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Der Salmiak in der Geschichte der Alchemie.

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Zeilschr.IOraagew.
Chcm!r.ll.-J~~!-.
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Ruska: Der Salmiak in der Geschichte der Alchemie
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1321
Der Salmiak in der Oeschichte der Alchemie.
Von Prof. Dr. J~JLIUS
RUSKJ, Berlin.
Vorgetrngen iu der Favhgruppe f u r (iewhithte der Chemie auf der 41. Hauptversarnmlung des Vereins deutecher Chemiker
zu Dresden nrn 2. Juni 1928.
(Eingeg. 2 Juni 1928.)
Warum ich ,aus der hlenge der in der Alcheniie verwendeten Stoffe gerade den S a 1m i a k herausgegrifferi
habe, uni an seine Geschichte Mitteilungen uber bisher
wenig bekannte Phasen der Chemiegeschichte anzuknupfen, wird schon nnch einigen einleitenden Bemerkkungen klar werdeii. lch niuD nur kurz auf die der
griechischen Philosophie und Naturwissenschaft gelaufigen Vorstellungen vom Wesen der Stoffe eingehen,
bevor ich die Frage beantworte, wann und wo der
Salmiak erstmals seinen Einzug in die Rezepte und
‘l‘heorien der Alchemisten gefunden hat.
Nach allgemein anerkannter Anschauung besteht
die sichtbare, sinnlich erfaabare Welt aus den vier
Grundelenienten Feuer, Luft, Wasser und Erde, die
ihrerseits aus den Gegensatzen des Warmen und Kalten,
l’rocknen und Feuchten in paarweiser Verkoppelung
entstanden sind. Jeder spezielle Korper geht aus der
Mischung der Grundelemente in wechselnden Verhiiltnissen hervor, jede Pflanze, jedes Tier enthalt in seinen
Organen nichts underes :ils Mischungen hoherer Art, x u
denen noch abgestulte seelische Kriifte hinzutreten. Die
Vollkomnienheit der Stoffe des Erdreichs, die Giite der
l’flanzen- und Tierstoffe, auch ihre Heil- und Giftwirkungen liangen ebenso von den1 nngeniessenen
Mischungsverhaltnis ab, wie die normale Entwickelung
irnd der Gesundheitszustand von Pflanzen, Tieren und
Menschen. K rankheit ist schlechte, unausgeglichene
Mischung, Heilung beruht auf Zufuhr niangelnder oder
Ableilung uberschussiger Stoffe.
Von dieser allgemeinen Grundlnge ails ergibt sich
die Moglichkeit der Metallverwandlung als logische
SehluUfolgerung. Die in wesentlichen I’unkten iibereinstiniinenden Eigenschaften der Metalle legen die Veriiiutung nahe, daW sie alle nur verschiedene Reifestufeii
tlesselben Genus darstellen. Ohne Zweifel ist das Gold
die hkhste, vollkommenste Form des Typus Metall; ihtn
steht das Silber am nachsten, dann folgen die unedlen
Metalle Kupfer, Eisen, Zinn und Blei. Man kann dns
leicht schnielzbare, auDerst leiclit in Verbindungen rnit
nnderen Stoffen eingehende, buntfarbige Urnwandlungsprodukte bildende Blei als das Urmetall betracliten, das
bei langerem Verweilen im ErdenschoD, uiiter giinstiger
Einwirkung der Planetenkriifte, zu Kupfer, Silber oder
Gold ausgereift ware. Aufgabo der chemischen Kunst
ist es, diese Reifung nachtrlglich herbeizufuhren, die
unvollendete, unvollkommene Mischung zu vervollkommnen, das kranke Metall (lurch eine geeignete
Arznei zu lieilen. Dieses Mittel, wodurch die Reifung
beschleunigt, die Uniwandlung herbeigefuhrt wird, ist
das wunderbare Pulver, das Xerion, dessen Darstellung
mit Hilfe dreier als Pneuniata oder Geister bezeichneten
Stoffe, des Quecksilbers, des Schwefels und des Arsenikons (d. h. der beiden Arsensulfide), die Hauptaufgabe
des Alchemisten ist. Dns Pulver wirkt wie Ferment,
wie die Hefe, von der eine geringe Menge imstande ist,
eine grof3e Menge l e i g zu siiuern; die Farbung, die an
der Oberflache beginnt, dringt immer tiefer ein und verwandelt die ganze Masse des Metalls in Gold oder Silh r , je nachdem man das Xerion fur die WeiDung oder
das fur die Gilbung hergestellt hat.
