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Der Aufbau der Atomkerne. Von Lise Meitner und Max Delbrck Natrliche und knstliche Kernumwandlungen. Verlag Julius Springer Berlin 1935. Preis geh. RM

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lxessors crrcLiclit, w h e i iiiiui z \ u r trii.glieitslos, jeclocli unwirtscliaftlich arbeitet. Die Kegelung der I)rehzahl der Rntrielw
inotoren ist aus praktischen Griinden nur selten iiioglich. Man
hat auch vorgeschlagen, die Saugventile einer Zylinderseite
des Kompressors abzustellen. Eine stufenlose Regelung von
Kolbenkompressoren ist von Glassel vorgeschlagen und von
der Gesellschaft fur Linde's Eisinaschinen A. - C ; . weiter ausgebaut
worden. Hierbei werden die Saugventile durch ein mit gleicher
Winkelgeschwindigkeit wie der Kompressor laufendes Steuerorgan wahrend des -4rbeitshubes niagnetisch zeitweilig abgehoben und so die voin Kompressor angesaugt: Menge den1
Kaltebedarf angepaBt.
Bei Turbokonipressoreii kann man durch Drosseln der
Druckleitung oder Yerstellen tier 1,eitschaufeln stufenlos
regeln.
H a u p t v e r s a i n m 1u n g , L i n d e - G e d a c h t n is f e i e r.
Prof. Dr.-Ing. K. P l a n k , Karlsruhe: ,,Carl von Linde
zznd sein Werks)".
Direktor Hewnig, Berlin : ,,Segnu.ngen der I<iilteindustvie
fiiv den Lebensmitteluerkehr."
Die Kalteindustrie liefert fur den Lebensmittelverkehr
Bis und Kuhlanlagen. In Deutschland bestehen 500 Eisfabriken, welche 40 Millionen Zentner Bis, also rd. 1 Zentner
jahrlich pro Kopf der Bevolkerung herstellen. In Berlin sind
80 000 Eisschranke in Betrieb.
Fur Traiisporte werden Kiihlschiffe und Kiihlwagen
(bei der Reichsbahn etwa 1000) verwendet.
45 Privatkiihlliauser init 240 000 ni2 Kiihlflache sind zur
Lebensmittellagerung vorhanden, in denen E'leisch, Wild,
Eier, Butter, Kase, Fische, 'l'omaten, Weintrauben, Fruchte,
Kohl, Zwiebelm eingelagert werden, uni einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage in den einzelnen Jahreszeiten zu ernioglichen. Die Kosten der Lageruiig betragen
z. €3. fur ein Ei je Saison nur 0,75 Pfennig, fur andere
W t e r je nach Dauer und Teinperatur 1/2-3
Pfennig
pro Kilogramm.
Gelagert werden an Werten: Eier fur 45 Millionen, Butter
und Schmalz fur 40 Millionen, Wild fiir 7 Millionen, Obst fur
.4 Millionen, Kohl fur 0,8 Millionen, Zwiebeln fur 1,5 Millionen,
Kase, Elische fur 40-50
Millionen, insgesanit fur etwa
155 Millionen Reichsniark. Trotzdein tritt bei ejnem Ge'samtverbrauch in Deutschland von etwa 10 Milliarden ein
Verderb ein, dessen Wert zwischen 500 uiid 1500 Milli~01ienRM. geschatzt wird.
Prof. Dr. 11. H a u s e n , Hollriegelskreuth b. Miinchen :
.,Gedanken u n d Erkenntnisse Carl ?ion Lindes a7cf dent Gebiete
der Luftverfliissigung und Gaszerlegung."
Kennzeichnend fur C . u. Lindes geistiges Schaffen ist
clas rasche Brfassen des Wesentlichen und der Zusamnienhange
auch scheinbar entfernt liegender Dinge. Seinen Gedankengangen im einzelnen nachzuspiireii, ist cladurch erschwert,
daB er Probleine, die er angriff, in sehr kurzer Frist in weitesteni
Umfang loste und daher im allgenieinen nur abgeschlossene
Ergebnisse bekanntgab.
