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Der Schmutzgehalt der Milch.

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2140
Rarnmetedt: Der Schmutzgehalt der Miloh.
auf den GruB wartetr und die ihm \Ton Gtxicht bekannten Prakt,ikanten schon von weitem freundlich
durch Abnehmen tles Hutes grii0te.
Aber dieser weltniinnischen HGflichkeit, dieser
Beacheidenheit im Verkehr stand auch ein groUes,
man darf getrost sagen, iibergro5cs SelbstbcwuBtscin gegeniiber. Denn R u n s e n glaubte und
schittzte fast nur das, was er sclbst gesehen, erforscht und erfunden. Die Arbeiten andcrer betmchtete er von vornhercin mit Zweifel, gins vielfach iiber sie hinwee und behandelte manche.1 Porscher - dcr es nicht verdicnte - sogar niit scharfern Spott.. Dieser iulk:rte sich allcrdings nur in
gelegentlichen Grspriichcn und Bemerkungen; denn
nie hat R u n s e n eine Streitsclirift verfaDt. I n
dieser Geringschitzung der Arbciten andercr und
dem peinlichen Vermcidcn von gedruckten Entgcgnungen glich er dcm p o h n T, i n n 6 , der allerdings im Gegensatz zu B u n s e n , es sehr licbtc,
in den Vordergrund zu treten. Als Beispiel sci hier
die drastische Bemerkung B u n s e n s eriviihnt sic ist mir von seinem verstorbencn langjahrigen
Assistenten I ' a g e l erziihlt wordcn - iibcr das
periodischc System M e n d e 1 c j e f f s , der im
Jahre 1859/60 sich in Heidelberg-aufhielt: ,,Wenn
ein geschickter Zahlenmensch sich den Kuruzettd
eincr Zeitung vornininit, SO wird er auch lxst.immte
lteihcn ausfindig machen zwischen Wcrten, die gar
keine Bezichung zueinander haben." B u n s e n
erwiihnte daa System von M c n cl c 1 e j e f f in
scinem Kollcg nie. Aucli den damals modrrnen
Anschauungen iibcr Atonie und deren Gruppierungen stand der grolk Forschcr fremd gegeniiber.
Sein Frcund K o p p suchte ihn dariiber in ciner
- anfiinglich anonym erschienencn - Rchrift.:
,,Am der Molekularwelt"4) in hochst, geistreicher
und witziger Art zu belehren. Diews Biichlein sei
jrdom Chemikcr, dcr Sirin fiir Hunitir hat., wie er
auch in rein wissenachaftliche Fragcn hineinget.ragen wcrden kann, aufs nngelegcntlichste empfohlen. Vielfach dringt bei den Erlauterungen eine
treffende Skcpsis des Vcrfassers durch, die das kleine
Werk sicher dem Zweifler B u n s e n nur noch
schmackhafter machte.
Wie 13 u n s e n in seinem Kolleg im wrsentlichen nur Selbsterforschtes vortrug, so lie0 er in
seinem Lahoratorium nur iiber 'L'hcmat.a artxiten,
die er selbst gab. dic,cr selbst durchpcarbcitct hatte.
Sohald cin Praktikant sich selbst ein Tl-emn wanlte,
horto daR Interesse des Meisters anf. 'Diesc Eigenart erklarte sich wohl aus miner Gcwisscrihaftigkeit
als Lehrcr, der nur das in seincm Laboratorium
zeigen und lehrcn wolltc, was cr selbst von Grund
am kannte.
Eine groBe Anzahl von Bunsonanekdoten gab
es schan zu seinen Lebzeiten. Viele sollen die Hilflosigkeit dea Gelehrten in Dingen beweisen. die ihm
- beaonders dem Junggesellen amcheinend fern
lagm, oder seine gesellsch~ftlicheUnbeholfcnbeit im
allgemeixien zeigen. Auch die jedem deutachen Gelehrten angedichtete Zerstreutheit spielt eine Rolle.
Wollte man diesen Uberlieferungen auch nur dem
Sinne nach trauen, so wiirde man sich von dem
F o h n Manne ein arges Zerrhild vortiuschen.