Dies ist der Oedankengang der griechischen AlcheInie, der in uuendlichen Variationen in allen Schriften
wiederkehrt, nur daS in den einen die vorzunehmenden Operationen, die Apparate und Stoffe klarer und
verstandlicher, in den anderen unter reichlicher Anwendung von verhiillenden Namen und Allegorien gewollt geheimnisvoll und unverstiindlich beschriebeii
werden. Vergleicht man die jiingeren Eneugnisge der
griechischen alchemistischen Literatur mit den alteren,
so ist nicht zu leugnen, daf3 sich die Verfasser mehr und
mehr von der Erfahrungsgrundlage, die in gewisseii
metallurgischen Prozessen vorhanden war, entfernen
und schliealich nur noch einen Wortschwall von unverdaulichen Phantasien vorbringen.
Es war bei dieser Lage der Dinge eine aufregende
Entdeckung, als ich vor sieben Jahren auf der Universitiitsbibliothek zu Gottingen eine arabische Handschrift
alchemistischen Inhalts, ein Werk des um 923 verstorbenen Arztes a 1 R a z i , in die Hand bekam, das zu diesen] Endzustand der griechischen Alchemie den denkbar groaten Oegensatz darstellte. Klare Gliederung des
Inhalts in drei Kapitel, die der Reihe nach von den in
der Alchemie angewandten Stoffen, von den Apparaten
und von den Operationen handeln, eine prazise und
rein sachliche Ausdrucksweise, die sich nur weniger
Decknamen bediente: das waren die ereten Eindriicke
von dem arabischen Werk, die auch bei naherem Studium standhielten. Bald stellte sich auch heraus, da9
in den Rezepten, die von der Behandlung der Qeister
und Metalle, von ihrer Reinigung, Verkalkung, Erweichung, Losung und Mischung, Fixierung und Subliinierung handeln, Stoffe angewandt wurden, die in der
griechischen Alchemie keine Rolle spielten, wie etwa
Blut, Haar, Knochen und andere Tierstoffe, oder ihr ganz
unbekannt waren, wie der als viertes Pneuma in zahlreichen Vorschriften und Betrachtungen auftretende
S a l n i i a k . Zugleich ergab sich, daD a 1 R a z i zwei
verschiedene Arten von Salmiak unterschied, von denen
die eine mineralischen, die andere organischen Ursprungs war. Dies ging schon aus der kurzen Diagnose
liervor, die e r in der Aufziihlung der Stoffe gibt; ich
will sie im Wortlaut mitteilen, damit Sie z u g l e x eine
Probe der knappen Beschreibungen kennenlernen. Sie
lautet: ,,Vom Salmink gibt es zwei Arten. Die eine ist
niineralisch, weiD, spaltbar, heifi, salzig, scharf; sie wird
nus Chorasan und Samarkand eingefiihrt. Es gibt auch
eine gelbe Sorte, die in der chemischen Kunst nicht angewendet wird. Die andere Art ist der Haar-Salmiak,
dessen Sorten wir bei den Operationen mit den loslichen
Tierstoffen erwahnen werden.“ Es war nicht schwer,
zu erkennen, daf3 es sich im ersten Fall um den bei Erdbrlnden oder vulkanischen Eruptionen entstehenden
echten Salmiak, im zweiten um ein dem Hirschhornsalz
entsprechendes Produkt handelte. Es galt also, deh
beiden Fragen nachzugehen : erstens, woher der mineralische Salmiak damnls zu den Muslimen kam und seit
wann e r bekannt war; zweitens, wer der Entdecker des
Haar-Salmiaks war, und was die Anwendung tierischer
Stoffe in der Alchemie zu bedeuten hatte. Denn dariiber
konnte ja kein Zweifel sein, daD die Fahigkeit des Salmiaks und des Ammoniumcarbonats, restlos zu sublimieren, den AnlaD gegeben hatte, dai3 sich die arabischen und persischen Alchemisten eingehend mit diesel]
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Ruska: Der Salmiak in der Geschichte der Alchemie
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Salzen beschaftigten und den alteren drei ,,Ceistern" den
Salmiak als vierten zugesellten.
