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Der Berthierit eine neue Mineralspecies.

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XIII. Der Berthierit , cine neue :lf'inero&jet&s;
volt f3rn..H e r t /L i e r.
-
(Ansrog aus dtn Anti, de diirn. e t phys. XXXV. 3 3 . )
D d s Schwefelantimon welc?ws fich i n der Airvergne
a n vielen Orten finde!, ifi gewijhnl~cl~
zienilicIi rein,
To dafs e3 eiiien l\eSulus VOII gutcr UeTcl~affenlleitliefert. Vor eiiiigen Jaliren enldeckte niaii indefe beim
Dorfe Chazelles cinen C a ~ l g ,den niaii bald verlafftm
murste, weil das Erz iiiir eincn niatten R e p l u s lieferte, d e r keinev Abl'ate fitldett wollte.
Hr. B e r -
t l i i e p , den1 eine Probe von diefern Minerale ziigcrendt wurde, fand, dal's es eine eignc iind neiie Species
nusmaclie, iind ertheilte ilir 211 Eliren des Hrn, Haidinger, den Namen Haidingerit.
[ Da indek der Name HniJingeriL fo!ion friiher
vom Dr. T u r n e r (Ed. J. of Scienco Vol.VI. 316)
d e m dintomen G y p f d o i d , eincm arreiiikliureii Kalk
m i t geringereni \rVaxergehalt a19 der I'liarniacolit 11,
(dief. Ann. Bd. 81. S . 181.1&8> gegeben ifi, To belegt
Hr. H a i d i n g e r (Edinb, J. of Sc. Vol. VII. 353) Jag
neiie FoCGl m i t dem Namen Berthierit, welclier Name, i n der HofFnung, dafs er v o n den MineraloClen
allgemein angenoinmeri werde, liier beibelialten ifi. J
Der BertIiierit ifi his jetzt nocli niolit i n regelm8fgigen UefiaIten nngetroffen, iiidefe lind;?n fich i n einigen Hbhlungen B r u d i h k e YOII prisinaliCc11en Kry-
,
t 479 1
fiallen, die, wenn gleicli nicht fcltarf benimmbar, doch
beweifen, dafs feiile Griindform tiiclit rnit der des
Sclirvefelan'tinon~ziifarnmenfirllt, Gewtilinlich ili Jas
nene Mineral verworren blitirig, gemifclit mit dichtern Quarze 9 gelbem eifenhaltigen Kalkfpatlie iind
Scliwefelkie~i n wiirfligen KBrPern. Es h a t eine eifengram Farbe u n d irifirt zuweilen a n der Oberfltiche.
Es hat niclit vdlig den Glonz des Schwefelantirnons
u n d fdlt auch n i c k l o iiis Blaue. Aaf die Mngnetnadel wirkt es durcl~aiisnicht. Zur Befiimmung des
fpecififchen Gdwiclits wnren die vorllandeilen Stack0
niclit rein genug.
Behufe der Analyfe wnrde eine Pitantitst durcfi
Piilvern, Abfiebeii w i d Schlemmen ge'reinigt ; dadurch
wiirde J e r Qiiarz und Schwefelliies griifetentlieils, der
KalkI'pttt11 aber gYnzl;cl~ abgerondert.
Vor dem Liitliroltro fcliniilzt das Pulver leicht,
aher ohne befondere Errcheinnngen. Von Salzlhre
wird es lciclit nnSepiffen ; fclion in der Kalte 16fi es
ficli, bis auf ein wetiiy Qiiarz tind Schwcfelkies, unter
Eiitwickluna von ScliweftlwafI'erfioffgas vi5lJig anf, ohn e Schwefel zuriickzula[ren. Die LBl'uug enfiitiit nur
Antinion, EiTen u n d ein wenig Zink. Diefs beweifi
l i i n l ~ r i g l i ~ hdafs
, der Bertliiarit n u r e k e Verbindung
von Schwefelantimon mit Scltwefeleiren ifi, beide Metalle im M i n i m o der Scliwefliing.
Die Analyle gel'cliah auf folgendo Weire.
