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Der landwirtschaftliche Brennereibetrieb. Von M. Rfdiger. 5. neubearb. Aufl. 250 S. 100 Abb. F. Enke Stuttgart 1941. Pr. geh. RM. 9 - geb. RM

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Vereine und Versamrnhngen
- Personal-
und Hoeh8chulnachrl:cl~ten
fiber den Arbutingehalt der Birn- und Barentranbenb l a t t e r . Von Oberapatheker Dr. Moser.
Vf . will die devisenbeanspruchenden Bareutraubenblatter
durch einheimische Drogeri ersetzen nnd enipfiehlt daher die Verwendung von Birnhlatterri in Forin von Infusen. Obwohl der
arbutingehalt nur etwa (lie HHlfte betragt, sieht Vf. ill dem
Fehlen vnn (>erbstoffen untl der leichten Beschaffungsnioglichkeit
groWe Vorteile. Die Anregungen tles Vf. werden durch die gleichzeitig erschieneuen (vom Vf. in P u Wnote erwahnten) IJecleutsanieti
Veroffentlichurigen I ( O I I A r - L i ) ( i f ~ ) ( l i i 2 . t / i P ) .(IT,iivers. Innsbruck) u l n
vieles ergawt.
Pevchl. LBB. 45.1
ABC der Kunstseiden und Zellwollen. \'on 1'. C. R. Arentls
unter Mitarb. von C.-H. F i s c h e r , 0 . P e n n e n k a n i p , ICd. T h e w s
11. a. 456 S. 1'. C. R. Arends, Berlin 1940. Pr. geb. RM. 12,- -.
Das vorliegende ABC will einer breiteren Offentlichkeit in
alphabetischer Reihenfolge Auskuuft geben iiber Firmen und Markenartikel sowie iiber chemische, technische, warenkundliche und niodische P'achausdriicke auf den1 Gebiet der Erzeugung und l'erarbeitung kiinstlicher Fasern. Die Beschreibungen von Herstellungsund Ausriistuiigsverfahren sind in Niveau und Umfang sehr ungleich,;
so ist z. B. das ganze Viscoseverfaliren auf 15 Zeilen, die Acetatxidenherstellung in einern einzigen S i t z vox 3 Zeilen abgehandelt,
wahrend deni ,,.Verseifen von A4cetatseide" (zwecks Veranderung der
fiirberischen Eigenschaften) 27 Zeilen eingeraumt sind. Wo chemisch1)hysikalische Begriffe kurz erklart werden, geschieht dies leider z. T.
I n so verschwomnieuer oder gar ,,schiefer" Weise, daU nieniand daniit
gedient ist5). Daneben findet nian auch direkt falsche AngabenO).
Fiir die angzkiindig-ten Neuanflageii ist daher eine griindliche NeuiJearbeitung der Fragm, die die chcniische Forschung und Teclinik
Kiiigw. [ H B . SO.]
brtreffcii, zu enipfehleri.
tlber Gewinnung und Untersuchung von festen bituminosen
Produkten aus estlandischem olschiefer. Von 15.
Pezoltl.
70 S., 10 Abb., 48 Tafelri. K. Riepert, Berlin 1939. l'r. geh.
Elektrometrische pH-MeSSUnQ mit kleinen Losunesmengen.
Von P. F n h r n i a n n . 133 S., 66Abb. 8". J . Springrr,k'ien 1941.
Pr. geh. RBI. 8.70.