Die Angabe, daD der inineralische Saliiijnk aus
Chorasan eingefiihrt werde, 1)esngte noch nichts iiber
seine eigentliche Heimat. Iliese konnte iioch vie1 weiter
ostlich liegen; nian muflte also versuchen, alle Nachrichten iiher das Vorkommen von Salniiak in Zentralasien R U S iilterer usd neuerer Zeit zu sammeln und kritisch zu priifen. Es ergah sich, daB die Bltesten Nachrichten in chinesischen Annalen zu findeii sind, i n
(iesandtschaftsberichten, die atis den1 6. und 7. Jahrhundert 11. Chr. stammen. Sie sind in1 Zusammenhang
mit eineni geologischen Problem, der Frage der innerasiatischen Vulkane, im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts Gegenstand einer tiefgriindigen Diakussion gewesen, die sich nn die Naiiieii K l a p r o t h , A. v. H u 111 b o 1 d t und R i t t e r kniipft. Es handelte sich dabei
hauptsachlich iim drei Punkte 1iiner:isieiq die vulkanische Erscheinungen zeigen sollten: uni den Feuerberp
Pe-schan am Nordhang des Thian-schan, ziemlicli genau
sudlich von Kuldscha ; uiii den Feuerberg Ho-tscheu
auf der Sudseite des ostlichen Thian-schan, unweit
Turfan, und uiii die Solfatare von Urumtsi. Nach
einern dieser Rericlite sol1 der Berg Pe-schan bestandig
Hauch und Feuer ausstoDen; auf einer Seite des Berges
sollen alle Steine brennen, .~.~hmelzeii,
einige Meileii
weit flieflen iind dann erharten. Die Anwohner sollen
die Steine - H 11 ni b o I d t verniutet, dai3 die auf den
Laven ausbluhenden Snlzkrusten genieint sind - - - nls
Heilmittel verwenden; ausdriicklich wird angegeben,
daD der Stein aauscha, das ist der Salmiak, und auflerdeni Schwefel dort gewonneri werde. Man konne beidc
nur iin Winter dort sanimeln, wenii durch die Kalte der
Luft dio Hitze de.s Hodens gedaiiipft werde. Xhnliches
wird spiiter auch voii dem Feuerberg bei l'urfan erzlhlt,
nur daD dort nidit von scliinelzenden und fliei3endeii
Steinen die Hede ist. Bei Urunitsi endlich sollte sicli
eine als Aschenfeld bezeichnete, fiinf geographische Meilen in1 Uinfang niessende Solfatare befinden. - Die
Versuche, die nngefiihrten Erscheinungen aus Steiiikohlenbriindeii zu erkllren, wurden voii H i t t e r und
H u m b o 1d t abgeleliiit, iind die gilnze folgende Zeit
steht unter den1 EinfluD dieser Entscheidung. Noch ill1
Jahre 1E65 versicherte F u c h s , daD alle Vulkane der
Erde :in Salniiakreichtuni durcli die innerasiatischeu
Vulkaiie iibertroffen werden; ebenso lehrt (i. 13 i s c h 4) f
iii seiner c.lieniischeii uiid physikiilischen Geologic 1863:
.,I11 unernieDlicher Meiigo wird der Salniiak von den Vulkiiiicii in Zentralasien ausgeworfeii. Er wird gesamnielt
und als Handelsartikel durch ganz Asien verbreitet.
Auijerdem findet ni:in Salmiakdinipfe zwischen Samarkand und Fergana." Auch F e r d i n a n d v o n It i c h t Iiof e 11 steht durchaus auf der Seite von R i t t e r und
A. v. H u iii b o l d t. Erst durch den Geographen und
Botaniker R e g e I koninit, seit 1897, die Gegenbewegung
i n die Literatur. R e g e I liatte in Ururntsi zwar die
tieriselie Frechlieit der Bevolkerung an sich erfahren,
nber nichts voii der nngehlichen Solfatnrs gesehen. 111
l'urfan stellte er lest, dai3 kein Vulkaii dort existiere;
die Stellen, von denen iiber hrennende Berge berichtet
wiirde, konnten hikhstens brennende Kohlenlager oder
Erdblquellen sein. Auch als F r i e d e r i c h s e n 1899 in
seiner Arheit iiher die Morphologie des '1 hian-schan
die modernen Forschungsergebnisse zusammenfaflte,
konnte e r zu keiner nnderen Entscheidung gelangen.
Die Expeditionen von N a n s e n , L e C o q und andereii
haben inzwischen ebensowenig Bestatigungen der alten
Vulkanhypothcse gebracht, wohl aber die Verbreitung
von Kohlenlagern in geringer Tiefe, und damit die Er-
...
..
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for anuew.
e e . 41. 1. IR2B
[ Wtwbr.
... C.h
kliirung der Salmiakbilduiig BUS Erdbranden ziemlicli
einwandfrei sichergestellt.