Urn den Schwefel 211 beliimmsn, warden 4 Grm.
t h r feineti Pulvers mit zo Grm. kolilenC Natron und
10 Grm. Snlperer i n einem Silbertiegel geCchmolzen,
w a s bei Jtinkler Rothgliililiitze oline Verpuffung u n d
A ~ f T ~ i ~ w d vor
l u nlicli
~ ging. Naclidem die MaKo in
Anna1.d. Phyfik.
D,0:.
St.3.1.1827. St. 11.
Kk
[ 4h
I
vallem F l u b gewefen war, wiirde fio i n Wsnbr geriihrt gewafclien uiid V O I I deiii Uli13slichen &Gltrirt ;
4
d i e t war antirnonIhares Cil'enoxyd nnd wio as rein
G s w i c l ~ tzeigte, niit Kali gemil'cht. D i e L6fuiig wurde, n a d i SYttigung m i t SalpeterfLiure und Vertreibung
der Kohlenlthire durch A~ifkoclien niit falzf. Baryt
geftillt und ous dem fchwefelra'auren Baryt der Schwefel
berechnet.
Ziir Befiimmung des Quarzee und Sclirvefellrielke
wurde cine gewogene Menge des gepiilverten ,Minerals
i n concentrirter Scllzftrure plijfi.
D e r niic!;fiaiid,
naclidem m a n ihii Setrocknet iiiid gcwogen liattc, wurde. mit KBnigswalIkr behandelt, gegliilit und a u h neuo
gewogen. D e r letzte Ruckfiatid war Quarz; Cler Gewichtsunterfchied m i t dem erfien Riickff ande gnb den
Scliw efelkies.
Das Verli~ltiiifsdee Antimons zum EXen wurde
auf zwei Arten beltitnrnt.
1) E i n e gewiITe Menge des Minerals wurde in einer Retorte, deren Hals i n Willlkr gefieckt w a r , i n
concentrirter Salzfiiiire geliifi, wobei gcgen das Endo
uin brauner Niederfclrlag von Scliwefelantimoii i n dein
WalTer der Vorlagc errcliien, dadiirch, dal's cin wenig
Cldorantimon mit den Dampfen der SalzCtiut-e fortgcri&n u n d i n dein mit Schwefelwan'crfioff belaclencn
Wa&r rogl&h zerl'elzt wiirde. Atis der LtXiing wurde zuerfl der griil'ste Tlieil des Antinions durcli JVafrer als Oxi -Clilariir gcfdlt dcCTen ZuraIrIiitTiif~tZLiiig
bekrilnt ifi urid d e h Beirnengung yon Qiiarz und
Scllwetelkies ficll ails dcr friiliereii Beffimmiing ergah.
Der Refi Jes Atitirnoiis wiirde durcli Scliwcfel\r.a&+
Roffgas gafsllt, worauf man w e der iibrigen Flufig-
,
,
,
,
,
I 481 1
b i t , nac11dcni fie mit SalpeterC8iirc gekooht war, das
Oxyd diircli Ammoniok fdlte. M i t fchwefeliynflerfiofflhiirerii Alkali gab die Fliifigkeit darauf
einen weifsen Niederfchlag yon Scliwefelzink i n geringer Menge.
9 ) Noclidem das Fofil, wic ziivory i n Snlzrimre
gelsfi war, wiirde die LGf'ung nacli der Mctliodc des
Hrn. €1. R o s e init Weinfieinfttiire verfetzt, darauf
verdiinnt was oline TriibunS Sef'chah n n d niin die
ganze Menge des Antimons durch Scliwefelwoll'erlioffgas als Schwefelantinion gefdlt. Das Schwcfelantimon,
das nocli heil's gewogen wiirde, lane fich vollkommen
in Salzl'iinre auf. Dae Eil'enoxyd wurde durcli AmIiioniak gefdlt.
Eiren
a13
,
,
D a s Mittel aus mehreren Analyfen gab, rbgereclinet die Gangart, die ungefdhr 0,06 Procent betrue, Fdgendes :
SC'.WnafCI
Anrimorr
Eiren
Zink
. . 0,303)
..
...
....
(.
.
0,OCg
Schwelelrndmon
0,725
* M a c h -SchwcfelEilcn
0,255
Schwnafalrink
0,wj
4956
01975
0,520]
odcr
0,160
...
..
