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Den Ozon-Wasserstoff betreffend.

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worin, wenn u in Meterii angegebeii wird, der inittlere
Erdradius R = 6366181 Meter zu setzen ist.
Darnach hltten wir fUr Paris die Zahl . ls,293187
fur Berlin
1 ,293606,
und im Mittel fur Deutschland bei 5 1 O Bieite
und 60 Meter tiber dem Meeresspiegel . 1 ,293425,
so dare die trockene Luft bei Oo und 760”” Barometerstand 773,14 Ma1 leichter ist, als das Wasser in eeinein
dicbtesten Zustande.
. . . .
--
XIX. Den Ozon- Vyasserstojf berreffend;
von G . O s a n n.
Ftir diejenigen, welche meirie Versuche tiber die Wirkun-
gen des galvinisch ausgeschiedeneu Wasserstoffgases, welches ich vorlaufig Ozon- Wasserstoffgas nennen will, wiederbolen wollen, erlaube ich mir folgende Bemerkungen
zu machen.
1. Die Ssule, deren ich mich zu meinen,Versucben
bediene, ist in meinen Erfahrungen in dem Gebiete des
Galvanismus S. 48 bescbrieben uad abgebildet. Icb will
hier nur eine kurze Beschreibuiig davon gebeu. Die SBule
ist eine Grove’sche und bestcht aus 5 Elementen; jedes
Elemeut entbalt eiu zu einem Cylinder umgebogenes Zinkblecb von 2; p. M. Huhe-und 6” in Umfang. Diese passeu
gerade in Obcrtassen gew6hnlieber Art. In den R a i n , den
sic einschliefsen, kommen Cylinder von Gyps. Die Anfertigung derselben ist in obiger Schrift genau augegeben.
An die Ziukcylinder, welche etwas uber den Rand der
Tassen angraozen , werden Kupferstrcifeu mittelst Zwingen
angeschraubt , an deren freien Enden Platinstreifen angelbthet sind. Die Platinstreifen sind 2” lang uud l” breit.
Nach einer Erfabrung, welcbe ich fruher gemacht und in
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meiueu Beitrlgen zur Cheqie uud Physik (Neue Beitrage
z. Chem. 11. Phys. S. 149 u. 1 7 4 ) uiedergelegt hahe, kaun
man die Platinstreifen von der positiveu Elektrode nacb
der negativen hiu, unbeschadet der Wirkuug, in eiuem gewissen Verhiiltnifs schmsler machen, die fiinf Platiubleche
erbalten hiernach eine Breite von 12”, 10”’,4, 8 , 9 , 6”‘,5,4”’,6.
Als erregende Flussigkeit iu den Zinkzelleu bediene icll
lnich eiirer Mischung von 200 Raumtheilen Brunuenwasser,
5 Raumth. Schwefelsaure und 4 Raumth. Salpetersaure.
2. Bei den maunigfaltigen Versucheo, welche ich iiber
diesen Gegenstaud angestellt habe, habe ich die Erfahrung
gemacht, dafs man die verdiiunte SchwefelsHure, w e l c h
als Elektrolyt dieut, iniiglichst kalt lialte~imufs, wenn die
Reaction bald eintreten soll. Ich bedieue mich hierzu einer Mischung vou 1 Gewichtsth. reiner destillirter Schwefelslure mit 6 Gewichtsth. Wasser. Der Apparat ist Z h u lich wie der in dies. Annal. Bd. 95 Taf. V Fig. 26 abgebildete; d ist ein dicker Platindraht, I ein Platinblech;
beide dienen ale Elektroden; e ist ein Glasclien, welclies
eiue Aufliisung von schwefelsaurem Silberoxyd , gesattigt
bei gewiihnlicher Temperatur, enthalt. W i l l man eiue
Zersetzung dieser Fliissigkeit vornehmen, so ist es am besten die Verbindungsriihre f so kurz als mi)glich zu nehmen.
Urn die Fliissigkeit rniiglichst kalt zu erhalten, werfe ich
eiuige Stiicken Eis in dieselbe. Die Reaction beginnt dainit, dafs sich an der Stelle der Riihre, wo das Gas die
Aufliisu~gberiihrt, ein duukelbrauuer Rand bildet, dieser
vergriifsert sicli, es fallen danu Stiickchen herab und die
Fliissigkeit triibt sich. Filtrirt ma4 die Fliissigkeit, so bleibt
ein griines Pulver auf detn Filter, das sich als Silber erweist. 3. Der Umstand, dafs die Reaction an der Oherflache
der Fliissigkeit beginut, veranlafste mich diesen Versuch
auf folgende Weise abzulnderu. Iu die Glasrllhre f braclite
icli Stiickcheu Glas, welche mit obiger Auflbsuiig vou schwefelsaurein Silberoxyd angefeuchtet wareh W u r d e nuu im
Uebrigen so verfahren, wie im obigen Versuch, so konnte
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schou nacii 8 bis 10 Minuten eiue Brgunung wahrgeuomineu werden. Die Flrbuug uilnmt zu und zuletzt sebeu
Legt man sie
die Rander dieser Stiicke schwarz aus.
nachber iu Wasser und riihrt sie mit einein Glasstab herum,
so setzeii sich dunkel ausseheiide Flitterchen ab. Werdeo
sie abfiltrirt und ist das Filter trocken, so habcn sie den
Silherglauz des. Silbers. Werden sie in Sqlpetersgure aufgeliist und wird die Aufliisung rnit Salzsaure versetzt, so
gebeu sie die bestimmte Reaction.
Zu diesem Versuch
iat es nicbt einmal natbig, die Miscbuog durch- Eis abzuk iihleu.
Wiirzburg; den 10. April 1836.
-
-
XX. Nachtrag
zu meirter Abhancllung S. 115 dieses Hefts; von W . S i e m e n s .
Hr.W a r t m a n n hat im Miirzhefte des Arch. d. scienc. phys.
et nat., welches mir erst wabrend des Druckes des obigen
Aufsatzes zu Handeu kam, drei Stromscbemata des elektromaguetischen Gegensprecheus publicirt, von denen das erste
loit dem voii Hru. G i n t l zwischen Prag uud W i e n vefsuchten uud im Leipziger polyt. Centralblatte vow 15. December .1853ausfohrlich bescbriebeaen, dash zweite und
dritte, mit dern von H a l s k e und inir bereits im PIToveniber 1854 zwischen Dresdeu uiid .Zittau vesucbten und kurz
darauf zwischen Dresden und Leipzig in regelmiifsigeu Betrieb gesetzteii Gegensprechverfahren ideutisch ist. Hr.
W a r t m a n n will dieselbeu gegen Ende 1854 in Vortrll
geu,, welchc er iu Geuf gehalten hat, mitgetbeilt haben,
uiid scheint iiicht liar die unabhlngige Ertindung, soudern
sogar die Prioritat des Gegeiisprecheiis auf elektromagne-
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