Auf den Gedanken, 1,uft durch Drosselung zu verfliissigen,
fiihrten ihn Versuche an Kohlensaure-Kaltemaschinen. Es
zeigte sich, daB auch danii eine betrachtliche Kalteleistung
erreicht wird, wenn durch Arbeiten irn iiberkritischen Gebiet
keine Verfliissigung des Kalteniittels iniiglich war. Durch die
Arbeiten von Thowason und Joule wurde er auf die Bedeutung
des diese Wirkung rerursachenden Thornson-Joule-Effektes
(isentlialpischer Drossekffekt) hingewiesen, den er danii zur
Verfliissigung der Luft ausnutzte.
Benierkenswert ist, daR Linde die Luftverfliissigung von
.\nfarig an fur die technische Zerlegung der I,uft zur Gewinnung von Sauerstoff rerwenden wollte uncl neben der
Meisterung der hierbei anftretenden technischen Schwierigkeiten auch die Theorie der 1,uftverfliissigmig innerhalb eines
Jallres so weit entwickelte, daR hieran bis heute nur noch
Verfeinerungen, aber keine prinzipiellen Verbesserungen niehr
iiioglich waren.
Da die Drosselabkiililung proportional der Druckdifferenz
ist, der Arbeitsaufwand jedoch iiiit deni 1)nickverhaltnis
1.~1.diesr Ztsclir.
48, 231 193.5'.
steigt, wiirtle sclioii i i i i t t l w crsteii Vrrsiidicii tlcr I I o ~ ~ l i i I 1 - i i ~ ~ l ~
kreislauf geschaffen, tler die liolie 1)rucktliffereiiz i i i i t tic111
geringen Druckverhaltiiis vereinigt. Die theoretisclie Uurcllarbeitung lehrte ferner, daB die Kalteleistuiig bei der Luftverfliissigung durch Drosselung nicht von der 'l'eniperatur der
Drosselstelle, sondern von derjenigen ain warnien Ende des
Gegenstroiners abhangt. Hieraus ergab sich die Bedeutuiig
der Vorkuhlung, deren Verstandnis sogar C'lnzrde Schwierigkeiten bereitete.
Die von Linde iiii Zusaiiniienhang niit der Luftrerfliissigung durchgefiihrte Berechnung der Druckabhangigkeit der
spezifischen Warnien aus dein Drosseleffekt ist nicht nur
grundsatzlich richtig, sondern bei niedrigen Drucken auch
heute noch zahlenniaBig befriedigend, ebenso zeigen die von
ihni niit seinem Sohn Friedvich festgestellten Zusammensetzunganderungen der Luft bei der Verdainpfung nur
verhaltnismaBig geringe Abwejchungen ron den spater
durch Prazisionsmessungen festgestellten Cleichgewichtskurven zwischen Fliissigkejt unrl I h i i p f von AT,-0 ? Geniischen.
Neben den groljen technischen, wirtschaftlichen unci
wissenschaftlichen Leistungen Lindes gewinnt seine Personlichkeit dadurch an Bedeutung, daU er im Gegensatz zu vieleii
anderen Erfindern die Leistungen anderer voll anerkannt hat
und sich stets von Anfang an der technischen und wirtsclinftlichen Grenzen der Anweiidungsinoglichkeiten seirwr 1 'rfindungen klar bewuBt war.
WEUE BIiCHER
Berzelius und die Katalyse. Von Dr. Phil. Dr.-Ing. c . 11.
A. M i t t a s c h . Zum Gedachtnis der Aufstellung des Katalyse-Begriffes 1535. 23 Seiten, 1 Figur. Akademische Verlagsgesellschaft m. b. H., Leipzig 1935. Preis br. RM. 1,50.