Doeh kehren wir nun wieder zu den alteren Nachrichten zurlick. Es lag nahe, nachdem die wichtige
Rolle des Salniinks in der Alchemie des R a z i erkannt
war, nuch i n der geographischen, mineralogischen, mcdizinischen Literatur der Araber nach Bemerkungcii
iiber das Vorkommen und die Verwendung des Salniiaks Ausschau zu halten. Die Erwnrtungen wurden
nicht getauscht. Fast alle arabischen Geographen, die
aul Zentralasien Rezug nehmen, von a 1 M a s ' u d i his
a 1 I s t n c h r i und I b n H a u q u a l , J a q u t und
a 1 Q a z w i n i , also vom 10. bis 13. Jahrhundert, bringen mehr oder weniger phantastische Mitteilungen liher
die Gewinnung des Salmiaks, und zwar sind es besonders die Buttamberge ostlich von Samarkand, wo danials die Fundgruben des Salmiaks lagen. Die Beschreibungen stimmen darin iiberein, da13 die Salmiakdiimpfe
aus Spalten herauskomnien, aber nicht lange an der
gleichen Stelle erscheinen, sondern bald da, bald dort
nusbrechen. Der Salmiak wird dadurch gewonnen, dai3
man iiber den ergiebigen Spalten Holzbaracken errichtet,
innerhalb deren sich der Salmiak verdichtet und an die
Wande ansetzt. Die Hitze in den Ktlmniern ist so groiJ,
daD man nur niit nasseii Filzen bedeckt auf kurze Zeit
hinein kann, urn die Krusten abzureifien. - Auch hier
weisen die Fundumstande eher auf Kohlenbrande als
auf vulkanische Exhalationen. Ich mochte aber nicht
unerwiihnt lassen, dBi3 die Araber auch vulkanischen
Salniiak gekannt habeii. Eine Hauptfundstelle niufl zeitweise der grofle Vulkan Demawend nordlich von Teheran gewesen sein. Allerdings wissen die alteren
Geographen nur voii groDen Mengen von Schwefel, die
sich in den Spalten unter den1 Gipfel fanden. Aber der
persische Heisende und Dichter N a s i r - i C h o s r a u ,
der im 11. Jahrhundert lebte, berichtet ausdriicklich voii
den Leuten, die hoch oben Salmiak und Scliwefel sammeln
iind ihre Ausbeute, in Ochsenhaute verstaut, den Berg
hinabrollen. Ein ahnliches Vorkommen mui3 an einein
Vulkanberg in Kerman in Siidpersien ausgebeutet
worden sein. Es ist aber wohl noch interessanter, dall
die Araber des Westens das Vorkommen von Salmiak
auf den1 Atna gekannt haben. Wir haben zwei unablidngige Nachrichten dariiber. Die alteste stanimt voii
dem aeographen I b n H a u q a l , der verwundert beiiierkt, daD e r nicht gewufit habe, dat3 es noch andereii
Salmiak als den von den Buttainbergen gebe, bis e r
solchen in Sizilien vom Xtna gesehen habe. Ein spanischarabischer Autor aber berichtet, da5 der Salrniak des
Xtna noch im 12. Jahrhundert nach Spanien ausgefiihrt
wurde.
Auf die Nachrichten iiber Vorkommen und Eigenschdten des Salmiaks, die sich in mineralogischen
Schriften finden, will ich nicht niiher eingehen, da Wichtigeres zu sagen ist. Was die medizinischen Anwendunden betrifft, so wird der Nutzen des Salmiaks gegen
Rachenentzundungen schon vor a 1 R a z i , in einem um
850 vollendeten Werk des persischen Arztes S a h 1 i b n
H a b b a 11 a 1 'J'a b a r i erwlhnt. Ich brauche auch
darauf nicht weiter einzugehen, denn alles, was sich aus
gedruckten arabischen' Quellen iiber den Salmiak hat
zusamnientragen lassen, wird durch literarische Entdeckungen der jiingsten Zeit iiberholt, iiber die ich i n
erster Linie berichten mkhte.
Es war von vornherein klar, dab eine so umfassende
Anwendung des Salmiaks in der Alchemie, wie sie in
dem Werk des Arztes a 1 R a z i entgegentritt, nicht ihm
allein ale Urheber zugeschrieben werden konnte. Hier
lag eine Oberlieferung vor, die vielleicht von a 1 R a z i
in ein System gebracht, aber jedenfalls nicht von den
Fundamenten u s geschaffen sein konnte. Der nachste
Mann, bei dein neue Aufschlusse erwartet werden
durften, war naturlich der um nietir als ein Jahrhundert
iiltere D s c h a b i r i b n H a j j a n , d e r a r a b i s c h e Geber,
wie wir ihn zum Unterschied vom lateinischen Geber,
deni unbekaniiten Verfasser der Summa Perfectionis,
nennen konnen. Bekanntlich hat M. B e r t h e 1 o t ia
seiner Chimie au Moyen Age eine Anzahl von arabischen
Originalen verdffentlicht, die als Schriften des D s c h a b i r ausgegeben werden. Sie enthielten nichts uber den
Salmiak, abgesehen von deni sogenannten ,,GroDen Buch
der Barmherzigkeit", das sich bei naherer Betrachtung
als das Werk eines Schiilers D s c h a b i r s , aber doch
als ein sehr beachtenswertes systematisches Werk herausstellte, in dein einigemal von salmiakartigen Stoffeii
die Rede war. Vie1 war es nicht, und so blieb nur noch
die Miiglichkeit, daD in den Bruchstucken einer lateinischen Obersetzung der sogenannten ,,Siebzig Bucher"
des D s c h a h i r sich weitere Hinweise finden kUnnteii.