1)er eigentliche, ( k i n 'l'itel entsprechende Inhalt des 133 Seiten
unifassenden Biichleins ist i n 30 Sriten enthalten untl ist eine yute
I )arstellnng yo11 Meliverfahren und I$lektrodeii tler Blikroniethodik,
in der wzrtvollc praktischt. Siinweise enthalten sintl. Der iibrigc Teil.
insbesondere tlrr den (>rundlagrri nnd elektrischen XeWgerHten
gewidnietc-,ist in seiner Planung unnijtig unifangreich, in seiner Durclifiihrung sehr ungleiclinial3ig untl an vielen Stellen unvollstantlig otlrr
iiberhaup~ikritikbediirftig. Diese 1)inge sollte nian z. '1'. hesser it1
1,ehrhiichern der physikalischen Cheniie otler der elektrischeri Mej,.
technik nachlesen. Die niotlerne 'l'heorie der starken l.;lektrulyte
fillt uriter den Tisch, untl (lie hochaktuelle I'robleniatik der Grun(llagen der pic-Skala bleibt unerwahnt.
Es ware bestininit besser gewesen, an Stelle dieses Biichleins
eine kurzere Darstellung mit engster Bezugnahnie auf den Titel zu
schreiben, danu ware der Beifall der Fachgenossen ungeteilt. Auch
ist es ja nicht notig, daB jeder X7erlag fiir jedes Spezialgebiet seine
Hausausgabe besitzt, wenn an sich gute Darstellungen des (>ebietes
P . Wfrlff. [BB. 4CJ.1
1-orliegen.
VEREINE UND VERSAMMLUNGEN
Deutsche Bunsen-Gesellschaft
46. Hauptversammlung, 10. bis 12.Juli 1911 in Frankfurt a . M .
Nachtrag znni 'I'ngnngsplan') :
1s:. ('reniw, ('. A. Knorr
(OL I'nllarli ! I tri .
I I. Suell,
Der landwirtschaftliche Brennereibetrieb. Von BI. R i i d i g e r .
5. neubearb. Aufl., 250 S., 100 Abb. F. Enke, Stuttgart 1941.
l'r. geh. KM. 9,---, geb. KX. 10,80.
Das in' Fachkreisen gut bekannte Rsiidigersche Buch ist in der
nunniehr vorliegenden 5. Auflage einer fast ganzlichen Neubearbeitung unterzogen worden. Neben den iiblichen Arbeitsverfahren
tler Brennerei haben auch die rnannigfachen technischen Fortschritte
in der Apparatur und Arbeitsweise (z. B. Reibselverfahren, Malzersparnisverfahren, Herstellung von Schlenipeflocken) eine entsprechende Beriicksichtigung gefunden. Neu aufgenommen sind
Kapitel iiber die Herstellung von hochprozentigem Spiritus, die
Spiritusreinigung, die Erzeugung von absolutem Alkohol u. a , ,
wahrend besonders die Abschnitte iiber die Obst- und Kleinbrennerei
sowie iiber die chemischen und biologischen Grundlagen des
Brennereigewerbes wesentlich verbessert wurden. Uas Buch, das in
erster Linie deli landwirtschaftlichen Brennereibetrieben als Lehrund Hilfsbuch dienen soll, ist hierzu durch die klare technische
Ilarstellung, die durch zahlreiche gnte Abbildungen erganzt wird,
besonders geeignet.
Drews. [BB. 46.1
'
s)
6)
s o heifit es o. B.: ,,Hpdratcellulosc = rrgenerierte Cellulose, die einen chemisclien Uniw3ndlungsprwLeD durcblaufen hat, aus dem das husgangsmaterial meist in veranderter
Form hemorgolit. ohne daB das ChemischeGefiige wesentlich angegriffen wird;', wahrend
man in ,,Fotocellulose" die durch Lichteinwirkung entstehende, geschiidigte CelluloseUodifikation kenneulerut.
So werdeii bei ,,Hydrocellulose" die reduziereuden Eigenschaften mit keinem Worte
erwihnt; dagegen h e a t es: ,,Der Nachweis der Hydrocellulose baut sich speeiell auf
der verinderten F a r b s t o f f a f f i n i t a t auf, B . B. Methylenblauprobe, Berlinerblauprobe, Fehlingsche Ldsung, Ohlorzinkjod-L&ung u. a,)".
