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Der Tonflammenapparat.

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XIV. Der Tonflammenappnrat;
con F. G . Schcilfgotsch.
U n t e r obiger Bezeiclinung will ich eine lileine Vorrichtung beschreiben, welche mir besonders geeignet scheint
zu Versuchen uber die W i r k u n g von Tihien auf Gasstroine
uiid Gasflalninen und zwar sowohl zu den bereits i n dies e l ~Aunalen, Rd. CI. S. 4 7 1 angefiihrtei~Versuchen, als nuch
zu gariz neuen, init dciien icli iiocli gegenwtirtig beschaftigt
bin und deren Veroffentlichung, zugleich mit genauen Angaben uber die Benntzung des Apparates zu den friiheren
Versuchen, ich uiir vorbehalte. Ich gebe also hier nur die
Bauart und die MaaCsverh2ltnisse dcr Taf. V, Fig. 5 abgebildeteu Gerathschaft.
In der Mitte eines viereckigen, 25"" dicken Hrettes
von Eichenholz, desseii wagerechte Kanten 240"""und 105""'
messen, steht senkrecht eine runde, 320"'" bohe uiid 10""'
dicke Eisenstange, auf welcher sich zwei verschiedene, von
einander unabhtingige Stucke mit geringer Reibung aufund niederschieben und durch Kleni~nschrnubenin beliebiger Hohe festhalten lassen, namlich, von unten a n gerechnet :
1) cine hohle Messingkugel von etwa 30""' Durchmesser, welche, iibrigens gasdicht genrbeitet, in zwei Messiiigrbhren mundet, die eine s"'"' weit und 28"'" lang, i n
der Zeichnung parallel der kurzeren Brettkante und in das
eirie Ende eiues 7"" weiten uud 90'"" langen Kautschukschlauches geschobeii, die andere ungefahr ebenso weit,
40'"'" lang, in der Zeichnung d e r Iangeren Rrettkante parallel und am E n d e cine Messingfassung tragend, in die
eiii gewohnlicher porcellanener 34-Lochbrenner gasdicht eingekittet ist, welrher sammt Fassung 47"'" hoch , aulserlich
22"" und innerlich, d. 11. iiber den Loftkaiial w e g gemessen,
11"" weit ist,
2) eine 43"" lange (und 10""' weite) Messinghiilse, 811
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welche eine zweite von 32'"" Lange und 4"'" W e i t e parallel angelothet ist. In diese letztere ist oberhalb eingehakt und in ihr mit starker Reibung drehbar der 2.5'"'"
lange senkrechte Schenkel eincs reclitwinklig gebogenen
Messingdrahtes, dessen wagerechter, 45"" langer und in
der Figur der Iangeren Brettkante paralleler Scheiikel eine
aus weichem, doch schwach federndem Messingblech cylindrisch gebogene, 26"" hohe und 22"'" weite senkrechte
Klamlner trlgt, welche der Ansatzstelle des Drahtes gegentiber senkrecht aufgescliiitzt ist.
Auf der Ebene des Brettes liegen, durch Drahtbijgel
festgehnlren, zwei symmetrische, gekrummte und zwar ihre
W o l b u n g der Brettmitte zukchrende, je 85"" lange und
6"'" weite Messingrohren, welche durch ein Hahnstiick,
worein sie in der Mitte der vorderen, dem Beschauer zu
gewandten langeren Brettkante gemeinschaftlich einmiinden,
mit einer sammt deln Hahnstiick 100'"'" langen und 8'"'"
weiten Messingrohre in Verbindung stehen. Diese letztere
ist auf die Brettmitte geradezu gerichtet und ragt wagerecht iiber das Brett hinaus. Sie trsgt ferner 30"" von
ihrem vorderen dem Bescliauer zugewandten und zuin Eioleiten des Gases bestiminten Ende ein zweites Hahnstiick,
welches auf ihr senkrecht steht und oberhalb in eine rechtwinklig gebogene, auf die Eisenstange geradezu gerichtete,
6"" weite Rotire ausgeht, deren wagerechter (der unteren
Rohre paralleler) Theil, welcher 3OtnW
mifst, in der zweiten
Oeffnung des aben crwahnten Kautschukschlauches steckt
und deren Mitte von der Mitte der unteren Rohre 40""
absteht. Die beiden freien Enden der gckriimmten Messingriihren gehen d i n e L)urclimesserc-eraaderiin~ in zwei
16"'" hohe senkrechte Ansatze fiber, welche zur Aufnahme
zweier g u t eingeschliffenen, konisch gebohrten inessiugenen
Brennerspitzen dienen. Diese Spitzcn sind unten 3'"",5,
oben 1"" weit, ragen 60"" uber das Brett hervor und
k6nnen jeden Augenblick durch beliebigre andere Spitzen
oder Korke ersetzt werden. Sie stehen von der Eisenstange beiderseits gleicli weit ab und liegen in einer durch
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diese und durch die Mittelpunkte der kurzeren Brettkante
gelegt gedachten Ebene. Die Figur stellt die rechte Spitze
in der Axe eines von der geschlitzten Messingklammer gehaltenen 273"" langen und 21"" weiten Glasrohres nnd
die linke, die punktirte, in der Axe des Porcellanbrenners
dar, welcher soweit hinabgeschoben ist, dafs die in den
Luftkanal frei hineinragende Spitze von der riugfiirmigen,
durclil~chertenOberflache desselbeii 10"" absteht.
Es ist vortheilhaft, in dem Brette einige senkrechte
Bohrlocher zur Aufbewahrung solcher Spitzen und Korke
anzubringen, welche augenbliclrlich nicht gebraucht werdeu.
Diese Locher fehleu in der Zeichnung.
Berlin den 22. December 1857.
.-
XV. Ueber die Constitution der Seyen - Blasen;
uon Dr. I
T S . M. van der W i l l i g e n .
enn man ein wenig Seifen-Losung in einer Flasche
thut und schuttelt, so dafs eiiie giite Blase entsteht und
man Iegt nun die Flasche auf die Seite, so sieht inan erst
wie Stangelchen auf der Blase hinunterlaufen , uud bald
darauf eine Decke langsam von der Blase abgleiten, i n
welcher sich die N e w t o n'schen Farben-Ringe entwickelu,
wie in einem gewiihnlichen Iriskop. Each einiger Zeit
entsteht obeii auf der Blase ein schwarzes Segment, das
stets griifser wid grdfser wird, weiter und weiter sinkt,
daun die farbige Decke hinunter, wahrend ihr oberster grauer
und weifser Theil, der noch vor den] ersteren farbigem
Binge liegt, stcts dabei schmaler wird. Im schwarzen Segiriente sieht inan hin uiid wieder noch kleine weifsgelbe
Kugelchen herumtreibeii und an der Decke selbst steigen
stets farbige geschwanzte Kugelcheii hinauf, die iiicht friiher Halt machen, als wen11 sie in dew farbigen Hinge von
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