die UH. B r o 11 gn i a r t uild C u v i c r die Formatioii cler S c d e r fchliige fiifier GeiviiITer aufgefuiideri 1inl)en*), uiid
zwar kommen fie vorziiglich i i i dem KicTcl- Gelteiae
derlelben vor, la1Tcn firh ober nus diefcni iiirlit. gitiiz
erholtcn , rondrrll 11111 i i i ilu.crn iiiiicrii Kerii d3rIMlen. Sic eiirzch p i i z , und gut erliolten Iierauszuarbeiten ill alleiii dann niii~licli, weiiri mati lie
auf iihuliche A r t wie an1 'I'eirhe VOII Tmppes
uber Verfoilles findet, wo fie i i i dem fihr weiLen Thone eingi4iullt find, der dorl die €li;hlungen des MiihlReinquorzes nusfiillt.
Die Gcgelid urn Paris iR nber niclit die citlzigc, mo fie lirli
finden. Sie kommen urn Orlenrw VOI', in dcrn Knlkfteiii fdkcr Gewdler urn Aurilhc in Aurergne, uiid
bei du Mltns; aucli iu dem fchwarzcn Kierelgeftein
,
dcs Cnntnl.
Bekanntlich nehmen die HH. B r o n g n i a r t und
C u v i e r zwei Formationell fufser Gewiilrer an; die
erlte iR der Knochen entholtcnde Gyps, die zweite
bedeckt die Hohe aller Hiigel unrerer Parifer C-egend ; h i d e fiiid durch eine dcm Meere angchorende
Nicderhge von Sandltein 9 Sand und AuliernTrhalcrl
voii einander getrenot. Die Gyrogoniteu Gndeii fich
i n Beiden Formationen, doch in weit grorsrrer Jjeiige
i n der zweiten. Sevrnn uild Trnppes find die einzigen Oerter urn Paris, mo man fie gut crhalten finMan fehe obca S. 267 f.
G.
,
,
del. Sie Gnd rphiroidifch und es laneen Gch a n ihn e n zwei Enden erkennen i n welche Gch f i n f fyrnm c t r i k h e , fafi halb cylindrifche hohle Wiilfte (jkf e u u x ) von gleichen Dimenlionen endigen, die Iicli
a n den Seiten unmittelbar beriihren, und Ech v o n
d e r rechten nach der linken H a n d urn das Spharoid anderthalb o d e r I + Mahl herurn winden. D a s
eine E n d e fcheint durclibohrt zu feyn; irn Innern
ill eine fpharirche Hiihlung, u n d die WiiITte bilden
fiinf leere Zellen unilier. An dem andern E n d e zeigt
lich i n jedern FVulfie eine Verengerung, wornuf er
wieder auffchwillt , lo dafs diefes E n d e wie niit ein e r fiinftheiligen Rofette uingeben erfcheint. Melirentheils ilt diefes E n d e unvollfi~nclig; das Spharoid ift hier etwasabgeplattet.
GewGhnlich lindet fich in den Steinen, in
welchen die Gyrogoniten vorkommen,t Llos die inn e r e W a n d der Hiilllung niit Spuren der fiinf W u L
fie, theils felblt, theils in Abdruck; die wahre
h'ufsere Oberflache aber %d. h. die der Linf convexen Spiraiwiilfie fehlt. fiinige haben geglaubr, e i n
T h i e r habe die Hiihlpng bewohnt, u n d die fiinf
Spiralen nnch Willkiihr vnrn Leibc entfernen, und
urn rein eines E n d e ausbreiten .kGnnen. Jetzt lafren Ech die Spiralen nicht ohne zu zerbrechrn abIi;len, u n d ihre Scheidewinde find To fein, d a k
Hr. Desmaret es nicht fur wahrl'cheinlich hielt, da[s
lie aus zwci verfchiedenen W a n d e n befianrlen hatten. Auch ilt nie ein Gyrogonit mit ausgefireckten
Arnien vorgekomrnen.
det; am erfieren in der dteren, am letzteren in der
neuei'eii Foiwation *).
