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Der Gesetzentwurf ber die Versicherung der Privatbeamten.

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XXIV. JahrganE.
,911,] Der Geaetzsntwurf hber die Versicherung der Privatbeamten.
Heft 1, 27,
-__
.____
Diese Methode ist von mir bereits am 8./4. 1910
im ..Bollettino della SocietiL medico - cliirurgica di
Pavia" beschrieben iind in der Summer vom 24./8.
1910 des Cheni. Zentralbl. wiedergcgehen worden.
In besagter Abhandlung besclirieb ich die Herstellung der 0.uynitrosylsiilfosLure durcli Zersetzung
der Ester der SalpetersLure und salpetrigen Saure
in schwefelsaurer Losung. Ferner beschrieb ich die
Hrwtellung dieser Saure und ihres Kupfersalzes
durch die Einwirltring von Alknliolen auf eine L6sung von Salpctersiiure i n Schwefelsiiurc, die Kupfei.srilfat entliiilt.
SchlieClicli untersuclite ich auch noch viele andew organisclie Sulistanzen und l)ewieP, daIJ cinige
dnvon imstande sind, mit einer scli\vefelsauren Losiinc von Snlpetersaure blaue Rliure zu bilden.
- X n n i i e r k u n g d e r R e d a k t . i o n . Der
Vortmg von W e n t z k i wurde am 4.,/6. 1910 gelialtrn, das Manuskript is1 bei der Redaktion am
%/ti. 1910 eingegangen. der Vortrag als Anfsatz
an) 9./9. 1910 abgdruckt. Eine Beriicksichtigung
dei Vwiiffent lichung von S c a n d n 1 a war
\V c II t z k i also niclit moglicli.
[A. 247.1
-.
Der Gesetzentwurf iiber die
Versicherung der Privatbeamten.
bhdlich, am 16. cis.. ist der ..Entu-urf eines
Vt,r.~iclierungsgesetzesfiir Angestellte" ini Reichsanzi9ger veriiffentliclit worden. Der Entwurf, der
deiri Runtlesrat noch nicht vorgelegen hat, wird
in der ausgesprochenen Absicht veroffentlicht, ihn
in den Interessentenkreisen zur Diskussion zu stellen.
Da die angestellten Chemiker, soweit sie daa 60. Lebensjahr niclit vollentiet haben, und ilir Gehalt
(ink]. Tantienieusw.) 5000 $1 nicht iibersteigt, in die
Versicherung einbezogen werden, sei im folgenden
kurz dau Wiclitigste ails dem Entwurfe niitgeteilt.
I>er snziale AusschulJ wird alsdann in eineni spiteren Hefte den Entwurf einer kritischen Resprechung
un tcrziehen.
G e l i a l t s k l a s s e n (Q 1 6 ) u n d H o I i e d e r
B c i t r & g e (8 175). Sacli der Hiilie des Jahresverdienstes werden 9 Gelialtsklassen gebildet. Von
diesen wird der Cheniiker von seinem Eintritt
in die Tcchnik an die 5 obersten durchlaufen, namlicli die Klassen innerhall) der Einknmmen vnii
1X K - -2oO0, 2@M- 2500, 2500--3OOo, 3000-4oO0
untl 4000--5030 BI. In diesen Klassen sind, zur
Halfte voni Arbeitgeher, ztir andcren Hdfte vom
Arbeitnehmer, zu entrichten an monatlichen Beitrlgen: 9,60, 13,20, 16,00, 20,OO iind 26,60 M.
Dafiir g e w i i l i r t d i e V e r s i c h e r u n g
( §SJ 56-60) 1. R u h e g e I d mi t Vollendung des 65. Lebensjahres oder hei Herabsetzung der Arbeitsfahigkeit auf weniger als die Halfte der normalen, ferner
dem, der 26 Wochen ununterbrochen berufsunfahig
gewesen ist, fiir die weitere Dauer der Berufsunfahigkeit, 2. W i t w e n r e n t e fiir die Witwe nach
dem Tode des versicherten Jlannes. 3. W a i s e n r e n t e nnch dem Tode dcs versicherten Vaters fur
die Kinder unter 18 Jahren.