R u n s e n war durchaus Weltmann, der viel herum-~
4)
;ekommen untl niit Menscllen nus allcn Cles~llscha.ftscrcisen, niedrigen uiid hiichskn, unigegailgen war.
E r verstand cs sehr wohl, #ich in alleLngen dreLcbens
nichtig und geschickt einzufiigen. Dapctgcn besall
lcf gro5e Gelehrte eincn sehr feincn Humor .und
riel Ironie, die er beide oft genng gegen sich selbst
tnwendete; R u n s e n jronisierte sich gem eelbst.
4uf diese Eigenachnft, R u n s r n s mGgen jcne viel'ach tQrichtrn Bonseniana ihren Ursprung zuriick'iihren, in denen der Schalk B 11 n s r n s millvrritanden wurde.
Dau Gcbiet der Cheniir, besonders der anorgaiisrhen, das R 11 n s e n hherrschte, 'wnr ein auller~rdentliehgolk.s, denn er iihcrsnli es in d e n seinen
ileinsbn Einzelhciten, pleichriel, ob es sich uni die
I'rcnnung der seltenen Erden handelte, um die
Gruppe der Platinmetdle, urn die schwierigsten
Gasanalysen, um Hiittenprozesse aller Art.. Die
Arbeiten, die er als Pionier ttuf fast. jedeni Gebiete,
las er betrat, Ieietete, waren so umfassend und
itets so ticf einpehend, da0 er nicht. die Zcit ZII finden
rchien, sich in die Forschungsgebiete der mit. ihm
ebenden Fachgenossen einzuar1)citen. So hat R u n3 e n auch niclit riel Mitarbritrr geha,bt; die beKanntesten sind K i r c 11 h o f f und R o s c o e.
Er steht. drr Sachwelt als einsame, alle uherragende GrijRe da, dcren SchwLclie, die Arbeiten
und Erfolge anderer zu iilxrsehen, schlieBlich zur
Stiirke wurde: Sein unentwcgtes Vertrauen a d
3eine cigcne schijpferischc Kraft beschiftigte ihu
3 0 ausschlie5lich, da5 er der Welt cine grol3e Zahl
wert.rollster ncuer Erkenntnisse hrachte, die fiir
[.I. 171.)
alle Zciten segensrrich na.chnirken.
Der Schmutigehalt der Milch.
Von Dr. 0. R~MMSTEDT,
Dresden.
(Eingeg. 0.110. 1911.)
Auf die arge Verschmutzung dcp Milch als erster
aufnierksam gemacht zu habcn, diirfte das Verdienst
v. S o x h 1 e t s 1) sein, der im Jahre 1886 zuerst
amprach, da5 jcde Milch Kuhkot cnthalt, und der
im Jahre 1892 bei einem Vortrage dem Miinchener
iirztlichen Verein einen veritablen Kuhfladen prasentierte, den er mittels der Milchzcntrifuge aus
20 OOO 1 Milch herausprapariert hatte. Sodann
lonkte F. R e n k 2) die allgcmeinc Aufmerksanikeit auf den Milchschmutz und arbeitete eine grundlegende Methode aus zur quantitativen Bestimmung
der u n l o s l i c h o n Anteile des Schmutzcs. E:r
iiberliel3 1 1 Milch in einem Mellxylinder 2 Stunden
lang der Ruhe und heberte dann bis auf ca. 30 ccm
vom Bodensatz ab, den.Riickstand verdiinnte er
mit Waaser auf 11, lie5 einc Stunde lang absetzen.
heberte wiederum a b und wiederholte diese Behandlung so oft, bis sich die ganze Schmutzmenge in
reinem Wasser befand, sodann filtrierte er durch
ein gewogenes
Filter, trocknete und brachte zur
-~
WiigUng.
Das R e n k sche Verfahren ist vielfmh abgeiindert worden,sovon S p ii t h , S t u t z e r , B o hr i s c h und B e ' y t h i e n und anderen Autoren,
1)
Erschienen bei Wintm in Heidelberg.
[ angewsndte
Zeltschrift ftir
Chcmle.-
2)
Suddeutache' Monatahefta 1904, 124.