Die Erwartung wurde nicht getauscht - das Riitsel der
Herkunft jener vielen Saliniakrezepte in deiii Werke des
a 1 R a z i war gelost: Nicht nur der natiirliche Salmiak
wurde in diesen Abhandlungen ininier wieder genannt,
iiuch die Darstellung des Haar- und Blutsalniiaks war
darin eingehend beschrieben und gelehrt. Leider triibte
ein Umstand die Freude an dem Fund: die lateinischen
Bruchstilcke waren so unverstandlich ubersetzt, daD mail
kauni hoffen konnte, durch sie uber die technischen Vorxhriften und uber den theoretischen Standpunkt des
Verfassers ins klare zu koninlen. So stand die Untereuchung vor etwa drei Jahren, als ich das baldige Erscheinen nieiner Geschichte des Salniiaks in Aussictit
stellte. Da kam mit der Entdeckung des Originaltextes
der 70 Biicher D s c h a b i r s , woriiber ich in der Festschrift fur Edmund v. L i p p m a n n berichtet habe, die
groBe Wendung. Schon vor mir hatte Prof. Erik John
H o 1 m y a r d , der verdienstvolle englische Chemiehistoriker, einige der iiltesten alchernistischen Schriften
I ) s c h ;I b i r s entdeckt und zur Herausgabe vorbereitet.
Sie sollen noch i n dieseni Jahr bei G e u t h n e r iri
Paris lierauskoaimen. Mir fehlteii die Mittel, eine -'o
groi3e Arbeit wie die Herausgabe der aus Kairo ziistronienden l'exte rnsch zu bewaltigen und das Werk
uber den Salmiak zii Ende zu fuhren. Aus einer hoffiiungslosen Lage befreite iiiicli der Entschlui) des PreuWischen Kultusministers C. H. H e c k e r , i n Berlin ein
Institiit zu griinden, in dem ich niit einem jungeren
Orientalisten i n genieinsnmer Arbeit die Grundlngen Z I I
einer kunftigen quellenmaf3igen Geschichte der Chemie
schaffen konnte. Wir sind jetzt mil der ersten Rohiibersetzung fertig geworden, auch ist ein nach Form und
Inhalt gleich nierkwiirdiges, unifangreiches Werk uber
die Gifte, das I) s c h a b i r zuni Verfasser hat, in Bear1)eitung -- leider fehlt bis jetzt fast jedes Interesse fur
so!che iiotwendige Arbeit bei denen, die sie in erster
Linie dngeht ! Doch geuug hiervon. Pionierarbeit k t
imnier ein undiinkbares Geschaft gewesen.
Sehen wir zu, w k die neuen Quellen uns tiber die
Anwendung des Salmiaks lehren. Da ist zuniichst eine
groUe Uberraschung in dein Werk uber die Gifte festzustellen. Der Salmiak wird darin ausdriicklich unter
den mineralischen Giften genaiint und seine Wirkurig
beschrieben. Ich habe die nachsteii Nachrichten uber
seine Giftigkeit erst wieder in eineni toxikologischen
Werk des 19. Jahrhuiiderts gefundenl Als Arzneimittel
fiadet er echon um 750 in kleineren Dosen Anwendung,
wie hundert Jahre spater bei S a h l a 1 ' f a b a r i und
150 Jahro spater bei a 1 R a z i . Ganz lieu aber in den
,,Siebzig Buchern" ist die ausgedehnte Anwendung der
tierischen Salmiake zur Darstellung dea Elixirs und
eino allgenieine Theorie der tierischen Substanzen und
ihrer Destillation, der wir in grundsatzlichen Ausluhrungen schon i m ersten der ,,Siebzig Bucher" und
ini Buche der Ciifte begegnen. Es sei kurz das Wesent1 iche davori auseinandergesetzt.
Wenn alle Stoffe aus den vier Grundelernenten
Erde, Wusser, Luft und Feuer in wechselnden Proportioneii aufgebaut sind, so giht es zweifellos auch hahere
dtufen der Zusanimensetzung, die wieder wie Eleniente
zweiter und driller Ordnung wirken. So kunn man die
Metalle als aebilde hoherer Ordnuiig ktrachten, die
nus Schwefel und Quecksilber zusaniniengesetzt sind, so
sind bei den Pflanzen die Ole, Milchsiifte, Siiuren
Gehilde hoherer Ordnung, so sind Blut, Gelbgalle,
Schwarzgalle und Schleirn die hoheren Bildungsgrundlagen des tierischen Korpers. Muskeln, Knochen, Nerven,
Hirn wiederuni sind einfache Organe, die ebenso durch
die iiineren Krlfte des 'I'ieres aus den SBften erzeugt
werden, wie diese aus der N:ilirung. Uetrachtet man die
organischen Stoffe als die liiichsteiitwickelten, feinsteri
Stoffe der Natur, so mu13 sich aus ihnen auch das feinste
Elixir, die wirksaniste Arznei fur die Umwandlung der
Metalle gewinnen lassen. Es komnit nur darauf an, diese
liochzusaniniengesetzten Stoffe wieder zu zerlegen und
''0 weit in einfachere Fornien zuruckzufiihren, dab man
durch erneute Zusaninienfugung i n geeigneten Verhaltnissen das Elixir erhalt. Dies geschieht am besten
durcli die fraktionierte Destillation von Blut, Haar und
H a r n bei Anwendung von inimer scharferem Feuer.
