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Der elektrische Bratenwender.

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compbmentare zu der in horizontaler Linie gesehenen.
Beide Farben heben sich, wo sie in der Diagonale des Vierecks in einander iibergehen, fast vollstlndig gegenseitig auf.
Weit schbner ist die Erscheinung, wenn man die Vorrichtung als analysirende anwendet. Man bIick t d a m durch
die Schnittflhhe unter dem Polarisationswinkel nach einem
Polarisationsspiegel, nachdem man vorher die Grundfltiche
der abgekiirzten Pyramide durch ein gekiihltes Glas geschlossen hat. Bei den gegebenen Dimensionen des Apparates erbliclrt man, wenn man das Auge dicht an die kreisftirmige Oeffnung hglt und etwas herauf und berunter oder
von links nach rechts bewegt, 81 symmetrisch angeordnete
Bilder mit schwanem Kreuz in der einen, mit weifsem K r q z
in der darauf senkrechten Richtung und in desto intensiver
werdenden Complementarfarben, je weiter man sich von der
Mitte entfernt. In der DiagonaIrichtung verschwinden dieselben fast vollstandig. Vertauscht man die Tagesbeleuchtung mit der einer Lampe, so stellt man aIs polarisirende
Vorrichtung einen Glassatz vor die Glocke derselben.
Schliefst man eine 13 Zoll lange mit schwarzem Papier
umgebene 12"" weite innen spiegelnde Glasrbhre durch eine
3am weite Oeffnung, so erblickt man als Bild dieser Oeffnung 6 Ringe. Diese werden, wenn man sie in der vorher
beschriebenen Weise als polarisirende oder analysirende
Vorrichtung anwendet, bei Einschaltung eines Gypsbkittchens, je naher dem Auge, desto intensiver gehrbt, und
zwar gehen die in jedem Ringe hervortretenden Complementarfarben in den Quadranten durch W e & in einander fiber
da man aIIe Azimuthe gIeichzeitig iiberblickt.
X. Der elektrische Bratenwender.
v o r Kurzem ist die Drehung einer Glasscheibe - d u d
elektrische Anziehung und Abstofsung mit Hiilfe von zwei
Elektnopbmnaschinen (kiiual. Bd. 130, S. 170 und Bd. 181,
S. AS), dann mit e b e r Elektrophor - uud eher Elek trkirMaschine ausgefiihi t worden (Bd. 131, S. 655).
Es srheint mir fur die Beurtheilung dieser Versuche
rditzfich, an die Art zu erinnern, auf welche F r a n k I i n
1748 jeiie Drehrrng ausgefiihrt hat. Der Rand eiiier horizdntalen drehbaren Hdzscheibe war radial mit etwa 30 Glasstreifen besetzt , die an [Jon freien Elldell Melallkn~pfetrugen. Zwei Flaschen, mit den entgegengesetzten EleLtricitaten geladen, waren so aafgestdlt , dafs ihre Zuleiter bei
der Drehuns der Scheibe jedein dieser Kiiiipfe nahe bam m , die Kiiapfe surcessiv anzogen und nach Ertheilung
eines FunI,eiis, abstiefsen. So bam das Rad in Rotation
mit eiiier GeschwindigLeit von 12 his 15 Umdrebungen in
der Minute, uiid solcher Kraft, daCs es mil hundert spanischen Thalerii heschwert werdeii Lonnte, ohne still zu
stehen F r a n k l i n nannte diese Vorrichtong den elektrisclien Rt atenwender irnd beabsichtigtc init seiner H W e ein
Hohn, spslrr sogar einen Truthshii zu braten ( E q e r . an8
obserw. .7hed. p . 37 $2. 38) Einfacher wurde eine Glasscheibe von 17 Zoll l&rcbniesser diirch ele!Ltrische Wirkang gedreht. Die Scheibe war auf beiden Fliichen bis
2 Zoll vorn Rande inetalliscli belegt und von den Belegungen giiigen, eiiifernt von einauder , zwei Metallarme mit
EndhgeIn uber den Rand hinaus. Die Scheibe wurde
dr-ehbar zwischcn zwiilf in eiiieii Kreis gestellte isolirte
Metallkntipfe gebracht und drehte sich, nachdem sie in gewt3inlichen Weise geladen war, eine halbe Stunde lang mit
der niittlei n Geschwiiidigbeit von 20 Uindreliuugeii in der
Minute.
P. R.
I_L_--
A. W.d3ohade’s Buchdruckerei (L.Scldnde) in Berlin, Btallstbreib@str. 47.
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