Miinch. med. Wochenschr. 1891, 99 u. 124.
HUV. Jahrgang.
Heft& la November
led
Rammrtedt: Der Bohmutegeh8lt der U o h .
woriiber G. F c n d 1 e r und 0. K u h n 3) einen erschopfenden historischen oberblick gehen, auf den
ich Intrressenten besonders aufmerksani maclien
niochte.
Ein praktisches, appetitliches hIilchfilter f u r
den Haushalt bringt das molkereitechnische Ge.
schaft von H. Christian R a d b r u c h in Liibeck,
KarpfenstraBe 6, a, in den Handel. Ich hatte GeIegenheit, dirses Filter auf der hiesigen Hygieneausstellung kennen zu .Iernen wid knnn es sowohl fur
den Hausgebraucli als auch fur die Junggcsellenwirtschctft bestens enipfehlcn4). Die Vorrichtung
cBignvt sicli ;tucli fiir das laboratorium des Salirungsriiittelclictiiik~~rs,
sowie aucli fiir jetlrn milch\virtsch;lftIichrn Rctric!, zur Kontrollr cles Jlelkycschaftes.
Alle r(t\vichts- oder niallanalytisclien Milclischtnutzhcstimt~iungs~-crfaliIenhaben abcr nur
einen bedingtcn \Yert, d a sich crstens der Milchschniutz zuuaniinensetzt aus den verscliicdensten
Substanzen, wie Kuhniilrli, Haare, Hautschuppcn,
Streu- und Futtcrbcst:rritltriIt~, und da ferner cler
Kuhniist selhst eine sehr \vechsclnde Konsistenz
hat,, nnd gerade tlcr fur tlir Jlilch und den Menschen
gefahrlichste uncl unapl)etitlichste die wnigsten
festen lkstandteile cnthalt. Deshalh wollen sowohl
F'e II d 1 r untl K II h n , \vie xucli R c n k die Forclcwtng aufgcstellt wisscn. claW sicli bei cinhalb- bis
zrveistiindigeni Stelien t l c ~Milcli in c h r m hcllen
( :lasgefkBe krin siclitbarcr llodensatz zrigcn darf.
lfinc iilinlichc Fordcrung stvllte H. 31 a t t 11 c s 5,
auf, die hcreitsdurch tlir Jlinistcrialrerordti~tng,betr.
tlrn Verkehr init, Kuhniilcli roni 2 l . / l 2 1904 fur
Sacliscn-\\-eini;~r,zucli beliiitdlich ancrkannt rvurde:
1)emnncli ist. voni Vcrkehr ausgeschlossen Jlilch,
rvclche Schniutz in tletn J l a f k cnthiilt, daB sich bei
tlcni cinstiindigen Stclicn cines halben I i t t m , Milch
in einrni hellcn (;lasjicf$Oe vin Hodcnsiitz zeigt. I n
I)csond(wn Fiillcn kann miin dann iinmer noch zur
pe\vicliisiinal~tisclit~nJIi.thotlc grcifen, als welclie
niir tlir. ?on I:
n tl 1 e r uncl K II h n angrgebcnc
whr gceignt.t erschcint.
I"int1et niiin nun rr irklich kcsintn siclitbaren,
itiigc.liistcn Scliniutz in dctr ~Lilch,so tlarf sich die
.\lilchkontrollr hierniit a l w nicht hegniigm. .\fan
niiige bcdenlien. daO i n drn meisten Fillrn die JIilch
I-OIII HIndlcr odt.r tler C:rof3niolkerei eineni Reinigungsrrrfahrrn unterzogen rvortlen ist. Jlittels clicscr
n;ichtriglichrn Reinigung kiinnrn tlcr 3Iilcli sitntiivhc 11 t i g c. 1 ti s t e II Sclittiutzbtstnncltc.ilr.wclchc
n;rcli R e n k nicht mehr als (%inFiinftcl tlcs feuchtcn
K iih mistes ausniachcn, cxnt zogcn ~verden,wahrend
mindestcns vier Fiinftel dcs gelijsten Kulimistes in
tlcr Milch verblcibcn. Hirriibcr iu13wn sieh F.