Man erhiilt so zuerst ein helles Wasser, dann ein 61 veil
gelber oder roter Farbe, danii einen Stoff, den D S c h a 1) i r ,,Feuer" nennt, das ist der tierische Salmiak,
schlieDlich aIs Ruckstand eine Erde. Hat mau sie getrennt, so koiiinit es darauf an, in uiiendlich niiihwmer
Wiederholung voii Mischen, Pulvern, Erhitzen und
Rosten schlieijlich zu der gewunschten Kombination zu
gelangen, die als eine Art Hefe oder Arznei das Wuiider
tler Metallverwandlung bewirkt.
Hier hat iiian in kurzen Worten die leiteude Idee
der D s c h a b i r schen Alchemie. Ihre Aiilehnung an die
daiiialige Medizin ist niit Handen zu greifen, ihr streiig
csperimenteller Charakter unterscheidet sie von der
iiusgehenden griechischen Alchemie von Grund aus.
Wieder milssen wir fragen: ist I) s c h a b i r allein der
Schopfer dieser Gednnkengiinge, und wenn nicht, wo
liahen wir weiter zuriick ihren Ursprung zu suchen'?
Wir sehen jetzt deutlicher als je zuvor, daD, wenn
aucli die Anflinge der Alchemie in Agypten liegen, ibre
Entwicklung zu einer logisch durchdachten, ini Experiment wurzelnden Theorie nicht dort und auch nicht i n
I ~ Y Z N I Zoder bei den Syrern stattgefunden hat, sonderii
auf persischeni, genauer ostpersischem Boden. Wir
sehen weiter, daD es in erster Linie die Arzte und Pharinakologen gewesen sind, denen man die experimentelle
Yortbildung der Alcheiiiie verdankt. Die Schriften
D s c h a b i r s enthalten Hinweise, dai3 zu seiner Zeit, ja
wohl schon im siebenten Jahrhundert, eine ganze Anzahl
von Schulen der Alchemie vorhanden war, die sich vow
einander durcti gewisse Grundlehren unterschieden
1inl)eii. Diese Unterscheidungslehren zii sammeln und
zu sichten, wird an Hand der erhaltenen Schriften
D s c h a b i r s keine ausaichtslose Aufgabe sein. Vor
ulleiii niuij dann in einer kunftigen Geschichte der
1324
Vemammlungaberichle
Chemie d e r g e w a l t i g e Fortschritt h e r a u s g e a r b e i t e t werd e n , d e n das Auftreten D s c 11 n b i r s selbst ausl6st. Auf
i h m und dann auf a 1 R ;i z i r u h t d i e e i n e Entwicklung+
linie der Alchemie; auf d e r W i e d e r b e l e b u n g d e r griechischen Tradition und i h r e r V e r s c h m e l z u n g mit d e r dea
Ostens d i e zweite. O r i g i n a l w e r k e b e i d e r Richtungen
s i n d auch n a c h S p a n i e n g e k o m m e n u n d sind friih i n s
Lateinische tibersetzt worden. H i e r w i r d e i n e zweite
Phase der F o r s c h u n g einzusetzen haben. W i r miissen e n d lich - Anfange d a z u sind von Herrn D a r m s t a e d t e r
gemacht, und groi3e A r b e i t e n werden i n E n g l a n d
d u r c h Katnloge v o r b e r e i t e t - wir miissen d i e lntei-
Zcilsrhr. liar onger.
J. 1828
---- _____.- IC.I+e;cl.
nischen Autoren d e s Mittelalters nach d e n Originalhandschriften herausgeben, k o m m e n t i e r e n und auf i h r e Zusammenhange untersuchen. Dann erst w i r d wirklich
einninl Licht in d a s tiefe Dunkel kommen, d a s i m m e r
nocli d i e Geschichte der Alchemie, d a s ist d i e Geschichte
der friiheeten wissenschaftlichen Chemie, umfiingt. Und
dnnn k o n n e n w i r J a h r h u n d e r t uni J a h r h u n d e r t vorriicken, b i s wir uns den Tngen e i n e s L i b H v i u s , e i n e s
Robert B o y 1 e , eines G 1 a u h e r niihern u n d i h r e Verd i e n s t e nnch MaDgabe dessen, was s i e v o r l a n d e n und was
s i e aus e i g e n e m hinzufugten, i n b e f r i e d i g e n d e r W e i s e
wiirdigen kbnnen.