M a n liat die Gyrogoniten mit den Soameii von
Pflanzcn uitd zmar von ciiiigen Hulfeiifriicltten der
Gat lung Luzerne vergliclien j dalier der Zunahme
mLdicagintde, der ihneii vom Hrn. L a m a r k gegeben worden iR. Alxr fie haben mit diefen nichts
gemein, als dos Spiralfkmige, und man blicb dalier dabei fie fiir Thierc zu halter+.
l)er Scllrvager des Hrn. Desmaret, Hr. L e m a n,
l13t das RiiLhfel geloft, indem ervon dem Puiikte ausgiiig, bis zu wclchem jciier, dcr Verfan'er dielir Notiz,
die CJntcrfucl~~ilg
irn J. 1 8 1 o gebraclit hotte. Bei der
nulerordeiitlichen Meiige, iii welcher die Cyrogoniten
vorkommen, lifst es Gch iiiclit anders denken, als
dafs die Itidividuen , gleicli vie1 ob Thiere oder PflanZ e n , zii dencii lie gehGrt liaben, in grofser Zahl an
Ort uud Stelle gelebt haben m u k , und dabei war
es wohl am naturlichfien, on die zahllofe Menge vom
Friichten zu denken melche einige WalTerpflanzen
bogen. Hi*.Leman Rudirte dahcr mit grofser Sorgfalt diefe Sumpfpflaiizen.
Ein gliicklicher Zufa11
bruclite ihn suf die Eutdeckung, dafs die Frucht der
Chnm vulgnri.9 ( fiinliendes \ValTerruhaftiieu, clror a p e ) fpirolfcirrnige Streifen hat, und diere Aehnlichkeit rnit den Gyrogoniten veranlafste ihn beide
genauer init eiiiander zii vergleiclien.
Die Frucht
ifi nicht ganz ein Millimeter lang, und oval, #hataiider
'
,
,
*) Vergl. oben S. 269. und
270.
0.
-
Grundfliche eitieti vier oder f u i t fblitterigen Kelch,
uittl atif ilir ftchn fuiif Narben (jiigmntes), die niclit
nhlhllen, rortdern Iicli urn die Frucht als rundliche
Rippcti rpirallkniig von links riach recltts herum lepi, iiidem lie f ' i i i i f kleine Verlielirtgen zwirchen ficli
laKen, uiid nncli zwei uiid eitier hrtlben \l:induiJg
011 dk,r Cruridfliclte der Frucht zufamrnenftorsett.
L>ns Illtiere ift voll fdir kleiner fchn-arzer Saainctiki;riier, die Jch i t t eiiier fchleimigett M n l k befinden.
Dieres alles gieht der Frucht der Cfinra vrilgnris
eiiie auffrtllende Aehtilichkeit mit den Gyrogoniteii.
Sieilt iitdek fehr Iingiich, und die rtindlicltereiiFruchte
sttdercr Cliara A r t r n , z. B. der Cfiara tontentofa
nihern lich diefen nocli mehr. Niclit nur diefe hcider;Arten, fonderri ouch die Cllnra fiispicta, cnpillacen , flexibilis
Intrarhofpermn und 4&ncnrpa
wrtchren i n unseheurer hlenge i i i den Mor~ften in
welcheti die Lirnneen und Phiorben lehen, u n d
h i d jiihrlich mit Frucliteti bedeckt. Nun h a t m a n
iiirgerids Gyrogoniten gefundeii als wo diefe Schaltliier Verfieitterungen vorkommrn. Uehertliefs finden fich mrtnchrnal hei iltrten hleine unregelmsfsige Riiliren mit riiltrigen W i n d e n , der e n itinere Hi;lilung in die Quera geRreift ilt, utid
dicfe Structur halieti gerade die Stensel und Aeftc
der C1irti.a Artem, befoiiders der Chnra vulgaris und
-
,
,
,
-
-
tornenlofa.
N l e s dieres, glauht Hr. L e m a n , reiche hin darzuLliiun, dnrs die Gyrogonitell die Fruclit einer Surnpf-
I:
305
1
pflanze aus dem Gefclilechte C h m ,doch von einer
Art firld, die in der Gegend urn Paris iiicht .mehivorhanden ilt uiid dcren Saamen mehr kugelfirmig
find, Co dafs dic Ntlrben um fie nicht lo vie1 Spiralgiogc machen koniicn , als um die Saamen uderer
eirheimirchen Arlen. Man kennt wenigltens P O Artell von Cliara, dercn Friiclite alle fo klein find, d a b
cs fehr fchwer ilt, fie zu Rudiren.
,
IR aher diefes richtig, To dient die Gegenwart
der Gyrogoniten umgekelirt als ein Beweis vori der
Bildung eiriiger der neufieii Fliitzlagen am Boden rurser GewiiKer. Uiid licher gehoren dern alten vorgerchichtlichen Meere diefe problema tifchen Kirper
als Bewoliner nicht mehr an, als die hohlcn Rollren, welclie man in denfelben Flotzlagen Gndet,
worin die Gyrogoniten vorliommen, und in clenen
man rogar verReinerte StaclieIn voii Meerigeln zii
rehen gemeirit haben *).
*) VergroLerte Abbildungen der GyroRoniten und der Saamerr rnnhrerer Chrrr . Arten finder man in dem Journal
dcr Miner. Nor. rgia.
G.
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