3 28
Verantwortlicli fiir deii wisreil~ciraftlichenInhalt: Dr. W. Foerat, Berlin
I I . Pliriiinger, 111iisI>rii(.k: / i / w / i k ,I,.r
K. F. Jshr, Berlin:
f ' ~ r i i . r ~ ~ ~ e r h i n r l i i i idyrrse
nls rcktirr bwih.cl,ria,sloffi~
b p i d e r hatal?,li,srh
1
7
.
KbI. 3,-.
\'f. berichtet iiber Untersuchuiigen, die er vor etwa 1 2 Jahren
bei den Virnien Estnisclie Steindl-A,-G.und Staatliche Brennschieferindustrie. durchfiiht te. Das Ziel war, brauchbare Stral3enbaubitunien
nnd Asphalte mit wirtschaftliclien technischen Mitteln aus dem
estnischen Olschiefer herzustellen. Fur die BiCumengewinnung
tliente der durch Schwelen gewonnene Schieferteer als Ausgangserzeugnis; es ergab sich, dal3 das Schieferteerpech selbst keinen
Vergleicli init niexikanischeni Bitumen aushalt, daU aber auf deiii
\I'ege des Blasens dnrchans brauclibare Rindeniittel gewonnen
werden korinen. Dies Ergebnis hat die Folgszeit dann auch bestitigt. Olschieferasphalte erhielt Vf. durch AufschlieWen des
feingenialilenen Olschiefers niit etwa der gleiclieti Menge Schieferijl
je nach der Olart in einer Ausbeute von etwa 45-80 "/b der Gesanitc-inwaage; der Rest entfiel auf Crackdestillate, Wasser, Gas und
Verlust. Die Gehalte an loslichein Bitumen lagen bei dieseii
Asphalten j e nach der Arbeitsweise zwischen 35 und 85%, die
1:rweichungspunkte K. S. etwa zwischen 30° und 80°, so da13 also
eine gewisse Ahnlichkeit niit Naturasphalt bestand. Vorn Standpnnkt der Technik ist die sorgfaltige Arbeit durch die inzwischeii
yon der estnischen Olschieferindustrie geinachten Fortschritte
gewiW iiberholt ; doch bleibt ihr Wert in wisseiischaftlicher untl
vor allein andlytischer Hinsicht ini Kahnien der sonstigen VerGffentlichungen iiber den estnischeii Olschiefer besteheri.
H . Mallison. [ B B . 52.1
11.
.Ic,~t!ilr.,rIr:,idrir~~rrap
l ~ : i i i ~ l ~ uIJiiwIt
rg:
I i ~ n i ~ ~ r o zn,tsgr,li,.vlc
rs.~
cltwii.v/w l ' ~ / i , , i i ~ ~ ' , , ' k l i * i i ~ , i i .
IE. Hertel, I)aneig-J,:inyiiit~r: I ~ l ~ ~ i s i k ~ i l i s d -
gfib I ~ i i i i . ~ d i i ~ ~yi.d
~ # . vi k r Wirhrii,.!,
ii?yd r s Il',rss,-r.~tnffsl,~,r.ni.,
!/ds.
Liy, ,isckifrr IL d r s chro,i,n),l,n,nr
Suplitllalinkert~r.
I<. ClusIus u. H. Kowalski, ?Jiiiii.lten:
Srhi,idwit,!/ mi. .llolrki,lw
glrir1rr.r .Ilii.w
iin Trenia olir.
I<. Clnsiua, W. K6llsoli
11.
I,. Waldmaea, Xliinclierr:
I . ~ o ~ o ~ ~ r i ~ ~ , ~ i,iii iiiil i i ,Vi rgr -
brmii,~,iy.~iiiet'lin,iisiiiiuin mif.ttrigflideii €12112- Flnnimri~.
