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Der Pulvermnch Berthold Schwarz.

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Referate : Amlytisohe Chemie, Laboratori-epparete
60er Saure benotigen? Eisen- und Arsenreinheit,
die den weitgehendsten Anspriichen entspricht, wird
im ubrigen - wie bekanntlich in einer griil3eren
Fabrik Suddeutschlands -. durch Gasfiltration im
R a b e schen Sinne einfacher und vorteilhafter gewahrleistet
.
Der PulvermSnch Berthold Schwarz.
Von OSCARGurmm-London.
(Eingeg. d. 8./4. 1908.)
Schon seit Gngerer Zeit schreibt F e 1d h a u s
in verschiedenen Zeitschriften uber B e r t h o 1 d
S c h w a r z und die altesten Nachrichten iiber die
Erfindung des SchieBpulvers, wobei er sich auch
auf meine Veroffentlichung dariiberl) bezog. Ich
habe diese sehr interessanten Arbeiten stets mit
Vergniigen gelesen. F e 1d h a u s hat mich zwar
falsch verstanden, ich bin aber so mit Arbeiten
iibcrhiiuft, daB ich mich nicht zu einer Berichtigung
entschlo8, die mich vielleicht in eine meitere Polemik verwickelt hstte. Nun kommt F e 1d h a u s
somohl in dieser Zeitschrift wie in der ,,Zeitscbrift
f. d. gesamte SchieR- und Sprengstoffwesen" nochmals auf seinc Behauptungen zuriick und fordert
mich namentlich auf, das Wort zu ergreifen, um
den armen schwarzen Berthold endlich in der Gescliichte ein festes Ruheplitzchen finden zu lassen.
Dies nijtigt mich nun zu erkliren, daB alle
Veroffentlichungen F e 1d h a u s vermuten lassen,
ich hatte in meinen ,,Monuments pulveris pyrii"
B e r t h o 1 d S c h w a r z als eine historisch erwiesene Person im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts, die das Pulver erfunden hat, angenommen,
und daB ich im ,.Kynoch Journal" ,,zu gern fur
mich die Datierung 1313 im Genter Memorieboek
retten mochte". Die Tatsachen sind aber anders.
Die Eintragung im Genter Memorieboek habe
ich schon in meinem Buche iiber ,,die Industrie der
Explosivstoffe" im Jahre 1895, also 10 Jahre vor
F e 1 d h a u s , auf Grund einer Mitteilung v a n
d e r H a e g h e n s als nnauffindbar erklart. Im
Gegenteile war es ja F e l d h a u s , welcher in
zwei Zeitungen auf Grund eines Briefes aus dem
belgischen Kriegsministerium die Nachricht brachte,
1)
u. -verfahren.
[s
n ~ $ ~ ~ ~ ~ f ~ ~ m l
daB diese Eintragung existiere, was er allerdings
spiiter dementierte. In den ,,Monuments pulveris
pyrii" steht kein Wort, dae 80 ausgelegt werden
konnte, als ob ich B e r t h o l d S c h w a r z iiberhaupt als Erfinder des Pulvers in Betracht ziehen
wollte.
Ich habe vielmehr nachgewiesen, daB
Roger B a c o n im Jahre 1242 bereits eine Pulvermischung kannte und machte F e 1d h a u s brieflich auf die Arbeit H i m e s aufmerksam, der das
bekannte Anagram B a c o n s in einwandsfreier
Weise loste. Davon hat F e 1d h a u s noch immer
keinerlei Erwahnung gemacht.
Ich habe ihm
ferner nach Erscheinen seiner Studie uber S c h w are
das Kynoch Journal (welches leider aufgehort hat
zu bestehen) gesandt, in welchem ich nochmals auf
die UnverliDlichkeit der Angabe L e n z iiber das
Memorieboek hinwies, und einen Brief des Chefs
des belgischen Departements der Generalarchive
veroffentlichte, welcher erklirt, daB diese Memorieboeks friihestens im 16. Jahrhundert geschrieben
wurden und die Jahreszahl 1313 darin nicht vorkomme. In einer Bemerkung hierzii sagt Prof.
G r e e n h i l l , der mit mir die M i l l e m e t e sche
erste Abhildung eines Geschiitzese) studierte, er
habe bei einem Besuche in Gent die betreffende
Stelle doch gefunden, und ich hoffe, ich werdc der
Sache bald in Gent selbst nachgehen kijnncn.
Wie F e 1d h a u s irren kann, zeigt z. €3. sein
Artikel in der Zeitschrift fiir historische Waffenkunde 1906, in welchsm er auf 8. 68 mich in ciner
FuBnote berichtigt, daB das Freiburger Monument
S c h w a r z s die Jahreszahl 1354 und nicht 1353,
wie ich schrieb, trage, und in der Fortsetzung dieses
Artikels in der nachsten Nummer druckt er auf
S. 113 in fetten Lettern die Tnschrift mit der Zahl
1353 und nennt, H a n R j a c o b ,,I-eichtsinnig",
weil er 1354 schrieb.
F e l d h a u s halt am Jahre 1380 fur B e r t h o l d S c h w a r z fcst, aber zum Beweise dafiir
bringt er nur Quellen aus dem 16. Jahrhundert, was
doch nicht ganz zuverliiBlich ist. Ich glaube nach
wie vor, daB B e r t h o l d S c h w a r z gelebt und
im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts die Geschiitze
erfunden hat, doch, wie ich in den ,,Monuments
pulveris pyrii" sagte, miiBt,e er vor dem Jahre 1242
gelebt haben, urn das Pulver erfunden zu haben.
8) Diese Z. 17. 1060 (1904) und ,,Monument%
pulveris pyrii" 1906.
Diese Z. 17, 1062 (1904).
Referate.
I.
Analytische Chemie, Laboratoriumsapparate und allgemeine
Laboratoriumsverfahren.
2.
S. liohn. uber die Moglichkeit einer M8ssenbestimmung &us der Reobaehtung der Fpllbewegung
geeigneter Niederschlage. (Chem.-Ztg. 31, 1287.
[28./12. 19071.)
I n der Fallbewegung eines Niederschlages liegt eine
GesetzmLRigkeit. Dies erkennt man, wenn man die
Falldauer desselben Niederschlages wiederholt be-
obachtet; er wird fur den gleichen Fallraum dieselbe Zeit brauchen. Vermehrt oder vermindert man
die Niederschlagsmenge, so wird man das an der
h d e r u n g der Fallgeschwindigkeit gewahr. Diese
ist abhangig von der Reibung. Hierin liegt die
Moglichkeit, eine Mengenbestimmung vorzunehmen
wenn man die Falldauer einer unbekannten Niederschlagsmenge mit der Falldauer von zwei bekannten
Niederschlagsmengen (alle drei miissen natiirlich
unter denselben Bedingungen hergestellt sein) vergleicht. Verf. hat die Fallzeitcn von drei .Barium-
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