Man wird besondere Erwartungen an eine geschichtliche
Studie stellen, die ein Forscher in seineni eigensten Arbeitsgebiet vornitnnit . Aus der vorliegenden Arbeit von Mittasch
iiber Berzelius und seine Untersuchungen iiber den Begriff
der Katalyse, die in das Jalir 1835 zuriickgehen, spricht nicht
nur die souverane Beherrschung des Stoffes, sondern die tiefe
Verehrung fur den Meister, dem der Autor sein ganzes der
Katalyse gewidmetes Lebenswerk verschrieben hat. Diese
Grundhaltung leitet ihn bei der mit jener letzten Sorgfalt
durchgefiihrten Untersuchung, die wir ein Forscherleben laiig
an seinen Experinientalarbeiten bewundern durften. Mittasch
spiut dem Quellpunkt jener Berzelius-Ideen nach, die zur
Konzeption des Begriffes der Katalyse gefiihrt haben. Dabei
gliedert er den Stoff nach folgenden vier Gesichtspunkten:
1. Wie ist Berzelius dazu gekoinmen, den neuen Begriff der
Katalyse aufzustellen, 2. wie steht er zur Theorie der 15rscheinung, 3. welchen Widerhall haben seine Ausfiihrungeii
danials gefunden, 4. wie hat sein Begriff der Katalyse in der
Polgezeit auf die Entwicklung der Dinge eingewirkt. - Es ist
fur uns, die wir in Berzelius vor allem den uberragenden Chemiker sehen, iiberraschend, zu erfahren, daB er eigentlich voii
der physiologischen Seite her an das Problem herangefiihrt
worden ist, und daW er mit jener von ihm aufgestellten katalptischen Kraft den durch Wohler und andere erschiitterteii
Begriff der vis vitalis zu retten versuchte. - Mittasch laIdt
uns lebendig teilnehnien an jenem Umbruch, der in der Volgezeit an diesen wichtigen Begriff der Katalyse gekniipft war. Wir
legen diesekleine Schrift aus der Hand mit darikbarem Empfindeii
fur diesen schlichten, aber bedeutsamen kulturellen Beitrag. Es ware zu wiinschen, daR Mittasch uns aus dem Born seines
geschichtlichen Wissens in umfassenderer Weise beschenkeii
wiirde. Dabei ware in erster Linie zu denken an eine deutschc
E . Pietsch. [BR. 17.1
Berzelius-Biographie.
Der Aufbau der Atomkerne. Von Lise M e i t n e r und Mas
I)el b r tic k : Natiirliche und kunstliche Kernumwandlungen,
Verlag Julius Springer, Berlin 1935. Preis geh. RM. 4,50,
Das Buch gibt in seinem ersten Teil einen guten Uberblick
iiber die bisher bekannten Kernreaktionen. Allerdings ware
es gut gewesen, xnit Nachdruck darauf hinzuweisen, dal3 eine
grofi Zahl dieser Keaktioneii - namentlich die, welclie zii
radioaktiven Kerneii fuhren
nicht exakt bewieseii sintl
~~
17.2
____
_
_
Neue Bucher
~
sondern nur die aus theoretischen Griinden plausibelste Erklarung der ausgefiihrten Experimente bilden. I m zweiten
Teil wird versucht, die quantenmechanischen Anschauungen
iiber die Kernprozesse elementar, ohne mathematische Hilfsmittel, darzustellen. So sehr ein solcher Versuch zu begriiBen
ist, so ist die Darstellung doch nicht geeignet, dem Physiker
etwas zu bieten, andererseits ist sie zu knapp, u m dein Laien
diese ziemlich schwierigen Vorstellungen und Gedankengange
erfolgreich naherzubringen.
F . Rieder. [BB. 168.1
Aigemaudtr C l w n i i ,
49. Jahrg. 1836. Xr. !I
bekannt sind. Hier sind die Darstellungen der Apparate zur
Erganzung der Vorlesung dem akademischen Lehrer sehr willkommen, da sie das Wesentliche herausheben und ihn der Miihe
des Heraussuchens aus Finnenkatalogen iiberheben. Im ganzen
kann gesagt werden, daI3 das ausgezeichnet ausgestattete Werk,
geschrieben von guten Sachkennern der einzelnen Gebiete, dem
werdenden und dem forschenden Chemiker und auch dem Mann
der Praxis eine wertvolle Hilfe bildet. Das beigegebene Generalregister erleichtert den Gebrauch.
G. Scheibe. [BB. 11.1
Der Chemie-Ingenieur. Ein Handbuch der Physikalischen Chemische Ingenieur-Technik. 111. Band. Herausgegeben
Arbeitsmethoden in chemischen und verwandten Industrievon Prof. Dr. phil., 1ng.-Cheni. E. Berl. Verlag Julius
betrieben. Herausgegeben von Prof. A. E u c k e n und Prof.
Springer, Berlin 1935. Preis geb. RM. SO,-.
Dr. M. J akob. Band I, Teil4: Elektrische und magnetische
Zerkleinern, Mischen und Entmischen ist das Thema des
Materialtrennung, Materialvereinigung. (Preis geh. RM 29,--,
dritten Bandes der Chemischen Ingenieur-Technik. Der Leser
geb. RM. 31,-.