Fr. Feh6r
M. Raudler, Iwesden: Pber die fioiistitutimi des I ~ n s s ~ r s l n f / r l i s f i I f i d s .
P. W. Sohenk, Kiinigsherg: i'hrr ihi. Zprfoll drs , ~ r l i , i ~ ~ f ~ l / , i , J / i ~ mid
r ! i ~ l ,drr
s
Pnlp
s c h u + h ?Id.
1)
11.
Vgl. 8Lirsr Ztwhr. 54, :3IO [i!Ul].
PERSONAL-UND HOCHSCHULNACHRICHTEN
Geburtstage: Prof. Dr. techn. F. B o c k , Ordinarius fur
organische Cheniie und Enzyklopadie der technischen Cheinie a n
der T. H. Wieii, feierte a m 2 . Juli seinen 65. GeburWag. -- Geh.
Rergrat Prof. Dr. 0. B r u n c k , Freibergi. Ss., einerit. Prof. fur analytische Chernie an der Bergakadeniie, wo er, bis Zuni September 1932,
42 Jahre wirkte, feierte an1 4. Juli seinen 75. Geburtstag. - Dr.-Ing.
F. z u r N e d d e n , Prokurist bei der Auergesellschaft Berlin, 1,eiter
des literarischen und des Pressebiiros, feierte a m 2. Juli seii1c.n
60. (kburtstag.
Ernannt: a. n. Prof. 1)r. I,. A n s c h i i t z , Vorstantl des Oryanisclicheniischen Instituis der Ileutschen Technischen Hnchschule i n
Briinii, zuni o. Prof.
Verliehen: Prof. Dr. K . C l n s i u s , Direktor tles Instituts fiir
physikalische Cheniie an der Universitat Miiiiclicn, \*on tler I'nirr:-sitat 1,eipzig der Arrhenius-Preis der Akadetuischen Verlags-(>esellschafk fur seine Arheiten iiher die Trennung von Isotopen. -- Prof.
Dr. F. Hof m a n n , Breslan, voii der Koniglich-Schwedischen Akadeniie f iir Itipenieurwissenschaf~et~die LaVal-Medaille in Aiierkennnug seiner langjahrigen Arbeit an cier Kautschuksynthese, untl zwar
anlaBlich einer Vortragsreise durch die nordischcn 1,ander.
Berufen: Dr. W. J e s s e i i ,
istent :in der IJniversitit (Xtingen erhielt einen 1,ehrauftrag
Orgauische und Aiiorganischr
Chemie. - Prof. Dr. H. S t a u d i n g e r , Direktor ties cheniischen
Instituts der Universitat Freiburg, vnti der Pinnischen Akadrniie
der Wissenschaften in Anerkennung auUerordentliclier Verdienste
zuni auslandischen Mitglied. . - I)r.-Ing. 13. T r u t t w i n l ) , ITniversitat Prag, Dozent fur oryanisch-chernische Technologie, an (lie
T. H. U'ien.
Von amtlichen Verpflichtungen entbunden: Prof. Dr.
K. F e i s t , (>iittitigen, Ilirekior tles ~harmazeutisch-chetiiischcri
Instituts.
Gestorben: I)r. A . K o h l e r , Berliii-Kladow, Cheniiker bei der
F'irina A. Motard tG Co., Spandau, Mitglied des VDCh seit 1934,
am 23. Juni 1941 im 49. Lebensjahr. - Dr. M. S c h w i m n i e r , Kothen
(Anhalt), Fabrikdirektor i. R., Inhaber des Verdienstkreuzes fur
Kriegshilfe aus dem Weltkrieg, seit Jahren erblindet, Mitglied des
VDCh seit 1893, Altmitglied seit 1933, am 21. Juni im Alter von
78 Jahren.
1) Vgl. diese Ztschr. 54, 183 [19411.
6%.Verantwortlich filr geschaftliche 3litteilungeu des Vereius: Dr. F. Scharl, Berlin W 35.
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