R e i ll und 1'. S o in ni e r f 1 d 6 ) folgendcrmal3cn:
..ltinc clerartigc naclitrdgliclit: Rcinigung der hauptsichlich niit Kalimist vcmchniutzten Handclsniilch,
rvc*lchc lcdiglich die ungeliistcvi, unvcrdauten (kllu(b
(3
. .. . .
Z. Unters. S d i r . .
[I. Uenulhn. I?, 519 (1909).
Die ganzc Vorrichtung kostet saint 100 Stck.
reintm Filtrations\vattcn nr1)st \'erpackung, Porto
und Saclinaliiiicgebiilir 2,iO JI.
j) Lierielit iiber die 'riitigkeit cles Salirungstnittelunttrsucliungsaiiitcs der Universitit Jena ini
.Idire 1906, S. 9.
6 ) S o in i n e r f e I d , Handbuch cler JIilchkuntle, \\'iesbaden 1909, S. 285-286.
3)
4)
2141
losebestandteile des Futters aus der Milch entfernt,
und die gelosten, gesundheitiich viel bedenklicheren
Mistbestandteile darin beliiBt, stellt im Sinne des
deutechen Nalirungsniittelgesetzes eine Falschung
in idealer Konkurrenz rnit Betrug vor, insofern als
dieselbe gecignet ist, iiber den urspriingliehen verschmutzten Zustand der Milch bei den Konsumenten
cinen Irrtum zu erregcn. Denn nur die Symptome
dcr Verschmutzung, die unloslichen BestandteiIe
der Kuhcxkremcnte, nicht aber die nach der Menge
und in gesundheitlicher Hinsicht viel mehr ins Gewicht fallenden gelosten Fakalstoffe sind aus der
Xilcli entfernt. Die Anstellung von Milchschmutzprobcn in tler tiffentliclien JIilchkontrolle hat deninach nur dnnn einen Sinn, wenn die X l c h nicht
ciner naclitrSglichcn Rcinigung in den Xlchhandlungen unterzogen wordcn ist. Denn sonst ergiibe
eine urspriinglich stark verschmutzte, aber nachtraglich gercinigte Alilcli auf Grund der Schmutzuntersucliunp ein giinstigeres Ergebnis als eine wenig verschmut~zte, nicht nachtraglicli gercinigte
Milch." Hieraus ergibt sich fiir die offentliche 3Iilchkontrollc die Sotwendigkeit, die Schmutzpriifiingen in der ltlilcli der cinzelnen 1' r o d u z c n t e n
vorzunehmen, ehe dieselbe einer nachtragliclien
Rrinigung durrli eine Hnndlung unterzogen worden ist.
Ein snubercr, den Anforderungen der Hygiene
entsprechend gchaltencr S t d l ist clic Vorbedingung
fiir die Gcwinnung eincr Jlilch, die nur cinigermal3en hiihrrcn Anspriichcn in bezup auf die Qualitat c.ntsprechcn soll. Die Kuh mu13 peinliclist gesaubert sein und sol1 niclit an Rauch und Hintcrschcnkcln cino Iiartc Kruste r~ingctrocknetenJIistes
tragen, die eincm Krokodilpanzcr alinlich sieht.
Das I'utvr n i u R so sein, dal3 man mit \veiBbehantlscliuliter Hand tltiriiber fahrcn k;inn, ohne d a b
mrrkliche Schniutzstoffc d a r m liiiften bleiben.