Die Wartezeit (Q 49) dauert bei dem Ruhegeld
fiir mannliche Versichertc 120, fur weibliche 60 Heitragsmonate, und bei der Hinterbliebenenrente
120 Reitragsmonate. Das Ruhegeld betragt nach
Ch. 1911.
161
Ablauf von 120 Beitragsmonaten ein Viertel des
Wertes der in dieser Zeit entrichteten Reitrage und
ein Achtel des Wertes der iibrigen Beitrage. Bei
aeiblichen Versiclierten nach Ablauf ron 60 und vor
Vollendung von 120 Beitragsmonaten ein Viertel
des Wertes der in 60 Monaten entrichteten Beitrage.
Die Witwenrente betriigt zwei Fiinftel des Ruhegeldes, das der Ernahrer bezogen oder bei Rerufsunfiihigkeit bezogen hiitte. Waisen erhalten je ein
Funftel, Doppelwaisen jeein Drittel der Witwenrente.
Ruhegeld und Rcnten werden in 'J'eiIbetragen
monatliclt, auf volle 5 Pf aufgerundet, i m voraus
gezahlt.
Uni die infolpe einer Erkrankung drtrliende Rerufsunfkiliigkeit eines Versicherten abzuwenden,
kann die Reichsversicherungsanstalt ein H e i 1
v e r f a h r e n einleiten. Passelbe gilt, wenn zu erwarten ist, da8 ein Heilverfahren den Empfanger
eines Ruhegehaltes wieder berufsfiihig macht..
Angehorige des Erkranktcn, deren Unterhalt
er ganz oder iiberwiegend aus seinem Arbeitsverdienste bestritten hat, erhalten wahrend des Heilverfahrens ein Hausgeld. Es betragt tlglich 3 i z O
des zuletzt gezalilten Monatsbeitrages. Das Hausgeld Eillt weg. solange Gehalt auf Grund eines gesetzlichen Anspruchs gezahlt wird ($5 35-42).
Die Reichsversicherungsanstalt stellt in fiinfjHIirigen Zeitabsclinitten, erstnialig fiir den 31./12.
1917, eine v c r s i c h e r u n g s t e c h n i s c 11 0
B i I a 11 z auf (der ZinsfuGi fur die Herechnungen ist
noch nicht festgcstellt.). Ergibt, die Bilanz einen
Felilbet.rag, so sind diirch Cesetz entweder die Beitrage zu erholien oder die Leistungcn herabzusetzcn.
Ergibt, sich ein t'bcrscliul3, SO kiinncn in gleicher
Weise die kiinftig zu gewahrenden Leistungen erhijht werden (3s 176-178).
F r e i w i l l i g e V e r s i c h e r u n g (8 15).
Wer aus einer versicherungspflichtigen Beschaftigung ausscheidet und mindestens 60 Jlonate Beitrage entriclitet hat, kann die Versicherung freiwillig fortsetzen oder, falls 120 Monatsbeitrage entrichtet worden sind, die erworbene Anwartschaft
durch Zahlung einer Anerkennungsgebiihr von jahrlich 3 31 erhalten.
E r s t a t t u n g v o n B e i t r a g e n (§ 64).
Bcheiden Versicherte nach Ablauf der Wartezeit
von 60 Beitragsmonaten aus der versicherungspflichtigen Tiitigkeit a m , um eine ahnliche Tlitigkeit auf eigene Rechnung auszuiiben, so s t e l ~ ihnen
t
ein Anspruch auf Erstattung der Hllfte der fur sie
geleisteten Monatsbeitrage zu. Die Erstattung
schlieCt weitere Anspriiche an die Heichsversieherungsanstalt aus.
V e r s i c h e r u n g s f r e i ( 5 10) sind u.a. Personen,
die wahrend der wissenschaftlichen Ausbildung fiir
ihren zukunftigen Beruf gegen Entgelt unterrichten.
berg a ngsbestim mun gen :
A b k i i r z u n g d e r W a r t e z e i t (QQ 374
und 375). I n den ersten drei Jahren nach dem Inkrafttreten dimes Gesetees kann die Reichversicherungsanstalt auch einzelnen ilngestellten nach vorhergehender arztlicher Untersuchung gestatten, die
Wartezeit zum Bezuge der Leistungen dieses Gesetzes durch Einzahlung der entsprechenden PrLmienreserven abzukiirzen. In den ersten 10 Jahren
nach Inkrafttreten des Gesetzes betragt die Wartezeit bei den Hinterbliebenenrenten (Q 49) 60 Bei-
-
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21
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tragsmonate. Die Witwenrente wird nach einem
Ruhegelde berechnet, daa ein Viertel dea Wertes
der in den ersten 60 Beitragsmonaten entrichteten
Beitrage betragt .
