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Der Ramaneffekt. Von Schaefer-Matossi. Fortschritte der Chemie Bd. 20 Heft 6. Verlag Gebr. Borntrger Berlin 1930. Subskriptionspreis RM. 6 Ц Einzelpreis RM

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I Zeitschr. far
angew.
Chemie. 43. J. 1930
Neue BLicher - Verein deutscher Chemiker
NlU8 BUCMCR
(Zu beriehen, reweit im Buchhmdsl erechienen, durch
Verlag Chemie, (1.m.b.H, Berlin W 10, Cornelineetr. 3.)
Der Ramoneffekt. Von S c h a e f e r - M a t o s s i. Fortschritte
der Chemie Bd. 20, Heft 6. Verlag Gebr. Borntrager, Berlin
1930. Subskriptionspreis RM. 6,-, Einzelpreis RM. 8,-.
Nach einer kurzen Einleitung und Beschreibung der Erscheinung des Ramaneffektes wird dessen elementare, theoretische Deutung gebracht, sowie der Zusammenhang rnit anderen
Streuvorgangen besprochen. Im folgenden Kapitel wird die
klassische und wellenmechanische Theorie des Ramaneffektes
entwickelt. Nach Beschreibung der deneitigen experimentellen
Technik werden in vier Kapiteln die Ergebnisse in G a s e n ,
F 1 ii s s i g k e i t e n , K r i s t a 1 len u n d L o s u n g e n , sowie
in organischen Substanzen behandelt. Die zwei letzten Kapitel
befassen sich rnit d e r Polarisation, sowie der Intensitat und
Temperaturabhangigkeit der Ramanstrahlung. Die Bedeutung
der Rarnanuntersuchungen liegen nach Meinung der Verfasser
gleicherweise auf physikalischem wie auf chemischem Gebiete.
Der Band kann als ausgezeichnete, kurze Darstellung der entsprechenden Entwicklungsstufe dieses Forschungszweiges bezeichnet werden und diirfte auch fur den Chemiker von wesentA. Dadieu. [BB. 201.1
lichem lnteresse sein.
Fortschritte der Cheniie, Bd. 20, Heft 5. W i I 1 i a rn s : Molekulare Dipolmomente und ihre Bedeutung fur die chemische
Forschung. Subskriptionspreis RM. 8,-, Einmlpreie RM. 10,65.
Die Arbeit stellt eine Zusammenfassung der sich iiber eine
Reihe von Jahren erstreckenden Untersuchungen des Verfassers
auf dern Gebiete der Dipolmomente dar.
Als solche erhebt sie natiirlich keinen Anspruch auf eine
vollstlndige und luckenlose Behandlung des Gesamtgebietes,
wie dies etwa in dem ausgezeichneten Buche von D e b y e der
Fall ist.
Gegenliber einer Reihe von anderen in den letzten beideri
Jahren auf diesem Gebiete erschienenen Monographien ist als
wertvoll eine verhaltnismai3ig eingehende Behandlung der
experimentellen Methoden hervorzuheben. Die Einteilung des
Stoffes ist die iibliche, in einen theoretischen und einen umfangreich gegliederten experimentellen Teil. Den Abschlufi
bildet ein Vergleich der nach der dielektrischen Methode erhaltenen Ergebnisse mit den nach anderen physikalisch-chemischen Methoden erhaltenen Resultaten.
Wiinschenswert ware gewesen, wenn der Verfasser auch
trotz der Beschrankung auf eigene Arbeiten etwas eingehender
auf die grundlegenden Untersuchungen von E u c k e n und
M e y e r zur Berechnung von Momenten hingewiesen hatte.
Die Arbeit ist jedem zu empfehlen, der sich orientierend
einen Uberblick verschaffen will uber das neue und interessante
Gebiet der elektriwhen Dipolmomente. 0. Werner. [BB. 200.1
Elektrische MeBmethoden und MeEinstrumente. Von Siegfried
V a 1 e n t i n e r. Band 82 der Sammlung: Die Wissenschaft.
VI u. 154 S i t e n mit 110 AbbildunGn. 1 4 x 2 1 cm. Verlag
Friedr. Vieweg u. Sohn A.-G., Braunschweig 1930. Preis
geb. RM. 12,Der Verfasser sagt im Vorwort, da5 das Buch u. a. den
,,vielen Cheniikern und Ingenieuren, die in Industrie- und
Werkslaboratorien oft niancherlei einfache elektrische Messungen auszufuhren haben, zugute kommen" 9011. Es 6011 60wohl ein Lehrbwh, als au& den vielhch zu schwierigen
,,Kohlrausch" ersetzen. Dementsprechend zerfallt das Buch in
zwei Abschnitte; auf 40 Seiten werden zunachst Einheiten,
Grundbegriffe und Definitionen behandelt, auf 110 Seiten
werden sodann die Messungen elektrischer und magnetischer
GroBen besprochen. Man findet hier : Strom-, Spannungs- und
Widerstandsmessung im Gleichstromkreis, Messungen im
magnetischen Kreis, Messungen von Strom, Spannung, Leistung,
Frequenz, Selbstinduktion und Kapazitiit im Wechselstromkreis,
schliefilich Messungen irn Schwingungskreis.
Der Besprechende begriiot, da5 an Stelle der sogenannten
,,absoluten" MaBsysteme durchweg das internationale Ma&
system benutzt wird, wenn er d e r gewiihlten Darstellung auch
nicht in allen Einzelheiten beipflichtet. Gegenuber der vielfach
-
.
ausfiibrlichen Behandlung zwar grundsatzlich wichtiger, aber
nieBtechnisch kaum mehr verwendeter Instrumente und Verfahren, scheinen manche gegenwartig wichtige Anordnungen
allzu knapp behandelt; ahnliches gilt fur die Abbildungen.