Der Rerhiierit lefieht a h aiie 4 At. Schwefelantimon iind 3 At, Einfach Scliwefeleifen eiifprecliend
der Forniel SFeSq 4- 4 SbS3, welclie giebt:
-
..
Schwelelnntimon
Einfacli-SchweTelclfen
0,732
OI268
. . At.
-.. 3 A t
4
In dern negativen Schwefelrnetalle (dem ScIiw+
felantimon befiiidet lich all'o doppelt foviel Scliwefel,
a h in drm po6t;ven (dcm Scllwefeleifen); ein Verlialtnifs, :JRBdem irn Jnmeaonit gleich ili, welcliet
ICk
t
c
482 I
nltth H.R o s e 4 Atorno Scliwefelantioion uiid 3 At.
Scliwefelblei entlrdt (diel: Ann. Ud. 84. S.99).
Die Ei~cJltli~iiiliclikcil
d e s h t l i i e r i t s a13 Speciest
leidet a1To kciiien Zweifel ; aiicli p l i t diel's daraiis hervar, dare doe darin entlialtene Eliifacl~-Scl~wcfeleiren,
welclics fiir ficli fiark a u f die Magiietiiadel wirkt, l'(?
voni Schwefelantimon sebuiiden ifi, dars es diere EL
RenCcliaft niclit m e h r zeigt. Fiir ficli ifi bekanntlicli
das Einfacli - Scliwefeleil'eri bis jelzt noch nicht gefunden; denn dcr Magnetkies il't eiiie Verbindung von
Einfacli- mit Doppelt Schwefeleilkn.
Man kann den Bertliierit 1e;cht kiinfilidi darnelletr. Schwefelanfimon und Schwefeleil'en laffen Gch
in allen Verlinl tniren znlbmmenCclimelzen weslidb
man anclt wahri'clieinlicli noch andere Verbindungsfiufen, P I S die diefes Minerals, auffinden-wird,
Bei der Uarfirlliing des nlctnllircllcn Antirnona ill
BS i n Fraiikrcich iiblicli, da9 Schwefelriietall i n einein
Reverberiroferi 7.11 rijfien j iind die gerSCtete M d e alsdann m i t kolllenr. Kali niid Kolrle i n cinenl Tiegel zia
fclimelzen. Es ifi klar, dafs man durcli d i d e s *Verfallrep lteiu r.eines Antimon ans dem Bertliierit g e
winnen kann. Sclir leiclit gelin$t dieCs aber, wenn
man i At. des Minerals niit 6 At. bil'en oder xoo Tlil.
des erfieren niit 537 des letzteren, nrblt ein wenig
f'chwefelc Notron u n d K o I h i n eiiiem Tiegel oder Ticverberirofen i'chmilzt. Das Antinion \vird dabci vollkommen entfchwefelt und dns Schwefeleil'en I'owolil
das I'clron vorliandene als das neii gebildcte, bleibt
vollhindig in d e r Sclilacke ztiriiclc, die d u r c h das
Schwefelnatrinin l'ehr diiiinfliil'fis geworden ill. Mehr
Eil'en, 01s angegehen ifi, dnrf niilii niclit liinziifeizen,
weil Ioiifi das Antiirioii eil'eiilraltig trird uiid dadurcll
vie1 an Giite verliert. M e h r e r e andere Gewiiinungsarten desAntirnons find von Hrn. Bertliier i n den Ann.
de chim. et de pliys. T. XYV. p. 579 aiigc~ebcii*I.
-
,
,
,
Nicht iibcrfllifig iR ea wolil zu bemerkcn, dafs der Barthiarit,
cben To \Irk es friiiier Prof. H. R o s e vom Zinhunir utld J ~ , , ~ ~ .
tonic gcreipt h.it (dier. Ann. Bd. 84. S. 9 9 ) . ZII den Schwa[&
/ a l t r n geh6rt. iihd alfo eiri abrrnialiget Beifpiel ran dcm VorLommeii dicrer Verbindungen (ZU ivelehcn riellricht auch der
Sternhsrgit zu rechnen in) im Mineralreiche giebt. im neue.
Ren M;tcralf}fieme von 8 e r z c I i it s wird auch desha15 der
Berrhierit linter den] N a m e n : Halb unterantimonidt/ch*.Jli-
0)
ges 5clrtosJalri~'rnaufgefulirt.
-
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