Besondere Pensionseinrichtung c n ($ 363). Pahrikkassen konnen auf die Invaliden-, Alters- d e r Hinterbliebeiienunterstutzungen, die sie ihren nach vorliegendem Gesetze versicherten Mitgliedern gewahren, die Ruhegeld- und
Hinterbliebenenbeziige dieses Gesetzcs anrechnen,
vorausgesetzt, daB sie die Beit,rage ails den Mittcln
der Kassc entrichten, und die Arbeitgeber Zuschiissc?
zii der Kasse zahlen, die mindestcns der Hiilfte der
naeh dieseni Gesetze zu entrichtenden Beitragc
gleich kommen.
V c r s i c h e r u n g s v c r t r L g e In i t p r i v a t e n L e b e n s v e r si c h e r un g s un t c r n e h ni u n g c n ($3 370-373) bercchtigen die Versichepten zum Antrage auf Befreiung von der Beitragsleistung, wenn der Jahresbeitrag dcr Beitrage
fiir diese Versiclterungen beim lnkrafttrcten dicses
Gesctzcs mindestrns den ihrcn Gehaltaverhaltnissen
zur Zeit des Antrages entsprechenden Reitragen
gleichkommt., die sie nach dicsem Gesetz zu tragcn
haben. In solchrn Fallen ist der Arbeitgeber verpfliclitet., den nach diesem Gesetz auf ihn entfallenden Beitragsanteil an die Reichsversiclierungsaiistalt
abzufuhren. neni Vrrsicherten werden dafur die
halbcn Leistungen dicses Gesetzes gewahrt. Hat der
Arbeitgeber zu diesen Ibitrapen fiir private Versicherungen seiner Angestellten Zuscliussr gezalilt, so
kann er diese Zuschusse uni die an die Reichsversicherungsanstalt zu cnt.richtenden IbitrZge kurzcn.
Auf Antrag des Versicherten xahlt die ReichsversiclieningsanstaIt die pekunten Hetriige des Zuschusses an die privaten Lebensversicherungsunternehmungen aus den Arbeitsgeberbeitragen wcitpr?
wenn 1. die Versicherung noch in roller Hijhe hesteht, 2. der Versicherungaschcin Itintcrlegt wird;
3. zur Sicherung einer Anwarhehaft auf Ruhegeld
und Hinterblicbcnenrentc clic Fordcrung aus dcr
Versicherung zu dcnijenigcn Tcile, welcher dem gckiirzten Betragc der Arbeitgclienuscliiisse ent.spricht, an die Reichsversicherungsanstalt rechtsverbindlich abgetreten wird. Siilieres iibcr die Ausfuhrung dieser Voncliriften kwstinimt der Bundesrat. Werden die Versichcrungcn vor Eint.ritt des
Todes des Angestellten durch Ablauf, Vcrfall oder
aw anderen Griinden aufgehoben, so fiillt die Befreiung von der Beitragsleistung we#. Die privaten
Versicherungsunternehmungenhaben die Aufhebung
von Versiclierungsvertragen der Reichsanstalt mitzuteilen, wenn ihnen die Befreiung des Angestcllten
von der J3eit.ragsleistung angezeigt wordcn ist. Zn-
[
Zeitschrift filr
angewandte Chemie. .
widerhandlusgen werden von der Aufsichtsbehijrde
mit Geldstrafen bis zu 100 M bestraft. Scharf.