Band 11, Teil 3: Messung von Zustands- findet eine gute Beschreibung der einzelnen Operationen und
grol3en im Betriebe. (Preis geh. RM. 26,--, geb. RM. 2S,-).
eine Zusammenstellung der dazu greifbaren Apparate nebst
Generalregister fiir Band I und 11. (Preis geh. RM. 7,70, einer klaren Schilderung, wann und warum die einzelnen
geb. RM. 8,SO.) Akademische Verlagsgesellschaft m. b. H., Apparate angewendet werden. Dem erfinderisch arbeitenden
Leipzig.
Chemiker wird gerade dieser Band beim Ubertragen von
Die vorliegenden Bande bringen eine Fiille von Methoden, Verfahren in die Praxk eine wichtige Stiitze sein, dreht es
die sowohl im Laboratorium wie im Betrieb sehr haufig An- sich dann doch neben der Materialfrage meistens darum, wie
wendung finden, wie folgender Uberblick iiber den Inhalt zeigen riihrt, destilliert, filtriert, mischt, extrahiert und zerkleinert
moge.
man im grol3en unter Aufwand moglichst geringer Spesen.
I n B a n d I, 4 behandelt ein Kapitel von P. H . Prausnitz Diese Gebiete sind durchweg sehr gut, zum Teil auch unter
und J . Reitstotter Elektrophorese, Elektroosmose und Elektro- Angabe von treffenden Kalkulationen dargestellt. I n einigen
dialyse. An sehr iibersichtlichen Zeichnungen und Bildern Ausnahmefallen iiberschreitet allerdings die Darstellung nicht
werden sowohl die Laboratoriumsinethoden als auch die tech- die Anfangsgriinde. So erscheint mir die Trocknung von Gasen
nischeii Anwendungen besprochen. Besonderes Interesse bean- zu kurz gekommen zu sein. Angaben iiber Energieverbrauch,
sprucht das nachste Kapitel von R. Ladenburg iiber elektrische wie sie andere Darstellungen dieses Gebietes enthalten, fehlen
Gasreinigung, in dem besonders die wissenschaftlichen Grund- ganz. Es laat sich ja bei solchen Sammelwerken kaum verlagen sehr iibersichtlich zusammengestellt sind. Es folgt ein meiden, daB die einzelnen Abschnitte inonographienhaft nebenKapitel von G. Stein iiber die magnetischen Trennungsverfahren,
einanderstehen, aber der Herausgeber sollte sehr darauf achten,
in deiii ebenf alls die physikalischen Grundlagen ausf iihrlicli daB die einzelnen Monographien moglichst ein gleich gutes
dargestellt werden. Im Abschnitt Materialvereinigung behanNiveau haben, zumal wenn das Werk nur als ganzes beziehbar
delt das Mischen fester Stoffe C. Naske, das Zusammenschmel- ist. Von diesem kleinen Mange1 abgesehen ist auch der vorZen, Sintern und Brikettieren P. A . Thiessen, von dein die liegende dritte Band als gut gelungen zu bezeichnen, und die
Vorgange des Schmelzens, Erweichens und Erstarrens bei Zwei- Anschaffung des ganzen Werkes kann denen, die sich fur die
und Mehrstoffsystemen theoretisch besprochen werden, woran Ingenieurtechnik in einer chemischen Fabrik interessieren,
sich die technischen Einrichtungen zur Durchf-g
dieser empfohlen werden.
Dohse. [BB. 19.1
Vorgiinge anschlieBen. I m nachsten Kapitel behandelt die
fliissigen und gasformigen Mischungen F . Merkel j', erganzt von Metastrukturen der Materie. Von Prof. Dr. Wo. Ostwald.
E . Kirschbaum. SchlieBlich folgt die Materialvereinigung unter
Akademische Antrittsvorlesung an1 18. Mai 1935 in Leipzig.
Sonderausgabe aus den Kolloid-Beiheften. 16 Seiten. Verlag
Zuhilfenahme von Grenzflachenerscheinungen von P. A .
Theodor Steinkopf, Dresden 1935. Preis geh. KM. 0,SO.
Thiessen und A . Eucken.