[A. 109.1
friihzeitig so veriiiitlerii. diifi sie zur Hnrtkaserei uiitnuglich ist.
tler S h w e i z w i d (Ins Milt-hversiegeii ,,Gait“ otler ,,Giilti"
untl tlns kr;irikhnfle hlilchversiegen der ,,gelbe" oder ,,kalle
Herbsttagung
Gall'' gen~iint.Diese chronisch verlaufenden Euterenlzundungen
der Deutschen Landwirtschafts-Ciesellschaft.
innchvn i0-90% uiicl niehr vom Huntlert nller Eiitzundungsformeii aus. Der durch den gelben Galt in den Milchbetrieben
110. Hauptversammliing der DLO. iii Heidelberg,
verursachte Ausfall geht in den zivilisierten Liindern Europae
am 11.-17. Oklober 1928.
i r i viele Huiider!e von Millionen Mark. Seit den Forschungen
Vorsihender: Kammerherr Dr. h. c. Graf 1) o u g 1 II s.,
voii N o I( ii I' tl uiitl hl o 1 1 e r e n u (1881 untl 3885) keiiiit mati
Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Dr. ti. c. fl a n s c n . Derliii: ..Gc- (lie Errcgcr tlieses Wirtschaftsschadeiis, Itugelforniige DakIcricii, die sich perlschiiuriirlig zusamineiirciheii.
Diese
d e n k r e d e truf Albrechl T h n e r."
wertlen iri IJnmerigeii in tlem kraiikhaft verAlbrecht T h a e r , deii wir als Uegrilnder der Laiidwirl- ,,Sti~t~~~toltoklien"
schaftswissenschaft und Reforiiiiitor der Laiidwirtschaft feierii, iiriderleii Sekret gefunden, komnieii mil den nusgemolkenen
vollendete am 26. Oktober 1823 in Moglin iii der Mark seiii erKrniilttieilsprotlukleii ail die llhiide der Melker, i n die Saugfolggekrontes Lebeii. Urspruiiglich Arzt, knni Albrecht Daniel
becher der Melkmaschiiicn, in die Slreu untl von da wietler an
'1' h a e r , der am 14. Mui li52 in Celle geboren wurde, auf dem gtsuiitlc Striche und in tlereii Slrichkanale und Milrhzisternen.
llmwege iiber den Gnrtenbnu zur Lnndwirlschaft. In \veilcri
Die Ubcrtrnguiig auf gesunde Strichc wheint sehr leiclit vor
Kreisen wurdc er bekannt tlurch sein in den Jahren li98 bis
sitah zu geheii; in befallenen I3estaiideii sintl oft 30-50, ja 601804 er.schienenes Werk : ,,Kinleilung zur Keiintnis der enggill. 90% der Milchktihe nuf eiiieni, mehreren oder allcii
lischen Landwirtschaft". T h a e r untersuchte darin, iiiwieweil
Slrit*heii befallen. I~esoiidtrs in Abmelkwirlwhaflen untl bei
die englischen Verhiillnisse fur Deulschland von Betleulung
w l i r niiIt-hreit*lioii Kiihen niac-hl sich tlas Obel breit. Schleclites
sein k h n t e n . Sein kleiner Gulsbetrieb bei Celle erregle durt-11 Ausmelken begtiiisligt die Eiitslehung des Leitleiis. Eine Regrol3e Erfolge Aufseheii, so daD ihn zahlreiche Anfragen dazu
Itlinipfurig des St-hndens erscheiiit aussichtsvoll, wenn sie sachveranlaOten, 1802 iii ('elle eiri landwirtschaftliches Lehriiislilut
vcrstUntlig urid getliiltlig durrhgefuhrt wird. Sie baut auf
eirizurichteii. Ini Jnhre 1804 wurtlc er 11at.h PreuDen berufeii.
fruhester Erkennung tles Leitlens durch pcriodiwhe bakterioHier kaufte er das G u t Mogliri, tlas tlurchweg leirhteren Iloden
logiwhe Unlersuchuiig der Milch tltr einzelrien Kiihe und
besaB untl sich iii einem sehr schlechten I<ullurzusland befnnd.
Eutervicrtel. Treiiriuiig gesuiitler urid krariker Tiere, Melkeri
Er hat es durt-h snchversliiiidige Anweridurig seiner Lehreii ZII
(lei. kraiikeii iiacli tleii gesundeii, Vcrnieitlung von Ubereinem Musterbelriebe entwickelt. Irn Jahre 1806 eroffnele F I ' lraguiigeii auf. Eine Ileilung erkrankler Tiere is1 iiur in Friihin Miiglin die erste hohere laiidwirtschaftliche Lehransltill, die
slufen der Krankheit m6glit.h. Aussichlsreich erscheiiit eine
1819 zur ,,Koniglichen Akademie des Landbaus" erhoberi
Srhutzimpfung nocli gesunder Tiere, urn die Widerslaiidskrafl
wurtle. I n tlen Jnhreii 1810 bis 1810 war T h n e r zugleich
Regen die Ansteckung zu heben. Professor an der lieu errichleteii IJniversiliit Derliii. Sciii EiiiIm A u s s e l i u U d t r D i i n g e r a b t e i l u n g wurdeii fiir
fluQ erslreckl sirh auf das Gesnmtgebiet cler Landwiikhnft.