,,So gut Hebiuiiinen untl untcrcs Sanitatspcrsonal
zu strrngstcr Sauhcrkcit rrzogen uerdcn konrren
und niiisscn. so gut ivir i n jedcr Kiiclre wine HBnde
und Klritlring d t ~Kiicilicnpcrsonals vcrlangcn, so
gut cliirfeii Rchwizvr nieht \vie Kloakcnrc+nigcr
ausschcn und hiintieren. I)ns Rild mag etwiis ~ V R stiscli sein, ;*brr ist -- Irider! - haufig nicht unpasscnd"~). Selir zu bcc1;iuc.m ist rn, daB von scitrn
tler Tirrirztc so wenig iuif sauberc Kulihaltuug pcselien nirtl, dcnn n i i r eint. solclie besitzt die 13erechtigunp. Jlilcli an tlrn Jlarkt zu licfern. Es hic4.k
ahvr VoF;clstr~iuf3l,olitiktreihen, \vcmn miin sich ZII
jenvr Ahsiclithrkenncn \viirde, daB dic Zcit, wo die
Jlilch ron schniutzigrn Kiilwn staninicn konntc.,
:let. Vcr~angenhcitangvliiirt *). h i d e r liiit cs unscre
ST;ilir.iiri~ss,iiittrlkontrollcnoch niclit soweit gebraelit, sondern sic, lwgniigt sich schon damit, wcnn
:lie Narktniilch nach dicscr oc1c.r jcner JIcthotlc
Xeinen siclitbaren Schmutz erkennen lillt.
DaD tatsichlich ein groller Tcil slnitlichcr Kuhialtungcn in der unhygienischstcn \\:eke betrirhcn
wird, davon kann sich jedrr leiclit persiinlich iibwccugcn, wenn er cinnial seinen FURin rincn Durchichnittskuhstall setzt. Ich gcbe pcrn zu, daU die
(as
7 ) T r o ni m s d o r f f 11. ,I a k o b , nach giiigst gesandtem Separatabdrock aus der Bayrisehen
#ol kerei-Ztg.
8) Diese Z. 24, 1425 (1911).
2142
Trsutmmp: Die Bestimmuw dm Walhrrhs im Wolfrunit.
Kuh ein sehr schwer rein zu haltendm Tier iet, ein
Schwein l a D t sich leichter sauber halten, wenn ihm
nur gcniigend Streu und ein geeignoter Stall gcgeben werden. 1% der Kuh g e n u s dies aber nicht.
[
der einzelnen Produzenten ausfiihrt, ehe cine nachtriigliche Reinigung dureli oine Saniinelmolkerci
oder Handlung vorgenommen wurdc. 1.1. 180.1
Auch darfyman nicht verg&aen, daD dio Landwirtschaft, Imonders die in der X i h e von groDen Stiidten
Die Bestimmung des Wolframs im
grolltenteils' nlit minderwertigem Pewonal arheiten
muO. Das sind aher allea nnr mildernde Urnstande,
Wolframit bei Oegenwart von Molybauf keinen Fall alxr Grundc, urn sich init den augcnd k glan z.
blieklichen Vcrhaltnissen befriedigt zii erklaren.
Von W. TRAUTAU",Ober-Uhna.
Man sehe nich x. 13. einen Kuhstnll an. in dem
dHs sog. Dr i n g ~ u f ~ n c h ~ v e r f n l irkc nt r i e h n wird,
(Eingcg. I%@. 1911.1
dns hygieniach a m ticfstcn ~ t e h c n d rAufstnllungsvcrftthren, dm abcr aus gleirh'zu cr6rtcrnden Gruri\Volfrarueree des Handels mtlialten je narli
Hcrkunft, Aufkreitung usw, von Spurcn his zu 59;
dcn ~ e h rbelicbt ist. Dic Kiilic~stehcn dort i n ciiirr
Vertirfung, tlcrrn Ik&n etwa 1-- 1,15 in nnterhalb
und dariiber Jlolybdinglanz. Ih bri den nornialen
des Niveaus dcr Stiill~ingLtlicgt. Dung urid Einstrcu
.4~1fscliliiOnietI~odenfur die Annlyse letzterr teilwerden nicht rc:yeliniillig entfrrnt, eondcrn warhscn
wcise oder ganz niit aufgescliloasen w i d . i n u D vine,
'I'rennung des \Volfranin nnd hIolyhdiins viirgenoniin die Hiihe, wid z w i r so hinge, his die llistsrhirht
nicn ivrrdrn. Icli hube die versrhiedrnen Trrnnunghso hoch hrranf nngcsnnimrlt ist, dun OHY Strindniethoden untrrsiicht, dorh rrscliirnen sic niir fiir
niveari dcr 'rirre clrm drr Ginge cv~tspriclit. Krndie l'rasis zu zritraiil~entl. Versuclte. die JIolyMarincr Iand\~lrt.sclinftliclicrDinge nrnnm vine drrnrtigr
l~iinprrl~creiturip
dip rntionrllstc, dn so dcr Stnll- siure, die (lurch die hlercurofiillunp niit in die \VO,
Iiineinliiriii. dnrrli heftigcs Gliihrn zii vertreilwn.