Der vorliegende Versuch, dem Nichtphysiker fur die Praxis
einen geeigneten Ersatz fur den ,,Kohlrausch", der trotz
wachsenden Umfanges notwendig immer knapper gefai3t werden
mu5, in die Hand zu geben, ist zweifellos begriifknswert. Ob
die Stoffauswahl und Darstellungsweise den Bediirfnissen des
Chemikers und lngenieurs voll entspricht, wird erst der Erfolg
Jehren konnen.
Gudden. [BB. 166.1
Schmelzen und Formgebung des Olases. Von H. J e b s e n
M a r w e d e I. (Band 6 der S a m m h n g ,,Das Glas in Einzeldarstellungen", herausgegeben von G. G e h 1 h o f f und
K. Q u a 8 e b a r t.) VIII u. 167 Seiten rnit 93 Abbildungen
Akadem. Verlagsgesellschaft m. b. H., Leipzig 1929. Preis
geh. RM. 13,M),geb. RM. 14,50.
Die vorliegende Schrift ist besonders darin zu begriioen,
daB sie in allgemeinverstandlicher Weise die Bedeutung der
physikalisch-chemischen Betrachtungen fur die technologischen
Prozesse der Glasfabrikation darlegt und in ausgezeichneten
Beispielen die mannigfaohen Storungserscheinungen klarlegt,
welche bei jenen auftreten. Es spricht in dem Buchlein ein
reich erfahrener Praktiker zum Leser, der auch tieferen Einblick in die ursachlichen Zusammenhange der so komplizierten
konstitutiven Probleme des glasartigen Zustandes zu tun gewillt
ist. Ganz besonders anzuerkennen ist die sehr sorgsame DisPosition des Stoffes; stets sind die allgemeinen Erkenntnisse
z. B. uber die Phasengrenzen, die Schmelzreaktionen, die
grundlegenden glasbildenden Systeme, die Entglasungsvorgange
vorangestellt, so da5 die latsachlich in der Praxis vorkommenden Verhiltnisse sich dann als einfache Anwendungen jener
Grundsatze ergeben konnen. Auch uber die 60 schwierigen
Fragen der Lauterungsreaktionen, der Stromungen im Glase
und den KuhlprozeB finden sich aIlenthalben interessante,
beachtenswerte Gesichtspunkte angegeben. Es ist auch anzuerkennen, wie anschaulieh und sorgfaltig die Wiedergabe einiger
typischer Entglasungserscheinungen nebst deren kristallographischer Bestimmung erfolgt ist. Auch der Kristallograph und
Mineraloge kann an diesem Teil des Buches nur seine Freude
haben. Das Werk verdient gro5te Aufrnerksamkeit von seiten
aller Praktiker, welche aus dem Buchlein erkennen konnen,
ein wie umfangreiches Forschungsgebiet die Darstellung und
das Studium der Eigenschaften des Glases heutzutage ist.
W.Eilel. [BB. 152.1
Wilhelm Kerp.
Wilhelm K e r p , Dr. Phil., Dr.-Ing. e. h., Dr. rned. h. c.,
Geheimer Regierungsrat, der Direktor der Chemisch-hygienischen Abteilung des Reichsgesundheitsamts, ein Sohn des
Rheinlandes, blickt am 1. Oktober 1930 auf eine 40jahrige
Tatigkeit im Staats- und Reichsdienst zuriick.
Nach Vollendung seiner Studien arbeitete e r ale Assistent
an den Chemischen Instituten der Universit'aten Bonn und
Gottingen unter K e k u 1 6 und W a 11 a c h , erhielt hier 1897
die venia legendi, wurde 1898 als kommisiarischer Hilfsarbeiter in das Reichsgesundheitsaint berufen, April 1899 zum
Regierungsrat und Mitglied, alsdann am 1. November 1905 zum
Geheimen Regierungsrat und Direktor der Chemisch-hygienischen Abteilung des Reichsgesundheitsamts ernannt.
K e r p hat eine rege wissenschaftliche Tatigkeit auch irn
Reichsgesundheitsamt entfaltet. Von seinen zahlreichen Forschungen sind vor allem diejenigen Uber Amalgame und tiber
die gebundene schwefiige Saure zu mnnen. An den fur die
Volksgesundheit und Volkswirtschaft so wichtigen gesetzgeberischen Arbeiten des Reichsgesundheitsamts auf den Gebieten
des Verkehrs mit Lebensmitteln, Bedarf9gegenstlinden, Anneimitteln und Betiiubungsmitteln hat e r hervorragenden Anteil,
wie nicht minder an der Bearbeituag von Abwasserfragen und
sonstigen Fragen hygienischer Natur. Hierzu sei nur auf das
von ihm verfoBte Gutachten des Reichsgesundheitsrats iiber
das duldbare MaB der Verunreinigung des Weserwassers durch
Kaliabwasser (11. Teil) hingewiesen.
-
verlsg Chemie, G . m b. H. Berlin W 10.
Verantwortlicher Schriftleitcr: Prof.Dr. Dr.-Ing. e. h. A. B i n z , Berlin.
Verantwottlich fur gesch&ftlj&@
kitteiiungen des Vereins: Prof. Dr. A. K 1 a g e s Berlin. - Druek Maurer & Dimmick G. m. b. H.. Berlin So 16,
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