ilic Fiirderiing wichliger wissenwhnftlicher Arbeileii nuf den
Wirtschaflssysleme, Buchfuhruiig, Aiibau von Klee und Ilack(iebielen der Tabaktrwkrruiig, der biologiwhen Untersuchung
frtichten, Uodenbearbeitung, Diiiigung, Tierzucht, in erster
tlcr Wnltlbiideii uiitl tler Festslelluiig der Kalksbetltirftigkeil
Litiie Schafzuchl, Ftitlerung u. a. m. haben von ihm mehr oder
betriichtliche Sunimen bereitgestellt.
weniger tiefgreifende Aiiregungen erfahren. Er hat deii
Pro?. 111.. N e u b R u e r berit-hlele iiber tlen heutigen Stand
Grund gelegt, auf dem die Folgezeit weiler gebaut hat. : eiiies ,,Keitn~~flirn=t.er/n8ren.u".Das riunmehr seit finf Jahren
Prof. Dr. E r n s t , Munrheii: . . n i ~irirlschnlllichc Ilrdew
bekiuiiite Verfahreii ist in seiner Handhabung im wesentlichen
lung d r r Eulerenlziindungen."
gleit-hgeblieben, ein Zeicheii, daB es sich praktiwh bewiihrt hat.
Seit etwn zwei Jahren srheiikl (lie tleutwhe Tierzucht den
Es faiitl wciterhiii eiiie Ausspriiclie iiber (lie Slreufahigkeit der
Eulerkrankheiten erhbhle Beachtung. Es hat sich gezeid, da8
I<nlisalzc slatt, die tcilweisc (lurch neuere lierstelluiigsverbestimmte Formen davon ebenso wie in anderen milchwirtfnhrcii i i i sehr feiner Form ;iiifnllen. Von der Kaliinduslrie
whaftlich hochetehenden Lalidern, z. B. in der Schweiz, i n
\vurdc (lie Ileseiliguiig tlicses beim Ptreuen tler Diinger nierkOslerreich, Holland, Diinemark, Schwedeii, auch in Deutwh- bar wc~rdciidenNachteils iii Aussicht gestellt.
laiid Verbreilung gefunden habeii. Die leicht erkennbareii,
..I;bvr Jod nls I'/lutizentiBhrsIof~' iiulkrte sich Prof. 111..
init Fieber, Allgemeiiileiden uiitl Ansc~hwellungen ties Eulers
I.c\ iii 111 P r i n :I 11 n tlahin, daO fast alle Forwher keipen Vorciiihergeheiiden akuteii Eutereiitzuntlungen siiitl verhlltnis1c:I eirier .J o t l d il ii g u u g filr die Pflnnzen beobachtet haben.
rnlil3ig sellen, ebenso die Tuberkulose, dereii Erreger bei
Vori eirier Uberlegenheit des Chilesalpeters iiber den Nalroii1 bis 3% unserer Rinder gelegeiitlich der Erkrankung tles
siilpelcr kiiiiiie auch aus dieseni Gruiide keiiie llede win.
l i o r p r s a11 Tuberkulose auf dem Blulweg auch in das Euter
Fiii Vorwhhg der Slit.kstoffintluslrie, iiii den Ausgangsverwhleppt wird, und tliejenigen Entzundungsforrnen, die mil
Eiterungen und AbszeUbiltlung ini 1)rtiseiigewebe einhergeheii. slalioricn fur Slickslofftliinger eine unpnrleiische Oberwachutig
tler I'robeeiiliiiihine, tler Ge~\~ichlsfestslellung
und der WerksDen weitaus groUteri Teil tler Entzuiidungeii Inacheii mehr oder
iiiiulysc! cirizurichteii, nurtle niit lebhaftem Iiileresse zur Kennlw n i g e r unkennllich eiiisetzende und schleicheiid verlaufendc
iiis geiioiiinieii.
Sc.hleimhau1kaIarrhc tles milchgebendeii Geaebes aus. Diese
Gegenenlihr gewissen 13estrebungen, uiiter dem Schlagchronischen, katarrhalisch-eiterigen Entziinduiigsformen tler
wort ,,Mehr Chemie in der Landwirtschaft" zahlreiche
1)rlisenschleimhaut erregten whoii vor fast 80 Jahren in der
Laboratorien auf dem Lande im AnschluB an Verrmcheringe
Schweiz Auhnerksamkeit, aeil sie zum Schwund der MilchdrIlse und zum Milchveraiegen fUhren, auI3erdem aber die Milch einzurichten, nahm der Ausschull eine ablehnende Haltung an.
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