diinger lingere &it linter dcni Vieh vrrblcibt und
durch Aufsangun!: niittclu rciclilicher Einstreu allcr tniOIanpw, BR konntrn srlbst, nitc.11 siehrninnliyiii
jc 1 0 llinitten anlialtcndrn Gliihen hri lAuftzritritt
Hnrn in d c n w l l w n rrhnltrn wird. J k r Stall piht
urid citier Tenipcrntur von cti. BW!" nocli nirlit die
tldwi s r l b r den Jn.uclit~bcliiltrrob. und llintatc4lr
~ I(!;, tles \VO3.Wvrtes) e l i t . uncl Jaiichrknrren a.erdtm fast p r i z ( . t i t b~~hrlicli
ge- Ictztrii Kw t e l l ( 1 0(ca.
fcrnt \reden.
niacbt. lnter.rs?ii~ritrnniiirhte icli auf ,,15 n g i s l
L)rr cinfiiclistc iVep, drr Eiir die 'J'ccltnik I i i n 1h.r Viehxtnll, Berlin 1910" vchrnrinrn. ,,lSin widcrIielicr Ckruch striirnt u r i ~1x4111
I3etrctcn rinrs der- rcicliend grnnue Resultate liefrrt. i.1 folgender:
Man riistrt tlic. frin gepulvrrte Sulistanz ( I g) iin
artigcn SLiilles rntpKrii. I)ic. Kiilir lirpen diluernd
arif und in dcr fanlrntlt~nund giircmtltm 3latc.rie. lint1 l'littinticgcl p l i n d r . ))is drr Geritrli I ~ R V I I scliwrlliper Sirire vrrscli\vuiitlcn i-t (iiieist niicli 5- 10 hlin.
rinc I<ciniping wiirdc. srlbvt \rcnn r n jr jciii:ind
versuchrn wiirde. x u einw unliisliehrn .lufp;il)i%sich
erreiclit), dann zirlit. nian den Tirgrlinlialt tlrci- his
grstalten. Ilnfii6h:ir rrsrlirint (.h. daU sic11 \'c*rtei- virrrncl niit vrrd.. wariurm .Anini(ini~iki ~ i i s .wolwi
d i p r eines solclirri, jetlcr Suitl)c.rkrit hohnsprrsic.h alles gebildete Molyl~diintrinsyd liist. \\Llirtmd
clicmtlrn Vc~fahrvnsfiir Ti!.rl, iihrrIi~upt.und znninl
der \\'olfr:iniit unangrgriffen 1)Ii.it)t. Ilnn iiltricrt
fiir s;olrlit*,tlic xur Jlilch~ilt~tluktic~n
i.<wi-t.ntlct.\vrrtiirsv 1,iisiinp durrli ein klrinrs Filter, wiiselit, U I I I
trii1x.s Durcligrlirn zu vernieidrn. init minionink;ilidtm sullen, lierite nocli findrn. Hivr solltc iri der Tiit
cin gcwtzliches Vertitlt rin Kndc nlaclicn; untcr
scslieni, ntiinioiiiiiiiinitrntli~ltigciii\Vassrr illis iiricl
kliricm Cirrstiiriden dtwf die llileli viillig znin .\hfallI)rinpt t l a s Filter wicder i n den Riistticgcl zuriick.
protlukt bei rlrr .\listgc\vinnunc ilepitlit~rt\vrrili-n. womuf der SudaairfsvltliiO wrgenoniinen wrr.d(w
\vriiiptc-ns diirfte die ,.\liIcli". dir in solclu.ri Stii1lt.n
kntiri. nac:litlrrrt c1:w Filter rernscht worden i 4 , Ioh
giwimricn \rid. nicht zii nirnscliliclirn t h i i i f i untersuc.Iitc dic niin crlialtenr \YO3 aiif >lo03. untl
~ . w c ~ c k c ~ wr\vc.ndrt
ri
nc~1dcn9)." \\'as niitzt 111111 cs stellt r sich Iieritus, (lab in den dlernieistcn Fiillrii
~ v o h ltIa8 nnclit riglirlir Scilirn untl %c.ntrifugirri*n nur nocli S p r c n rim Mo nacliweiabnr wiiren, 11111'
in rineni Pallr. w o tttrs Erz CH. i".;,\I(>-(;litnz ent Iiielt.