Im B a n d 11, 3 behantlelt im 1. Kapitel H . Ebert die
Uiiter ,,Metastrukturen der Materie" versteht der VerManometrischen Verfahren und das Arbeiten niit hohem und
fasser materielle Aggregate, deren Form m i n d e s t e n s in einer
niedrigem Druck, im nachsten K . Hencky thermometrische
Raunirichtung eine lineare Abniessung zeigt, die zwischen
Verfahren und Thermometereinbau, woran sich die hygro- 500 my und 1my liegt -also von kolloider GroBenordnung ist.
metrischen Verfahren von H . Gr@ anschlieBen. Die nachsten
Zu den 1-dimensionalen Metastrukturen gehoren : GrenzKapitel enthalten Verfahren zur Bestimmung des Heizwertes schichten. Filme. Lamellar disperse Systenie. Zu den 2-dimenvon J . Kronert, Verfahren zur Bestimmung nutzbarer Warme- sionalen Metastrukturen gehoren : Grenzkanten. Faden. Fimengen von H . Griip, Verfahren zur Wari~iererlustiiiessungvon brillar disperse Systenie. Zu den 3-diniensionalen MetastrukT h . Burbach.
turen gehoren : Grenzecken. Korpuskeln. Korpuskular
disperse Systeme. Metastruktur-Forschung. = GrenzschichtDadurch, daB in all diesen Kapiteln eine klare und auf
Kolloid-Forden vorliegenden Zweck besonders zugeschnittene Einfuhrung Forschung. + Film und Paden-Forschung.
in die Theorie vorangestellt wird, ist es auch dem in den physi- schung.
I n allen Gebieten der naturwissenschaftlichen Disziplinen,
kalischen Methoden weniger bewanderten Betriebschemiker
jederzeit moglich, die fiir seine Zwecke passendsten Methoden einschliealich der Medizin und der Biologie, sind Objekte init
mit Sicherheit auszuwahlen. Auf alle Kapitel im einzelnen Metastrukturen auaerordentlich verbreitet. Die Realstruktur
der Kristalle und die Schwarnistruktur in Fliissigkeiten sind
einzugehen verbietet sich hier. Es moge als Beispiel nur auf
Strukturen mit typisch kolloiden Dimensionen.
die ausgezeichnete Darstellung der Druckmessung inittels der
Die Eigenschaften der Metastrukturen lassen sich nicht
verschiedenen inanometrischen Verfahren hingewiesen werden,
die besonders dem jungen Chemiker, der an der Hochschule in einfacher Weise als Mittelwerte aus den Eigenschaften der
ineist nur wenige dieser Methoden kennengelernt hat, manche rnikroskopischeii und der molekularen Struktur berechnen,
Anregung bringen konnen. Auch das Kapitel iiber thermo- sondern es bleibt vorlaufig inimer noch ein mehr oder weniger
groaer Rest iibrig, der durch die Eigengesetzlichkeit der kolrnetrische Verfahren sei erwahnt, da hier auch besonders auf
die Fehlerquellen, die haufig zu wenig beachtet werden, ein- loiden Dimensionen bestimmt wird.
,,Die neuere Physik . . . hat uns gelehrt, daB man deiii
gegangen wird. Einen nicht zu unterschatzenden Wert besitzt
das Werk durch seine ausgezeichneten schematischen Dar- Wesen eines Gebildes nicht auf die Spur kommt, wenn man
stellungen von Apparaturen auch fur den Hochschulunterricht. es immer weiter in seine Bestandteile zerlegt und dann jeden
Einerseits stehen den Hochschulinstituten meist nicht die Mittel Bestandteil einzeln studiert, da bei einem solchen Verfahren
zur Verfiigung, um die modernen MeBapparaturen im Model1 oft wesentliche Eigenschaften des Gebildes verlorengehen. Man
zu zeigen, andererseits muB heutt. unbedingt die Forderung muB vielmehr stets auch das Ganze betrachten und auf den
gestellt werden, daR dem jungen Chemiker, der in die Industrie Zusammenhang der einzelnen Teile achten. Stets ist das Ganze
iibertritt, wenigstens die wichtigsten Typen der physikalischen noch immer etwas anderes als die Summe der einzelnen Teile.
Apparatur in ihreni Aufbau und ihrem Anwendungsbereich M . Planck ."
+
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