I m AnschluU an dicson Ausxug niiichten wir
ganz beaondera auf die zulctzt wiodcrgcgebenen
Ebergangsbestimmungen vcrweisen, in denen die
Mijglichkeit gegeben ist, sich von der Versieherungspflicht zu befreien, wenn fur cine zur Zeit des
Inkrafttretens des Gesetzes schon bestehende
Lebensversichcrung Beitrage geleistet werden, die
dem dcm jctzigcn Einkommen entsprechenden Beitrage fur die Reichsversicherungsanstalt mindestens gleich kommen. Wir haben, ohne damit.
der Kritik des soxialen Ausschusses vorgreifen zu
wollcn, den Eindruck gewonncn, daB der ganzc
poBe Verwaltungsapparat,, den das Cesetz vorsieht, vie1 xu teuer arbeiten wird, so dall die
Leistungen der Reiclisversicherungsans~ltnicht im
Einklange mit den aufzubringenden Reitragen
Rtehen werdcn. Wir haben berechnet., daB ein
Cheniiker, der im Alter von 25 Jahren in die Technik eintritt, mit eineni Anfangsgchalt \-on 1800 JI
versicherungspflichtig wird und ini Laufe der
nachsten 10 Jahre die 5 obcrcn Gehaltsklassen des
Entwurfes durchliiuft, in dieser Zeit. 2508 M an
die Rcichsversicherungsanstalt zahlcn muB, wovon
die Hiilfte auf den 1)ienstgcbcr cntflllt.. Hlcibt, er
lann freiwillig in der Versicherung, so hat er, vormsgesetzt., da13 er bis Zuni Alter von 65 ,Jahren
wbeitsfahig bleibt, jahrlich 30 Jahre lang die
I’riimie von 319,20 M zii entrichten, das sind zuiamnicn 9570 M und mit Hinzurechnung dcr obigen
2508 M e r p b t sich ein Gcsaintaufwand von 12084 M.
Das ihni dann zustehcndc Ruhegeld, drAscn H61ie
k h zurzeit noch niclit annahernd genau bcstimmcn
a U t , wird aber imnier nur einc diirftige Rcnte
iarstcllen. Wir habcn nun bcrechnet, daB fur die
ingegebene Gcsamtleistung von rund 12 OOO 31 eine
Lebcnsvorsicherung auf 26 000 M abgeschlossen
vcrdcn konnte, dic siclicrlich einen ganz anderen
Hinterhalt gewahrcn wurdcn tlls die giinstigstcn‘alls zu crwartende Rcntc.
Wir empfehlcn dahcr den Mitgliedern dcs Ver:ins dcuhcher Chemiker, die fur ihre Hinter)liebcnenfiirsorge den staatlichen Zwang niclit
vunschen, den rcchtzcitigen AbschluU eincr Lebensiersiclierung in cntsprechender Hohc. Da nach den
tbergangsbestiinmungen aueh dcr Dienst,gebcr die
hm durch das Gesetz auferlcgten IAstungen einer
chon bestellenden Lehensvcrsichcrung seines 9 n :estellten zukommen 1 m c n kann, so wiirden sich
ichcrlich viele von ihnen bcreitfinden Iaascn, einen
’eil der T~bcnsversicherungspramien auf ihr Konto
#u iibcrnchrnen.
I) i e (i c s c 11 a f t s s t r 1 1 e.
Wirtschaftlich-gewerblicher Teil.
Jahresberichte
der Industrie und des Handels.
Xeuseeland. Der 13 e r g 1)n 11 N c u s e e 1 a II d s
i. J. l!W!). urist folpendes Rild auf (dic: Zahlen in
Klauinicrn gcben den Wrrt der gefijrderten Mengen
in Pfd. Sterl. an): Gold 506 371 Unzen (2 006 900),
Silber 1 813 830 lTnzen (180 872), Kupfererz 5 t
(la)), Antinionerz 5 t (60), aManganerz 6 t (29),
Scherliterz 58 t (4263), gcniischte Minerulirn
li78,75 t (7446), Kohle 1911 247 t ( 1 038 i+2),
Koks, ausgcfiihrt 22 t ( d 3 ) , Kauriltarz 8650 L
(532 698).
- 1. ( K . 134t.l
Malayenstsaten. Der €ia n d c 1 d e r V e r e i n i g t r n M a l a y e n s t n a t c n (J’erak. Selangor, Segri Senibilan, Pahang) wies i. J. I909
(1908), einsrhliedlich des Handrls niit Nunzen und
EdclnietaII , in drr l h f u h r rincn FVert w n
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