eiiit.1. e i i I ~ ~ l i cllilcli
n
! Stnll. Kiilir, AIrlkcr und Rlilcli.
hit. sintl ;dlcsnint schniutzig. \ V m m wc.rdcn i n drn
fitndcn sich nocli U.W; .Mo03 i n r l c ~zur \l';igting gc:zustiiritligen S n l i r t i r i g s i r i i t t c ~ l r i ~ i t e r s ~ ~ r l i u ~ i ~ s ~ ~koriirnciirn
~itcrii
Wdfrainsiiurc.
( l i t . n r u c ~ i Iiygienisclirn 3 l i l r h u i i ~ c i ~ s u c l i i i i i ~ s t i i ~ ~ t l i ~ ~ -L)ir Zeitdauer tlirser -4nalysr veiyriilkrt. iicli
t l t w HI urnig nusgvfiilirt ? \Ian I w p i i g t sich uicistrns
uni 1.a. ilrrivicrtcl Stunden ~egeniiherdcrjcnigen
i i i i t c,inrr ~ c l i ~ i i i ~ t z b ~ s t i i n i(lie,
n u ~\vie
i ~ , wir , p w l i t . n
cinw iiortn;ilrn \~olframcrznnnlyse. Viellrictit lint
habm, meistens illuaorinch ist, untl piht sivli, wenn
r s nocli lntrre+se, einigc F~~rziuluiitcrsucliungrii
YOII
tlir 3lilrh d r n n6tigrn F't.ttpelialt und dns ,.riehtigr'*
rriir. drn AiifscIiluU I)rtrrffencl, itnziifiihrcn. J k r
3iclierstc. i\ufeclilu0 ist nnstreit ig der S;itriunirjupersp(.zifkchr Gewicht lint. zufrirtlrn. I)cv (!hemiker
niiilltr vie1 nielir ( :cwirht auf ilie hygicnisehc J b )xydaufsclilufi. doc11 hat cliewr. \vie iiucli dw Sillseliaffmhcit und die Iiygicnischcn I ~ ~ i t c ~ s i i r h u n g spelcraiibcliliiU.
dpn Sacliteil, d a b a h %inii, .ihverf:~hren legrn, aucli iniifite c ~ rCelcgmhcit suchrn
ininium, dic*gesnintrKiesclsaure sich i n i t irirfvcliliellt
und zu findcn wisscn, sich hygirnisch einwandfreic
.ind den Analyscngang inehr oder wrnigcr stort. Icli
Bctric+c anziisclirn, urn sir init den ~ i i r c I i s e h n i t t ~ - zing d a m zum ~alinutroncurbonatnufs~liluDiiber
1wtric.Iwn Z I I vcrplcirlien. Vor ullen ninprn al)cbr
.ind konntc dabei konstatieren. dab t l a h i dns %inn
niiiUtr dnhin pestrebt. wcrdrn, daB die offrnt lielie
'mt. gar nirlit anpegriffen wurdc. Oft ging tlas Zinn
l a b 4 t i l w c . l r in d r n nit~tallisc*lirnZiist;in:l iiber
N i l c h k o n t r ~ ~ l(lit.
l ~ ~ ; r l i i i i i i t z ~ ~ r . i i t ~ iinn~tlcr
: r n hlilch
Jnd bildctt! iiu Nickelticgel t h r n mc.tallischt.n
Uberzug. Die Lxtsten Erfolp wurden init reiner
A. S c h 1 o s s i n n n n i n S o m m e r f e l d s
Soda iui Nickeltiegel 1)eihiiclistziiliinni~erTrlrll,eratuc
Handb. d. Milrlilirindc S. 517.
.
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